DE669155C - Schutzbrille - Google Patents

Schutzbrille

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Publication number
DE669155C
DE669155C DEH152706D DEH0152706D DE669155C DE 669155 C DE669155 C DE 669155C DE H152706 D DEH152706 D DE H152706D DE H0152706 D DEH0152706 D DE H0152706D DE 669155 C DE669155 C DE 669155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glasses
slots
safety goggles
user
angle
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Expired
Application number
DEH152706D
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Hebrard
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Individual
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Publication of DE669155C publication Critical patent/DE669155C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/16Shades; shields; Obturators, e.g. with pinhole, with slot

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Schutzbrille Die Erfindung bezieht sich auf Schutzbrillen gegen Sonnenlicht .oder grelles künstliches Licht, bei welchen man ,anstatt der Gläser undurchsichtige oder wenig durchsichtige Scheiben mit nahe beieinander angebrachten Schlitzen geringer Weite benutzt.
  • Diese Brillen besitzen gegenüber den Brillen mit farbigen Gläsern wesentliche Vorteile. Sie verändern nicht die Farbe der zu betrachtenden Gegenstände, sie zerbrechen nicht unter der Wirkung eines Stoßes, sie werden nicht durch den Einfluß von Schweiß oder Brodem trübe, und ,schließlich können sie nicht durch Sand oder harte Körper beschädigt werden. Sie besitzen jedoch den Nachteil, daß schräg einfallendes Licht die Wände der Schlitze beleuchtet und so eine erhebliche Belästigung für den Benutzer verursachen kann, besonders wenn die Scheiben verhältnismäßig dick sind, wie z. B. in dem Fall, wo diese aus C:ellulos@enebenerzeugnissen io. dgl. hergestellt sind. Dieser Nachteil ist besonders merklich, wenn man Cellulosenebenerzeugnisse benutzt, die helle Farben oder eine polierte Oberfläche aufweisen.
  • Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß vermieden, indem man die vollen Teile, die die Schlitze voneinander trennen, nach Art der Latten von Fünsterläden nach vorn und unten neigt.
  • Die Erfindung bietet außerdem den Vorteil, daß nun die Wirkung der Dämpfung des Lichtes von dem Winkel des mittleren Sehstrahls gegenüber der Scheibenebene abhängt, so daß der Benutzer die Wirkung der Brille verändern kann, indem er den Kopf hebt oder senkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Figuren lassen seine Eigenheiten und Vorteile klar -erkennen.
  • Fig. i ist die Vorderansicht einer Scheibe für eine erfindungsgemäße Brille.
  • Fig. 2 ist der senkrechte Schnitt.
  • Fig.3 zeigt eine Abwandlung im Schnitt. Fig. q. und 5 sind erklärende schematische Darstellungen, die die durch Neigung der Scheibe gegenüber dem Sehstrahl erhaltene Wirkung zeigen.
  • Die in Fig. i und 2 dargestellte und z. B. aus undurchsichtigen oder wenig durchsichtigen Cellulosenebenerzeugnissen hergestellte Scheibe ist von einer Reihe von parallelen Schlitzen i durchbrochen, die voneinander durch volle Teile 2 getrennt sind, die nach vorn. und unten nach Art der Latten von Fensterläden geneigt sind. Diese Schlitze sind eng und liegen nahe beieinander. Die. in Fig.3 dargestellte Anordnung ist ähnlich, jedoch mit dem Unterschied, daß jeder vo.e= Zwischenteil einen oberen nicht geneigten Ab=i? schnitt 3 und einen unteren geneigten Teil q. rc enthält. Der Fachmann kann leicht eine Fülle von gleichwertigen anderen Anordnungen finden.
  • Man sieht, daß schräge Strahlen R (Fig. 2) niemals die Kante der Schlitze beleuchten und den Benutzer belästigen können, selbst wenn die Scheibe aus einem Werkstoff heller Farbe oder mit sehr glänzender Oberfläche hergestellt ist.
  • Ein anderer Vorteil besteht darin, daß der Winkel eines durch einen Spalt i @eintretenden Strahlenbündels mit der Neigung des Sehstrahls gegenüber der Scheibenebene veränderlich ist. Durch Heben des Kopfes (Fig. q.) kann der Benutzer einen Winkel a des Strahlenbündels (Nutzwinkel) erzielen, der groß gegenüber einem verhältnismäßig -kleinen toten Winkel (3 ist; die Brille erscheint Aell: Wenn per dagegen den Kopf nach unten igt (Fig. 5), ist der Nutzwinkel a' klein yg#.genüber dem toten Winkel ß'; die Brille erscheint dunkel. So kann der Benutzer beim Betrachten eines Gegenstandes sofort die Wirksamkeit seiner Brille regeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzbrille gegen grelles Licht, welche an Stelle der Gläser undurchsichtige -oder wenig durchsichtige Scheiben bat, welche waagerechte enge und sehr nahe beieinander stehende Schlitze besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlitze (i, Fig. i und 2) voneinander trennenden vollen Teile (2) nach Art der Latten von Fensterläden nach vorn und unten geneigt sind.
DEH152706D 1936-10-28 1936-10-28 Schutzbrille Expired DE669155C (de)

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DEH152706D DE669155C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Schutzbrille

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DEH152706D DE669155C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Schutzbrille

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DE669155C true DE669155C (de) 1938-12-17

Family

ID=7181485

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DEH152706D Expired DE669155C (de) 1936-10-28 1936-10-28 Schutzbrille

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