DE664963C - Druckfluessigkeitsgetriebe - Google Patents
DruckfluessigkeitsgetriebeInfo
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- DE664963C DE664963C DEE46879D DEE0046879D DE664963C DE 664963 C DE664963 C DE 664963C DE E46879 D DEE46879 D DE E46879D DE E0046879 D DEE0046879 D DE E0046879D DE 664963 C DE664963 C DE 664963C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D7/00—Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Druckflüssigkeitsgetriebe für Übertragung größerer Kräfte
und für große Übersetzungen, das insbesondere für langsam laufende, schwere Maschinen,
wie Hobelmaschinen, Fräsmaschinen, KJaltkreissägen o. dgl., Verwendung finden
kann.
Es ist bekannt, hydraulische Getriebe, die aus Pumpe und Motor bestehen, für die
verschiedensten an Werkzeugmaschinen vorkommenden Antriebe zu benutzen. Diese bekannten
Getriebe haben jedoch den Nachteil, daß eine starke Untersetzung der Drehzahl,
etwa bis auf wenige Umdrehungen in der Minute, nicht oder wenigstens nur unter Erreichung
eines uniannehmbaren Wirkungsgrades erzielt werden kann, so daß außer diesen
Getrieben immer auch noch mechanische Untersetzungen verwendet werden müssen.
Es ist ferner bei Hobelmaschinen bekannt, den Tisch hydraulisch unter Verwendung sehr
langer Zylinder zu bewegen. Bei den im Hinblick auf die langen Zylinder in Frage
kommenden großen Mengen an DruckfLüssigkeit macht sich jedoch die Zusammendrückbarkeit
der Druckflüssigkeit unangenehm bemerkbar, so idaß der Tisch springt.
Durch den Gegenstand der Erfindung werden nun diese Nachteile vermieden. Erfindungsgemäß
ist das Druckflüssigkeitsgetriebe so !ausgebildet, daß sich beim Antrieb einer
Welle durch zwei im Arbeitshub versetzte Kolben (über Zahnstangen und Überholungskupplungen) die Arbeitshübe beim Wechsel
überlagern.
Bei hydraulisch angetriebenen Werkzeugmaschinen ist es an sich bekannt, die Schaltung
des einen der beiden die Schlitten steuernden Flüssigkeitszylinder durch feste oder
einstellbare Anschläge über Ventile erfolgen zu lassen. Weiter gibt es bereits hydraulische
Spannvorrichtungen für Drehbänke, bei denen zwei Kolben derart in Abhängigkeit voneinander
stehen, daß nach Beendigung des Hubes des einen der Hub des anderen beginnt.
Bewirkt wird diese Abhängigkeit duirch Verbindungsleitungen zwischen den Zylindern,
deren Mündungen durch die Kolben gesteuert werden. Dabei erschöpft sich aber die Selbsttätigkeit
der Steuerung darin, daß ein Hub des einen Kolbens einen Hub des anderen Kolbens zur Folge hat. Eine Umsteuerung
für der Rückhub erfolgt nicht selbsttätig, sondern von Hand.
Bei mechanischen Schaltgetrieben ist es femer bekannt, eine Drehbewegung durch
mehrere in ihrem Arbeitshub versetzte Zahnstangen und Ritzel, die mit der anzutreibenden
Welle durch Überholungskupplungen verbunden sind, in eine geradlinig hin und her gehende Bewegung zu verwandeln. Dabei
kann aber infolge der Verwendung von Kurbeln oder gleichwirkenden Teilen keine vollkommen
gleichförmige Drehbewegung erzielt werden.
Das erfindungsgemäße Druckflüssigkeitsgetriebe ist weiter derart ausgebildet, daß
jede der Kolbenstangen mit zwei Durchlaßnuten für die Betätigung eines zugeordneten
Steuerschiebers versehen ist, von denen die
eine Nut den Vorlauf und die andere den
Rücklauf des anderen Kolbens einleitet. Ferner wird die Abführung der in den Steuerschiebern
verdrängten Druckflüssigkeit durch die nicht zugeordneten Kolbenstangen dadurch vermittelt, daß an diesen Kolbenstangen
je zwei weitere Schlitze vorgesehen sind, die die Abflußleitungen der Steuerschieber
mit einem in der Führung jeder KoIb enstange vorgesehenen Ringraum in Verbindung
bringen, von dem eine Verbindung zum Druckflüssigkeitsb ehälter besteht.
Auf der Zöchnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Beispiel schematisch
dargestellt.
Von zwei nicht 'dargestellten Pumpen beliebiger
Bauart wird 'die Druckflüssigkeit aus einem ebenfalls nicht dargestellten Behälter
abwechselnd durch 'die Leitungen 1 und 2 und
die Steuerschieber 3 bzw. 4 in die beiden Zylinder 5 umd 6 gefördert. In der gezeichneten
Stellung fließt 'die Druckflüssigkeit durch die Leitung 1, den Steuerschieber 3
und die Leitung 7 in den oberen Zylinderraum 5 und bewegt dadurch den Kolben 8 nach unten. Die Kolbenstange 8' ist mit einer
Verzahnung versehen, die mit einem Ritzel 28 in Eingriff steht, welches unter Zwischenschaltung
einer Überholungskopplung 28' auf (3o der getriebenen Welle 29 sitzt, die direkt oder
über eine weitere Übersetzung 30, 31 mit dem Werkzeug 3 2, beispielsweise einem Fräser, gekuppelt werden kann.
Die unter dem Kolben 8 befindliche Druckflüssigkeit wird über die Leitung 9, ein Widerstandsventil
10 und die Leitungen 11, 12, 13
in den Druckflüssigkeitsbehälter gedrückt.
Kurz vor dem Ende des Hubes des Kolbens 8 stellt eine an der Kolbenstange 8'
direkt unter dem Kolben vorgesehene Nut 14 eine Verbindung zwischen dem unter dem
Kolben 8" befindlichen Zylinderraum und einer Leitung 15 her, so daß Druckflüssigkeit auf
die untere Seite des den anderen Kolben 17
steuernden Schiebers 4 gelangt und denselben nach oben bewegt. Dadurch kann die von
der zweiten Pumpe durch .die Leitung 2 geförderte Druckflüssigkeit durch den Steuerschieber
4 und die Leitung 16 in den oberen Zylinderraum 6 des zweiten Kolbens 17 gelangen,
wodurch dieser nach unten bewegt wird. In dem Bereich des Hubes des Kolbens 8,
der einerseits durch die Herstellung der Ver* bindung zwischen dem unter dem Kolben 8
befindlichen Zylinderraum und der Leitung 15 und andererseits durch, das Ende des
Hubes des Kolbens 8 begrenzt ist, arbeitet also der Kolben 17 bereits im gleichen Sinne
mit.
Darauf stellt eine an der Kolbenstange 17' des Kolbens 17 vorgesehene Nut 18 eine Verbindung
zwischen dem unter dem Kolben 17 befindlichen Zylinderraum und einer Leitung
19 her, wodurch Druckflüssigkeit auf die obere .Seite des Steuerschiebers 3 gelangt und
- denselben nach unten schiebt. Bei der Weiterbewegung
des Kolbens 17 wird die Leitung 19 wieder abgeschlossen, so daß die weiter
vom Kolben 17 verdrängte Druckflüssigkeit durch die Leitung 20, 'das Widerstandsventil
21 und die Leitungen 22, 12 und 13 in den
Druckflüssigkeitsbehälter abfließt.
Durch die Umsteuerung des Schiebers 3 gelangt nun die von der ersten Pumpe durch
die Leitung· ι geförderte Druckflüssigkeit durch den Schieber 3 und die Leitung 9
auf 'die untere Seite des Kolbens 8 und bewegt 'diesen nach oben. Dabei ist eine Mitnahme
des Ritzels 28 von der Kolbenstange 8' durch 'die Überholungskupplung 28' ausgeschlossen.
Der Kolben 17 arbeitet mittels seiner ebenfalls
gezahnten Kolbenstange 17' aiuf ein zweites Ritzel 28, das ebenfalls unter Zwischenschaltung
einer Überholungskupplung 28' auf der getriebenen Welle sitzt.
Die durch 'die Steuerungsvorgänge in den Schiebern 3 und 4 verdrängte Druckflüssigkeit
wird auf folgende Weise abgeleitet:
Sobald, wie gezeichnet, die Nut 14 eine
Verbindung des unter dem Kolben 8 befind- _ liehen Zylinderraumes mit der Leitung 15
herstellt und dadurch der Steuerschieber 4 nach oben gedrückt wird, fließt die oben aus
dem Steuerschieber 4 verdrängte Druckflüssigkeit durch die Leitung 25, einem im
Steuerschieber 3 gebildeten Ringraum 25', eine an der Kolbenstange 8' vorgesehene weitere
Nut 26 und die Leitungen 26' und 13 in den Flüssigkeitsbehälter ab.
. Sobald der Kolben 17 nach unten gedrückt wird 'und bei Beginn seines Hubes durch die
Nut 18, die Leitung 19 und einem-im Steuerschieber
4 gebildeten Ringraum 19' Druckflüssigkeit in den Steuerschieber 3 von oben
eindringt, wird 'die aus dem Steuerschieber 3 unten verdrängte Druckflüssigkeit durch die
Leitung 23, -eine weitere an der Kolbenstange
17' vorgesehene Nut 24, den Ringraum 24' und 'die Leitungen 24" und 13 abgeleitet.
Sobald gegen Ende des Hubes des Kolbens
Vj die Nut 27 'die Verbindung zwischen dem unter dem Kolben 17 befindlichen Zylinderraum
und der Leitung 23 herstellt, wird der Steuerschieber 3 wieder nach oben bewegt,
wobei die verdrängte Druckflüssigkeit durch die · Leitung 19, eine weitere an der Kolbenstange
17' vorgesehene Nut 17", den Ringraum
24' und 'die Leitungen 24" und 13 abfließen
kann.
Sobald der Kolben 8 wieder mit seiner Abwärtsbewegung beginnt und durch 'die Nut
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25" die Verbindung zvnsdhen dem. unter dem
Kolben 8 befindlichen Zylinderraiuni und der
Leitung 25 !hergestellt wird, wird der Schieber 4 nach, unten gedrückt, 'und die aus dem
Schieber 4 unten verdrängte Druckflüssigkeit fließt über die Leitung 15, eine weitere an der
Kolbenstainge 8' angeordnete Nut 15% den Ringraum
15" und die Leitungen 26' und 13 in den Flüssigkeitsbehälter ab.
Dieses Spiel wiederholt sich. Kurz vor Beendigung des Hubes des Kolbens 17 nach
unten stellt die Nut 27 die Verbindung des unter dem Kolben befindlichen Zylinderraumes
mit der Leitung 23 her, so daß durch Vermittlung des Steuerschiebers Druckflüssigkeit
wieder in den oberen Zylinderraiuim S gelangt.
Das hydraulische Getriebe gemäß der Erfindung ist durch Regelung der Druckflüssigkeitsp'umpen
stufenlos regelbar und zeichnet sich durch 'einen hohen Wirkungsgrad
aus.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι . Druckflüssigkeitsgetriebe, dessen Steuerschieber durch, den Arbeitskolben gegen Ende des Hubes umgestellt wird, 'dadurch, gekennzeichnet, daß sich, beim Antrieb einer Welle durch zwei im Arbeitshub versetzte Kolben (8, 17) — über Zahnstangen (8', 17') und Überholungskupplungen (28') — die Arbeitsihübe beim Wechsel überlagern.
- 2. Druckflüssigkeitsgetriebe mach. Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, .daß jede der Kolbenstangen (8', 17') mit zwei Durchlaßnuten (14, 25" bzw. 27, i"8) für die Betätigung eines zugeordneten Steuerschiebers (3 bzw. 4) versehen ist, von denen die eine Nut (14 bzw. 27) den Vorlauf und die andere (25" bzw. 18) den Rücklauf des anderen Kolbens einleitet.
- 3. Druckflüssigkeitsgetriebe nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführung der in den Steuerschiebern (3 bzw. 4) verdrängten Druckflüssigkeit durch die nicht zugeordneten Kolbenstangen (17' bzw. 8') dadurch vermittelt wird, daß an diesen Kolbenstangen (8' bzw. 17') je zwei weitere Schlitze (26, 15' bzw. 17", 24) vorgesehen sind, die die Abflußleitungen der Steuerschieber mit einem in der Führung jeder Kolbenstange (8' bzw. 17') vorgesehenen Ringraum (15" bzw. 24') in Verbindung bringen, von dem eine Verbindung zum Druckflüssigkeitsbehälter besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46879D DE664963C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Druckfluessigkeitsgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46879D DE664963C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Druckfluessigkeitsgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE664963C true DE664963C (de) | 1938-09-13 |
Family
ID=7080328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE46879D Expired DE664963C (de) | 1935-04-19 | 1935-04-19 | Druckfluessigkeitsgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE664963C (de) |
-
1935
- 1935-04-19 DE DEE46879D patent/DE664963C/de not_active Expired
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