DE667534C - Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen - Google Patents
Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem KappenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K7/00—Making railway appurtenances; Making vehicle parts
- B21K7/02—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way
- B21K7/06—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for permanent way sleepers
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Bekanntlich werden neuerdings die Schwellen für den Rippenschwellenoberbau unmittelbar
im Walzgange mit den Führungsrippen oder Wulsten zur Herstellung der letzteren
versehen. Da man hinsichtlich der Entfernung von Schwellenmitte zu Schwellenmitte
von dem Walzendurchmesser abhängig ist, der sich beim jeweiligen Wiederherrichten
der Walzen ändert? so läßt sich die Entfernung der Schwellenmitten voneinander nicht gleichhalten.
Mit anderen Worten: Diese Entfernung wird größer sein, als es erforderlich ist, so daß die Mehrlänge durch Herausschneiden
entfernt werden muß, weil der Umfang der Walzen im allgemeinen größer ist und sein muß als die Länge einer Einzelschwelle.
Da andererseits die Walzstäbe zwecks wirtschaftlicher Herstellung der Schwellen
noch in der Walzhitze geschnitten, gekappt und gegebenenfalls auch geknickt werden
müssen, läßt sich das genaue Schneiden der Schwellen nicht auf den hinter der Walzenstraße
angeordneten Scheren ohne Beeinträchtigung des flotten Walzganges ermöglichen,
weil für jede Schwelle ein Schritt mehr, nämlich das Vorfahren des Walzstabes um ein kurzes Stück auf dem Rollgang und
das Einstellen der Vorstöße erforderlich sind.
Wenn bedacht wird, daß ein in einem neuzeitlichen Walzwerk hergestellter Walzstab
die Länge von etwa 28 bis 30 Schwellen besitzt, so bedeutet dies für jeden Walzstab
einen Zeitaufwand von etwa 2 Minuten, während die Stabfolge eine ununterbrochene ist,
nämlich bei einer Leistung von rund 70 t in der Stunde — etwa 875 Schwellen. Es treten
also einerseits erhebliche Verminderungen in der Schwellenerzeugung ein, und zwar bis zu
50 v. H. der möglichen Leistung, und andererseits bedingen obige 2 Minuten für jeden
Walzstab mehr eine unzulässige Abkühlung der letzten Schwellen an dem Walzstabe.
So ist z. B. eine Schwellenkappmaschine vorgeschlagen worden, bei der der Schwellenstab
gegen einen Anschlag stößt und dann geschnitten und gekappt wird. Das an dem Anschlag zur Anlage kommende Ende der
Schwelle entspricht genau der in dem vorhergehenden Arbeitsgang abgeschnittenen
Kante. Dieses Verfahren ist demgemäß bei glatten Schwellen anwendbar, nicht dagegen
bei Rippenschwellen, bei denen das Abschneiden symmetrisch zu den Rippen erfolgen
muß. Wollte man auch Rippenschwellen in dieser Kappmaschine schneiden und kappen, so müßte der Abstand von der
auf der einen Seite liegenden Rippe bis zum Ende des Schwellenstabes schon genau geschnitten
sein. Dies wäre nur bei Verstellung 6ü des Anschlags für jede einzelne Schwelle
möglich. Diese Arbeitsweise mit der be-
kannten Maschine würde die Fertigstellung in der Walzhitze nicht ermöglichen.
Demgegenüber stellt sich vorliegende Erfindung zur Aufgabe, diese Mängel zu
seitigen. Die Erfindung besteht darin,
die aus dem Walzwerk kommenden Schwi
stäbe mit Schienenführungsrippen o<
Wulsten zu deren Herstellung vor der Einführung in die Kapp- und gegebenenfalls
seitigen. Die Erfindung besteht darin,
die aus dem Walzwerk kommenden Schwi
stäbe mit Schienenführungsrippen o<
Wulsten zu deren Herstellung vor der Einführung in die Kapp- und gegebenenfalls
ίο auch Knickpresse zunächst mit einem Übermaß
an den Enden mittels einer Schere abgeschnitten, hierauf in der Querrichtung unter Ausrichten zur Mitte der Presse in
diese eingeführt und in dieser vor dem Kappen und gegebenenfalls auch Knicken
gleichzeitig an beiden Enden auf die richtige Länge geschnitten werden.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens wird eine Kapp- und gegebenen-
falls auch Knickpresse zur Ausführung dieses
Verfahrens vorgeschlagen, die sich durch die Anordnung von Schneidmessern neben beiden
Kappwerkzeugen kennzeichnet.
Durch die Erfindung wird ein Mittel an die Hand gegeben, Rippenschwellen in der
Walzhitze in ununterbrochener Folge fertigzustellen oder für das Fertigpressen der
Führungsrippen aus den Wulsten vorzurichten.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
In Abb. ι ist eine Schwellenlänge beim Schnitt zwischen den Rippen benachbarter
Schwellen im Verhältnis zur Nutzlänge dargestellt.
s ist die Entfernung der Schieneiraiitten.
b sind die über die Schienen hinausragenden Teile der Schwelle einschließlich Zugaben für
die Kappung, so daß s + 2* die Nutzlänge
^0 der Schwelle darstellt; c sind die zu beiden
Seiten der Nutzlänge entfallenden Abfallstücke, so daß die Schnittlänge in der Schere
d■ = j + 2." -j- 2C ist.
In Abb. 2 ist die Vorrichtung zum Fertigschneiden der Schwellen, Kappen und gegebenenfalls
auch Knicken in demselben Arbeitshub der Presse gezeigt.
d ist der Unterholm, c der- Oberholm der
Presse; b ist die Schwelle, aufliegend auf den
Untersätteln der Presse; / sind die Untermesser und h die Leisten zur Herbeiführung
der richtigen Lage der Schwelle zu den Obersätteln; e sind die Obermesser und g die
Kappstempel.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich folgendermaßen: Die Schwelle wird durch Schlepper
oder bekannte Einlegevorrichtungen quer in die Presse eingebracht und durch die Leisten h
iii die richtige Lage gebracht. ► Darauf senkt sich der Oberholm c, so daß
zunächst die Messer e und f das Fertigschneiden der Schwelle bewirken und im
selben Hub anschließend 'das Kappen und Knicken der Schwelle erfolgt.
Nach Fertigpressen der Schwellen bewirkt eine an sich bekannte Austragvorrichtung die
Weiterbeförderung der Schwelle.
Die Erfindung ist jedoch mit diesem Ausführungsbeispiel
keineswegs erschöpft, sondern kann auch für die Herstellung andersgeformter,
mit den Führungsrippen aus einem Stück bestehender Schwellen angewendet werden. Die ihr zugrunde liegenden Gedanken
können überall dort Verwendung finden, wo bei der Herstellung von Stäben mit unterbrochener
Profilierung gleiche oder ähnliche Bedingungen vorherrschen.
Für die Erfindung ist es weiterhin gleichgültig, ob das Schneiden, Kappen, Knicken
u. dgl. in einem Arbeitshub oder nacheinander erfolgt; Voraussetzung ist nur, daß die Vornahme
sämtlicher Arbeiten in der Walzhitze, also ohne Wiedererwärmung der Schwellen bewirkt wird.
Claims (2)
1. Verfahren zum Abschneiden der Schwellen vor dem Kappen und gegebenenfalls
auch Knicken von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstäben mit
aufgewalzten Schienenführungsrippen oder
Wulsten zur Herstellung der letzteren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen
vor der Einführung in die Kapp- und gegebenenfalls auch Knickpresse zunächst
mit einem Übermaß an den Enden mittels einer Schere abgeschnitten, hierauf in der
Querrichtung unter Ausrichten zur Mitte der Presse in diese eingeführt und in dieser vor dem Kappen und gegebenenfalls
auch Knicken an beiden Enden gleichzeitig auf die richtige Länge geschnitten
werden.
2. Kapp-und gegebenenfalls auch Knickpresse
zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch
die Anordnung von Schneidrnessern (e, f) neben beiden Kappwerkzeugen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28901D DE667534C (de) | 1932-11-30 | 1932-11-30 | Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28901D DE667534C (de) | 1932-11-30 | 1932-11-30 | Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667534C true DE667534C (de) | 1938-11-14 |
Family
ID=7584484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV28901D Expired DE667534C (de) | 1932-11-30 | 1932-11-30 | Verfahren zum Abschneiden von aus dem Walzwerk kommenden Schwellenstaeben mit aufgewalzten Schienenfuehrungsrippen vor dem Kappen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667534C (de) |
-
1932
- 1932-11-30 DE DEV28901D patent/DE667534C/de not_active Expired
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