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Absperrvorrichtung zur Beseitigung von Gaszufuhrstörungen in Hausgasleitungen
Zur Beseitigung von Gaszufuhrstörungen im Innern von Hausgasleitungen, welche durch
Naphthalinverstopfungen, Flugrost-oder sonstige Korrosionsverkrustungen verursacht
werden, hat sichunsere durch Patent 558 o61 geschützte selbsttätig schließende
Ab-
sperrvorrichtung bestens bewährt, weilhierbei einVentile jeweils nur mit
einem besionderen, zum Ventilgehäuse passenden Anschlußstückh absolut gefahrlos
geöffnet und gleichzeitig eine Druckpumpe oder sonstige Vorrichtung usw. zur Entfernung
der Ablagerungen angeschlossen sowie ferner eingeeig.n.et--sLosungs-,oder Entkrustungsmittel
eingefüllt werden kann.
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Durch den Vierjahresplan wird nun das Steinkohlengas fast restlos
zur Benzolgewinnung usw. herangezogen und ihm ferner aus wirtschaftlichen Gründen
noch bis zu 3o% Wassergas zugesetzt, wodurch das heutige Sta,dtgas sehr trocken
und fettarm wird. Diesen großen wirtschaftlichen Vorteilen der Benzolgewinnung usw.
steh--en aber nun die Nachteile gegenüber, daß sich dadurch die Rost- und sonstigen
Korrosions- usw. Verschmutzungen in wesentlich kürzerer Zeit bil-,den und mengenmäßig
weit größer sind als früher bei dem sog. Fettgas.
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Die Folgen,davon sind"daß sich jetzt auch ,die Gaszufuhrstörungen
nicht nur in der Nähe der Gaseinführungsstellen beim Gashaupthahn bilden, sondern
sich in der ganz-en Leitungsstrecke fortpflanzen und letzten Endes auch in die an
den Leitungen ängeschlossenen Gasgeräte gelangen -und damit nicht nur die Gasleitungen,
sondern auch die angeschlossenen Gasmesser und --vonstigen Gasgeräte von innen heraus
in verhältnismäßig kurzer Zeit zerstören. Um nun diese zerstörenden Korrosions-
oAgl. Wirkungen nicht nur zu
beheben, sondern darüber hinaus den
allge-Tneinwirtschaftlichen Fortschritt der Werkstoff- und Gasgeräteerhaltung auf
lange Zeit zu erreichen, wurde die Absperrvorrichtung, nach vorliegendem Zusatzpatent
geschafft,-die, folgenden Zwecken dient: I. Es kann ein jeweils geeignetes Korm%
rosionsschutzniittel für die Innenwände der Rohrleitungen und sonstigen Gasgeräte
oder II. bei Druckmangelsicherungen, Druckre,glern oder Gasmessern usw. ein entsprechendes
Schmiermittel für die mechanisch bewegten Teile oder III. eingeeignetes Imprägniermittel
fürche Membranen der unter II genannten Gerätearten mittels Druckpumpe o.dgl. eingespritzt
werden, um die Betriebssicherhek und Ge-
samtlebensdauer der Sicherungen,
Reglerund Gasmesser um ein Mehrfaches zu verlängern; ferner können IV. Ersatzbaustoffe
zur Herstellung obengenannter Geräte verwendet werden, die, wenn sie von Zeit zu
Zeit wie ohen unter 1
bis III gesagt behandelt werden, einen vollwertigen
Ersatz für Sparmetalle darstellen.
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In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsart derAbsperrvorrichtung,
welche in diesem Falle zum Einspritzen eines Korrosionsschutzmittels in Rohrleitungen
dient, abgebildet, wobei mehrere solcher Ventile V'a, Vb usw. in gewissen Abständen
hintereinander angeordnet sind, jedoch muß hierbei vorher die Rohrleitung nach Patent
5 5 8 o 6 1 ,gereinigt werden.
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Wie beim Hauptpatent 558 o61 steht auch bei vorliegender Zusatzerfindung
das Klappventili unter Gas-, Feder- oder Gewichtsdruck, und dasselbe öffnet sich
(nach vorherigem Abschrauben des plombierballen St!opfenS 2) erst dann, wenn ein
in das Ventilgehäuse passendes Anschlußs#tück 3 eingef Ührt wird. Hierbei
kann das Anschlußstück 3 mit einer Verschraubung oder, wie in der Zeichnung
dargestellt, auch mit einem Hahn 4 und einem Schlauch 5 versehen sein, wobei
letzterer in mittel- oder unmittelbarer Verbindung mit einer Spritzpistole oder
einem Druckbehälter steht, der gleichzeitig mit einem Korrosionsschuumittel gefüllt
ist. Der Druckbehälter kann auch mit einem besonderen Schutzmittelbehälter verbunden
sein; in jedem Falle wird beim öffnen des Hahnes 4 'ein Korrosionsschutzmittel durch
die düsenartige Mündung des AnschlußstÜckes 3 an die Innen-...w.än,d-- der
Rohrleitun- nach zwei Richtungen lin leingepreßt bzw. zerstäubt, wodurch diese Innenkorrosionen
verhütet werden. Die Bedienung ist hierbei für den damit beschäftigten Mann. nicht
nur bei Leitungen, sondern auch 'bei all-en anderen obenerwähnten Gasgeräten absolut
gefahrlos.
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Um. ferner Explosionen in den Rohrleitungen, Gasmessern, Sicherungen
oder Reglern usw, durch Zurückschlagen einer Flamme zu verhindern, ist es
zweckmäßig, den Druckbehälter oder die Spritzpistole nicht mit Preßluft, sondern
mit Preßgas zu laden.
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Auf dieselbe Art, jedoch an Stelle eines Korrosiunsschutzmittels nunmehr
mit einem Sch-mier- oder Imprägniermittel, kann man auch mechanisch bewegte Teile
der genannten Geräte schrnieren oder deren Membranen neu tränken, ohne die Geräte
ausbauen oder auseinandernehmen zu müssen. Der Zeit-und Werkstoffaufivand ist hierbei,
selbst bei nachträglichem Einbauen in vorhandene Sicherungen, Regler, Gasmesser
o. dgl., äußerst gering, so daß er gegenüber den erzielten Vorteilen auch beim Einbauen
von mehreren solcher Ventile an einem Gerät kaum nennenswert in Betracht kommt.
Da man ferner die Streurichttingen des düsenartigen Anschlußstückes 3 'verschieden
wählen kann, wird man bei Geräten mit dem Einbau eines Ventils auskommen.