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Hohlkegelantennenisolator Es ist bekannt, zur Befestigung von Antennenseilen
u. dgl. an Häusern, Bäumen, Masten usw. Isolatoren zu benutzen, in welche einerseits
das Antennenseil, andererseits ein Befestigungsseil eingehängt wird. Derartige Isolatoren
haben vor allem die Aufgabe, eine gute Isolation auch dann zu gewährleisten, wenn
sie unmittelbar vorn Regen getroffen werden und müssen dabei verhindern, daß irgendwelche
Kriechwege auch bei größeren Feuchtigkeitsmengen sich bilden.
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Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Isolatoren glockenförmig bzw.
haubenförmig auszubilden und sie beiderseits mit Befestigungsösen aus Metall zu
versehen. Die bekannten Einrichtungen dieser Art besaßen aber alle den Nachteil,
daß doch noch eine verhältnismäßig große Gefahr zur Ausbildung von Kriechwegen bestand.
Ein Vorschlag geht dahin, einen außen zylinderartig gestalteten, an beiden Enden
mit einem nach innen gerichteten Konus versehenen Isolator in der Mitte zu durchbohren
und von beiden Seiten mittels Schraubgewinde einen Befestigungshaken .einzusetzen,
wobei die offenen Hohlkegel noch durch vorgesetzte Kappen abgeschlossen waren. Abgesehen
von der mechanisch sehr ungünstigen Befestigungsart der Metallhaken, die bei stärkerem
Zug herausgerissen werden, hat diese Anordnung den grundlegenden Nachteil, daß die
Feuchtigkeit, deren Zutritt doch nie ganz verhindert werden kann, entlang den Gewindegängen
bis ins Innere dringt und dort einen dauernden Kriechweg zwischen den beiden benachbarten
Enden der unter gegenseitiger Spannung stehenden Haken bildet.
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Ein anderer Vorschlag, welcher eine Befestigung der Aufhängeösen mittels
Bolzen vorsieht, welche durch die Isolationsmasse hindurchgesteckt werden, bedarf
dazu ebenfalls Durchbohrungen, welche miteinander über kurze Kriechflächen in Verbindung
stehen, so daß auch hier die Gefahr der Kriechströme ,nicht vermieden ist. Auch
ist bei diesen Isolatoren die Form der abschirmenden vorgezogenen Kegelflächen so
gewählt, daß diese Isolatoren nur in fast senkrechter Anordnung benutzt werden können.
Würde man bei ihnen die Kegel länger machen, so würde bei der Benutzung für. Antennenseile
eine Berührung des Seiles selbst mit den Kegelflächen unvermeidlich sein. Außerdem
bedürfen diese Isolatoren der Zusammensetzung ,aus einer großen Anzahl von einzelnen
Teilen. Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung durch eine einfache,erheblich zweckentsprechendere
Bauart unter Verwendtuig von nur wenigen Einzelteilen aus, Erfindungsgemäß wird
der Hohlkegelantem1,enisolator dadurch gebildet, daß der Hohlkegel an seinem geschlossenen
Ende mit Isoliermasse ausgefüllt ist, in der der über den Hohlkegel hinausragende
Antennenlitzenhalter isoliert eingebettet und mit Hilfeeiner aufgeschraubten Scheibe
fest verankert ist, während die Befestigungsklammer in Ausn.ehmungen des Hohlkegels
eingreift
und so den die Scheibe :enthaltenden Teil des H,ohikegels umgreift.
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Die Erfindung wird an Hand der Abbildungen noch näher erläutert. Die
Abb. z zeigt den neuen Antennenisolator, in seiner einfachsten Form, Abb. 2 denselben
Isolator mit einer Nässe j Schutzeinrichtung, Abb.3 eine Schnittdarstellung und
Abb. 4 ebenfalls einen Schnitt in etwas abgeänderter Form. Die Abb.5 zeigt einige
Anwendungsbeispiele des neuen Isolators.
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In den Abbildungen ist a der Isolierkörper, der nach der einen Seite
in einen trichterartigen Hohlkörper b ausläuft, während das andere massiv ausgebildete
Ende kopfartig verdickt ist. c ist der hakenartig auslaufende Antennenlitzenhalter,
d das in die Isoliermasse hineinragende und mit Gewinde versehene Ende dieses Antennenlitzenhalters,
e eine auf das Gewindeende d aufgeschraubte Mutter, f das kopfartige Ende des Isolierkörpers
a, g .ein gegebenenfalls zusätzlich anzubringender Schutzdeckel, welcher das Eindringen
von Nässe in den Hohlkegelräum b verhindern soll. Dieser Deckel kann 'mit Nässeabl.auflöchern
la versehen sein. Der Dekkel g ist mit einer Befestigungsplombe i an dem Antennenhaken
c angebracht. über das kopfartige Ende/ des Isolationskörpers greift ein Befestigungshaken
h, der zweckmäßig zu einer vollständigen Öse zum Einhängen des Mastbefestigungsseiles
zusammengebogen ist.
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Ferner zeigt die Abb. 4, daß man den Isolationskörper ;auch zusammensetzen
kann ,aus einem verhältnismäßig dünnen Gehäuse, welches um die kopfartige Isolationsmasse
f herumgepreßt sein kann, während in der Abb.3 alles .aus einer -einheitlichen Masse
hergesteIlt ist.
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Abb. 5 zeigt die zweckmäßige Anwenw'u des Isolators. Als Beispiel
sind zwei ',ennenseile dargestellt, von denen das eine iin wesentlichen horizontal;
das andere mit größerer Steigung aufgehängt ist. Im ersteren Fall werden die Isolationsglocken
bzw. -trichter b beiderseits nach dem Antennenseil zu gerichtet, während im andern
Fall der untere Isolator umgedreht ist. Zweckmäßig wird immer so verfahren, daß
der trichterartige Teil tiefer liegt als der Kopfteil. Bei größerer Neigung des
Antennenseils kann auch auf die Nässeschutzdeckel g verzichtet werden.