DE66335C - Schleudermaschine zum Trennen zusammengesetzter Flüssigkeiten - Google Patents

Schleudermaschine zum Trennen zusammengesetzter Flüssigkeiten

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Publication number
DE66335C
DE66335C DENDAT66335D DE66335DA DE66335C DE 66335 C DE66335 C DE 66335C DE NDAT66335 D DENDAT66335 D DE NDAT66335D DE 66335D A DE66335D A DE 66335DA DE 66335 C DE66335 C DE 66335C
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DE
Germany
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drum
liquids
liquid
centrifuge
centrifugal machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66335D
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English (en)
Original Assignee
Firma M. M. ROTTEN in Berlin NW., Schiffbauerdamm 29 a
Publication of DE66335C publication Critical patent/DE66335C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Centrifuge zur Scheidung von Flüssigkeiten, deren Bestandtheile ein verschiedenes specifisches Gewicht haben, und zwar insbesondere zur Scheidung von Vollmilch in Rahm und Magermilch. Das Wesentliche dieser Neuerung besteht zum Unterschied von ähnlichen bisher in Gebrauch gekommenen Centrifugen darin, dafs sowohl das Zuleitungsrohr für die Vollmilch, als auch die Ableitungsrohre für den Rahm und die Magermilch oben an einem die Trommel der Centrifuge vollständig abschliefsenden und dabei leicht abnehmbaren Verschlufstheil angebracht werden, so dafs man dieselben sämmtlich bei dem Abnehmen des Verschlufsstückes mit von der Centrifuge loslösen und so zur Reinigung in die sonst ganz geschlossene Trommel mit der Hand gelangen kann. Eine derartige Anordnungsweise bietet gleichzeitig den Vortheil, dafs die Trommel der Centrifuge nach unten hin völlig geschlossen ist und demnach gegenüber den älteren, unten offenen Centrifugentrommeln eine gröfsere Menge von Plüssigkeit aufnehmen und in der gleichen Zeit unter sonst gleichen Umständen in die betreffenden Theile scheiden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Centrifuge, welche speciell für die Scheidung von Milch bestimmt ist, in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 die Centrifuge im theilweisen Querschnitt, während die Fig. 2 and 3 den Verschlufstheil nebst den daran angebrachten Leitungsrohren in einer Unteransicht bezw. einem Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2 im Einzelnen erkerinen lassen.
Mit A ist die Centrifugentrommel bezeichnet, welche an ihrem mittleren unteren Theil eine geschlossene Einbauchung besitzt, in welche die in der Figur nicht näher gezeichnete und auf irgend eine Weise mit der Trommel selbst verbundene Antriebswelle hineinragt.
Das Zuleitungsrohr R1 für die Vollmilch, sowie die Ableitungsrohre i?2 und Rs für die Magermilch und den Rahm sind sämmtlich in einem Verschlufstheil B angebracht, und zwar werden die ersteren beiden Rohre zweckmäfsig eingelöthet, während das letztere aus einer einfachen, in dem Verschlufskörper selbst angebrachten Bohrung bestehen kann. Die Befestigung des Verschlufstheiles B an der Centrifugentrommel A wird hierbei zweckmäfsig in der Weise bewirkt, dafs man den ersteren mit seinem verbreiterten unteren Rande k auf einen ringförmigen Vorsprung kl am Innenrande der Trommelöffhung auflegt' und durch einen darüberliegenden, mit Schraubengewinde versehenen Ring a oder durch eine andere denselben Zweck erfüllende Vorrichtung (z. B. Bajonnetverschlufs) anpreist, indem man den letzteren in den verstärkten und mit Muttergewinde versehenen Theil der Trommelmündung einschraubt. Als Mitnehmer wird in üblicher Weise eine Scheidewand C verwendet, welche die Trommel in zwei Theile trennt, auf deren einer· Seite die zu scheidende Vollmilch durch das Rohr JR1 eingeführt, auf deren anderer Seite dagegen die Magermilch durch das Rohr i?2 und der Rahm durch die Bohrung R 3 abgeleitet werden. Die Mitnehmerwand kommt also hierbei, wie dies in der Fig. 2 durch eine punktirte Linie angegeben ist, zwischen die Röhren R1 und R2
zu liegen. Die Einführung der Vollmilch erfolgt durch einen in die Mitte des ausgehöhlten Verschlufstheiles B einmündenden Trichter d, Fig. ι, von wo die Vollmilch in der Richtung der Pfeile 1,2,3 in den Innenraum der Trommel weiter geführt wird, während die am äufseren Umfange abgeschiedene schwerere Magermilch durch das Rohr jR'2 in der Richtung der. Pfeile 4, 5 ihren Weg nach aufsen nimmt, über das Trennungsblech c hinwegfliefst und in einen besonderen, in der Figur nicht näher dargestellten Behälter aufgefangen wird. Der Rahm läuft in der Richtung des Pfeiles 6 unterhalb des Trennungsbleches c gleichfalls nach aufsen ab und wird ebenfalls in einem besonderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Behälter aufgefangen.
Da nun eine Verlegung der Abzugsöffnungen zu einander um eine sehr geringe Strecke nach innen oder nach aufsen schon einen sehr erheblichen Unterschied in dem Verhältnifs der beiden geschiedenen Flüssigkeiten zu einander bedingt, so ist noch eine Vorrichtung angebracht, welche dieses Verhältnifs je nach Wunsch regelt und so bei einer gegebenen Umdrehungsgeschwindigkeit der Centrifuge und einer bestimmten Zeitdauer der Einwirkung der Schleuderkraft bestimmte Mengen von Rahm und Magermilch ergiebt, entsprechend dem gewünschten Dichtigkeitsgrad des Rahms. An der Unterseite des Verschlufsstückes B ist hierfür unmittelbar unterhalb der Einmündungsstelle der Bohrung i?3 in die Trommel eine Scheibe e vorgesehen, welche eine Oeffnung h von etwas kleinerem Durchmesser als die Bohrung . JR3 besitzt und mittelst eines Stiftes f und einer Stellschraube g durch Verdrehen derart eingestellt werden kann, dafs die Oeffnung h mehr nach innen oder mehr nach aufsen zu liegen kommt. Da aber eine Verdrehung von nur Y2 oder 1/i mm schon das Mengenverhältnifs zwischen Rahm und Magermilch erheblich verändert, so ist, um die richtige Einstellung der Oeffnung h genau controliren zu können, auf der Scheibe e eine Sealentheilung und auf der Unterseite des Verschlufskörpers ein fester Index i angebracht (oder umgekehrt), so dafs man aus der gegenseitigen Stellung der Scala und des Index den Grad der Verdrehung der Scheibe h erkennen kann. Für die verschiedenen Stellungen der Scheibe h läfst sich bei gegebener Umdrehungszahl der Centrifuge und gegebener Durchflufsgesch windigkeit der Milch leicht die Beschaffenheit der verschiedenen Rahmsorten bei den betreffenden Stellungen der Scheibe h ermitteln, so dafs man alsdann auf Grund dieser erfahrungsmäfsigen Feststellungen durch Einstellen der Scheibe h auf einen bestimmten Scalenstrich leicht einen Rahm von irgend einer gewünschten Beschaffenheit erhalten kann.
Statt der an der inneren Seite des Verschlufsstückes an der Ausflufsöffnung des Rahms liegenden Einstellvorrichtung kann diese Vorrichtung nach gleichem Princip und mit gleicher Wirkung auf der äufseren Seite des Verschlufsstückes an der Oeffnung für die Magermilch angebracht werden.
Als Vortheile der im Vorstehenden beschriebenen Centrifuge wären nach Angabe des Erfinders aufser den eingangs bereits erwähnten noch folgende anzuführen:
Da die Leitungsrohre für die Flüssigkeiten zusammen mit dem Verschlufsstück von der Centrifugentrommel abgenommen werden können, so kann die letztere leicht einer gründlichen Reinigung unterzogen werden.
Das sonst bei unten offenen Centrifugen auftretende lästige Schlabbern wird im vorliegenden Falle vermieden, da die zu scheidende Flüssigkeit in der Centrifugentrommel zurückgehalten wird.
Die einzelnen Leitungsrohre und ebenso auch der ganze Verschlufstheil können nach dem Abnehmen von der Trommel von Hand mittelst einer Bürste oder dergleichen leicht gereinigt und die Einstellung der Regulirvorrichtung, sowie die Durchsicht sämmtlicher, und zwar gerade der wirksamen Theile, worauf viel ankommt, bequem vorgenommen werden.
Infolge der Anordnung der mit einer Scala versehenen Stellscheibe e kann man die Beschaffenheit der zu gewinnenden Scheidungsproducte äufserlich erkennbar machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schleudermaschine zum Trennen zusammengesetzter Flüssigkeiten, bei welcher sowohl die zur Einleitung der zu scheidenden Flüssigkeit in die Schleudertrommel A, wie die zur Ableitung der geschiedenen Flüssigkeiten aus derselben dienenden Leitungen R1 i?2 R3 gemeinsam an dem abnehmbaren Verschlufsdeckel der Schleudertrommel befestigt sind und die innere Mündung des die specifisch leichtere Flüssigkeit ableitenden Kanals JR3 durch die um einen Zapfen/ rechtwinklig zur Trommelachse verstellbare, mit Bohrung h und mit Gradtheilung versehene Platte e. theilweise verdeckt werden kann, zu dem Zwecke, den Dichtigkeitsgrad der durch den Kanal i?3 austretenden Flüssigkeit bezw. das Mengenverhältnifs der beiden geschiedenen Flüssigkeiten zu einander regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66335D Schleudermaschine zum Trennen zusammengesetzter Flüssigkeiten Expired - Lifetime DE66335C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2809523A (en) * 1953-01-19 1957-10-15 Herbert S Burling Humidity or temperature differential measuring apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2809523A (en) * 1953-01-19 1957-10-15 Herbert S Burling Humidity or temperature differential measuring apparatus

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