DE668202C - Sicherungselement zur Aufnahme eines mittels Gewinde-, Stecker- oder Bajonetteinrichtung gehaltenen UEberstromschalters - Google Patents

Sicherungselement zur Aufnahme eines mittels Gewinde-, Stecker- oder Bajonetteinrichtung gehaltenen UEberstromschalters

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DE668202C
DE668202C DEA81517D DEA0081517D DE668202C DE 668202 C DE668202 C DE 668202C DE A81517 D DEA81517 D DE A81517D DE A0081517 D DEA0081517 D DE A0081517D DE 668202 C DE668202 C DE 668202C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/975—Holders with resilient means for protecting apparatus against vibrations or shocks
    • H01R33/9753—Holders with resilient means for protecting apparatus against vibrations or shocks for screw type coupling devices

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Description

  • Sicherungselement zur Aufnahme eines mittels Gewinde-, Stecker- oder -Bajonetteinrichtung gehaltenen Überstromschalters Die Erfindung betrifft eins icherungselement, welches gestattet, einen Überstromschalter in Stöpselform völlig erschütterungsfrei anzuordnen. Eine solche Anordnung ist dann erforderlich, wenn mit der Möglichkeit einer sehr heftigen Erschütterung des Montageortes, z. B. durch in der Nähe erfolgende Explosionen, zu rechnen ist. Heftige Erschütterungen können Überstromschalter in Stöpselform dadurch in unerwünschter Weise zur Auslösung bringen, daß z. B. der solenoidartig gelagerte Anker durch den auftretenden Stoß verschoben wird und das Gesperre auslöst.
  • Bei lebenswichtigen Betrieben kann es aber erforderlich werden, daß unter allen Umständen ein unerwünschtes Ansprechen des Überstromschalters vermieden wird, damit die notwendige Beleuchtung nicht versagt oder ein wichtiger, elektrisch betriebener Apparat nicht außer Tätigkeit gesetzt wird.
  • Es ist bereits bekannt, Glühlampenfassungen so auszubilden, daß die in den Fassungen getragene Glühbirne, z. B. eines Fahrzeuges, gegen Erschütterung geschützt wird. Das einfachste Mittel besteht in einer federnden Aufhängung des gesamten Fassungskörpers, die aber nur bei an der Decke an gebrachten Fassungen möglich, also für die Aufhängung von überstromschaltern ungeeignet ist, weil diese fast ausnahmslos mit ihrer Längsachse senkrecht auf der Wandfläche stehend angeordnet werden.
  • Man hat bei Glühlampenfassungen die Federung auch schon in den Fassungskörper selbst gelegt. Bei einer bekannten Ausführung ist der den Gewindekorb tragende Fassungsstein unter Vermittlung von zwei auf Druck bzw. auf Zug beanspruchten Spiralfedern an dem Tragnippel befestigt, gegenüber welchem sich der Fassungsmantel teleskopartig verschieben kann. Eine solche Anordnung ist nur bei den gegenüber dem Gewicht von Überstromschaltern sehr leichten Glühbirnen möglich und würde bei entsprechender Verstärkung der zwischengeschalteten Federn zur Aufnahme des etwa sechs- bis achtfachen Gewichtes eines Überstromschalters im Aufbau viel zu lang werden. Dies gilt auch von einer weiteren bekannten Ausführung einer Glühlampenfassung, bei der der Gewindekorb einerseits durch eine lange Spiralfeder am Tragseil befestigt und von einer zur Stromführung dienenden Spiralfeder stromschlüssig umfaßt wird. Nachteilig ist bei diesen bekannten Ausführungsformen auch, daß eine Sicherung gegenVerdrehungsbeanspruchungen beim Einschrauben der Glühbirne entweder überhaupt nicht vorgesehen ist oder nur mittels besonderer Führungsstifte erreicht werden kann, die aber versagen, wenn es sich uäz Überstromschalter mit ihrem höheren:.,-' ,iah Wichte handelt.
  • Bei der Schaffung eines Sicherungselerne'n tes zur erschütterungsfreien Lagerung eines Überstromschalters ist zu beachten, daß nicht nur ein höheres Gewicht aufgenommen und trotzdem die Bauhöhe des Sicherungselementes nicht oder nicht wesentlich vergrößert werden soll; zu beachten ist auch die wesentlich höhere Stromstärke, die bei Glühlampen im Durchschnitt etwa i Amp., bei Überstromschaltern kleiner Leitung aber schon 6 Amp. und steigend bis 25 Amp. und mehr Normalstrom beträgt; ungeachtet der hohen Kurzschlußströme, die die Überstromschalter unter Umständen aufzunehmen haben. All diese Moinente ergeben, daß eine einfache Übertragung der Anordnung bei den bekannten Glühlampenfassungen auf Sicherungselemente nicht möglich ist.
  • Das Sicherungselement nach der Erfindung zur Aufnahme eines mittels Gewinde oder Bajonetteinrichtung oder Steckerstifte gehaltenen Schalters in Stöpselform kennzeichnet sich dadurch, daß der das Hilfsmittel für den Überstromschalter aufweisende Tragkörper unter Vermittlung eines. den federnd gelagerten Sockehnittelkontakt umschließenden Federungskörpers am Sicherungssockel befestigt ist. Zur Verwendung gelangen also nicht nur einfache Schraubenfedern, sondern Federungskörper; die wenigstens teilweise namentlich den unteren Teil des Überstromschalters gehäuseartig umschließen. Als Federungskörper kommen z. B. Kegelfedern aus hochkantgewickeltem Federungsband in Frage. In diesem Fälle ist es zweckmäßig, den Tragkörper, der also das Gewinde oder die Bäjonetteinrichteng o. dgl. zum Halten des Überstromschalters aufweist, am Außenrande der Kegelfeder zu befestigen und hülsenartig auszubilden, so daß ein Teil des von dem Überstrolnschalter eingenommenen Raumes von dem Federungskörper mit ausgenutzt wird. Als sehr zweckmäßig hat sich ein Federungskörper in Form eines Wellenrohres erwiesen. Dieses bietet nicht nur, wie auch die vorerwähnte Kegelfeder, den notwendigen Querschnitt zur Aufnahme des sehr hohen Stromes, sondern sie ist auch vollkommen verdrehungsfest und federt nicht - nur in der Axialrichtung des Überstromschalters, sondern auch in erheblichem Maße in einer Richtung senkrecht hierzu.
  • Naturgemäß ist es notwendig, daß nicht nur der Außenkontakt, sondern auch der Sockelmittelkontakt federnd ausgebildet ist. An sich wäre es ausreichend, da der größte Teil der Federung von dem umschließenden Federungskörper, z. B. dem Wellenrohr; aufgenommen wird, als Mittelkontakt eine @h;ehraübenfeder zu verwenden. Sehr zwecke äßig hat sich erwiesen, den Sockelmittelkontäkt ebenfalls mit einem Federungskörper nach Art einer Kegelfeder oder eines Wellrohres zu versehen. Diese Anordnung bietet vor allem die Möglichkeit, die bei Sicherungselementen zur Aufnähme von Überstromschaltern erforderliche Paßschraube zur Erzielung der Unverwechselbarkeit anzuordnen. Es kann an sich der das Haltegewinde oder die Bajonetteinrichtung aufweisende Tragkörper gleichzeitig auch als Haltemittel für die: Paßschraube ausgebildet werden, doch ist es vorteilhaft, diese in einem besonderen Federungskörper, z. B. ebenfalls in einem Wollrohr, zu halten. Die Anordnung nach der Erfindung bietet die Möglichkeit, einen Überstromschalter in Stöpselform auch gegen schwerste Erschütterungen sicher zu lagern, ohne daß eine wesentliche Vergrößerung im Aufbau; des Sicherungselementes in Kauf genommen werden müßte. Hierbei spielt eine Rolle, daß im Gegensatz zu den bekannten federnden Glühlampenfassungen die Sicherungselemente auch bei erschütterungsfreier Lagerung des Automaten geeignet sein müssen, auf den gleichen Verteilungstafeln, Zählertafeln usw. mit gleichen Mitteln befestigt zu werden wie die gewöhnlichen Sicherungselemente; es kommt also beim Erfindungsgegenstand an auf denkbar weitgehende Ausnutzung des für die üblichen Ausführungen von Sicherungselementen gegebenen Raumes.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. In den Abb. i bis 3 ist der Überstrom-Selbstschalter in Stöpselform inAnsicht, das Sicherungselement mit dein Federungskörper im Schnitt bzw. teilweise im Schnitt veranschaulicht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. z ist auf dem Sockel a des Sicherungselementes eine aus einem hochkantgewickelten Federungsband bestehende Kegelfeder b befestigt. Die Feder b steht mit der Anschlußklemme c in stromleitender Verbindung. Am Außenrande d der Kegelfeder ist eine metallene Hülse e durch Nieteng, Schweißeng, Verschrauben, Löten o. dgl. befestigt. Die Hülse e trägt an ihrem unteren Ende eine Haltevorrichteng f für den Überstromschalter g; die im vorliegenden Falle aus einem G4winde besteht, in welches der Überstromschalter g mit einem entsprechend gestalteten Gewindefuß lt eingeschraubt wird. Zweckmäßig wird ein Feingewinde mit geringer Steigung verwendet, um ein selbständiges Lockern der Halterung zu vermeiden. Als Haltevorrichtung ist aber beispielsweise auch eine Stecker-oder Bajonetteinrichtung möglich. Den unteren Teil der Hülse e umfaßt ein aus Isolierstoff bestehende Tragkörper i, welcher mit Gewinde j zur Aufnahme einer die Unverwechselbarkeit sichernden Paßschraube k versehen ist. Zur Bildung des Sockelmittelkontaktes dient eine Metallhülse na, die das obere Ende einer Schraubenfeder n umschließt. Die Feder n steht in stromschlüssiger Verbindung mit einer Kontaktschiene o, die mit der zweiten Anschlußklemme p stromschlüssig verbunden ist. Die Kegelfeder b wie auch die Hülse e mit dem daran angeordneten Trägerkörper i umschließt den Überstromschalter g gehäuseartig. Treten Erschütterungen in der Längsrichtung des Überstromschalter s g auf, so werden diese vollkommen von der Kegelfeder b, unterstützt durch die Stromzu1eitungsfeder n, aufgenommen. Auch bei parallel zur Sockelgrundfläche; auftretenden Erschütterungen dient die Kegelfeder b zur Abdämpfung.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. a unterscheidet sich von demjenigen nach Abb. i durch eine andersartige Gestaltung des Federungskörpers. Hier ist ein Wellrohr q an dem Tragkörper i befestigt und anderseits mit der einen Anschlußklemme c stromschlüssig verbunden. Die übrigen Teile des Sicherungselementes nach Abb. z entsprechen denjenigen nach Abb. i. Der Vorteil der Anordnung nach Abb. 2 besteht vor allem darin, daß der Federungskörper in Form des Wellrohres q sich leichter herstellen läßt als die Kegelfeder b, daß ferner das Wellrohr q vollkommen verdrehungsfest ist, alsobeimEin-und Ausschrauben des Überstromschalters g in keiner Weise beansprucht wird. Vorteilhaft ist auch noch, daß der Wellrohrkörper q vollkornener, als es durch die Kegelfeder b nach Abb. i erreicht werden könnte, das Innere des Sicherungselementes nach außen abschließt, so daß Verschmutzungen oder Beeinträchtigungen durch Feuchtigkeit, schädliche Dämpfe u. dgl. weniger zu befürchten, sind. Im übrigen gestattet der Federungskörper q eine vollkommene Aufnahme aller auftretenden Erschütterungen, in welcher Richtung diese auch auftreten.
  • Dias Ausführungsbeispiel nach Abb.3 entspricht in der Hauptsache dem der Abb. :2. Eine Änderung ist nur insofern vorgenommen, als die Paßschraube und damit der Sockelmittelkontakt gleichfalls von einem besonderen Federungskörper getragen werden, der ebenfalls aus einem Wellrohr r besteht. Dieses ist stromschlüssig mit der zweiten Kontaktanschlußklemme p verbunden. Am unteren Ende des Wellrohres r ist eine Metallscheibe 2c befestigt, in die der Mittelkontakt s der bei Sicherungselementen bekannten Paßschraube k1 mittels seines Gewinnzapfens f eingeschraubt wird. Die Metallscheibe u vermittelt somit die stromleitende Verbindung von dem Mittelkontakt s über das Wellrohr r zur Anschlußklemme p.
  • IDurch die Anordnung nach der Erfindung gelingt es bei allen drei als Ausführungsbeispiele gegebenen Ausführungsformen, die Abmessungen der Sicherungselemente gleich denjenigen der üblichen Ausführungsformen zu halten, jedenfalls die gegebenen Abmessungen nur sehr unwesentlich zu überschreiten. Dies gilt vor allem hinsichtlich der Bauhöhe der Sicherungselemente, was notwendig ist, um die Sicherungselemente mit den in sie eingesetzten Überstromschaltern z. B. auch in Schaltkästen, versenkten Verteilungstafeln usw. einsetzen zu können, ohne deren Abmessungen irgendwie verändern zu müssen. Man kann selbstverständlich die Metallteile der Sicherungselemente, vor allem die Federungskörper und die Anschlußmitel, durch besondere Kappen abdecken. Man kann auch z. B. bei in einer oder mehreren Reihen angeordneten Sicherungselementen mehrere derselben durch eine gemeinsame Kappe oder Abdeckplatte so abdecken, daß lediglich die Berührungsgriffe der Berührung zugänglich sind. Die Durchtrittsöffnungen der Abdeckkappen oder Abdeckplatten müssen naturgemäß ein solches Spiel gegenüber dem Gehäuse der Überstromschalter aufweisen, daß diese bei auftretenden Erschütterungen entsprechende Bewegungen ausführen können. .
  • Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen werden die Tragfedern zur Stromführung benutzt. Selbstverständlich kann die federnde Lagerung der Überstromschalter auch derart erfolgen, daß die Tragfedern stromlos sind. In diesem Falle sind der Außen- und der Mittelkontakt durch bewegliche Leitungen mit den Anschlußklemmen zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherungselement zur Aufnahme eines mittels Gewinde-, Stecker- oder Bajonetteinrichtung gehaltenen Überstromschalters, dadurch gekennzeichnet, daß der Halte- und Tragkörper (f, i) des L?berstromschalters (g) unter Vermittlung eines den federnd gelagerten Sockelmittelkontakt (na bzw. s) umschließenden Federungskörpers (b bzw. q) am Sicherungssockel (a) befestigt ist. a. Sicherungselement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Federungskörper eine Kegelfeder (b) aus hochkant gewickeltem Federband dient, an deren Außenrande (d) der den eingesetzten Überstromschalter (g) hülsenartig (e) umgebende Halte- und Tragkörper (f, i) befestigt ist' (Abb. i). 3. Sicherungselement nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als Tederungskörper ein Wellrohr dient (Abb. z und 3). q.. Sicherungselement nach Anspruch i und 2 oder i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteil (i) des Halte- und Tragkörpers (f, i) als Haltevorrichtung für die die Unverwechselbarkeit sichernde Paßschraube (k) ausgebildet ist (Abb. i und 2) 5. Sicherungselement nach Anspruch i und 2 oder i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßschräube (k1) in einem besonderen, ebenfalls aus einem Wehrohr bestehenden Federungskörper (r) gehalten ist (Abb. 3).
DEA81517D 1936-12-25 1936-12-25 Sicherungselement zur Aufnahme eines mittels Gewinde-, Stecker- oder Bajonetteinrichtung gehaltenen UEberstromschalters Expired DE668202C (de)

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