DE667263C - Kegelige Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von Massengut - Google Patents
Kegelige Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von MassengutInfo
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- DE667263C DE667263C DEB177255D DEB0177255D DE667263C DE 667263 C DE667263 C DE 667263C DE B177255 D DEB177255 D DE B177255D DE B0177255 D DEB0177255 D DE B0177255D DE 667263 C DE667263 C DE 667263C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
- E21F15/08—Filling-up hydraulically or pneumatically
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Description
- Kegelige Zellenradschleuse für Druckluftförderung von Massengut Für die bekannten Zellenradschleusen, wie sie für die Druckluftförderung verschiedenen Fördexgutes in Gebrauch sind, hat man bereits den Vorschlag gemacht, das kegelige Zellenrad derart in das entsprechend ausgedrehte Gehäuse einzubauen, daß ähnlich wie bei der Einpassung eines Hahnkükens in ein Hahngehäuse schon von vornherein eine entsprechende Umfangsdichtung erzielt wird und eine solche auch bei Verschleiß durch Nachstellung aufrechterhalten werden kann (vgl. z. B. die österreichische Patentschrift 68-q.91). Eine solche Anordnung, bei der das kegelige Zellenrad sich allmählich immer tiefer in das entsprechend kegelige Gehäuse hineinarbeitet, mag wohl für ein Fördergut, wie Rübenschnitzel, für die die gedachte Einrichtung vorgesehen war, geeignet sein, da hier eine irgendwie besondere örtliche Unterschiedlichkeit des Verschleißes unter dem Einfluß des weichen Fördergutes nicht gegeben ist, d. h. also eine langsame und praktisch gleichförmige Abnutzung zu erwarten ist.
- Die 'Verhältnisse ändern sich jedoch sofort, wenn eine derartige Zellenradschleuse für die Beförderung von festem Fördergut, vorzugsweise dem zum Blasversatz in der Grube verwendeten Bergeklein, gebraucht wird, weil- die Natur-dieses Fördergates eine sehr starke Abnutzung des Zellenrades mit sich bringt, und zwar aus zwei Gründen: Einmal werden durch die die Zellen bildenden radialen Wände beim Vorübergang an den Kanten des Einlauftriahters die gerade dazwischen befindlichen Brocken oder Körner des Versatzgutes gewissermaßen zerschnitten, und zum anderen wirkt die zerkleinerte Masse des Versatzgutes gleichsam schmirgelnd auf die Paßstellen des Zellenrades ein. Diese nicht nur starke, sondern auch unterschiedliche Einwirkung geht nun dahin, daß sich an dein. Teil des Zellenrades, der sich gerade unterhalb des Einlauftrichters befindet, eine stärkere Abnutzung zeigt als an den Paßstellen der stirnseitigen Abschlüsse des Zellenrades in dem hier undurchbrochenen Schleusengehäuse. Die Folge davon ist natürlich, daß der für die Wahl des kegeligen Zellenrades überhaupt bestimmend gewesene Gedanke der Aufrechterhaltung der Dichtung durch immer tieferes Eindringen des Zellenrades in das Gehäuse nicht einwandfrei durchgeführt werden kann, besonders weil sich z. B. gerade auf der der Verjüngung des kegeligen Zellenrades entsprechenden Innenfläche des Gehäuses ein- Grat anschleift, gegen den das Zellenrad wie gegen einen Bund anläuft.
- .Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt und damit eigentlich überhaupt erst der Gedanke des kegeligen Zellenrades für die Anwendung für Berge versatzmaschinen praktisch durchführbar--ge° macht, daß für die verschiedenen Teile.-J-' Zellenrades entsprechend den erwähi.t unterschiedlichen Angriffsbedingungen aA unterschiedliche Einarbeitungsmöglichkeiten in das Gehäuse der Zellenradschleuse,gegeben werden, so daß ein praktischer Ausgleich geschaffen ist, unter dem doch wieder ein allmähliches Hineinziehen des kegeligen Zellenrades in das Gehäuse unter Aufrechterhaltung der Dichtung möglich ist. Dies geschieht praktisch dadurch, daß das kegelige Zellenrad mit den auf den Stirnseiten liegenden Abschlußwänden gerade so bemessen und in das Gehäuse eingepaßt wird, daß ungefähr die Abschlußkante des Einlauftrichters mit der Abschlußwand auf der kleineren Stirnseite abschneidet, während andererseits die kegelige Bohrung des Gehäuses von dieser Stelle ab in Richtung der Nachstellung eine flachere Kegelneigung erhält. Das gleiche wird für den auf der größeren Stirnfläche in dem Gehäuse steckenden Teil des kegeligen Zellenrades auf der zur Nachstellung bestimmten Strecke vorgesehen.
- Beim Gebrauch einer solchen Zellenradschleuse für Bergeversatz oder ähnlich wirkende Stoffe nutzen sich nunmehr die einzelnen radial stehenden Zellentrennwände gerade infolge der brecherartigen Wirkung beim Vorbeistreichen an der zur Achse parallel laufenden Abschlußkante des Einlauftrichters entsprechend stark ab, während die Abnutzung der Stirnabschlüsse unter der mehr schmirgelnden Einwirkung der Versatzgutteilchen geringer ist. Das Zellenrad sucht sich also an der kleineren Stirnseite zu einem Kegel kleineren Öffnungswinkels abzunutzen, während andererseits der dort zweckmäßig vorgesehene zylindrische Ansatz des Gehäuses sich leicht kegelig erweitert.. Am anderen Ende der Trommel findet insofern das Entsprechende statt, als der in dem Gehäuseansatz sitzende Kegelansatz des Zellenrades sich in einem entsprechenden Verhältnis abschleift. Es tritt also gewissermaßen eine Anpassung der ursprünglich verschiedenen Kegelwinkel des Zellenrades und des Gehäuses aneinander ein, so daß hier beim allmählichen Einarbeiten unter entsprechender Nachstellung die erforderliche Dichtung aufrechterhalten werden kann; es wird dabei einerseits ein Aufhängen des Zellenrades an der Stirnabschlußwand an der weiteren Stelle des Gehäuses verhindert, während andererseits eine Gratbildung, die das weitere Eindringen der kegeligen Zellenradtrommel in das Gehäuse auf der engeren Seite verhindern könnte, von vornherein ausgeschlossen ist.
- In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausder Erfindung in Abb. i Mund 2 in Längsschnitten wiedergegeben, die ;etwa die Anfangs- und die Endstellung des Zellenrades innerhalb des Gehäuses erkennen lassen.
- In dem Gehäuse io ist, durch die Deckel i i, i2 getragen, das Zellenrad 13 untergebracht, dessen stirnseitiger Abschluß 1q. auf der Seite der Kegelverjüngung gerade mit der Kante des Einlauftrichters 15 abschneidet. Während das Gehäuse io bis hierhin dem Kegelwinkel des Zellenrades entsprechend ausgebildet ist, erhält es von dieser Stelle ab einen Ansatz 16, dem ein kleinerer Kegelwinkel, praktisch ein solcher von o°, verliehen wird. Beim Arbeiten der Vorrichtung tritt nun an den die Zellenwände bildenden Rippen 17 des Zellenrades 13 unterhalb des Einlauftrichters eine verhältnismäßig starke, aber im wesentlichen gleichmäßige Abnutzung ein, so daß hier unter praktischer Beibehaltung des Kegelwinkels nur eine Verkleinerung des Kegeldurchmessers bedingt ist. An der Einpaßstelle des stirnseitigen Abschlusses 1q. in den zylindrischen Gehäuseansatz 16 ist jedoch der auf Abnutzung hinwirkende Einfluß des Versatzgutes weitaus geringer, so daß sich also hier allmählich ein Kegelansatz herausbildet, der einen immer kleineren Öffnungswinkel erhält, und zwar findet hier eine Anpassung an den sich natürlich ebenfalls allmählich kegelig erweiternden Gehäuseansatz 16 statt. Das Zellenrad 13 kann also trotz dieser örtlich verschieden starken Einwirkung des Versatzgutes auf Verschleiß allmählich, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist, immer tiefer in das Gehäuse io, und zwar dessen zylindrischen Ansatz 16, hineingezogen werden, ohne daß einmal eine Gratbildung auf dieser Seite hindernd aufträte und andererseits die Dichtung empfindlich beeinträchtigt würde. An der der größeren Seite entsprechenden Einpaßstelle 18 des Stirnabschlusses des Zellenrades liegen die Verhältnisse insofern ähnlich, als hier unter dem flacheren Kegel entsprechend der geringeren Schleifwirkung des Bergeversatzes eine Verschiebemöglichkeit des Zellenrades erzielt wird, die derjenigen entspricht, die an den Rippen, 17 des Zellenrades 13 infolge der hier stärkeren Abnutzung, aber auch stärkeren Kegelneigung bedingt ist.
Claims (3)
- PATENTANspRÜcHr,: i. Ke-geli.ge Zellenradschleuse für Druckluftförderung von Massengut, insbesondere für Bergeversatz, dadurch gekennzeichnet, daß dem GehäusederBreite des Einlaufs entsprechend starke und den Einpaßstellen der Stirnabschlüsse des Zellenrades schwächere Kegelwinkel verliehen sind, derart, daß an allen Stellen der Oberfläche des Zellenrades die gleiche Nachstellmöglichkeit in Achsrichtung ge= währleistet werden kann. a.
- Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Anfangsstellung das Zellenrad (13) mit seiner stirnseitigen Abschlußwand (1q.) auf der kleineren Seite etwa mit der im Umfangssinne laufenden Begrenzungskante des Fülltrichters (15) abschließt, während sich an diesen ein praktisch zylindrisches Stück (16) des Gehäuses (1o) anschließt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und L, dadurch gekennzeichnet, daß der der Anfangsstellung des Zellenrades (13) entsprechenden Einpaßstelle (18) des Stirnabschlusses auf der größeren Kegelseite, deren Breite der vorgesehenen Gesamtnachstellung entspricht, ein derart geringerer Kegelwinkel gegeben wird, daß ein Aufhängen des Zellenrades an dieser Stelle vermieden werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB177255D DE667263C (de) | 1937-02-06 | 1937-02-06 | Kegelige Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von Massengut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB177255D DE667263C (de) | 1937-02-06 | 1937-02-06 | Kegelige Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von Massengut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667263C true DE667263C (de) | 1938-11-08 |
Family
ID=7008142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB177255D Expired DE667263C (de) | 1937-02-06 | 1937-02-06 | Kegelige Zellenradschleuse fuer Druckluftfoerderung von Massengut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667263C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE859586C (de) * | 1940-11-28 | 1952-12-15 | Eisengiesserei A Beien | Zellenradschleuse, insbesondere fuer Blasversatz |
| US2644724A (en) * | 1951-04-12 | 1953-07-07 | Kronstad Haavard | Feeder for fluid current conveyers |
| DE967281C (de) * | 1945-08-23 | 1957-10-31 | Markham & Company Ltd | Pneumatisch betriebene Versatzmaschine |
| US2852315A (en) * | 1956-10-05 | 1958-09-16 | Fuller Co | Material feeder |
| EP2341018A1 (de) * | 2009-12-31 | 2011-07-06 | Günther Opitz | Zellenradschleuse sowie Förderanlage zum Fördern von Schüttgut |
-
1937
- 1937-02-06 DE DEB177255D patent/DE667263C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE859586C (de) * | 1940-11-28 | 1952-12-15 | Eisengiesserei A Beien | Zellenradschleuse, insbesondere fuer Blasversatz |
| DE967281C (de) * | 1945-08-23 | 1957-10-31 | Markham & Company Ltd | Pneumatisch betriebene Versatzmaschine |
| US2644724A (en) * | 1951-04-12 | 1953-07-07 | Kronstad Haavard | Feeder for fluid current conveyers |
| US2852315A (en) * | 1956-10-05 | 1958-09-16 | Fuller Co | Material feeder |
| EP2341018A1 (de) * | 2009-12-31 | 2011-07-06 | Günther Opitz | Zellenradschleuse sowie Förderanlage zum Fördern von Schüttgut |
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