DE66638C - Maschine zum beiderseitigen Schmirgeln von Blechbändern - Google Patents
Maschine zum beiderseitigen Schmirgeln von BlechbändernInfo
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- DE66638C DE66638C DENDAT66638D DE66638DA DE66638C DE 66638 C DE66638 C DE 66638C DE NDAT66638 D DENDAT66638 D DE NDAT66638D DE 66638D A DE66638D A DE 66638DA DE 66638 C DE66638 C DE 66638C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/12—Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vor] iegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche bezweckt, den Kraftaufwand beim
Schmirgeln von Blechbändern auf das geringste Mafs zu beschränken, zugleich aber ein vollkommenes,
gleichzeitiges Schmirgeln beider Seiten zu bewirken.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι Seitenansicht und Schnitt durch die Mitte,
Fig. 2 Oberansicht der Maschine, Druckplatte abgehe ben,
Fig. 3 Oberansicht,
Fig. 4 Details der Einspannvorrichtung, dieselbe geöffnet,
Fig. 5 Einspannvorrichtung mit festgeklemmtem Blechband,
Fig. 6 Schnitt λ:-x der Fig.'5,
Fig. 7 Schnitt y -y der Fig. 4.
In einem Gehäuse a, dessen Seitenwände mit dem Eöden lösbar verbunden sind, lagern in
schlitzi.rtigen Aussparungen die Wellen b b1.
Auf die Welle b wird die zu schmirgelnde Blechbandrolle d geschoben, deren freies Ende
in det Trommel auf Welle b1 festgespannt wird. Der Mantel der Trommel besteht aus
zwei Theilen f und f\ von denen f fest mit
der Trommel c verbunden ist, während f1 im
Scharnier beweglich etwas zum Inneren geneigt werden kann (Fig. 4). Das Einspannen des
.Blechbandes d geschieht in der Weise, dafs das freie Ende derselben in den Schlitz gebracht
wird, welcher, die ganze Länge der Trommel c einnimmt. Sodann werden mit
einem Hakenschlüssel geeigneter Construction die lose auf Welle bl sitzenden Excenter g
in der Pfeilrichtung der Fig. 4 gedreht; auf seinem Wege schiebt derselbe den Gleitkloben k
nach dem Umfange der Trommel c und prefst den im Scharnier beweglichen Theil f1 gegen
den festen Theil /, infolge dessen das Blechband d festgeklemmt wird (Fig. 5).
Die Gleitkloben k sind in beiden Stirnseiten der Trommel c in Schwalbenschwanzführungen
bezw. Schlitzen angeordnet (Fig. 6 und 7), um das Blechband in seiner ganzen Breite gleichmäfsig
fest einzuspannen.
Am Boden des Gehäuses befindet sich das Schmirgellager /, Fig. 1, gegen welches die
Blechbandrolle d auf Welle b und die Trommel c gedrückt wird. Das Andrücken gegen
die Schmirgelflächen geschieht durch die bewegbare Platte m; dieselbe gleitet, durch Bolzen q
geführt, in Schlitzen, welche in den Seitenwänden angeordnet sind (Fig. 1). Der Druck der Platte m
kann beliebig erhöht werden, sowohl durch Anziehen der Stellschraube n, als auch durch
Vermehren der Gewichte 0 ol.
Der Gebrauch der Maschine ist folgender: Ueber die Welle b wird die zu schmirgelnde
Blechbandrolle d geschoben und mit dem freien Ende zwischen die Mantelhälften yy1 der Trommel
c bei i festgeklemmt. Der Schmirgelprocefs vollzieht sich in der Weise, dafs das Blechband
d zuerst in der verticalen Ebene der Achse der Welle b auf der unteren Seite, dann
in der verticalen Ebene der Achse der Welle bl auf der oberen Seite geschmirgelt wird (Fig. 1),
so dafs das Blechband d beim Schmirgeln eine S-Form bildet.
Gegenüber allen im Gebrauch befindlichen Schmirgelmaschinen besitzt die vorbeschriebene
den überwiegenden Vortheil, dafs durch Umdrehung der Wellen b bl das Schmirgeln des
abrollenden Blechbandes d nur in den verticalen Ebenen der Achsen der Wellen b b1 erfolgt,
welche dem senkrechten Drucke der Platte m ausgesetzt sind.
Das bisherige Verfahren besteht bekanntlich darin, dafs ein einem starken Drucke ausgesetztes
Blechband zwischen zwei Schmirgellagern hindurchgezogen wurde, was einen bedeutenden
maschinellen Kraftaufwand erforderlich machte, ohne dafs dadurch ein gleichmäfsiges
Schmirgeln beider Seiten des Blechbandes erzielt wurde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum beiderseitigen Schmirgeln von Blechbändern, gekennzeichnet dadurch, dafs ein an einer Trommel (c) festgeklemmtes Blechband (d) von der Welle (b) abgewickelt und auf die Trommel (c), hierbei eine S-Form bildend, aufgewickelt und durch den Druck der Gewichte (o ol) bezw. der Spindel (n) auf Platte (m) gegen die Schmirgelflächen (I) und (i) geprefst wird, infolge dessen beide Seiten des Blechbandes (d) geschmirgelt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66638C true DE66638C (de) |
Family
ID=340341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66638D Expired - Lifetime DE66638C (de) | Maschine zum beiderseitigen Schmirgeln von Blechbändern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66638C (de) |
-
0
- DE DENDAT66638D patent/DE66638C/de not_active Expired - Lifetime
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