DE66864C - Eisernes Schiff mit gewölbtem Deck j (Walfischrücken) und flachem Boden - Google Patents
Eisernes Schiff mit gewölbtem Deck j (Walfischrücken) und flachem BodenInfo
- Publication number
- DE66864C DE66864C DENDAT66864D DE66864DA DE66864C DE 66864 C DE66864 C DE 66864C DE NDAT66864 D DENDAT66864 D DE NDAT66864D DE 66864D A DE66864D A DE 66864DA DE 66864 C DE66864 C DE 66864C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ship
- whale
- flat bottom
- deck
- iron
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B3/00—Hulls characterised by their structure or component parts
- B63B3/14—Hull parts
- B63B3/48—Decks
- B63B3/50—Decks of vaulted type
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Revetment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
1 Vorliegende Erfindung betrifft den Aufbau
eiserner Schiffsgerippe des sogen. Walfischrückentypus. Das Walfischrückenstahlschiff
zeichnet sich durch ein gewölbtes, mit herübergehenden Spanten gebildetes Verdeck und einen
flachen Boden aus, welcher insofern das wesentliche Merkmal der Erfindung darstellt, als er
die Bodenwrangen der Spante in einem unabhängigen Theil vereinigt.
Diese Form sichert bei einem verhältnifsmä'lsig
grofsen Tonnengehalt eine hohe Widerstar dsfähigkeit, so dafs mit Zuhülfenahme
innerer Querversteifungen die Construction leicit und daher billig ausfallen kann.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig: ι ein (mittlerer) Spantenrifs des Schiffsgerippes mit zwei den Wassertank bildenden
Böden,
Fig. 2 ein Spantenrifs, welcher die Querschnittsform
des Schiffsrumpfes an einer etwa um Y10 der Schiffslänge vom Stern entfernten
Stelle darstellt,
Fig. 3 ein Spantenrifs, welcher die Querschnittsform in einer ebensolchen Entfernung
vom Bug bestimmt,
Fig. 4 eine perspectivische Innenansicht (in Richtung nach dem Bug gesehen) des Schiffsgerippes im Bau oder unvollendet, ·
Fig. 5 ein theilweiser Grundrifs der Querverbindungen
und des Wasserbodens;
Fig. 6 und 7 sind eine Einzeldarstellung der Verbindung der Spanten mit dem Schiffsboden
und
Fig. 8 und 9 diejenige der Querversteifungen.
Die Platte 1, welche das Kielschwein zu bilden hat, ist mit Winkeleisen 2, 2 armirt, so
dafs sie die Form eines Doppel-T-Trägers erhält. Die Spanten bestehen einerseits aus fl-förmig
über Deck zusammenschliefsenden Auflangertheilen 4, 4, andererseits aus den Bodenwrangen
oder Trägern 7. Erstere, von denen natürlich ausnahmsweise diejenigen, welche an den Luken
zu liegen kommen, nicht unmittelbar vereinigte Enden haben, bestimmen eine Deckwölbung
von elliptischer Form, wie aus den Querschnittsfiguren ersichtlich, wobei ihre Verbindung
und Versteifung die gewöhnlich im Eisenschiffbau verwendeten Verbandmittel voraussetzt.
Diese Spantrippen können, wie in Fig. 6 dargestellt, aus zusamtnengebolzten, wechselseitig gegen einander gestellten Winkeleisen
5, 6 unter Bildung eines Z-förmigen Querschnittprofils ausgeführt werden; eine gleiche
Construction wird für die Bodenwrangen 7, welche in Fig. 1 von der einen und in Fig. 4
von der anderen Seite veranschaulicht sind, angewendet, und zwar sind mit 9 die entsprechenden,
auf verschiedenen Seiten liegenden Einfassungswinkeleisen am Unter- bezw. Oberrand
bezeichnet.
Die so als Träger construirten Platten oder. Bodenwrangen 7 bilden in ihrer Vereinigung
den eigentlichen Schiffsboden und sind bei der Anschlufsstelle am Kielschwein mit Verbreiterungen
8 versehen, um die sichere Verbindung in der ganzen Höhe der aufrechten Platte 1 zu
ermöglichen, welche durch Verlaschung in gewöhnlicher Weise erreicht wird. Der Verband
des bis nahe zum Stern und Bug (mit gewöhnlicher Spantconstruction, Fig. 2 und 3)
reichenden flachen Bodens im Ganzen wird durch über den Bodenwrangen 7 aufgestellte
und mit deren Winkeleisen 9 verbolzte Trägerplatten 13 erzielt. Für dieselben dienen als
Stützen und Verbindungsmittel einerseits Winkeleisen 12, andererseits angebolzte Verstärkungsrippen 16, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist. In
bestimmten Abständen werden mit einzelnen der Bodenwrangen selbst Plattenaufsätze 15
unmittelbar verbunden, die im Querschnitt wie die Spanten verlaufen und als Anschlufs- und
Versteifungsstege die in Längsrichtung eingeordneten Tragplatten 13, 14 zwischen sich aufzunehmen
bestimmt sind, welch letztere zugleich das Auflager für einen mittels Winkeleisen
14 befestigten Hülfsboden bilden (Fig. 1). Mit Seitenplatten 11 sind an der Innenseite
ferner die Zwischenräume bei den im schrägen Winkel emporreichenden Endtheilen der Bodenwrangen
verkleidet.
Diese verbreiterten Endtheile schliefsen in eigenartiger Stofsverbindung an die wesentlich
vertical ansetzenden Spantenauflanger 4, 4. Zu diesem Zwecke sind die äufseren schrägen
Stofsränder mit aufgenieteten Anschlufsrippen oder Winkeln 10 verstärkt, die beiderseits die
Einfassungswinkeleisen 9 fortsetzen (Fig. 7). Auf diesen Winkelflantschen wird alsdann eine
längs durchgehende Zwischenplatte 1 ix zweckmäfsig
in Verbindung mit den vorgenannten inneren Verkleidungsplatten 11 so festgelegt,
dafs sie die Verlaschungsfläche für den Stofs bildet. Die Anfügung der Spanten an dieser
Stelle wird dabei mit folgenden Mitteln erreicht. Von den zwei die Spanten bildenden Winkeleisen
wird das eine 5, Fig. 7, nach innen abgebogen und das andere jenseitige zum An1
schlufs an den äufseren Rand der Stofsfläche geführt; ferner ist der zwischen den aus einander
gehenden Winkeleisen 5, 6, sowie bei den Zwischenplatten 11, 11x sich ergebende
Raum durch die Verstärkungszwickelplatten 4X
ausgefüllt.
Bezüglich der sonstigen am Schiffsgerippe verwendeten, übrigens für die Erfindung unwesentlichen
Verbindungen wird folgendes bemerkt:
Consolstücke 17 tragen Längsschienen 18 in
etwa Y3 der Schiffshöhe zur Längsversteifung
des Schiffsrumpfes. Bei Tragstücken 19, die zweckmä'fsig mit den Stücken 17 abwechseln,
schliefsen die höher angeordneten Querstreben 20, 20 an. Diese aus Winkeleisen bestehenden
Querstreben werden wiederum gestützt durch die verticalen Träger 21, so dafs bei der Beanspruchung
jener die Sehne zum gewölbten Deck bildenden Querstreben eine Durchbiegung ausgeschlossen ist. In der Längsrichtung verhindern
dies ferner die unten entlang geführten Winkeleisen 23. Die Verbindung der vorge
nannten Streben 20,21 wird durch Kreuzverlaschungen 22 nach Art der Fig. 8 und die
Verbindung der Pfosten oder Streben 21 mit den Spanten 4 in der durch Fig. 9 veranschaulichten
Weise eingerichtet, wonach diese Streben 21 zwischen Winkeleisen und Laschen 22X
eingefügt werden.
Diejenigen Spanten, welche zur Schaffung von Luken das Deck nicht vollständig überwölben,
sondern unterbrochen sind, haben Laschenverbindungen 25 mit den verticalen
Trägern 21, wie aus Fig. ι ersichtlich.
Eine Wand D theilt die gesammte Länge des Schiffes in einen vorderen und hinteren
Theil; dieselbe kann voll oder durchbrochen sein.
Wesentlich für die Erfindung ist einerseits die geschlossene, aus Fig. 1, 2 und 3 ersichtliche
Querschnittsform des Rumpfes mit gewölbtem Deck, andererseits die Ausführung
eines als unabhängiger Rahmentheil construirten Bodens, welcher in der beschriebenen, eigenartigen
Weise an die Spantrippen anschliefst.1
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eisernes Schiff mit gewölbtem Deck (Walfischrücken) und flachem Boden, dadurch gekennzeichnet , dafs der aus den vereinigten Bodenwrangen (7) zusammengesetzte Boden als unabhängiger Theil rahmenartig und mit seitlichen Anschlufsflächen (11) ausgebildet wird, und dafs die die Deckwölbung bildenden zusammenschliefsenden Spanten (4, 4) unter Anwendung von Zwickelplatten (4X) auf die Flächen (11) der Bodenwrangen sich aufsetzen und eine innen liegende Verspannung mit Quer- und Längssteifen {20,21,23) erhalten.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66864C true DE66864C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=340544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66864D Expired DE66864C (de) | Eisernes Schiff mit gewölbtem Deck j (Walfischrücken) und flachem Boden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66864C (de) |
-
0
- DE DENDAT66864D patent/DE66864C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2236831C3 (de) | Lastaufnehmende Schwimmkonstruktion | |
| DE2114501A1 (de) | Kranausleger | |
| DE2342509C3 (de) | Abstützung für selbsttragende Ladetanks für Flüssiggas in den Laderäumen von Schriften | |
| DE66864C (de) | Eisernes Schiff mit gewölbtem Deck j (Walfischrücken) und flachem Boden | |
| DE10035411A1 (de) | Palette | |
| DE3221051C2 (de) | Stahlstruktur mit miteinander verbindbaren Modulen | |
| AT370226B (de) | Verbundkonstruktion fuer behaelterwaende | |
| DE756250C (de) | Selbsttragender Wagenkasten, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE2251273A1 (de) | Schiffsende und bauverfahren hierfuer | |
| DE702316C (de) | Versteifungsweise fuer Schiffswandungen, insbesondere Tankschiffe | |
| DE730608C (de) | Wasserfahrzeug zum Befoerdern von Massengut, insbesondere Fluessigkeiten | |
| DE684409C (de) | Laengsspantenbauart fuer Schiffe, insbesondere Tankschiffe | |
| DE938951C (de) | Tanker | |
| DE3134636A1 (de) | Containergrossraumschiff | |
| DE656908C (de) | Versteifungsweise fuer Wandungen von Schiffen und anderen Stahlbauten | |
| AT59609B (de) | Vorderwand für Plattformen, Lastkais und dgl. | |
| DE448277C (de) | Grossraumbehaelter mit abnehmbaren Wandungen fuer UEberseemoebeltransport | |
| DE1026653B (de) | Doppelboden fuer Schiffe nach dem Laengsspantensystem | |
| DE903309C (de) | Behaelter, insbesondere fuer den Transport von Fluessigkeiten, z.B. auf der Landstrasse | |
| US1276042A (en) | Wooden tank vessel. | |
| DE316089C (de) | ||
| DE2620936A1 (de) | Schlagschotten-anordnung | |
| DE662321C (de) | Knotenblech fuer Fachwerkbruecken | |
| DE1200745B (de) | Schwimmdecke fuer Behaelter zur Lagerung leichtfluechtiger Fluessigkeiten | |
| DE580184C (de) | Konstruktion fuer Metallboote |