DE666242C - Antriebsvorrichtung fuer Maschinen aller Art, insbesondere fuer Druckmaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Maschinen aller Art, insbesondere fuer Druckmaschinen

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DE666242C
DE666242C DED70539D DED0070539D DE666242C DE 666242 C DE666242 C DE 666242C DE D70539 D DED70539 D DE D70539D DE D0070539 D DED0070539 D DE D0070539D DE 666242 C DE666242 C DE 666242C
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DE
Germany
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brake
drive
drive device
machines
shaped body
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Expired
Application number
DED70539D
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English (en)
Inventor
Karl Theodor Lang
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DRESDEN LEIPZIGER SCHNELLPRESS
Original Assignee
DRESDEN LEIPZIGER SCHNELLPRESS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/0008Driving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Maschinen aller Art, insbesondere für Druckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Maschinen aller Art, insbesondere Druckmaschinen. Man kennt bereits eine Antriebsvorrichtung für Druckmaschinen, bei der auf der Antriebswelle zwei ein- und ausrückbare Kupplungen nebeneinander sitzen, deren entgegengesetzt zueinander angeordnete Kupplungsteile durch ein gemeinsames SteueY-nrgan ,auf der Antriebswelle derart verschiebbar sind,- daß die Kupplungen wechselweise mit auf der Antriebswelle vorhandenen Mitnehmerteilen in Eingriff kommen.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung in einer Vereinfachung und besonders vorteilhaften Ausbildung. Auf der Antriebswelle ist nur ein als Handantrieb und als Schwungrad ausgebildeter sdheibenförmiger Körper ;angeordnet, der sowohl von einer Bremse als auch von einem zusätzlichen, in der verlängerten Achse der Hauptantriebswelle sitzenden Hilfsantrieb beeinflußt werden kann. Der scheibenförmige Körper kann auch als Trommel ausgebildet sein.. Bei scheibenförmiger Ausbildung greifen die Bremse und die .Kupplungsglieder für .den Hilfsantrieb entweder beiderseitig des scheibenförmigen Körpers oder @einseitig 'in konzentrischer Anordnung zueinander, an. -- - Bei einer Ausbildung des Körpers als-'Trommel können die Glieder für die Bremse und die Kupplungsglieder für den Hilfsantrieb an der Innenwand der Trommel angreifen.
  • Der Erfindungsg.eg@enstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel -veranschaulicht, und zwar für den Fall, daß der Hilfsantrieb und die Bremsanordnung beiderseitig des Hand- bzw. Schwungrades angreifen. Es stellen dar: Fig. i eine Seitenansicht, Fig.2 .einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß der Erfindung und Fig.3 eine Ansicht der Haltevorrichtung für die Bremsbacken.
  • Das als. Handantriebsrad und als Schwungrad ausgebildete Scheibenrad i sitzt auf der Antriebswelle 2. In dem feststehenden Gehäuse 3 sind die Bremsbolzen q. für die Bremse drehbar ,gelagert. Die beiden Bremsbolzen ¢ tragen die Bremssteine 5. Gleichzeitig greift an einen der Bremsbolzen q. der Bremshebel 6 an, der über ein Bremsgestänge 7 in an sich bekannter Weise bewegt wird. Auf der :einen Seite -des .Schwungrades i lagern im Innfern die Bremsbacken 8, die durch Federn 9 zusammengezogen werden. Beim Verstellen des Bremsgestänges 7 werden durch die Hebel 6 die Bremssteine 5 verdreht. Sie drücken nunmehr die Bremsbacken. 8 auseinander, und zwar entgegen der Wirkung der Federn 9, so daß die Bremsbacken 8 sich an die Innenwand des Schwungrades i anlegen und dieses abbremsen.
  • ,Auf der anderen Seite der Schwungscheibe i sind ebenfalls Bremsbacken io angeordnet, die durch Federn i i zusammengehalten werden. Zwischen den Enden der Bremsbacken i o liegen Bremssteine 12, die an den Enden von Hebeln 13 befestigt sind. Diese sind drehbar auf Bolzen i q. in der Nabe 15 der Hilfsantriebswelle 16 gelagert.
  • Die Bremsbacken 8 bzw. i o mit dem Bremsbelag 17 werden dadurch in ihrer nicht bremsenden Läge gehalten, daß z. B. eine an der einen Hälfte des Bremsbackens durch Schrauben 2o befestigte Platte 19 über den oberen Bremsstein 5 bzw. 12 und über das gegenüberliegende vorragende Ende des Bremsbackens 8 hinweggreift. Eine entsprechende Anordnung ist an den gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken getroffen worden. Dadurch und durch die Wirkung der Federn 9 bzw. i i wird in der bremsfreien Zeit die radiale Lage der Bremsbacken 8 und i o gesichert.
  • Die Gleitsteine 5 und 12 haben an ihren Enden Vorsprünge 5', welche, die axiale Lage sichern.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Benutzen der Vorrichtung als Handantrieb erfolgt der Antrieb über das Handantriebsrad i und die Welle ä auf die Maschine.
  • Zum Zwecke des Waschens, des Einrichtens der Maschine und des Einfärbens der Druckformen soll die Maschine beispielsweise sehr langsam laufen. Man benutzt dann den .die Welle 16 antreibenden Hilfsantrieb und .erzielt damit einen langsamen Vorlauf der Maschine. Der Hilfsantrieb besteht in bekannter Weise aus -einem Antriebsmotor und einem Unters@etzungsgetriebe, das auf die Welle 16 einwirkt. Der Antrieb erfolgt dann von der Welle i 6 über die Nabe i 5, die Hebel 13, die Bremssteüie 12 und die Bremsbacken io, die Scheibe i lind die Antriebswelle 2.
  • Beim Verdrehen der Welle 16 wird die Nabe 15 mit verdreht. Damit werden. die Hebel 13 und die Bremssteine 12 verdreht. Durch dieses Verdrehen der Steine i ä werden die Bremsbacken io gespreizt und damit an die Innenfläche der Schwungscheibe i angepreßt. Diese und damit auch die Welle 2 werden mitgenommen; infolgedessen läuft die Maschine; von der Welle 2 mitgenommen, langsam mit.
  • Bei regelrechtem Fortdruck wird der Hauptantrieb -eingeschaltet. Dieser arbeitet unmittelbar auf die Welle.2. Damit wird die Schwungscheibe i mit der Drehzahl des Motors gedreht. Der Hilfsmotor und damit die Welle 16 sind abgeschaltet. Durch dieses Abschälten gehen unter dem Einflusse der Federn i i die Nabe 15, die Hebel 13 und die Steine 12 in die Ruhelage zurück; die Bremsbacken io geben die Scheibe i frei.
  • Schließlich kann noch durch Bedienen der Bremse 7, 6, q., 5, 8, 9 die ganze Maschine abgebremst werden.

Claims (3)

  1. PATENTANsprücHE: i. Antriebsvorrichtung für Maschinen aller Art, insbesondere Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar ,auf der Hauptantriebswelle (2) der Maschine ein als Schwungrad ausgebildeter scheibenförmiger Körper (i) sitzt, der zugleich als Handantrieb dient und sowohl von einer Bremse (5, 8; 9) als auch von .einem zusätzlichen, in der verlängerten Achse der Hauptantriebswelle (2) sitzenden Hilfsantrieb (i o bis 16) beein-$ußt werden kann.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch ä, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige Körper (i) als Trommel ausgebildet ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (i o bis 13) des Hilfsantriebes nach Art einer Innenbackenbremse ausgebildet sind. q.. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (5, 8, 9) und die Kupplüngsglie-a der (iö bis 13) für den Hilfsantrieb entweder beiderseitig des sdheibenförmigen Körpers (i) odereinseitig in konzentrischer Anordnung zueinander angreifen. 5: Antriebsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (5, 8, 9) und die Kupplungsglieder (i o bis 13) für den Hilfsantrieb an der Innenwand des trommelförmigen Körpers (i) angreifen.
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