DE667534C - Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen - Google Patents

Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen

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DE667534C
DE667534C DEV28901D DEV0028901D DE667534C DE 667534 C DE667534 C DE 667534C DE V28901 D DEV28901 D DE V28901D DE V0028901 D DEV0028901 D DE V0028901D DE 667534 C DE667534 C DE 667534C
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cutting
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cut
guide ribs
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Thyssen AG
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August Thyssen Huette AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts
    • B21K7/02Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way
    • B21K7/06Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way sleepers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

Bekanntlich werden neuerdings die Schwellen für den Rippenschwellenoberbau unmittelbar im Walzgange mit den Führungsrippen oder Wulsten zur Herstellung der letzteren versehen. Da man hinsichtlich der Entfernung von Schwellenmitte zu Schwellenmitte von dem Walzendurchmesser abhängig ist, der sich beim jeweiligen Wiederherrichten der Walzen ändert? so läßt sich die Entfernung der Schwellenmitten voneinander nicht gleichhalten. Mit anderen Worten: Diese Entfernung wird größer sein, als es erforderlich ist, so daß die Mehrlänge durch Herausschneiden entfernt werden muß, weil der Umfang der Walzen im allgemeinen größer ist und sein muß als die Länge einer Einzelschwelle.
Da andererseits die Walzstäbe zwecks wirtschaftlicher Herstellung der Schwellen noch in der Walzhitze geschnitten, gekappt und gegebenenfalls auch geknickt werden müssen, läßt sich das genaue Schneiden der Schwellen nicht auf den hinter der Walzenstraße angeordneten Scheren ohne Beeinträchtigung des flotten Walzganges ermöglichen, weil für jede Schwelle ein Schritt mehr, nämlich das Vorfahren des Walzstabes um ein kurzes Stück auf dem Rollgang und das Einstellen der Vorstöße erforderlich sind.
Wenn bedacht wird, daß ein in einem neuzeitlichen Walzwerk hergestellter Walzstab die Länge von etwa 28 bis 30 Schwellen besitzt, so bedeutet dies für jeden Walzstab einen Zeitaufwand von etwa 2 Minuten, während die Stabfolge eine ununterbrochene ist, nämlich bei einer Leistung von rund 70 t in der Stunde — etwa 875 Schwellen. Es treten also einerseits erhebliche Verminderungen in der Schwellenerzeugung ein, und zwar bis zu 50 v. H. der möglichen Leistung, und andererseits bedingen obige 2 Minuten für jeden Walzstab mehr eine unzulässige Abkühlung der letzten Schwellen an dem Walzstabe.
So ist z. B. eine Schwellenkappmaschine vorgeschlagen worden, bei der der Schwellenstab gegen einen Anschlag stößt und dann geschnitten und gekappt wird. Das an dem Anschlag zur Anlage kommende Ende der Schwelle entspricht genau der in dem vorhergehenden Arbeitsgang abgeschnittenen Kante. Dieses Verfahren ist demgemäß bei glatten Schwellen anwendbar, nicht dagegen bei Rippenschwellen, bei denen das Abschneiden symmetrisch zu den Rippen erfolgen muß. Wollte man auch Rippenschwellen in dieser Kappmaschine schneiden und kappen, so müßte der Abstand von der auf der einen Seite liegenden Rippe bis zum Ende des Schwellenstabes schon genau geschnitten sein. Dies wäre nur bei Verstellung des Anschlags für jede einzelne Schwelle möglich. Diese Arbeitsweise mit der be-
kannten Maschine würde die Fertigstellung in der Walzhitze nicht ermöglichen.
Demgegenüber stellt sich vorliegende Erfindung zur Aufgabe, diese Mängel zu
seitigen. Die Erfindung besteht darin,
die aus dem Walzwerk kommenden Schwi
stäbe mit Schienenführungsrippen o<
Wulsten zu deren Herstellung vor der Einführung in die Kapp- und gegebenenfalls
ίο auch Knickpresse zunächst mit einem Übermaß an den Enden mittels einer Schere abgeschnitten, hierauf in der Querrichtung unter Ausrichten zur Mitte der Presse in diese eingeführt und in dieser vor dem Kappen und gegebenenfalls auch Knicken gleichzeitig an beiden Enden auf die richtige Länge geschnitten werden.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens wird eine Kapp- und gegebenen- falls auch Knickpresse zur Ausführung dieses Verfahrens vorgeschlagen, die sich durch die Anordnung von Schneidmessern neben beiden Kappwerkzeugen kennzeichnet.
Durch die Erfindung wird ein Mittel an die Hand gegeben, Rippenschwellen in der Walzhitze in ununterbrochener Folge fertigzustellen oder für das Fertigpressen der Führungsrippen aus den Wulsten vorzurichten.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
In Abb. ι ist eine Schwellenlänge beim Schnitt zwischen den Rippen benachbarter Schwellen im Verhältnis zur Nutzlänge dargestellt.
s ist die Entfernung der Schieneiraiitten. b sind die über die Schienen hinausragenden Teile der Schwelle einschließlich Zugaben für die Kappung, so daß s + 2* die Nutzlänge
^0 der Schwelle darstellt; c sind die zu beiden Seiten der Nutzlänge entfallenden Abfallstücke, so daß die Schnittlänge in der Schere d■ = j + 2." -j- 2C ist.
In Abb. 2 ist die Vorrichtung zum Fertigschneiden der Schwellen, Kappen und gegebenenfalls auch Knicken in demselben Arbeitshub der Presse gezeigt.
d ist der Unterholm, c der- Oberholm der Presse; b ist die Schwelle, aufliegend auf den Untersätteln der Presse; / sind die Untermesser und h die Leisten zur Herbeiführung der richtigen Lage der Schwelle zu den Obersätteln; e sind die Obermesser und g die Kappstempel.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich folgendermaßen: Die Schwelle wird durch Schlepper oder bekannte Einlegevorrichtungen quer in die Presse eingebracht und durch die Leisten h iii die richtige Lage gebracht. ► Darauf senkt sich der Oberholm c, so daß zunächst die Messer e und f das Fertigschneiden der Schwelle bewirken und im selben Hub anschließend 'das Kappen und Knicken der Schwelle erfolgt.
Nach Fertigpressen der Schwellen bewirkt eine an sich bekannte Austragvorrichtung die Weiterbeförderung der Schwelle.
Die Erfindung ist jedoch mit diesem Ausführungsbeispiel keineswegs erschöpft, sondern kann auch für die Herstellung andersgeformter, mit den Führungsrippen aus einem Stück bestehender Schwellen angewendet werden. Die ihr zugrunde liegenden Gedanken können überall dort Verwendung finden, wo bei der Herstellung von Stäben mit unterbrochener Profilierung gleiche oder ähnliche Bedingungen vorherrschen.
Für die Erfindung ist es weiterhin gleichgültig, ob das Schneiden, Kappen, Knicken u. dgl. in einem Arbeitshub oder nacheinander erfolgt; Voraussetzung ist nur, daß die Vornahme sämtlicher Arbeiten in der Walzhitze, also ohne Wiedererwärmung der Schwellen bewirkt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Abschneiden der Schwellen vor dem Kappen und gegebenenfalls auch Knicken von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstäben mit aufgewalzten Schienenführungsrippen oder Wulsten zur Herstellung der letzteren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen vor der Einführung in die Kapp- und gegebenenfalls auch Knickpresse zunächst mit einem Übermaß an den Enden mittels einer Schere abgeschnitten, hierauf in der Querrichtung unter Ausrichten zur Mitte der Presse in diese eingeführt und in dieser vor dem Kappen und gegebenenfalls auch Knicken an beiden Enden gleichzeitig auf die richtige Länge geschnitten werden.
2. Kapp-und gegebenenfalls auch Knickpresse zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von Schneidrnessern (e, f) neben beiden Kappwerkzeugen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV28901D 1932-11-30 1932-11-30 Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen Expired DE667534C (de)

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DE667534C true DE667534C (de) 1938-11-14

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