DE665295C - Schmierpumpe - Google Patents

Schmierpumpe

Info

Publication number
DE665295C
DE665295C DED67544D DED0067544D DE665295C DE 665295 C DE665295 C DE 665295C DE D67544 D DED67544 D DE D67544D DE D0067544 D DED0067544 D DE D0067544D DE 665295 C DE665295 C DE 665295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
pump
piston
springs
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED67544D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Tecalemit GmbH filed Critical Deutsche Tecalemit GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE665295C publication Critical patent/DE665295C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
    • F16N13/12Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive with ratchet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Schmierpumpe Die Erfindung betrifft eine Kurbelschmierpumpe mit eingebauter Saug- und Drutckpumpe, die dazu bestimmt ist, genau beinessene, verhältnismäßig geringe Olmengen periodisch und selbsttätig unter hohem Druck auszustoßen, Hierdurch ist sie besonders güeignet zur Schiiiierung von laufenden Antriebsketten einer Lichtmaschine bei Eisenbahnwagen, bei denen z. B. alle 5o kin etwa 1 CCM 01 Mit 2o bis 3o atü auf die Kette aufgespritzt werden soll.
  • Schmierpumpen mit einem Kolben, dessen Antrieb von einer mittels Klinkengesperre bewegten Kurbelscheibe für den Saughub und einer Feder zum schnellen Vortrieb beim Druckhub erfolgt, sind bekannt. Diese Pumpen zeigen einen ortsfesten Punipenzylinder, innerhalb dessen die sich auf den Kolben mit ihrem einen Ende abstützende Schraubendruckfeder Aufnahme findet, während das andere Federende an dein der Kurbelscheibe benachbarten Zvlinderende anliegt. Damit die Feder eine genügende Spannkraft erhält, muß ihr Durchmesser und daher auch derjenige des Zylinders beträchtlich sein, so daß die Pumpe bei dem großen Hub nur für größere Liefermengen geeignet ist. Versucht man ferner die Spannkraft durch Vergrößerung des Kurbelscheibendurchmessers und der Schraubenwindungen zu steigern, so muß der Zvlinder entsprechend mehr toten Raum zur Äufnahnie der zusammengedrückten, gespannten Feder erhalten, wodurch auch die Zylinderlänge ungebührlich groß wird und viel Raum versperrt. Ein weiterer Nachteil dieser Pumpenart besteht darin, daß sie nur für feststehende Zylinder verwendbar ist, da bei schwenkbaren, den Zufluß und Abfluß selbststeuernden Zylindern, wie sie aus anderen Gründen zweckmäßig sind, der Kurbelzapfen, damit der eine genügend starke Feder aufnehmende breite Zylinder an der Kurbelscheibe vorbeigehen könne, von übermäßiger Länge sein müßte, womit Verbiegung und Lockerung unvermeidlich wären.
  • Andererseits sind bei ähnlichen Schrnierpumpen schwenkbare, sich durch den Vorzug der selbsttätigen, ventillosen Steuerung auszeichnende Pumpenzylinder vorgeschlagen worden, deren durch eine Zugfeder vorgeschnellter Kolben beim Saughub mittels Hubscheiben gehoben wird, während andere \jockenscheiben die Verschwenkungen de., Zylinders bewirken. Die am Übertragungshebel angesetzte Feder verläuft hierbei außerhalb des Pumpenzylinders, ist jedoch, von demselben seitlich durch größeren Abstand getrennt, an dein einen Ende an einem festen Gehäusepunkt aufgehängt, in ihrem axialen Verlauf iin Raum im wesentlichen unveränderlich; die Zugkraftrichtung verläuft daher in jeder der beiden Steuerlagen t 4üy# den Satighub und den Druckhub schräg 11 nicht parallel zu dem Kolben, wie dies Ai! den seitendrucklosen Antrieb am zwec£--#' mäßigsten wäre, abglesehen davon, daß die volle Zugkraft nicht ausgenutzt wird und die Feder nicht auf den vollen Druck-hubbetrag angespannt wird. Ein weiterer Nachteil dieser schwenkbaren Pumpen ist der, daß die Nockensteuerungen an sich nicht nur umständlich und kostspielig sind, sondern auch verhindern, daß infolge des geringen Kolbenhubes die Zylinderlänge voll ausgenutzt werde.
  • Die Erfindung ermöglicht die Anordnung von schwenkbaren Pumpenzylindern mit #,entilloser Steuerung unter Zulii1fenahme des die Anwendung von Nockensteuerungen entbehrlich inachenden Kurbelscheibenantriebes in der Weise, daß die Schwenkungen des Zylinders ausschließlich durch die Bewegungen des als Tauchkolben ausgebildeten, gemeinsam mit dem Zylinder pendelnden schubstangenlosen Kolbens veranlaßt werden, der beim Saug- und Druckhub fast die ganze Länge des Zylinders durchläuft und durch ihn sicher geff#lirt wird, wodurch besondere Arbeitsteile, wie die Nockenscheiben, für die Schwenkung des Zylinders entbehrlich werden. Zum schnelien Ausstoßen geringer Ilengen Öl ist es ferner erwünscht, daß die Zvlinderbohrung und der Kolben schmal seien. Da der Kolben aber bei bekannten Vorrichtungen der letztgenannten Art durch eine nicht mit dein Kolben koaxiale Federkraft betätigt wird. so ist die Abnutzung des Kolbenkopfes erheblich, und derganzeKolben muß beträchtlichen Durchmesser und Trägheit haben. Der Zylinder und der Kolben gemäß Erfindung brauchen nicht besonders schwer und widerstandsfähig gegen Verbiegung und Abnutzung durch seitlich gerichtete Reibungskräfte zu sein, sondern können aus dem Grunde verhältnismäßig schma, bzw. der Kolben klein ausgeführt werden, was den Vorteil der Schonung der Federkraft infolge der kleineren Trägheit der von ihr zu bewegenden Teile bringt, daß die Zugfederanordnung zwar in bekannter Weise außerhalb des Zylinders gewählt ist, jedoch so, daß erstens die Zugkraft dauernd parallel zum Kolben bzw. zur Druck-hubrichtung verläuft und voll entwickelt wird, wobei die seitlichen Reibungskräfte vermieden werden, und zweitens kann die Ausflußgeschwindigkeit deswegen eine schnelle sein, daß die Spannung bei dem verfügbaren Raum eine möglichst hohe wird, da die größte von der Feder eingenommene Länge nicht, wie dies bei ortsfesten und schwenkbaren Zvlindern der bekannten Art der Fall ist, von der Zylinderlänge abhängig gemacht ist, sondern die 'p#-ößte Dimension des die Vorrichtung ume#benden Gehäuses ausmitzt.
  • Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß die 'Peder oder die Federn außerhalb des Pumpenzvlinders angeordnet, und der Zylinder ist schwingbar um einen Zapfen gelagert und %veist an seiner Lagerstelle den einen Befestigungspunkt der Feder oder der Federn auf, während der zweite an dem Kolben in der Nähe des Kurbelzapfens liegt.
  • Weitere Vorzüge der Erfindung ergeben sich daraus, daß die Feder, wenn sie doppelt und svmmetrisch ausgebildet ist, zur Abdichtung äes Zylinders an dem Lager7apfen beiträgt, der in an sich bekannter Weise zur Aufnahme der Steuerkanäle dient.
  • Die Darstellungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der neuen Schmierpumpe, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht auf Pumpe und Antrieb bei angehobenem Behälterdeckel (in der Pfeilrichtung) gemäß Fig. i von links gesehen und Fig. 3 eine Ansieht der Lagerung der Pumpe unter Fortlassung der davor liegenden Teile.
  • Die Pumpe liegt in einem geschlossenen Ölbehälter, der aus einem Boden i mit einer winklig darauf errichteten Rippe oder Wand 2 und einem Deckel 3 besteht, die durch Schrauben 4 öldicht miteinander verschraubt sind. 5 ist die Füllschraube. Ein Drehzapfen 6 ist in möglichst tiefer Lage ini Behälter mit der Wand 2 fest verschraubt. Dieser Drehzapfen 6 besitzt zwei benachbarte Kanäle, einen Saugkanal 7 und einen Druckkanal 8, welch letzterer durch den Behälterboden i nach außen zur Schinierstelle führt. Ein Purnpenzylinder o ist mit einem Rhigauge io versehen und auf den festen Drehzapfen 6 so aufgeschoben, daß er auf ihm quer zu dessen Längsrichtung zu schwingen vermag. Der Saugkana17durchquertden Drehzapfen6 vollständig, während der Ausstoßkanal 8 ihn nur zur Bälfte durchquert und dann längs durch denselben und durch die Wand 2 und den Boden i nach außen geführt ist. Der Saugkanal 7 besitzt mithin zwei Öffnungen ini -Mantel des Drehzapfens 6, der Ausstoßkanal 8 dagegen nur eine.
  • Ini Boden des Pumpenzylinders 9 ist eine Durchlaßöffnung so vorgesehen, daß sie mit den nebeneinanderliegenden Öffnungen der Kanäle 7 und 8 beim Schwingen des Pumpenzylinders in Decklage kommen kann. Das Innere des Pumpenzylinders g'verinag also abwechselnd mit dem Satigkanal 7 oder mit dem Ausstoßkanal in Verbindung zu treten (Fig. 1). i i ist eine Mantelaussparung in dem Ringauge i o des Purnpenzylinders 9, zu dem Zwecke vorgesehen, daß der Saugkanal 7 bei allen Winkelausschlägen des Pumpenzylinders f reien Ausgang in das Innere des (Mbehälters behält. Zwei Scheiben 12, welche durch Stifte 13 zusammengehalten werden, können sich um den Drelizapfen 6 bewegen. Ein Spreligring 15 aus Federdralit ist in eine Nut des Drehzapfens 6 eingesprengt und verhindert, daß sich das Ringauge io des Pumpenzylinders zusarnmen mit den beiden Scheib'en 12 auf dein Drehzapfen 6 axial verschieben kann. Ein Tauchkolben 16 des Punipenzylinders ist mit seinem Kolbenstangenkopf an einem Zapfen 18 eines um die Achse 2o drehbaren Rades 17 angelenkt. Der Kolbenstangenkopf ist mit Querarinen ig versehen. Schraubenförmig gewundene Federn 14 sind mit ihren Enden an diesem Querarni ig und an den Stiften 13 der auf den Drehzapfen 6 aufgeschobenen Scheiben 12 eingehängt. Bei Drehung des Rades 17 in der Pfeilrichtung der Fig. i wird, da der Kurbelzapfen ig des Pumpentauchkolbens 16 hierbei eine Kreisbahn beschreibt, nicht nur dieser im Pumpenzylinder 9 unter gleichzeitiger Spannung und Entspannung der Federn 14 verschoben, sondern der mit seinem Ringge io auf den Drehzapfen 6 aufgeschobene Punipen7vlinder 9 schwingt dabei um diesen derart aus, daß beim Hochgehen des Kolbens 16 ( ' Satighub) das Innere des Pumpenzylinders 9 mit dein Satigkanal 7 und durch diesen init dein Inneren des Ülbehälters in Verbindung bleibt, während beim Niedergehen des Kolbens 16 (Druckhub) das Innere des Punipen7vlinders 9 mit dein Ausstoßkanal 8 und der nach außen führenden Druckleitung in Verbindung kommt. Eine Atisstoßstellung ist in Fig. i durch strichpunktierte Linien angedeutet. Der Kurbelzapfen 18 befindet sich dabei in der Stellung i8a. Das Rad 17, welches auf der Achse 20 sitzt, ist über die Hälfte seines Umfanges hinaus mit Schaltzähnen versehen und wird durch das Zusanirnenwirken eines FortschaltliebelS 21 und eines SperrhebelS 22 gedreht. Beide Hebel oder Klinken .21 und 22 sollen während desArbeitens gegen den Umfang des Rades 17 angedrückt sein, was auf verschiedene Arten bewirkt werden l#ann. Der Sperrliebel 22 ist doppelarmig gestaltet, auf einen Zapfen 24 aufgesteckt und unter die Wirkung einer Feder 23 gesetzt. Auch der Fortschaltliebel 21 ist doppelarmig gestaltet, aber als Winkelliebel ausgebildet. Sein freier Arm trägt einen Schwimmer 30, durch dessen Auftriebskraft das Andrücken des Fortschaltliebels an den Umfang des Transportrades 17 erfolgt. Der Fortschaltliel)e1,2i ist auf einen Exzenteransatz -25 eines auf der Achse 27 drehbaren Schneckenrades 26 aufgeschoben und in geeigneter Weise darauf festgehalten. Das Schneckenrad 2-6 erhält seine Bewegung durch eine mit ihm in Eingriff stehende Schnecke 28 einer durch den Boden i nach außen führenden Welle 291 welche sowohl in diesem als auch in einem Winkellager der Wand.2 gelagert ist und auf beliebige Weise ihren eigenen Antrieb erhalten kann. Durch die Drehung des Schneckenrades 26 erfährt der Fortschalthebel 21 eine hin und her gehende Sebiebebewegung, verursacht durch den Exzenter 25, auf den er aufgeschoben ist. Diese Schiebebewegung des Fortschaltliebels 21 bewirkt ein langsames Drehen des Rades 17. Der Fortschalthebel 21 bewegt bei jeder Vorschubbewegiing das Rad 17 um eine reichliche Zahnlänge weiter. Bei der Rückholbewegung gleitet er lose über den L7infang des solange durch den Sperrliebel 22 festgehaltenen Rades und legt sieh hinter den nächstfol,-enden Zahn desselben, uni es bei der nächsten Vorschubbewegung tiiii einen solchen weiterzudrehen. Die Zahnung des Ra-des 17 erstreckt sich etwas über den halben Mantelumfang desselben hinaus. Bei der Drehung des Rades i,- wird der Tauchkolben 16 zwecks Ansaugens von Schiiiierstoff angehoben. Dabei werden die Federn 14. gespannt, und der Pumpenzylinder 9 schwingt so aus, daß seine Bodenöffnung von dein Saugkanal 7 Z, 21 langsam zurückweicht. Währenddessen ist der Pumpenzylinder mit Schinierstoff gefüllt. Überschreitet bei der Vorwärtsdrehung des Rades 17 der Anlenkungszapfen 18 des KolbLiiqtangenkopfes die obere Totpunktlage, so gelangen die zwischenzeitlich gespannten Federn 14 zur Entspannung und lassen den Tauchkolben 16 ruckartig in den Pumpenzylinder 9 zurückschnellen. Dabei kommt die Bodenöffnulig des Pumpen7ylinders über die Drehzapfenmantelöffnung desAusstoßkanals8 zu liegen, und der eingesaugte Schmierstoff wird durch diesen in eine Schinierstoffleitung oder an eine Verbrauchsstelle ausgestoßen. je nach dein gewählten Durchmesser des Tauchkolbens 16, der Stärke und Spannung der Federn 14 und der Viscosität des Öles erfolgt das Zurückschnellen des Tauchkolbens 16 init verschiedener Geschwindigkeit. Da beim Zurückschnellen des Tauchkolbens 16 in den Punipenzylinder der ungezahnte Teil des Rades 17 an dem Fortschalthebel 21 und dein Sperrliebel 22 vorübergleitet, befindet sich während dieser Zeit der Fortschaltmechanismus für das Rad 17 außer Funktion. Er setzt erst wieder ein, wenn der Anlenkungszapfen 18 des Kolbenstangenkopfes seine untere Totpunktlage zu überschreiten im Begriff steht, da nunmehr der Fortschalthebel 21 und der Sperrliebel 22 wieder mit dem gezahnten Teil des Rades 17 in Eingriff kommen. Die Ausschaltung des Fortschaltgetriebes für das Rad 17 während des Niederganges des Pumpentauchkolbens verhindert, daß eine höhere Verdichtung des ausgestoßenen Schmierstoffes bzw. Öles, als sie durch die Spannung der Federn 14 bedingt ist, stattfinden kann. Infolge der Aufhängung der Federn 14 an den Stiften i der auf dem Zapfen 6 verdrehbaren Scheiben 1:2 behalten sie ihre stets parallele Lage zu dem Pumpenzylinder 9 und halten diesen während des Zurückschnellens des Tauchkolbens 16 fest gegen den Mantel seines Drehzapfens 6 angepreßt. Hierdurch ist eine zuverlässige Dichtung zwischen dem Drehzapfen 6 und dem auf diesem schwingenden Pumpenzylinder 9 gewährleistet. Auch wenn sich im Laufe der Zeit das Ringauge io des Pumpenzylinders etwas ausschleifen sollte, bleibt dies auf die Betriebs- und Funktionssicherheit ohne Einfluß, da der mit der Durchlaßöffnung versehene Bodenteil des Pumpenzylinders stets dicht auf dem Mantel des Drehzapfens 6 schleift.
  • Wird der beschriebene Scbmierapparat zur Speisung und Unterdrucksetzung von Zentralschnlieranlagen verwandt, so ist es von größter Wichtigkeit, daß in das Leitungsnetz nur Schmierstoff bzw. 01 und keine Luft gelangt, da eingepumpte Luft Betriebsstörungen verursachen würde. Dieser Übelstand würde zu befürchten sein, wenn der Schinierstoff z. B. das 01 im Behälter verbraucht und rechtzeitige Nachfüllung versäumt wo#rden ist, da das Pumpwerk dann an Stelle von solchem Luft in das Verteilungsnetz pumpen würde. Diesem Übelstand ist dadurch begegnet, daß bei einem gewissen Tiefstand des Öles im Behälter das Pumpwerk automatisch außer Betrieb gesetzt wird, und zwar durch den auf demWinkelarm desFortschalthebels2i sitzenden Schwimmer 30. Befindet sich im Behälter ausreichend Öl, so erhält der Schwimmer 30 eine Auftriebskraft, unter der er den Fortschalthebel 21 gegen den Umfang des Rades 17 mit ausreichendem Druck anliegend erhält. Fällt das Öl im Behälter aber: unter ein bestimmtes Niveau, so fällt auch der Schwinimer 30, und der Fortschalthebel 21 hebt sich vom Umfang des Rades 17 ab, so daß eine Weiterdrehutig desselben unterbleibt.
  • Eine automatische Abschaltung des Fortschaltgetriebes für das Pumpenantriebsrad 17 kann auch auf andere Weise erreicht werden. Die Achse 2o des Pumpenantriebsrades 17 kann z. B. auch aus dein ölbehälter herausgeführt und direkt angetrieben sein. Seine Antriebsmittel können hierbci so gewählt sein, daß sich das Rad 17 mit gleichmäßiger oder mit =gleichmäßiger Geschwindigkeit dreht. Das Fortschaltgetriebe kann in diesem Falle gänzlich fehlen. Es kann aber auch bestehen bleiben und das aus dein Ölbehälter hervorstehende Ende der Achse 2o zum Aufstecken einer Handkurbel eingerichtet sein.
  • Die letztere Ausführung wird man wählen, wenn man neben oder unabhängig von dem maschinellen Antrieb des Rades 17 durch ein Fortschaltgetriebe das Rad 17 auch mit der Hand drehen und auf diese Weise das Pumpwerk vorübergehend in Betrieb setzen will.
  • Der Antrieb des Zahnrades kann auch, wie in Fig. i und 2 eingezeichnet, mittels Klinkenrad 35, Klinke 35" und Schwenkarin 35 b erfolgen. In diesem Fall muß beispielsweise an Stelle der Füllschraube 5 eine hohle Kappe angewendet werden, in die das Ende des Schwenkarmes hineinragt (Fig. i).

Claims (2)

  1. PATENT ANS PR ÜCHE- - i. Schinierpumpe mit einem Kolben, dessen Antrieb von einer mittels Klinkengesperre bewegten Kurbelscheibe für den Saughub und einer Feder zum schnellen Vortrieb beim Druck-hub erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder oder die Federn außerhalb des Pumpenzylinders aii-eordnet sind und der Zylinder schwingbar um einen Zapfen gelagert ist und an seiner Lagerstelle den einen Befestigungspunkt der Feder oder der Federn aufweist, während der zweite an dem Kolben in der Nähe des Kurbelzapfens liegt.
  2. 2. Schmierptimpe nach Anspruch i, deren Pumpenzylinder ein Lagerauge trägt, dessen öffnungen die Saug- und Druckkanäle in dem Schwingzapfen steuern, dadurch gekennzeichnet, daß als Federn ein Paar von Zugfedern (14) dienen, die auf dem einen Ende an einem Querarm, (ig) des Kolbens angebracht sind und deren andere Enden symmetrisch zu der Zvlinderachse an auf dein Schwingzapfen W) des Pumpenzylinders (9) lose aufgeschobenen Scheiben (12) befestigt sind. 3. Schmierpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil des Ölbehälters ein Schwimmer (30) an einem Klinkenarm liebeiartig angebracht ist und die Klinke bei normaler Schn-iierflüssigkeitshölie gegen das Schaltrad (17) in Anlage hält.
DED67544D 1933-02-16 1934-02-17 Schmierpumpe Expired DE665295C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US770379XA 1933-02-16 1933-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE665295C true DE665295C (de) 1938-09-21

Family

ID=22135718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED67544D Expired DE665295C (de) 1933-02-16 1934-02-17 Schmierpumpe

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE665295C (de)
FR (1) FR770379A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR770379A (fr) 1934-09-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69518106T2 (de) Schmiersystem für ein in axialer Richtung hin- und herbewegbares Kraftwerkzeug
DE202015102492U1 (de) Drehmechanismus eines Luftverdichters
DE2029087A1 (de) Kolbenpumpe oder Kolbenmotor mit in einem rotierenden Zylinderblock im Kreis parallel angeordneten Zylindern
DE665295C (de) Schmierpumpe
DE1455972A1 (de) Vorrichtung an Kraftfahrzeugen,insbesondere an Personenkraftwagen,fuer die Seitenbewegungen des einen Fahrzeugendes
EP0976968B1 (de) Kolbenpumpen zur Förderung von Schmieröl zu verschiedenen Schmierstellen einer Maschine, eines Fördergerätes oder einer Rolltreppe
DE3014552C2 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung für eine Axialkolbenpumpe
DE2740913C3 (de) Kolbenpumpe mit einer Vorrichtung zur stufenlosen Verstellung des Kolbenhubes
DE1703967C3 (de) Nockenbetätigte Kolbenpumpe
DE3733083A1 (de) Verstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauweise
DE825950C (de) Fluessigkeitsfoerderpumpe, insbesondere Schmiermittelpumpe
DE2610448A1 (de) Regelbare hydraulische foerdereinrichtung
DE7208576U (de) Oeler
DE2041027A1 (de) Hydraulik-Pumpe
DE230204C (de)
DE10226492B4 (de) Axialkolbenmaschine mit verstellbarem Kolbenhub
DE2554763A1 (de) Vorrichtung zum schmieren von anlagen ueber zwei schmierleitungen
AT18529B (de) Hydraulische Kraftübertragungsvorrichtung (Kraftkupplung).
DE863728C (de) Brennstoffpumpe mit Regelung durch Verdrehen der Pumpenkolben oder Pumpenzylinder
DE102007045844A1 (de) Radialkolbenpumpe mit mindestens zwei gesondert ansteuerbaren Pumpenelementen
DE821764C (de) Kolbenpumpe
DE2019224C3 (de) Hydrostatische Axialkolbenpumpe
DE4142918A1 (de) Schmieroelpumpe fuer ein motorisch angetriebenes arbeitsgeraet, insbesondere motorkettensaege
DE564546C (de) Schmierpumpe mit Antrieb von einem Foerderkolben durch Spannungswechsel im Zylinder einer Kraftmaschine
DE747648C (de) Kolbenpumpe