DE663235C - Einrichtung zum Bewegen von Spielzeugen usw., bei welcher als Bewegungsmittel ein elastischer Strang vorgesehen ist - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen von Spielzeugen usw., bei welcher als Bewegungsmittel ein elastischer Strang vorgesehen ist

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DE663235C
DE663235C DEW99523D DEW0099523D DE663235C DE 663235 C DE663235 C DE 663235C DE W99523 D DEW99523 D DE W99523D DE W0099523 D DEW0099523 D DE W0099523D DE 663235 C DE663235 C DE 663235C
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DEW99523D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/18Driving mechanisms with extensible rubber bands

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  • Toys (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Bewegen von Spielzeugen usw., bei welcher als Bewegungsmittel ein elastischer Strang vorgesehen ist Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichmäßigen Fortbewegen von Spielzeugen, Reklamefiguren, Scherzartikeln, Schaugegenständen u. dgl., bei welcher als Antrieb für die Bewegungsmittel ein elastischer Strang dient.
  • Es ist bekannt, die Fortbewegungsmittel solcher Gegenstände mittels eines elastischen Stranges anzutreiben, der einerseits an der Achse der Fortbewegungsmittel und anderseits am Traggestell angreift. Da die Zugkraft des zunächst fest aufgewickelten elastischen Stranges im Anfang der Ablaufbewegung der Drehachse am stärksten ist und dann allmählich nachläßt, erfolgt die Fortbewegung der Gegenstände ungleichmäßig.
  • Zur Behebung dieses Mangels ist schon vorgeschlagen worden, den Ablauf der Drehachse anfangs zu verlangsamen, und zwar mittels einer Bremsscheibe, welche zwischen die Drehachse und einen Lagerteil eingeschaltet ist. Dabei handelt es sich jedoch um einen Antrieb mittels eines innerhalb der röhrenförmigen Drehachse in der Achsrichtung angeordneten elastischen Stranges, welcher zur Kraftspeicherung um sich selbst gedreht wird und infolge seiner dabei auftretenden Verkürzung die Drehachse und das Lagerteil an die zwischen beiden befindliche Bremsscheibe andrückt. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung die Ablaufbewegung der Drehachse durch ein zusätzliches, aus einem elastischen Strang bestehendes Bremsmittel gehemmt, das sich unter Spannung auf bzw. um die Drehachse legt. Dabei kann derselbe elastische Strang unter entsprechender Führung und Anbringung an der Achse sowohl zum Antrieb als auch als Bremsmittel dienen.
  • Bei, einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Einrichtung ist ein gleichmäßiger Ablauf der durch einen- elastischen Strang in Drehung versetzten Achse erreicht, ohne daß diese aus mehreren gegeneinander drehbaren Teilen zu bestehen braucht. Die Herstellung der Achse, somit der ganzen Antriebseinrichtung ist daher wesentlich vereinfacht. Die Gestehungskosten sind vermindert. Auch die Handhabung der neuen Einrichtung, insbesondere bei einem etwa erforderlich werdenden Ersatz eines abgenutzten Stranges, ist sehr vereinfacht. Es brauchen dabei weder Teile vom Spielzeug o. dgl. abgenommen noch auseinandergenommen zu werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigen: Abb. i eine Ansicht von unten auf die Vorrichtung, Abb. z einen Längsschnitt durch dieselbe, Abb. 3 einen Ouerschnitt dazu, Abb. q. und 5 je eine Seitenansicht in verschiedenen Bewegungslagen, Abb.6 eine Ansicht von unten auf eine andere Ausführungsform, Abb.7 eine Seitenansicht einer mit cle#r. Vorrichtung ausgestatteten Spielzeugfigur. An dem Traggestell a, das die fortzubewegende Figur o. dgl. aufnimmt, ist die Drehachse e für die Fortbewegungsmittel gelagert. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel dienen dazu die beiden seitlichen Wangen d des Traggestelles a.
  • Die Drehbewegung der Achse c und damit die Fortbewegung des ganzen Spielzeuges bewirkt in an, sich bekannter Weise ein elastischer Strang f, der einerseits in ä an der Drehachse e und anderseits an dem Traggestell a befestigt ist. Wenn der Strang f auf die' Achse e aufgewickelt wird, so wird er in an sich bekannter Weise gespannt, so daß er beim Freigeben der Drehachse infolge der ihm innewohnenden gespannten Zugkraft unter gleichzeitiger Entspannung die Achse in Drehung versetzt, wodurch durch angebrachte Fortbewegungsmittel der Gegenstand bewegt wird.
  • Die Fortbewegungsmittel entsprechen dem jeweiligen Gegenstand. Für eine Vorwärtsbewegung über dem Boden dienen ein oder mehrere auf der Achse e angeordnete Rädchen o (vgl. Abb. 6). Zur Fortbewegung im Wasser wird die Achse e mit flossenartigen Rudern ausgestattet, während zur Erzielung einer hüpfenden oder springenden Bewegung winkelig zur Achse e an dieser angebrachte Arme e' Verwendung finden.
  • Um den Umlauf der Achse e, der anfangs etwas rasch erfolgt, zu hemmen bzw. zu verlangsamen, also einen gleichmäßigen Umlauf zu erzielen, ist ein zusätzliches Bremsmittel vorgesehen. Als solches dient ein weiterer elastischer Strang 1, der sich beim Aufziehen zunächst unter Spannung um die Drehachse e legt und durch seinen Anlagedruck hemmend auf den Ablauf der Achse wirkt, wie dies im gezeichneten Beispiel bei dem Strang L (Abb. i bis 5) bzw. l' (Abb. 6) angegeben ist, der an den seitlichen Wangen d des Traggestelles a seine Führung und seinen Halt findet.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß derselbe elastische Strang über bekannte Beispiele hinaus sowohl zum Antrieb als auch zum Bremsen Verwendung findet, zu welchem Zweck dieser Strang von der Befestigung an der Drehachse beginnend in eigenartiger Weise an dem Traggestell entlang geführt und vor der Befestigung an diesem zurück über die Drehachse geleitet ist, derart, daß er sich mit einem zusätzlichen Druck auf die Drehachse auflegt. Zur Führung dieses elastischen Stranges besitzt zu diesem Zwecke das Traggestell a entsprechende Kerben, Rasten, Osen o. dgl. lt. Durch diese . Ausbildung wird erreicht, daß der elastische Strang im Anfang der Umlauf-`liewegung der Drehachse, wenn seine Zug-#JOäft am stärksten ist, sich auch mit einer entsprechend stärkeren Spannung zum Verlangsamen der Drehachse auf diese auflegt, während mit dem Nachlassen seiner Spannkraft im Laufe der Ablaufbewegung der Drehachse im gleichen Maße auch seine Bremswirkung vermindert wird, so daß ein gewisser Ausgleich der Ablaufbewegung der Drehachse und damit ein nahezu gleichmäßiger Ablauf derselben erreicht wird.
  • Um das Maß des Anlagebremsdruckes, mit welchem sich der elastische Strang f auf die Drehachse e auflegt, ändern zu können, ist der Angriffspunkt bzw. die Befestigung des elastischen' Stranges an dem Traggestell a verstellbar angeordnet. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel legt sich der Strang f, der sich seitlich bei m auf die Drehachse auflegt, mit seinem Teil it in Kerben k ein, welche in den seitlichen Wangen d des Traggestelles vorgesehen sind. Wenn nunmehr der Teil it des elastischen Stranges in die unteren Kerben k eingelegt wird, verstärkt sich der von ihm ausgeübte Bremsdruck, weil eine Erhöhung der Spannung eintritt und der Strang dann in größerem Maße sich um die Drehachse legt.
  • In Abb.7 ist die Anwendung der erfindungsgemäß gestalteten Vorrichtung bei einer Spielzeugfigur, beispielsweise einem Schwimmvogel, gezeigt. Beim Umlauf der Drehachse e beschreiben die an dieser angebrachten Fortbewegungsmittel; beispielsweise die Arme e', die in den Abb. a bis 5 strichpunktiert angedeuteten Bewegungen. Durch das Aufstützen der Armee' auf den Boden wird die Figur etwas angehoben und bei der Weiterbewegung der Arme e' nach vorwärts geschoben, so daß eine dem Hüpfen ähnliche Vorwärtsbewegung die Folge ist. Wenn an Stelle der Arme e' flossenartige Ruder angeordnet sind, kann der Schwimmvogel im Wasser sich schwimmend vorwärts bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE'.: i. Einrichtung zum Bewegen von Spielzeugen, Scherzartikeln, Schaugegenständen u. dgl., bei welcher als Bewegungsmittel ein elastischer Strang vorgesehen ist, der unter Entspannung und Abwicklung die Laufachse in Umdrehungen versetzt, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Ablaufbewegung der Drehachse hemmendes, aus einem weiteren elastischen Strang bestehendes, zusätzliches Bremsmittel vorgesehen ist, das sich ebenfalls unter Spannung auf bzw. um die Drehachse legt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe elastische Strang sowohl zum Antrieb als auch als Bremsmittel dient und zwischen seiner Befestigung an der Drehachse und seiner Befestigung am Traggestell noch als Bremsmittel über die Drehachse führt. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Veränderung des Bremsdruckes der elastische Strang verstellbar an dem Traggestell befestigt ist.
DEW99523D 1936-09-23 1936-09-23 Einrichtung zum Bewegen von Spielzeugen usw., bei welcher als Bewegungsmittel ein elastischer Strang vorgesehen ist Expired DE663235C (de)

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