DE665111C - Mehrpoliger Druckknopfschalter mit Druckkontakten - Google Patents

Mehrpoliger Druckknopfschalter mit Druckkontakten

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Publication number
DE665111C
DE665111C DEA80466D DEA0080466D DE665111C DE 665111 C DE665111 C DE 665111C DE A80466 D DEA80466 D DE A80466D DE A0080466 D DEA0080466 D DE A0080466D DE 665111 C DE665111 C DE 665111C
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DE
Germany
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push button
multipole
button switch
switch according
contact
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Expired
Application number
DEA80466D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hoepp
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/68Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having two operating members, one for opening and one for closing the same set of contacts

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Mehrpoliger Druckknopfschalter mit Druckkontakten In gekapselten Anlagen müssen zwecks höchster Raumausnutzung vielfach die Kästen so dicht zusammengedrängt werden, daß für die seitliche Handbetätigung kein Raum mehr bleibt. Man bevorzugt daher häufig die Druckknopfbetätigung von vorn. Bei Schaltern für größere Leistungen wird diese Art der Betätigung jedoch unbequem, weil die zur Betätigung des Einschaltdruckknopfes erforderliche mechanische Arbeit zu groß wird. Deshalb wird bei solchen Schaltern meist zur Fernschaltung als Zwischenglied zwischen Druckknopf und Schalter gegriffen werden müssen, was die Anlage verteuert und kompliziert.
  • Durch vorliegende Erfindung wird nun ein Druckknopfschalter mit höchster Raumausnutzung angegeben und weiterhin für diesen Schalter ein Antriebsmechanismus vorgesehen, der es gestattet, bei geringsten Arbeitsverlusten, wie sie z. B. infolge der Reibung unvermeidlich sind, auch bei höheren Nennstromstärken ohne Fernschaltung auszukommen, und der es überdies ermöglicht, unter Verwendung der gleichen Teile nach Wahl einen Schalter mit Verrastung in beiden Endstellungen oder einen Schalter mit selbsttätiger Rückgangsbewegung nach dem Loslassen des Druckknopfes zu bauen. Im letzteren Falle ist zum Halten auch eines größeren Schalters in der Einschaltlage kein ermüdender Kraftaufwand erforderlich, es wird also auch die daraus entspringende unsichere Kontaktgabe vermieden, die sonst gerade bei Druckkontakten leicht eintritt. Der Schalter ist allgemein verwendbar, nicht nur für die eingangs erwähnten gekapselten Anlagen.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, wobei Abb. i bis 3 den Schalter nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in drei aufeinander senkrechten Ansichten darstellt, während Abb. q. und 5 besondere Ausführungsformen zeigen.
  • Die möglichst nahe aneinandergerückteil Anschlußbuchsenklemmen i sind erfindungsgemäß so hoch gezogen, daß der Raum zwischen ihnen als Führung für den aus Isolierstoff bestehenden Kontaktbrückenhalter 2 dient und die Anschlußklemrnen selbst unmittelbar als Kontakte benutzt werden, wobei die eigentlichen Kontaktstellen der Klemmen i und der Kontaktbrücken 3 in bekannter Weise mit besonderem Kontaktmetall 4. belegt sein können. Damit die Anschlußschrauben 5 aus dem Bereiche der Unterbrechungsstelle herauskommen, haben die Klemmen i schräge Bohrungen 6, wodurch zugleich eine große Gewindelänge für die Befestigungsschrauben 7 und ein bequemes Einführen der Anschlußkabel, die zumeist in Höhe des Sockels 8 ankommen, erzielt werden. In weiterer Fort- Bildung der Erfindung trägt der Brückenträger 2 bewegliche Lichtbogentrenn- und Schutzwände zwischen den benachbarten Polen, wie es bei andern Schaltern bereits b kannt ist, sowie zwischen den Kontaktstelieai', eines jeden Poles, wobei diese ihm als Füt'-'-rungsflächen zwischen den Klemmen i dienen. Dabei ist der Kontaktbrückenhalter 2 in an sich bekannter Weise vorteilhaft so ausgebildet, daß er für jeden Schalterpol ein Fenster g aufweist, in welches eine Brücke 3 mit ihren Kontaktdruckfedern io lose eingeschoben und etwa durch Stiftschrauben oder Kopfstifte i i geführt und gehalten ist.
  • Ein um den Schalter greifender federnder U-Bügel 12, der zugleich auch das Gehäuse des Schalters bilden kann, drückt in bekannter `eise gegen die äußeren Enden der stiftartigen Kniehebellenker 13, die in flachen, trichterförmigen Aussparungen 13u des Kontaktbrückenhalters 2 untcrgebrach-t sind, -aber auch an anderer Stelle, z. B. oberhalb der Kontaktbrücken, liegen können. Die Kniehebel-Ienker 13 stützen sich andererseits gegen den Brückenhalter 2, so daß dieser bei seiner Auf-und Abwärtsbewegung jeweils über die Totlage der Kniehebel bewegt wird und, unter Drück in der Ein- oder Aus-Stellung beharrt. Sie dienen dabei dem Kontaktbrückenträger ' einerseits noch als zusätzliche Führungsmittel, andererseits begrenzen sie seinen Hub in der Aus-Stellung durch Anschlag an die Trichterwandungen.
  • Außer dem oberseitigen Druckknopf 14 für die Einschaltung kann zwecks zwangsweise gesteuerter Ausschaltung an der Unterseite ein Aus-Druckknopf angebracht sein, der durch den Sockel 8 hindurchgreift und die Führung des Brückenhalters verbessert. Beim Betätigen drückt er den Brückenhalter 2 nach oben zurück, oder aber es wird gemäß Abb. i ein lose eingelegter Hebel 15 vorgesehen, der an der Stange 16 des vorderseitigen Aus-Druckknopfes 17 angelenkt ist. Der Knopf 17 kann in einem Lagerwinkel 18, einer Abdeckplatte oder am Gehäusedeckel geführt sein. Der Hebel 15 greift durch eine seitliche Vertiefung im Sockel 18 hindurch und stützt sich auf den U-Bügel 12 oder die Befestigungslasche 20. Man kann endlich in auereinfachster Weise den Einschaltknopf 14 mit einer Wulst versehen und die Ausschaltung durch Ziehen dieses Knopfes bewirken.
  • Die Ausschaltung kann aber auch z. B. von der Oberseite her mittels eines Druckknopfes (Abb. q.) erfolgen, der auf einem zweiten Kniehebelpaar sitzt, welches beim Drücken den U-Bügel 1.2, vorteilhaft ohne überschreitung der Totpunktlage, so weit aufspreizt, daß besondere Ausschaltfedern wirksam werden können, die den Brückenhalter 2 nach oben in die Aus-Stellung zurückbewegen. Die Kniehebelpäare sind hierbei zweckmäßig zeinander gleich öder ähnlich geformt und lie-"tgn parallel, so daß die Druckknöpfe sviiime-;,:Misch zueinander sitzen.
  • ..@' r findungsgemäß kann ferner die Aus--- Schaltung auch durch Drehen des Einschaltknopfes ig (Abb. 5) bewirkt «-erden, wobei die; Stützpunkte der Lenker 13v am 1--,insclialtknopf über eine Totpunktlage hinaus in die gestrichelte Stellung so weit verlagert werden; daß der Bügeldruck aufhört, wonach besondere Rückstellfedern den Schalter öffnen. In der Offenstellung wird der gedrehte Knopf 19 nach Loslassen durch die Federn 21 wieder in die Ausgangsstellung zurückgezogen.
  • Der Kontaktdruck kann mittels der @efestigungsschrauben 22 verändert «-erden; wobei der Bügel 12, der sich an Vorsprüngen 23 des Sockels abstützt, eine zusätzliche Durchfederung erfährt. Etwas federnde Füße 2::1. sind am Bügel 12 oder an der Lasche 2o befestigt, so daß eine mechanische Überbeanspruchung des Sockels nicht eintritt.
  • Soll der Schalter als Druckknopfschalter für kurzzeitige Betätigung dienen; so «erden die Ausschaltfedern so bemessen, daß sie beim Loslassen des Druckknopfes die Ausschaltung herbeiführen. In dieser Form können selbst Druckknopfschalter für ziemlich große Stromstärken leicht in der Schließstellung gehalten werden, weil die Gegenkräfte beim Überschreiten der Totlage kleiner «erden. Außerdem tritt eine Art Momentschaltung ein, die besonders bei dreipoligen Schaltern von Wert ist, weil dadurch alle Schalterpole praktisch zu gleicher Zeit geschlossen werden.

Claims (16)

  1. ' PATRNTANsPRÜCHE: i. Mehrpoliger Druckknopfschalter mit Druckkontakten, dadurch gekennzeichnet; daß der bewegliche Kontaktbrückenhalter (2) im wesentlichen nur zwischen den Anschlußbuchsenkleminen (i), die zugleich die zu überbrückenden festen Kontaktstücke bilden, geführt ist.
  2. 2. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß der Strombrückenhalter (2) die Lichtbogentrenn- und Schutzwände zwischen den benachbarten Polen sowie zwischen den Kontaktstellen eines jeden Poles trägt und als zusätzliche Führungsflächen verwendet.
  3. 3. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsenklemmen (i) mit nach außen und unten schrägen Bohrungen (6) für die Kabeleinführung versehen sind, so daß die Köpfe der entsprechend geneigten Kabelbefestigungsschrauben (5) trotz kurzer Klemmen (i) außerhalb des Bereichs.der Unterbrechungsstellen liegen.
  4. 4.. Mehrpoliger Druckknopfschalter näch Anspruch i bis 3, dadurch gekennzelchliet, daß der plattenartige Kontaktbrückenhalter (2) für jeden Schalterpol eine Fensteröffnung (c9) aufweist, in welche die Kontaktbrücken (3) mitsamt den Kontaktfedern (io) eingeschoben sind, wo sie, vorzugsweise durch Kopfstifte (ii), gesichert und lose geführt sind.
  5. 5. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen den Schalter umgreifenden federnden U-Bügel (12) und zwei sich gegen diesen einerseits und gegen den Brückenhalter (.2) andererseits stützende Kniehebellenker (13) gesicherte Schaltstellungen erzielt werden.
  6. 6. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Metall oder Isolierstoff bestehende Gehäuse des Schalters als federnder ,U-Bügel (12) wirkt.
  7. 7. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise stiftartigen Kniehebellenker (13) unterhalb der Kontaktbrücken (3) in flachen, trichterförmigen Ausnehmungen (13ü) des Brückenhalters (2) untergebracht sind, wo sie einerseits ein zusätzliches Führungsmittel für den Kontaktbrückenträger bilden, andererseits den Hub in der Aus-Stellung begrenzen. B.
  8. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltersockel (8) einen ihn von unten her durchsetzenden Aus-Druckknopf führt, der an dem Brückenhalter (2) angreift und ihm zweckmäßig als zusätzliche Führung dient. cg.
  9. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausschaltung ein lose in den Sockel (8) eingelegter Hebel (15), vorzugsweise mit vorderseitigem Druckknopfantrieb (17), dient, der den Brückenhalter (2) in die Aus-Stellung drückt. io.
  10. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i bis' 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schalteroberseite Mittel zur Aufspreizung des U-Federbügels (12) vorgesehen sind und daß die Ausschaltbewegung durch besondere Ausschaltfedern erzielt wird, die bei diesem Aufspreizen des U-Bügels (12) wirksam werden. i i.
  11. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufspreizen durch ein zweites etwa durch einen Aus-Druckknopf gesteuertes Kniehebelpaar erzielt wird, welches parallel zum ersten angeordnet ist.
  12. 12. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch io und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Bügeldruckes oder die Lage der Lenkerstützpunkte so gewählt ist, daß am eingeschalteten Brückenhalter ein Oberschuß an Rückstellkräften gegenüber den Einschaltkräften des Kniellebelmechanismus vorhanden ist.
  13. 13. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltung dadurch herbeigeführt wird, daß die Lenkerstützpunkte (Abb. 5) am Ein-Druckknopf (rg) durch Drehen desselben über eine Totpunktlage so weit aus der Mittelebene nach beiden Seiten verlegt werden, daß. der Bügeldruck aufhört und die Ausschaltung durch Rückstellfedern vollzogen wird.
  14. 14.. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehdruckknopf (i9) nach der Ausschaltung durch Federkraft (21) in die Ausgangsstellung zurückgedreht ,v ird.
  15. 15. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach Anspruch 5 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktdruck durch Verstellen der zur Befestigung des Bügels (12) am Sockel (8) dienenden Schrauben (22) verändert werden kann, wobei der Bügel (12) sich an geeigneten Punkten des Sockels abstützt.
  16. 16. Mehrpoliger Druckknopfschalter nach .Anspruch 5 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Bügel (12) mit etwas federnden Lappen (2.i.) zur Befestigung des Schalters versehen ist.
DEA80466D 1936-09-10 1936-09-10 Mehrpoliger Druckknopfschalter mit Druckkontakten Expired DE665111C (de)

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