DE663176C - Schmiereinrichtung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schmiereinrichtung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen

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DE663176C
DE663176C DEZ23198D DEZ0023198D DE663176C DE 663176 C DE663176 C DE 663176C DE Z23198 D DEZ23198 D DE Z23198D DE Z0023198 D DEZ0023198 D DE Z0023198D DE 663176 C DE663176 C DE 663176C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M9/00Lubrication means having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M7/00
    • F01M9/06Dip or splash lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schmiereinrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Schmiereinrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen mit einem je zwei Zylindern gemeinsamen Kolbenbolzen, an dem eine zwischen den Zylindern liegende Pleuelstange angreift.
  • Bei einer bekannten Brennkraftmaschine dieser Art sind in den Kolben umfanggeschlossene Ausnehmungen vorgesehen, welche über schlitzartige Aussparungen in den Zylindern von handbedienten ölschmierstellen aus von Zeit zu Zeit mit dem Schmiermittel versehen werden können. Abgesehen davon, daß durch ein gegenseitiges Anschlagen der Ausnehmungsbegrenzungen von Kolben und Zylindern Betriebsstörungen eintreten können, ist das Arbeiten der Schmierung einzig und allein von der Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson abhängig und damit nicht unbedingt jederzeit gesichert.
  • Demgegenüber schafft die Erfindung unter Beseitigung der geschilderten Nachteile dadurch Abhilfe, daß in jeder Zylinderbohrung vorgesehene ringförmige Aussparungen in die für die Kolbenbolzenbewegung erforderlichen Zylin.derlängsschlitze übergehen, welche die Aussparungen mit einem öldicht an das Kurbelgehäuse angeschlossenen, die Pleuelstangen umgebenden Zwischengehäuse verbinden und zur Zuführung von öl aus dem Kurbelgehäuse nach den Aussparungen dienen. Im- Gegensatz zur bekannten Ausbildung fallen Ausnehmungen im Kolben selbst völ.'lig weg, so daß die Einheit der Oberfläche des Kolbenmantels voll erhalten bleibt. Infolge der Bewegungen der Pleuelstangen und der Schwungmassen wird ü1 aus dem Kurbelgehäuse ständig selbsttätig den Aussparungen in den Zylinderbohrungen zugeführt.
  • In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, welches die Anwendung der Erfindung an einem an sich bekannten Vierzylinder-Zweitaktmotor mit steuernden Kolben. oder einem je zwei Zylindern gemeinsamen Verbrennungsraum zeigt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt nach der in Abb. z angegebenen Schnittführung I-I. Abb. a stellt einen Längsschnitt nach der in Abb. i bezeichneten Schnittführung II-II, senkrecht zur Schnittebene der Abb. i, dar. Abb.3 ist eine DTaufsicht nach einer in Abb. i angedeuteten Schnittebene III-III.
  • Der Motor besteht bei dem gewählten Ausführungsbeispiel aus insgesamt vier Zylinderna, von denen je zwei, verschiedenen Kolbenbolzen zugehörige, zu einem Block zusammengefaßt sind. Mittels der erfindungsgemäß vorgesehenen Ansätze e werden die beiden Zylinderblöcke aneinandergefügt und verschraubt. Dadurch kommt je ein Zylinder des einen Blockes gegenüber einem des anderen Blockes zu liegen. An ihren zum Zwischengehäuse z zusammengeschlossenen Trennwänden sind zwei sich gegenüberstehende Längsschlitze d vorgesehen. Zwei. Kolben sind durch einen Kolbenbolzen 1 ,' kuppelt und arbeiten mit einer Pleuelstange,: auf die Kurbel. Zur Lagerung der für d Fall des beschriebenen Vierzylindermotors exforderlichen beiden Pleuelstangen p ist :ein einziger Kurbelzapfen n vorgesehen, der -zr Anwendung der bekannten Voreil,unng der Kolben zwei in bezug auf die Kurbelachse mit verschiedenen Exzentrizitäten angeordnete Lagerorgane r, s aufweisen kann. Der Kurbelzapfen ist beiderendig in Schwungmassen o eingespannt. In jeder Zylinderbohrung ist mindestens eine erfindungsgemäße Aussparung b vorgesehen, welche in die Längsschlitzed .übergehen.
  • Durch die Bewegung der Pleuelstangen und der Schwungmasseno gelangt das im Kurbelgehäuseg befindliche Schmieröl. durch Schleuder- und Sprühwirkung an den oberen Abschluß des öldicht an das Kurbelgehäuse angeschlossenen Zwischengehäuses z. Von dort tritt das Schmieröl durch die für die Bewegung der Kolbenbolzen im Gehäuse erforderlichen Längsschlitze d in die Ausnehmungen b ein und versorgt somit die Laufflächen ständig mit Schmieröl. Diese Einrichtung ermöglicht es, daß alle beweglichen Teile des Motors ausschließlich mit Frischöl geschmiert werden; welches nicht mit dem Gasgemisch in Berührung kommt.
  • Zur ständigen Abdeckung der Schlitze d während der Kolbenbewegung ist die Länge der Kolben etwa im doppelten Ausmaß erforderlich, wie sonst meist .üblich. Hierbei sind die Kolben sowohl über als auch unter den Kolbenbolzen t erfindungsgemäß zeit Abschlwßwänden t versehen, um ein Eindringen von öl in die Explosionsräume ebenso wie umgekehrt ein solches von Betriebsgasen in das Zwischengehäuse z sowie in das Kurbelgehäuse g mit Sicherheit auszuschließen. Dem gleichen Zwecke dienen die Abdeckplatten iv des Kurbelgehäuses gegen die Zylinder, deren Köpfe 1 mit Zündkerzen m in der Zeichnung ebenso angedeutet sind, wie der Aus-,Puffkanalä, der Lberstromkanale und der nsaugstutzen f. Zwischen den Zylindern Dixies Blockes liegen Verbindungskanäle lt, wie ,E Abb. i zeigt.
  • r` Zu den Kolbenringen h sind die umfanggeschlossenen Aussparungen b in den Zylinderbohrungen räumlich derart angeordnet, daß die Kolbenringe beim Arbeitsgang des Kolbens nicht in diese Ausnehmungen einfallen können.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist nicht nur an Brennkraftmaschinen gebunden, sondern auch bei anderen Kolbenmaschinen von Vorteil.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiereinrichtung für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen mit einem je zwei Zylindern gemeinsamen Kolbenbolzen, an dem eine zwischen den Zylindern liegende Pleuelstange angreift, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Zylinderbohrung vorgesehene ringförmige Aussparungen (b) in die für die Kolbenbolzenbewegung erforderlichen Zylinderlängsschlitze (d) übergehen, welche die Aussparungen (b) mit einem öldicht an das Kurbelgehäuse (g) angeschlossenen, die Pleuelstangen umgebenden Zwischengehäuse (z) verbinden und zur Zuführung von Öl aus dem Kurbelgehäuse nach den Aussparungen (b) dienen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenbolzenaugen als Abschlußwände (t) zur Verhinderung eines öleintrittes in den Kolbenkopf ausgebildet sind.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Zylinderblock Längsflanschen (c) zum dichten Aneinanderschließen zweier Zylinderpaare unter Bildung des Zwischengehäuses (z) vorgesehen sind (Abb. 3).
DEZ23198D 1935-05-21 1936-05-17 Schmiereinrichtung fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen Expired DE663176C (de)

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DE (1) DE663176C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037757B (de) * 1952-09-12 1958-08-28 Georg Schottenhammel Doppelkolben-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1037757B (de) * 1952-09-12 1958-08-28 Georg Schottenhammel Doppelkolben-Zweitakt-Verbrennungskraftmaschine

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