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Elektrische Grubenleuchte mit einer ganz oder teilweise aus zerbrechlichem
durchsichtigem Stoff, insbesondere aus Glas bestehenden Schutzhaube Die Erfindung
bezieht sich auf eine elektrische Grubenleuchte mit einer ganz oder teilweise aus
zerbrechlichem durchsichtigem Stoff, insbesondere Glas bestehenden Schutzhaube,
gegen die sich ein oder mehrere innerhalb der Haube angeordnete Steuerglieder abstützen,
welche bei Zerstörung der Haube ihre Lage ändern und dadurch eine Schaltvorrichtung
auslösen.
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Den insoweit bekannten Einrichtungen haftet aber der Nachteil an,
daß sie nur unsicher wirken. Bei der einen bekannten Art ist die Glühbirnenfassung
axial verschiebbar angeordnet und mit dem die Stromunterbrechung bewirkenden Steuergliede
verbunden, wobei die Glühbirnenfassung gegenüber der Wirkung einer Feder durch zwischen
Schutzglashaube und Glühbirnensockel bzw. Glühbirnenlzolben geschaltete Glieder,
wie Kugeln Q. dgl., an dieser Bewegung gehindert wird. Bei der Zerstörung der Schutzglashaube
geben die zwischengeschalteten Glieder den Glühbirnensockel frei, so daß er in die
Unterbrechung gehen kann. Bei dieser Einrichtung ist für das richtige Wirken der
Einrichtung Bedingung, daß zum mindesten ein großer Teil der Schutzglasglocke in
Trümmer geht, was bei Zerstörung der Schutzglashaube keineswegs immer zu erwarten
ist.
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Weiterhin braucht sich bei der bekannten Bauart nur ein Glassplitter
klemmend einzulegen, um, trotz der Zerstörung der Schutzglashaube, zu verhindern,
daß der Glühbirnensockel in die Kurzschlußstellung gelangt. Ein wesentlicher Nachteil
der bekannten Einrichtung ist übrigens auch der, daß die Glühbirne beim Zerstören
der Schutzglasglocke in den frei gewordenen Raum schnellt, so daß also die Glühbirne
ruckartig in die Gefahrenzone gebracht wird.
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Bei einer anderen bekannten Einrichtung sind innerhalb der Schutzglasglocke
aus Metallstäbchen bestehende Fühler angeordnet, die mit einem zerbrechlichen Gliede
zusammenwirken. Auch bei dieser Einrichtung ist die Wahrscheinlichkeit, daß die
Sicherheitseinrichtung beim Zerbrechen der Schutzglasglocke gar nicht in Wirkung
tritt, sehr groß, weil durch Glassplitter o. dgl. die Fühlerstäbchen sehr leicht
gehindert werden können, in die Wirkungsstellung zu gehen.
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Die Erfindung besteht darin, daß die Steuerglieder aus einem Kranz
rings um die Glühlampe herum innerhalb der Schutzhaube angeordneter Stäbe aus lichtdurchlässigem
Stoff, vorzugsweise Glas, bestehen. Wird die Schutzhaube an irgendeiner beliebigen
Stelle zerstört, so muß unfehlbar mindestens ein Stab zerbrechen. Infolgedessen
wird mit Sicherheit der zugehörige Kurzschlußkontakt betätigt und der Strom zur
Birne schlagartig unterbrochen. Dabei kann der die Zerstörung herbeiführende Fremdkörper
die Birne erst erreichen, wenn er den Weg bis zum Stab
zurückgelegt
hat. Dabei kann ferner durch keine Lage der Leuchte und keine Glassplitter usw.
die Betätigung des Unterbrechungskontaktes unterbunden werden. Das E dringen des
Fremdkörpers bedingt nicht n t ein Zerbrechen des Stabes, sondern zugle'iäS@ auch
eine solche Knicklinie, daß der Feder= kontakt sich schließen muß.
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Hier ist darauf hinzuweisen, daß es an sich bekannt ist, die eingangs
erwähnten Steuerglieder zur Betätigung einer Kurzschlußsicherung zu benutzen.
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Zweckmäßig ordnet man die zerbrechlichen Stäbe in !Nischen der gläsernen
Schutzhaube an, und zwar derart, daß sie sich mit ihrem einen Ende gegen die Haubendecke
stützen und sich mit ihrem anderen Ende auf federnde Zungen, welche als Kontaktteile
ausgebildet sind, unter Abdrängung der Zungen vom Gegenkontakt aufsetzen.
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Auf der Zeichnung sind zur näheren Erläuterung mehrere Ausführungsbeispiele
dargestellt.
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Abb. i zeigt den senkrechten Querschnitt durch eine Lampe mit teilweiser
Ansicht. Abb.2 und 3 zeigen dazu einen waagerechten Querschnitt durch die gläserne
Schutzhaube und eine Ansicht von oben auf die in die den Sockelfuß tragende Isolierplatte
eingelassenen Kontaktfederzungen.
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Abb. q. und 5 zeigen zwei weitere Ausführungsformen in teilweise senkrechtem
Querschnitt.
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Bei der vorzugsweise für die Ausführung in Betracht kommenden, in
Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsform ist nur der Lampenoberteil dargestellt;
der Lampenunterteil wird in bekannter Weise durch einen nicht mitgezeichneten Lampentopf
gebildet, der einen Sammler enthält. Der Oberteil besteht aus dem Schraubring i,
in dem die Isolierplatte 2 eingefügt ist. Über der Isolierplatte erhebt sich die
Glühbirne 3, getragen von der Glühlampenfassung 4., die den Sockel s umgibt. Vorgesehen
ist eine aus Glas bestehende Schutzhaube 6 innerhalb des durch die Streben 7, den
Deckel 8 mit Tragring 9 gebildeten Lampengestells.
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Der vom Sammler kommende Strom wird einerseits über den Anschluß io,
die Schmelzsicherung i r, das Einlaßbodenstück i2, den Mittelpol 13 und andererseits
durch den Anschluß i4., die Schmelzsicherung 15, die Leitung 16 über die
Glühlampenfassung 4 nach der Glühbirne 3 geleitet.
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Erfindungsgemäß ist die gläserne Schutzhaube 6, wie aus Abb. 2 ersichtlich,
innen mit Nischen
17 versehen, die gleichmäßig über den Umfang verteilt die
Glühbirne 3 konzentrisch umgeben. In diese von oben nach unten durchlaufenden Nischen
sind Glasstäbe 18 gesetzt. Diese Glasstäbe setzen sich mit ihren oberen Enden gegen
die Decke i9 der Schutzhaube und mit ihren unteren Enden ,-`azf die Federzungen
2o, welche, wie insbe-
| Adere aus Abb. 3 ersichtlich, sternförmig |
| ''ödem zwischen der leitenden Platte 12 und |
| " Mittelpol 13 gefaßten Kernteil 21 aus- |
gehen. Diese Federzungen tragen die Kontaktstifte 23, denen die von der Glühlampenfassung
q.ausgehenden leitenden Teile 24 gegenüberstehen, die als eine Scheibe mit Durchtrittsöffnungen
für die Stäbe 18 ausgebildet sind.
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Die Wirkungsweise der geschilderten Vorrichtung im Betrieb der Lampe
ist folgende: Wird die gläserne Schutzhaube 6 an irgendeiner Stelle zertrümmert,
dann befindet sich, selbst wenn die Schutzhaube sonst unversehrt bleibt, im Bereiche
des zerstörten Teiles einer der Glasstäbe 18 und wird, da er entsprechend empfindlich
ist, auch mit zerstört. Infolgedessen kann die entsprechende Federzunge 2o, die
bisher durch den Glasstab in der aus Abb. i ersichtlichen Stellung gehalten wurde,
ihrer Federung folgen, so daß ihr Kontaktstift 23 zur Anlage mit dem Gegenkontakt
24. kommt.
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Wird beispielsweise der mit Bezug auf Abb. i links liegende Glasstab
18 zerbrochen, dann geht die zugehörige Kontaktfeder 20 nach oben. Der Stromkreis
geht nun über den leitenden Teil 2q. nach der Glühlampenfassung und von dort durch
die Sicherung i 5 nach dem Anschluß 1q.. Eine der Sicherungen schmilzt ab und damit
ist die Stromzuführung unterbrochen.
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Bei der in Abb. 4. gezeigten Ausführungsform ist das Verbindungsstück
der nach unten federnden Kontaktzungen 25 zwischen dem Mittelpol 13 und dem Glühbirnenmittelpol
26 eingeklemmt. Die zweckmäßig aus Glas bestehenden Stäbchen 27 sind in an den Enden
der federnden Kontaktzungen vorgesehenen Tüllen eingekittet o. dgl. befestigt. Unter
der Federwirkung der Zungen 25 legen sich die oberen Enden der Stäbchen 27 mit leichtein
Druck gegen die Schutzhaube 29, die wie die Schutzhaube 6 bei der Ausführungsform
nach Abb. i an dein Lampengehäuse befestigt ist. Auch hier stehen die Sammlerpole
mit den beiden Polklappen 30 und 31
in Verbindung, durch die die beiden
Schmelzsicherungspatronen 32 und 33 gehalten werden. Während sich die Schmelzsicherung
32 gegen den Lampenmittelpol 13 legt, stützt sich die Schmelzsicherungspatrone 33
gegen die im Isolierstück 2 befestigte Kontaktplatte 34., mit der die Glühlampenfasung
35 in Verbindung steht. Die Glühlampenfassung 35 ist im Bereiche der federnden Kontaktzungen
25 mit Aushehmungen versehen, durch die
die Kontaktzungen 25 ohne
Berührung hindurchragen.
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Geht nun durch irgendeinen starken Stoß oder Schlag die Schutzhaube
29 zu Bruch, dann kann das bzw. können die in den Bereich der Bruchstelle liegenden
Stäbchen nach außen federn, wobei sich dann die entsprechenden Kontaktzungen 25
gegen die Lampenfassung 35 legen, was zur Folge hat, daß durch den eintretenden
Kurzschluß die Schmelzdrähte der Sicherungen 32 und 33 zerstört werden und somit
die Glühlampe 3 stromlos wird. Selbstverständlich wird auch schon bei einem starken
Schlag, bei dem eines der Stäbchen 27 bricht, die betreffende federnde Zunge 25
mit der Glühlampenfassung 35 in Berührung kommen und den Kurzschluß herbeiführen.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 ist die Glühlampenfassung 36 mit
einer Ringwulst 37 versehen, in der gleichmäßig verteilt mehrere Winkelhebel 38,
39 schwenkbar gelagert sind. Zu diesem Zwecke ist durch die ringförmigen Augen 4o
der Winkelhebel 38, 39 ein als Schwenkachse für die Winkelhebel dienender Draht
41 hindurchgeführt. Die im wesentlichen senkrecht nach oben ragenden Schenkel
39 der Winkelhebel, die als zerbrechliche Glasstäbchen ausgebildet sind,
ragen durch entsprechende Schlitze der Glühlampenfassung 36 hindurch, so daß die
Winkelhebel frei beweglich sind. Dagegen greifen die aus Metall bestehenden horizontalen
Schenkel 38 der Winkelhebel mit ihren vorderen Enden in die Ringnut 42 einer
an ihrem Umfange U-förmig profilierten Scheibe 43, die zwischen dem Lampenmittelpol
13 und dem Glühbirnenmittelpo126 eingeklemmt gehalten wird. Die Winkelhebel stehen
unter der Wirkung von Federn 44, die sich mit ihren unteren Enden 45 gegen die Glühlampenfassung
stützen, während die nach oben ragenden Enden 46 sich gegen die nach oben ragenden
Arme 39 legen und dadurch den Winkelhebeln das Bestreben erteilen, in Richtung der
eingezeichneten Pfeile zu schwingen.
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In der aus der Abbildung ersichtlichen Stellung legen sich die als
zerbrechliche Stäbchen ausgebildeten Schenkel 39 gegen die Schutzhaube 29. Dabei
werden die als Kontaktteile ausgebildeten Schenkel 38 in ihrer neutralen
Stellung im Bereiche der Ringnut 42 gehalten, ohne die Scheibe 43 zu berühren.
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Geht durch einen heftigen Stoß oder Schlag die Schutzhaube 29 zu Bruch,
dann werden die Stäbchem39 durch die Bruchstelle nach außen schwingen und die Kontaktarme
38 sich gegen den oberen Schenkel der U-förmig profilierten Scheibe 43 legen. Wenn
die Stäbchen durch den Stoß abbrechen, werden sich die Schenkel 38 der Winkelhebel
unter der Wirkung der Federn 44 bewegen und mit der Gegenkontaktscheibe 43 zusammentreffen.
-,Tritt eine der angedeuteten Verstellungen der Winkelhebel ein, dann wird die Glühlampenfassung
36 mit dem Lampenmittelpol 13 kurzgeschlossen, und die Schmelzfäden .der Sicherungen
32 und 33 werden zerstört.