DE663174C - Buchungsmaschine fuer Aufzeichnungsblaetter (Kontokarten) - Google Patents
Buchungsmaschine fuer Aufzeichnungsblaetter (Kontokarten)Info
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- DE663174C DE663174C DEI53565D DEI0053565D DE663174C DE 663174 C DE663174 C DE 663174C DE I53565 D DEI53565 D DE I53565D DE I0053565 D DEI0053565 D DE I0053565D DE 663174 C DE663174 C DE 663174C
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Description
- Buchungsmaschine für Aufzeichnungsblätter (Kontokarten) Die Erfindung bezieht sich auf eine Buchungsmaschine für einzelne lose Aufzeichnungsblätter, vorzugsweise Kontenkarten, die zeilenweise -die :einzelnen BuchungSvorgänge aufnehmen. Diese Aufzeichnungsblätter wenden üblicherweise von Hand in das Schreibwerk der Maschine eingeführt, wobei sie in die jeweils erforderliche Schreibhöhe, d. h. auf die zu buchende leere Druckzeile, eingestellt werden müssen. Diese Einstellung der Blätter wird von bei jedem Buchungsvorgang hergestellten Zeilenmarken überwacht. Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Einstellvorrichtung zu schaffen, die der üblichen Verwendung einer Papierwalze als Papiervorschubeinrichtung 'angepaßt und verhältnismäßig einfach ist.
- Hierbei ist insbesondere in Betracht gezogen, daß Buchungsmaschinen häufig durch Lochkarten gesteuert werden, deren Betrieb bekanntlich völlig selbsttätig erfolgt und bei dem es auf möglichst geringen Zeitverlust für etwa erforderliche zusätzliche Handhabungen, wie das Einsetzen von Kontenkarten, ankommt. -Die Erfindung besteht darin, daß das Aufzeichnungsblatt beider Einführung in die Maschine beim Auftreffen auf die Bewegungsbahn des Blattes kreuzende Anschlagsorgane durch diese ein Sperr oder Bremsorgan für die Blatttransporteinrichtung wirksam macht, welches sowohl die weitere Einfuhrbewegung des Blattes verhindert al-s auch die Einschaltung der Maschine zur Aufnahme der Lochkartenverarbeitung veranlaßt, so daß' deren Ergebnis in .der eingestellten Zeile des Aufzeichnungsblattes festgelegt wird.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, das zweckmäßig die elektromagnetische Steuerung der einzelnen Arbeitselemente der Einrichtung vorsieht; jedoch umfaßt die Erfindung auch die rein mechanische Lösung der gestellten Aufggbe durch Anwendung gleichwertiger mechanischer Mittel.
- Fig. i zeigt im Schema die Gesamtanordnung .der zur Lösung der Erfindungsaufgabe erforderlichen Elemente.
- Fig. z ist eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Druckwalze bzw. der Papierfortschaltvorrichtung und der mit der Druckwalze zusammenwirkenden Teile der Erfindung. _ Fig.3 zeigt eine Kontenkarte mit Randausschnitten als Zeilenmarken.
- Auf dem Ende der Welle i der Druckwalze a befindet sich das bekannte Handrad 3, mit dem die Druckwalze zum Zweck der Einführung eines Aufzeichnungsblattes (Kontokarte) ,gedreht werden kann. Neben dem Handrad sitzt, fest mit der Welle verbunden, eine Bremsscheibe ¢, über die ein Bremsband 5 gelegt ist, dessen oberes Ende mit dem Anker 6 eines Elektromagneten 7 verbunden ist, so daß bei der Erregung des Magneten 7 eine - Bremswirkung . auf die Druckwalze 2 ausgeübt wird. Die Wicklung des Bremsmagneten 7 liegt in einem Stromkreis, der einen Kontakt 8 enthält, der im Bereich des Randaüsschnittes-k der Kontokarte liegt und von dieser geschlossen wird, sobald die Kontenkarte mit ihrer vorderen Kante genügend weit in die Druckstellung vorbewegt worden ist. Am Austrittsende der vorderen Kante der Kontenkarte befindet sich neben der Druckwalze 2 :eine von zwei Blökken 9 und io gebildete Schlitzführung, in die ein seitlich beweglicher Schieheri ihineinreicht. Der Schieber besteht zweckmäßig aus Isoliermaterial und gleitet unter der unteren Feder des Kontaktes B. Der Schieber i i sitzt an einer Stoßstange 12, die mittels eines Hebels 13 mit dem Anker eines Elektromagneten 14 gelenkig verbunden ist und durch eine Feder 15 so beeinflußt wird, daß sich der Schieber i i stets im Bereich der . Schlitzführung 9, 1 o befindet. Bei Erregung des Magneten 1 @. wird von diesem die Stoßstange 1-2 nach rechts gezogen, wodurch unter Überwindung der Druckwirkung der Feder 15 der Schieber i i aus dem Bereich der Schlitzführung nach rechts herausgezogen wird, so daß die Karte von dem Schieber ii nicht mehr festgehalten wird. . .
- Die Erregung des Magneten 14 erfolgt durch Schließung eines Kontaktes 16, .der durch einen --Nocken-16a geschlossen und geöffnet werden kann, der im Beispiel der Anwendung der Erfindung an duckenden Tabelliermaschinen auf der Nullstellwelle der Maschine sitzt, so daß bei jedem Summenziehmaschinenspiel der Tabelliermaschine eine Erregung des Magneten 14 und damit eine Verschiebung des- Schiebers i i -zwecks Freigabe der Kontenkarte - erfolgen kann.
- In der Schlitzführung 9; i o --befindet'- sich ein Stanzstempel i7, der mit dem Anker 18 eines Magneten -i 9 gelenkig verbunden ist, so daß bei jeder Erregung dieses Magneten der Stempel 17 gegen die Karte bewegt und von diesem aus dem Rand derselben ein Ausschnitt.k ausgestanzt wird. Diese Stanzbewegui.g des Stempels findet bei jedem Druckvorgang der Maschine statt, indem der Stromkreis des =Stanzmagneten 19 einen Kontakt 2o enthält; 'der unter der Einwirkung der Druckmagnete 2i---der Tabelliermaschine -steht und -somit -bei jeder Erregung eines =Druclnnagneten der- Maschine. auch , der Stanzmagnet 19 - erregt- tvird:. " Da, wie erläutert, .mit jedem Druckvorgang 'der Maschine die Kontenkarte I( entsprechend jeder Druckzeile den Randausschnitt k erhält, würden, -wemi _ z. B. eine Kontenkarte bei einem Durchgang durch die- Maschine sieben Druckzeileai erhält; wie- dies aus der Fig. 3 zu ersehen.- ist, sieben Randausschnitte h vorhanden. sein, die am oberen rechten Rand e der Karte einen länglichen Ausschnitt bilden. Wenn nun. die Karte zum Zwecke der wiederholten Bearbeitung in die Maschine eingeführt wird, so kann an dem Handrad 3 der Druckwalze 2 so lange gedreht werden, bis .die Schnittkante .des Ausschnitts k gegen den Schieber 11 -anstößt und ihn etwas anhebt, wodurch der Kontakt 8 geschlossen und dadurch der Bremsmagnet 7 erregt wird. Infolge der Bremswirkung ist dann die Bedienungsperson nicht mehr in der Lage, die Druckwalze noch weiterzudrehen. Es erfolgt dann ferner selbsttätig die Ingangsetzung der Tab:elliermaschine, und zwar durch Schließung :eines Kontaktes 22, der unter der Ein-«drkung des Ankers, 6 des Bremsmagneten geschlossen wird und dabei den Stromkreis des Antriebsmotors TIPI der Maschine schließt.
- Am oberen Ende des mit dem Anker des Freigabemagneten 14 verbundenen Hebelarmes 13 befindet sich noch eine Handhabe 23, _ mittels . der =auch ohne Erregung des Magneten 14 der Schieber i i gewünschtenfalls aus dem Bereiche der Schlitzführung 9, io herausbewegt werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Buchungsmaschine für Aufzeichnungsblätter (Kontokarten),' besonders durch Lochkarten - gesteuerte Rechenmaschine mit einer Transporteinrichtung, um von Hand in die Maschine eingeführte Aufzeichnungsblätter mit Hilfe von bei jedem Buchungsvorgang ausgestanzten Zeilenmarken in die Druckstellung zu bringen, wobei die Buchungen unter dem Einfluß der früher hergestellten Zeilenmarken auf einander folgenden Zeilen erfolgen, da-,durch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsblatt bei der Einführung in die Maschine beim Auftreffen auf die - Bewegungsbahn des Blattes kreuzende Anschlagsorgane (z. B. Schieber i i) durch diese ein Sperr- oder Bremsorgan (z. B. Bremsband 5) für die Blatttransporteinrichtung (mit Druckwalze 2) wirksam macht, welches sowohl die weitere Einführbewegung des. Blattes verhindert als auch die Einschaltung .der: Maschine zur Aufnahme der Lochkartenverarbeitung veranlaßt, so daß deren Ergebnis in der .eingestellten Zeile des Aufzeichnungsblattes festgelegt wird.
- 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach der .letzten Eintragung äuf einem Aufzeichnungsblatt, beispielsweise bei Erschöpfung der für dieses Blatt in Betracht kommenden Lochharten, die Karte zur Entnahme aus der Druckvorrichtung durch die Maschine freigegeben wird. g. Einrichtung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Vorrichtung zur Freigabe des Aufzeichnungsblattes durch einen Elektromagneten gesteuert wird, dessen Stromkreis unter Steuerung durch den Gang der Maschine (z. B. Nullstelleinrichtung) steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI53565D DE663174C (de) | 1935-11-05 | 1935-11-06 | Buchungsmaschine fuer Aufzeichnungsblaetter (Kontokarten) |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE484407X | 1935-11-05 | ||
| DEI53565D DE663174C (de) | 1935-11-05 | 1935-11-06 | Buchungsmaschine fuer Aufzeichnungsblaetter (Kontokarten) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE663174C true DE663174C (de) | 1938-07-30 |
Family
ID=25944453
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI53565D Expired DE663174C (de) | 1935-11-05 | 1935-11-06 | Buchungsmaschine fuer Aufzeichnungsblaetter (Kontokarten) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE663174C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765672C (de) * | 1938-07-01 | 1954-10-11 | Anker Werke Ag | Lochkartenmaschine mit einer Zeilensuch- und Lochvorrichtung fuer Buchungsbelege |
-
1935
- 1935-11-06 DE DEI53565D patent/DE663174C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE765672C (de) * | 1938-07-01 | 1954-10-11 | Anker Werke Ag | Lochkartenmaschine mit einer Zeilensuch- und Lochvorrichtung fuer Buchungsbelege |
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