DE667384C - Doppelt wirkende, handhebelbetriebene Kolbenpumpe mit umkehrbarer Stroemungsrichtung - Google Patents

Doppelt wirkende, handhebelbetriebene Kolbenpumpe mit umkehrbarer Stroemungsrichtung

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DE667384C
DE667384C DEA75225D DEA0075225D DE667384C DE 667384 C DE667384 C DE 667384C DE A75225 D DEA75225 D DE A75225D DE A0075225 D DEA0075225 D DE A0075225D DE 667384 C DE667384 C DE 667384C
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lever
adjusting rod
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hand
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DEA75225D
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Automotive Products PLC
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Automotive Products PLC
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/14Pumps characterised by muscle-power operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Doppelt wirkende, handhebelbetriebene Kolbenpumpe mit umkehrbarer Strömungsrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine doppelt wirkende, handhebelbetriebene Zwillingskolbendruckpumpe mit umkehrbarer Strömungsrichtung, bei der in jede Druckleitung ein Entlastungsventil eingeschaltet ist.
  • Es sind Hebeböcke mit Doppelkolben bekannt, bei denen der Schwenkhebel zwischen den beiden gegenüberliegenden Zylindern angreift. Die Druckflüssigkeit wird dabei aus einem gemeinsamen Vorratsraum über getrennte Druckleitungen in die Zylinder der Druckmittelkolben gefördert. Das Rückströmen aus den beiden Zylindern erfolgt über ein besonderes Rückströmventil in den Vorratsraum.
  • Bei anderen bekannten Hebeböcken sind die Kolben einfachwirkend und parallelachsig angeordnet. Der Antrieb der Kolben erfolgt dort durch einen auf beide Kolben einwirkenden Schwenkhebel. Das Rückströmen geschieht durch eine Düsennadel, die durch Drehen desselben Schwenkhebels verstellt wird.
  • Bei der zuletzt erwähnten Gattung von Hebeböcken ist es auch schon bekannt, zum Entlasten ein Ventil durch Aufstoßen zu öffnen.
  • Nach der Erfindung werden die Entlastungsventile mittels eines im Handhebel drehbaren Steuerorgans je nach dessen Drehrichtung gelüftet, wobei stets ein Ventil abgehoben und das andere geschlossen ist, während in der neutralen Mittellage des Steuerorgans beide Entlastungsventile geschlossen oder etwas von ihren Sitzen abgehoben sind. Auf diese Weise ist erreicht, daß die Bewegung des Druckmittels durch Schwenken des Handhebels der Pumpe hervorgerufen wird, so daß das neue Hebezeug, gleichgültig, ob es ausgezogen oder eingezogen werden soll, mit Hilfe des Handgriffs der Pumpe gesteuert wird.
  • Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung als Beispiel dargestellt.
  • Fig. i .ist ein Schnitt durch einen Druckmittelerzeuger nach der Erfindung.
  • Fig.2 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. i in Pfeilrichtung gesehen.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig.2 in Pfeilrichtung gesehen.
  • Die Fig. 4, 5 und 6 entsprechen den Fig. i, 2 und 3 und veranschaulichen eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i, 2 und 3, die insbesondere für den Antrieb des einziehbaren Fahrgestells eines Luftfahrzeuges gedacht ist, besteht die Druckpumpe aus einem kastenartigen Gehäuse 4 mit den vier Zylindern 5, 6, 7 und B. Diese Zylinder sind in zwei einander axial gegenüberliegenden Paaren 5, , und 6, 8 angeordnet. In diesen sind zwei Doppelkolben, die je eine gemeinsame Kolbenstange 9 bzw. io haben, gefühi@uF Durch den von Hand schwenkbaren Antri@tiS1-hebel, der zwischen den gegenüberliegen &tt, Zylindern an den parallelachsig zueinander angeordneten Kolbenstangen 9 und io angreift, werden die beiden Doppelkolben hin und her bewegt. Die Antriebsschwinge i i, deren Enden zweckmäßig gabelförmig ausgebildet (Fig. 3) sind, sitzt auf einem schwenkbaren Rohr 12, das aus der Wand des Pumpengehäuses 4 herausragt und einen röhrförmigen Lagerzapfen für den Antriebshebel bildet. Der Hebel besteht aus den beiden rohrförmigen Teilen 13 und 14.
  • Das Einlaßventil ist entsprechend der bekannten Praxis bei Druckmittelpumpen die durch Federdruck an den Kolben gepreßte Kolbenmanschette 15, wie dies beispielsweise in Fig. 2 für den Zylinder 8 im Schnitt dargestellt ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß die durch die Kanäle 16 im Boden des hohlen Kolbens eintretende Flüssigkeit an der Manschette 15 vorbeifließt, wobei der Manschettenrand nach innen gebogen wird. Das Einlaßventil ist durch die Feder i9 belastet, während das Auslaßventil durch die Feder 20 geschlossen wird, sobald die Drücke in dem System im Gleichgewicht sind oder wenn der Druck im Zylinder kleiner -ist als im übrigen System. Die oberen Zylinder 5 und 6 stehen mit der Saugseite durch Auslaßventile und einem Entlastungsventil für je zwei nebeneinander angeordnete Zylinder in Verbindung. Dieses Entlastungsventil ist zweckmäßig eine Kugel 21, die durch eine Feder 23 auf ihren Sitz 22 gepreßt wird. Die unteren Zylinder 7 und 8 stehen in gleicher Weise mit der Saugseite in Verbindung, und zwar über das federbelastete Kugelventcil24. Die Entlastungsventile 21 und 24 werden durch Stößel 25 bzw. 26 von ihren Sitzen abgehoben. Das Kugelventil 24 ist in den Fig. 2 und 3 in der angehobenen Lage dargestellt. Hierbei gelangt dann die durch die Öffnungen 18 aus den Zylindern austretende Flüssigkeit durch das angehobene Kugelventil 24 in das Gehäuse 4 zurück.
  • In dem schwenkbaren hohlen Antriebshebel befindet sich eine Steuerstange 28, die mittels eines Knopfes 27 drehbar ist. Die Steuerstange ragt in den rohrförmigen Lagerzapfen 12 des Antriebshebels hinein, in welchem zwei halbzylindrische Verstellstangen 29 und 30 gleitbar angeordnet sind. Die beiden Verstellstangen sind an ihren Enden mit nach innen gerichteten Zahnstangen 31 versehen, die mit einem am unteren Ende der Steuerknopfstange 28 fest angeordneten Ritzel 32 in Eingriff stehen. In Fig. i ist das Ende der Stange 3o abgebrochen dargestellt, um das Ritze132 erkennen zu lassen. Die Druck-.federn 33 werden durch den Gleitring 3.1. und ststehenden Ring 35 im Abstand vonein-`#iider gehalten. Dadurch wird erreicht, daß, ``'sobald der Steuerknopf 27 freigegeben ist, die Verstellstangen 29 und 30 eine mittlere oder neutrale Ruhelage einnehmen. Die von den Zahnstangen abgewandten Enden der Verstellstangen stehen in gelenkiger Verbindung mit Kniehebeln 36 und 37, und zwar über Stifte 38, die in die Nut 39 eingreifen. Durch Verschwenken der Kniehebel um ihre feststehenden Drehzapfen 4o entsprechend der Verschwenkung der einen oder der anderen Verstellstange 29 oder 30 wird entweder der Stößel 2.5 oder 26 angehoben.
  • Anfänglich sind die Verstellstangen durch die Federn 33 in die Mittellage gebracht und nehmen somit eine neutrale Lage ein. Die Entlastungsventile 2i und 24 sind hierbei von ihren Sitzen abgehoben, so daß sich die Druckleitungen entlüften können. Für diese neutrale Lage ist ein Verschwenken des Hebels ohne jede Wirkung. Wenn nun der Steuerknopf 27 z.B. nach rechts gedreht wird, dreht sich die Steuerstange 28 mit. Die Zahnstangen 31 werden hierbei durch das Ritzel 32 entgegengesetzt zueinander verschoben, wodurch die Verstellstangen die Kniehebel 36 und 37 entsprechend verschwenken. Dadurch wird das Ventil 24 geschlossen und das Ventilei geöffnet. Ein Verschwenken des Antriebshebels 13 hat eine doppelt wirkende Flüssigkeitsströmung von den Zylindern 5 und 6 oder 7 und 8 zur Folge. Die Richtung der Strömung hängt natürlich davon ab, welches Ventil für das Schließen und Öffnen ausgewählt worden ist. Wenn, wie .in den Zeichnungen dargestellt ist, der Steuerknopf 27 nach links gedreht worden ist, so daß der Kniehebe137 durch seine Verstellstange 30 verschwenkt und dadurch die Kugel 24 von ihrem Sitz abgehoben worden ist, werden die unteren Zylinder 7 und 8 unwirksam. In der Leitung 41 kann daher kein Druck entstehen, dafür aber in der Leitung 42.
  • Es ist auch möglich, alle vier Zylinder 5, 6 und 7, 8 gleichzeitig in Betrieb zu nehmen und dadurch die Leitungen 41 und 42 unter Druck zu setzen, und zwar jede für einen besonderen Zweck. Durch entsprechende Marken in der Nähe des Steuerknopfes 27 könnte sichtbar gemacht werden, welche Wahl für bestimmte Stellungen zu treffen ist. Die beiden Leitungen 41 und 42 sind von dein Gehäuse 4 aus in normaler Weise geführt, obgleich natürlich das von der genauen Zahl der Zylinder abhängt. Diese beiden Leitungen könnten z. B. mit den beiden Zylinderenden eines doppelt wirkenden hydraulischen Hebebockes verbunden sein. In .diesem Fall findet, wenn der Steuerknopf in einer Richtung ganz herumgedreht wird, eine Pumpwirkung auf der einen Seite des hydraulischen Hebebockes statt und auf der anderen Seite, wenn der Knopf nach der anderen Richtung hin gedreht wird. In jedem Fall ist auf der leeren Seite keine Druckentwicklung vorhanden, ebenso strömt keinerlei Flüssigkeit .aus. In einem solchen System könnte irgendein Vorratsbehälter o. dgl. zum Auffüllen verwendet werden. An einer von dem Behälter ausgehenden Leitung ist ein Anschlußnippel43 angeordnet. In ähnlicher Weise könnten irgendwelche Entleerungsstopfen 44, Wasserstandshähne o. dgl. Vorrichtungen angewendet werden.
  • In den Fig. 4, 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform der Verstellvorrichtung dargestellt. Zur Rückführung der Verstellstange in eine bestimmte Ruhelage sind "besondere Mittel vorgesehen. Das fest an der Spindel 28 angeordnete Ritzel32 steht mit einer Zahnstange 45 in Eingriff. Die Verstellvorrichtung besteht hier aus nur einer Stange 46, mit der die Zahnstange 45 verbunden ist. Diese Stange ist mit Umfangsnuten .j.7 versehen, so daß bei einer hin und her gehenden Bewegung der Verstellstange 46 der Ritzelwelle 48 durch ein Ritzel 49 eine Drehbewegung erteilt wird. Das Stirnrad 49 kann entweder in die Welle 48 eingeschnitten oder auf ihr angeordnet sein. Die Ritzelwelle 48 ist an jedem Ende mit Schneckengewinden 5o und 51 und auf diesen befindlichen Wandermuttern 52 und 53 versehen. Die Muttern haben seitliche Ansätze 54 bzw. 5,5, die zum Antrieb der Stößel 56 und 57 dienen. Dadurch wird die Stellung der Entlastungsventile 21 und 24, von denen in Fig. 5 nur das Ventil 24 dargestellt ist, geregelt.
  • Um den Zusammenbau zu erleichtern, ist die Verstellstange 46 in einer rohrförmigen Lagerbuchse 58, die durch einen Sperrstift 59 gehalten wird, untergebracht. Dieser Stift verhindert eine axiale Bewegung der Buchse gegenüber dem Gehäuse, und zwar dadurch, daß .er in übereinanderliegende Nuten der miteinander zusammenwirkenden Flächen der Buchse und des Gehäuses eingreift. In ähnlicher Weise könnte der Handgriff an der Buchse befestigt werden (Fig. 4). Eine Dichtungsscheibe 6o verhindert ein Durchsickern von C51 zwischen der Lagerbuchse 58 und dem Pumpengehäuse, während eine ähnliche Dichtung 61 zwischen der Verstellstange 46 und dein Innern der Buchse vorgesehen ist.
  • In Fig. 4 sind ferner gegeneinander wirksame Torsionsfedern 64, 65 dargestellt, die die Verstellstange in eine bestimmte Ruhelage zurückführen. An der Steuerstange 28 ist ein Ring 63 vorgesehen, der an dem rohrförmigen Antriebshebel 14 befestigt ist. An jeder Seite des Ringes 63 ist ein Ende einer Torsionsfeder 64 bzw. 65 befestigt. Die anderen Federenden sind mit dem Antriebshebel verbunden. Sobald daher der Steuerknopf 27 nach links gedreht wird, spannt sich die untere Feder 65, während sich die obere Feder 64 entspannt. Bei Freigabe des Handgriffes unterstützen sich die beiden Federn in ihrer Wirkung, so daß sich die Steuerstange selbsttätig in ihre Mittellage einstellt. Wird der Steuerknopf nach rechts gedreht, spielt sich der gleiche Vorgang in entgegengesetzter Richtung ab.
  • In Fig.4 ist schließlich noch eine zweckmäßige Art der Lagerung der drehbaren Steuerstange 28 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform wird eine Axialverschiebung der Stange gegenüber dem rohrförmigen . äußeren Teil 14 verhindert. Der Steuerknopf 27 .ist durch einen Schraubbolzen 67 befestigt, der axial durch den Knopf hindurchgeführt ist. Dieser Schraubbolzen, welcher auf Kugeln 69 einwirkt, die sich in Aussparungen des unteren in den rohrförmigen Antriebshebel 14 eingesetzten Teiles des Steuerknopfes befinden, ist mit einem sich verjüngenden Ende 68 versehen. Das verjüngte Ende 68 preßt also die Kugeln in Nuten oder Aussparungen, .die in der Innenwand des Antriebshebels vorgesehen sind. Für den Ausbau der Steuerstange 28 müssen zunächst die kleinen, den Ring 63 festhaltenden Stellschrauben 7o entfernt und daraufhin der Schraubbolzen 67 ein wenig herausgedreht «,erden, so daß die Kugeln 69 dann aus den Nuten 14 heraustreten können.
  • Bei einer anderen Art des Antriebes der Stößel 56 und 57 könnten die Schneckengewinde 5o und 51 fortfallen und die Wandermuttern 52 und 53 durch Hülsen :ersetzt werden, die unmittelbar auf den glatten Flächen der Ritzelwelle 48 aufliegen. Der mit dein Stößel in Eingriff stehende und in einen Schlitz des Stößelgehäuses hineinragende Vorsprung einer jeden Hülse ist an der Drehung verhindert (ebenso wie die Muttern 52 und 53 der Ausführungsform nach Fig. 5). An der Hülse ist eine Nockenfläche vorgesehen, an der ein Stift oder Vorsprung der Ritzelwelle anliegt. Infolgedessen läuft bei einer Drehung der Welle der Stift oder Vorsprung auf die Nocke # auf, so daß die Hülse und der den Stößel antreibende Vorsprung dementsprechend in axialer Richtung bewegt werden.
  • Eine zweckmäßige Art der Anordnung der Ritzelwelle ist in Fig.5 dargestellt. Dort ruhen die Enden der Welle 48 in Pfannen 7 i, die in dem Gehäuseboden eingesetzt sind. Zwischen den Enden der Welle und der Pfanne ist eine Kugel 72 angeordnet.
  • Natürlicherweise können an den dargestellten Ausführungsformen Änderungen vorgenommen werden, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen würde. Beispielsweise könnten in manchen Fällen Kugelausströmventile vorgesehen sein, welche die Aufgabe der Entlastungsventile 2i und a4 in Verbindung mit- jedem Zylinder erfüllen. Ferner könnte die Bauart der Einlaß- und Auslaßventile eines jeden Zylinders geändert werden, vorausgesetzt, daß nach der Abänderung ihre Wirkungsweise dieselbe ist wie die bei den vorher beschriebenen Vorrichtungen.
  • Wenn auch die zuvor beschriebene Druckpumpe besonders zweckmäßig bei einziehbaren Fahrgestellen von Luftfahrzeugen zu verwenden ist, so könnte sie in gleicher Weise bei jeder anderen Vorrichtung Anwendung finden, bei der ein ferngesteuertes und unter dem Einfluß eines Druckmittels ausdehnbares Element erforderlich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppeltwirkende, handhebelbetriebene Zwillingskolbendruckpumpe mit umkehrbarer Strömungsrichtung, bei der in jede Druckleitung ein Entlastungsventil eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungsventile (2i, 24) mittels eines im Handhebel drehbaren Steuerorgans (27) je nach dessen Drehrichtung gelüftet werden, wobei stets ein Ventil abgehoben und das andere geschlossen ist, während in der neutralen Mittellage des Steuerorgans beide Entlastungsventile geschlossen oder etwas von ihren Sitzen abgehoben sind.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem rohrartig ausgebildeten Lagerzapfen (12) des Pumpenhebels (14) eine zur Struerung der Entlastungsventile (21, 24) dienende Verstellstange (29, 3o, Fig. i bis 3, oder 4.6, Fig.4 bis 6) angeordnet ist, die durch Drehen des mit einem Knopf versehenen Steuerorgans (27) längs verschiebbar ist.
  3. 3. Pumpe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstange (2x9, 3o bzw. 46) beiderseitig federbelastet ist und dadurch bei Freigabe des Steuerknopfes (2,7) in der neutralen Mittellage gehalten wird.
  4. 4. Pumpe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstange aus zwei halbzylindrischen Teilen (29, 3o) besteht und diese Teile mit Kniehebeln (36, 37) in Eingriff stehen, die unmittelbar zur Steuerung der Ventile (21, 23) dienende Stößel (25, 26) antreiben.
  5. 5. Pumpe nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Steuerknopfstange (2ß) über ein Zahnstangengetriebe verbundene Verstellstange (46) Umfangsnuten (47) hat, in die die Zähne eines Ritzels (49) eingreifen, wobei die Ritzelwelle (48) mit Schneckengewinden (5o, 51) und auf diesen befindlichen Wandermuttern (52, 53) versehen ist, deren®seitliche Ansätze (54, 55) die Entlastungsventile (21 oder 24) mittels der federbelasteten Stößel (56, 57) abheben.
DEA75225D 1934-02-27 1935-02-02 Doppelt wirkende, handhebelbetriebene Kolbenpumpe mit umkehrbarer Stroemungsrichtung Expired DE667384C (de)

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