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Gesprächszähler für Fernsprechstellen Die Erfindung betrifft einen
Gesprächszähler für Fernsprechstellen, bei dem ein Zählwerk beim Wählen der gewünschten
Teilnehmernummer durch Vermittlung der Nummernscheibe weitergeschaltet wird und
zwischen die von der Nummernscheibe beinflußte Schaltvorrichtung für das Zählwerk
und das Zählwerk selbst ein Zeitschaltwerk eingeschaltet ist, welches die Schaltung
des Zählwerkes erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit zustande kommen läßt.
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Es ist bereits bekannt, bei derartigen Gesprächszählern ein Uhrwerk
mit geringer Laufdauer zu verwenden, das durch die Herstellung einer gebührenpflichtigen
Verbindung erforderliche mehrfache Betätigung der Wählscheibe aufgezogen, durch
eine gleichfalls bei der Betätigung der Wählscheibe schrittweise auszulösende Sperrvorrichtung
aber so lange gehalten wird, bis die zur Herstellung einer gebührenpflichtigen Verbindung
erforderliche Zahl Drehungen der Wählscheibe ausgeführt ist, und das kurz vor seinem
Ablauf mittels eines Schalthebels ein Zählwerk betätigt. Bei diesen Vorrichtungen
hängt die Auslösung der Sperrung von der Zahl der Drehungen der Wählscheibe ab;
der Schalthebel wird bei jedem vollen Ausschlag der Nummernscheibe beeinflußt, und
die Sperrvorrichtung bleibt so lange eingeschaltet, bis der Wahlvorgang beendet
ist. Da man heute schon mit sechsziffrigen Rufnummern arbeitet, müßte also ein solcher
Apparat so ausgebildet sein, daß er erst nach der sechsten Drehung der Wählscheibe
die Sperrung auslöst. Dann arbeitet er aber nicht mehr, wenn nur eine vier- oder
fünfstellige Nummer gewählt wird.
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Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die Erfindung
dadurch, daß für den Schalthebel, der nach seinem Ausschlag und nach Ablauf der
vorbestimmten Zeit die Betätigung des Zählwerkes veranlaßt, eine Sperrvorrichtung
vorgesehen ist, die den Schalthebel schon nach dem Einstellen der ersten Ziffer
der zu wählenden Nummer in der Schaltstellung abfängt und ihn erst nach Ablauf der
von dem Zeitschaltwerk bestimmten Frist zur Betätigung des Zählwerkes freigibt.
Der Gesprächszähler gemäß der Erfindung arbeitet somit immer in der gleichen Weise,
ob man nun eine einstellige oder eine sechsstellige Rufnummer wählt.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß beim Auflegen
des Hörers alle Teile wieder in ihre Anfangslage gebracht werden, so daß, sobald
irrtümlicherweise eine falsche Nummer gewählt und dies rechtzeitig bemerkt wurde,
nach dem Wiederabnehmen des Hörers die Einrichtung von neuem in Tätigkeit gesetzt
wird. Bei bekannten Gespr,
ächszählern, bei denen das Zeitschaltwerk
in diesem Falle weiterläuft, zählt der Zähler, wenn noch vor Ablauf der Frist die
richtige Nummer gewählt wird, die Verbindung auch dann" wenn die Verbindung nicht
zustande karr..
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Bei neu anzufertigenden Fernspi#echaplia= raten kann die neue Vorrichtung
in den Fernsprechapparat mit eingebaut werden, bei, Verwendung der neuen Vorrichtung
für bestehende Fernsprechapparate kann sie neben dem vorhandenen Apparat aufgestellt
werden, ohne daß an dem vorhandenen Apparat irgendwelche Änderungen vorgenommen
zu werden brauchen. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht nämlich darin,
daß der Schalthebel der neuen Vorrichtung, durch den der Zählvorgang vermittelt
wird, in den Bereich der Wählscheibe des Fernsprechapparates so hineinragt, daß
er beim Wählen von dem Finger, der die Wählscheibe dreht, mitbewegt wird; der Finger
bildet also die Kupplung zwischen der Wählscheibe des Fernsprechapparates und der
neuen Vorrichtung.
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Die Zeichnungen zeigen die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
bei Verwendung eines vorhandenen Tischapparates, und zwar zeigen die Abb. i und
2 die Anordnung der neuen Vorrichtung zu dem Tischapparat in Vorderansicht und Seitenansicht.
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Abb. 3 zeigt die neue Vorrichtung für sich schaubildlich.
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Abb. q. zeigt die Inneneinrichtung des neuen Gesprächszählers in einem
Schnitt nach der Linie y-y der Abb. 5.
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Abb< 5 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Abb. 4.
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Abb. 6 zeigt den gleichen Schnitt nach der Linie x-x nach Ingangsetzung
des Zeitschält-Werkes, während die Abb.7 und 8 Einzelheiten zur Darstellung bringen:
Der Tischapparat (Abb. i und z) ist mit i bezeichnet; der in bekannter Weise die
Wählscheibe 2 und den Fingeranschlag 3 aufweist. Die Gabel 4 für den Hörer 5 führt
sich in bekannter Weise an den Stiften 6, 6, und die Gabel 4 nimmt, wenn sie durch
den Hörer 5 belastet ist, die Stellung I und wenn sie nicht durch den Hörer belastet
ist, die Stellung II ein.
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Der Gesprächszähler besteht aus einem Fuß 7, der dein Fuß des Fernsprechapparates
i genau angepaßt ist und in den der Fernsprechapparat i hineingestellt wird, und
aus dem Gehäuse 8, aus welchem die Hebel 9, io und 12; 13 herausragen. Der Hebel
9, io ist in senkrechter Richtung verschiebbar; während der Hebel 12, 13 auf der
Welle ii fet angeordnet -und um die Längsachse der Welle i i schwingbar ist. Ist
der Fernsprechapparat i in den Fuß 7 des Gesprächszählers 8 hineingestellt, so liegt
der Arm io von unten gegen die Gabel 4 an, während der Arm 13 des Hebels 12 im Bereiche
des Finger liegt, der in eines der Löcher 14 der Wähl-- seheibe 2 beim Wählen eingeführt
wird. Wird atz die Wählscheibe 2 durch den Finger ge-,:rl"reht, so trifft der Finger,
der bis zu dem Anschlag3 geführt werden muß, in jedem Falle gegen den Arm 13 und
drückt dabei den Hebel 12 nach unten. Die Gabel 4 drückt den Arm io nach unten,
wenn sie durch den Hörer belastet ist und gibt den Arm io frei, wenn der Hörer abgenommen
wird.
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In Abb. 3 sind die Öffnungen, durch welche die Zahlen des Zählwerks
erscheinen, mit 14 bezeichnet. Mit 15 ist ein Schlüsselloch bezeichnet für einen
zu dem Gesprächszähler gehörigen, nur im Besitze des Apparatinhabers befindlichen
Schlüssels, durch den das Zählwerk in bekannter Weise auf o zurückgestellt werden
kann.
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Wie aus den Abb. ¢ bis 9 ersichtlich ist, ist auf der Welle 16 ein
Klinkrad 17 drehbar angeordnet, mit welchem das mit den Zähnen i9 versehene Sternrad
iS fest verbunden ist. Die Zähne i9 des Sternrades 18 arbeiten mit den Zähnen 2o
eines Sternrades zusammen, das auf der Welle 21 fest angeordnet ist, die zu dem
Zählwerk 22 führt, so daß in bekannter Weise bei jeder Weiterdrehung des Sternrades
um einen Zahn die Zählscheiben des Zählwerkes um eine Zahl weitergeschaltet werden.
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Mit den Zähnen des Klinkrades 18 arbeitet eine Sperrklinke 23 zusammen,
die am Ende eines Hebels 24 angeordnet ist, welcher auf der Welle i i befestigt
ist und unter der Wirkung einer Feder 36 steht, die ihn gegen die Welle 16 angedrückt
hält, so daß die Welle 16 die Bewegung des Hebels 24 nach oben begrenzt. Da auf
der Welle i i, wie beschrieben, auch der an der Außenseite des Gehäuses befindliche
Hebel I2 fest angeordnet ist, wird durch den die Scheibe 2 drehenden Finger mit
dem Hebel 12 auch der Hebel 24, und zwar in Richtung des Pfeiles 25 (Abb. 5) niederbewegt
und schaltet durch seine Klinke 23 das Klinkrad 17 um einen Zahn weiter, und da
hierbei auch das Sternrad 18 weitergedreht wird, wird auch das Zählwerk um eine
Zahl weitergeschaltet.
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Nun kann die zu wählende Rufnummer eine einstellige Zahl, aber auch.
-eine beliebig mehrstellige Zahl sein; in jedem Falle darf aber das Klinkrad nur
um einen Zahn weitergeklinkt werden. Um dies zu erreichen, ist folgende Einrichtung
getroffen: Um eine Welle q.o ist ein Bügel 39 drehbar angeordnet, der eine Rast
38 für einen an dem Hebel 24 befestigten Steg 37 aufweist.
Dieser
Steg 37 ist im Ruhezustande der Vorrichtung in die Rast 38 eingefallen (Abb. 5).
Der Bügel 39 steht mit einem Zahnsegment 42 in Verbindung, in welches ein Zahnrad
43 eingreift, das von einem Uhrwerk 45 in Richtung des Pfeiles 5o umgetrieben wird;
das Zahnrad 43 ist also bestrebt, das Zahnsegment .1 .2 in Richtung des Pfeiles
51 zum Ausschwingen zu bringen. Solange der Steg 37 des Hebels 24 in die Rast des
Bügels 39 eingreift, ist der Bügel 39 und mit ihm das Segment 42 gesperrt,
wenn aber beim Wählen der Rufnummer die ersteZahl eingestellt wird und dabei der
Hebel 24 niederbewegt wird, zieht sich der Steg 37 nach unten aus der Rast 38 heraus;
sofort tritt auch das Uhrwerk in Wirkung, bewegt den Bügel 39 in Richtung
des Pfeiles 52 über den Steg 37 hinweg und sperrt nunmehr den Hebel 2-4 in seiner
niedergedrückten Stellung, so daß nun noch beliebig viel weitere Zahlen zur Erreichung
der gewünschten Teilnehmerstelle mit der Wählscheibe 2 eingestellt werden können,
ohne claß eine nochmalige Betätigung der Hebel 12 und 24 stattfindet. Ob also die
zu wählende Rufnummer eine ein- oder mehrstellige Zahl ist, immer erfolgt beim Wählen
nur eine einmalige Betätigung des Hebels und somit auch die Weiterschaltung des
Zählwerkes nur um eine Zahl.
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Der Bügel 39 und mit ihm das Zahnsegment 42 steht unter dem
Einfluß einer Feder 41, die bestrebt ist, beide in die Stellung nach Abb. 5 zu bringen.
Die Zahnung des Zahnrades 43 ist auf dem Teil ü seines Umfanges unterbrochen. Das
Zahnrad 43 vollendet bei dem beschriebenen Beispiel in 15 Sekunden eine Umdrehung.
Die Drehung beginnt in der Stellung der Teile nach Abb. 5, sobald der Hebel 24 in
die Stellung nach Abb. 6 niederbewegt worden ist. Verläßt der letzte Zahn des Zabnrades
43 die Zahnung des Segmentes 42, wie es in Abb. 6 dargestellt ist (dies geschieht
nach Ablauf von 15 Sekunden), so ist das Segment 42 von dem Zahnrad 43 frei und
schnellt zusammen mit dem Bügel 37 unter (lern Einfluß der Feder 4i in seine
Anfangsstellung nach Abb. 5 zurück. Die Rast 38 liegt dann wieder über dem Steg
37 des Hebels 2:4, und unter der Wirkung der Feder 36 kehrt auch der Hebel 24 und
somit auch der Hebel 12 in seine Ausgangsstellung nach Abb. 5 zurück. Das Zahnrad
43 dreht sich unter dem Einfluß seines Uhrwerkes in Richtung des Pfeiles 5o weiter,
bis sein vorderster Zahn wieder an die Zahnung des Segmentes 42 anstößt, also wieder
in die Stellung nach Abb. 5 gelangt ist. Seine weitere Drehung wird dann durch das
nunmehr wieder gesperrte Segment 42 verhindert. Auf das Sternrad 18 wirkt eine Feder
33, die mit einer Klause 35 in die Zahnung zg dieses Rades eingreift und bei 34
an dem Gehäuse befestigt ist. Bei der Drehung des Rades 18 klinken dessen Zähne
über die Feder 33 hinweg, die Feder bleibt aber stets in solcher Spannung, daß sie
das Sternrad, wenn es sich selbst überlassen ist, um einen Zahn zurückdreht. Dies
hat zur Folge, daß das Sternrad 18, wenn es sonst in keiner Weise gesperrt ist,
sich mit dem Hebel 24 und dessen Sperrklinke in seine Anfangsstellung nach Abb.
5 zurückbewegt und dabei das vorher durch das Rad 20, 21 geschaltete Zählwerk 22
wieder um die geschaltete Zahl zurückdreht, also die Verbindung nicht gezählt hat.
Dieser Vorgang spielt sich stets ab, wenn zwischen dem Beginn des Wählens und dessen
Beendigung eine Zeitspanne von 15 Sekunden verstrichen ist; dann zählt das
Zählwerk nicht.
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Um nun aber bei einem zustande gekommenen Gespräch das Zählwerk richtig
zur Wirkung kommen zu lassen, ist für das Sperrad 17 -eine zweite Sperrung vorgesehen,
die bei Beginn des Wählens ausgeschaltet wird und ausgeschaltet bleibt, bis die
15 Sekunden verstrichen sind, sich dann aber einschaltet und das Klinkrad 17 sperrt.
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Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist hierzu um einen Bolzen
26 eine zweite Sperrklinke 27 schwingbar - angeordnet, die mit den Zähnen des Klinkrades
17 zusammenarbeitet. Diese Sperrklinke wird durch einen Stift 32 und durch
eine Feder 28 gesteuert, die an einem Balken 29 angebracht sind, der sich an den
Führungen 30, 3o in senkrechter Richtung führt und unter der Wirkung von Federn
3 r, 31 steht, die ihn nach oben zu drücken bestrebt sind. Der Balken 29
steht in fester Verbindung mit dem Bolzen 9 des Hebels 1o (Abb. r, a und 3), der
beim Auflegen des Hörers 5 auf die Gabel 4 niederbewegt wird und beim Abheben des
Hörers durch die Federn 31 (Abb. 5) angehoben wird.
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Im Ruhezustande des Apparates befindet sich der Balken 29 in der Stellung
nach Abb. 5, und durch den Stift 32 ist die Sperrklinke 27 ausgerückt. Soll eine
Verbindung hergestellt werden, so muß zunächst der Hörer von der Gabel 4 abgenommen
werden. Infolge der Entlastung der Gabel bewegt sich jetzt der Balken 29 aus der
Stellung nach Abb. 5 in die Stellung nach. Abb. 6, und dadurch wird durch die Feder
28 die Klinke 27 in die Zahnung des Klinkrades 18 eingelegt. Sie legt sich zunächst
hinter den Zahn a nach Abb. 5, sperrt aber von diesem Augenblick an die Rückwärtsdrehung
des Klinkrades und somit i auch des Sternrades 18. Jetzt verläuft der Vorgang beim
Wählen des Anschlusses wie
vorher beschrieben. Dabei schaltet der
Hebel 24 durch seine Klinke 23 das Klinkrad 17 und somit das Sternrad 1ä um einen
Zähn weiter und zählt diese Schaltung im Zählwerk 22. Hierbei klinkt der Zahn b
unter der Klinke 27 hindurch, und die Klinke 27 fällt hinter dem Zahn
b wieder ein. Vor einer neuen Wahl muß man den Hörer wieder in die Gabel einlegen.
Geschieht dies vor Ablauf von 15 Sekunden, praktisch also dann, wenn die angerufene
Teilnehmerstelle besetzt ist und das Besetztzeichen ertönt, so wird bei der Niederbewegung
des Balkens 29 die Klinke 27 wieder aus der Zahnung des Klinkrades herausgehoben,
und mit demAblauf der 15 Sekunden kehrt der Hebel 24 und mit ihm auch, wie
vorher beschrieben, das Sternrad in seine Anfangsstellung zurück und zählt die beim
Wählen geschaltete Zahl wieder zurück. Ist die angerufene Teilnehmerstelle dagegen
erreicht worden, währt also der Vorgang länger als 15 Sekunden; so klinkt nach Ablauf
der 15 Sekunden der Hebel 24 mit seiner Sperrklinke 23 ebenfalls in seine Anfangsstellung
zuriick, die Klinke 27 bleibt aber bis zur Beendigung des Gespräches in die Zähne
des Klinkrades 17 eingedrückt, so daß sich weder das Klinkrad noch das Sternrad
zurückbewegen kann, sondern die Klinke 23 des Hebels 2.a., die sich bei der Schaltung
hinter den Zahn c (Abb. 6) stützte, nunmehr über den Zahn c hinwegklinkt und dann
hinter den Zahn d einfällt. Wird dann beliebige Zeit später das Gespräch beendet
und der Hörer wieder aufgelegt, wodurch die Klinke 27 wieder in die Stellung nach
Abb. 5 zurückgeht und das Klinkrad 17 wieder freigibt, so erfolgt keine Zurückdrehung
des Klinkrades und des Steinrades mehr; das heißt, die geschaltete Zahl des Zählwerkes
bleibt geschaltet, das Gespräch bleibt gezählt, denn nun sperrt die hinter dem Zahn
d eingefallene Sperrklinke 23 des Hebels 24, die Rückdrehung der Räder 17 und z13..
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Die Steuerung der Klinke 27 könnte auch, anstatt wie gezeichnet durch
den Hörer, von dem Uhrwerk 4.5 aus durch Vermittlung einer Kurvenscheibe erfolgen,
die die Klinke 27 bei der Einleitung der Bewegung des Hebels 24. aushebt und sie
unmittelbar vor :Ablauf der 15 Sekunden in die Zahnung des Klinkrades 17 wieder
einfallen läßt.
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Nun ist bei der neuen Vorrichtung auch der Fall berücksichtigt, daß
eine zweite Wahl stattfindet, bevor die i 5 Sekunden nach Beginn der ersten Wahl
verstrichen sind. Es kann vorkommen, man wählt, erkennt jedoch, daß man eine falsche
Nummer gewählt hat, und wählt sofort von neuem. Damit auch in einem solchen Falle
die Vor richturig richtig anzeigt, ist das Zahnrad 43 (Abb. 4 bis auf der Welle
44 des Uhrwerkes 45 lose drehbar angeordnet und durch eine Kupplung 46 mit einer
Muffe 47 in Verbindung gebracht, die auf der Welle 44 verschiebbar, aber durch Feder
und Nut gegen Drehung gesichert ist und unter der Wirkung einer Feder steht, die
sie gegen die Kupplungsscheibe 46 angedrückt hält. Der Ausrücker 49 für die Kupplung
ist um einen Bolzen 48 schwingbar und weist an seinem freien Ende eine drehbare;
unter Federwirkurig stehende Nase 53 auf, die sich um den Bolzen 54 bewegen kann.
Mit dieser Nase 53 arbeitet ein Daumen 55 einer Steuerstange 56 zusammen, die sich
in einer Führung 57 in ihrer Längsrichtung verschieben läßt und unter der Wirkung
einer Feder 58 steht, welche sie mit ihrem oberen Ende an den Balken 29 angedrückt
hält. Bei der Bewegung der Stange 56 nach oben weicht die Nase 53 des Ausrückers
49 dem Daumen 55 der Stange 56 aus, wie es in Abb. 7 dargestellt ist. Bei der Bewegung
der Steuerstange 56 nach unten aber drückt der Daumen 55 die Nase 53 und somit auch
den Ausrücker 49 zur Seite, wie es in Abb: ä gezeigt ist, und zieht die Muffe 47
aus der Kupplung 4.6 des Zahnrades 43 heraus, worauf sieh das Zahnrad auf seiner
Welle 44 frei drehen kann. Die Wirkung dieser Anordnung ist folgende: Wird der Hörer
5 abgenommen und bewegt sich dadurch der Balken 29 nach oben, so folgt auch die
Steuerstange 56 dieser Bewegung, ohne daß eine Betätigung der Kupplung erfolgt.
Legt man nun aber den Hörer wieder in seine Gabel 4, ehe die 15 Sekunden verstrichen
sind, so wird hierbei auch durch den Balken 29 die Steuerstange 56 niedergedrückt.
Hierbei geht der Daumen 55 bei der Nase 53 des Ausrückers 49 vorbei und rückt die
Kupplung 46 für einen Augenblick aus: Das Zahnrad 43 ist für diesen Augenblick auf
seiner Welle frei drehbar. Beim Beginn des Wählens war der vorher mit Bezug auf
den Hebel 24, den Bügel 37 und das Zahnsegment 42 beschriebene Vorgang eingeleitet
worden. Jetzt tritt in dem Augenblick; in weichem das Zahnrad43 auf seinerWelle44
frei drehbar ist, die Feder 41 des Bügels 37 in Wirkung und kann, da das Zahnrad
43 dieser Bewegung keinen Widerstand entgegensetzt, unterRückdrehung dieses Zahnrades
das Segment 42 mit dem Bügel 37 in seine Anfangsstellung nach Abb.5 zurückdrehen,
worauf der Steg 37 des Hebels 24 wieder in seine Rast 3$ eintritt und alle Teile
der Vorrichtung wieder in ihrer Anfangsstellung nach Abb. 5 stehen. also schon vor
Ablauf der 15 Sekunden.
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Das Uhrwerk 45 - für die Bewegung des Zahnrades 43 braucht nicht besonders
aufgezogen zu werden, es kann mit dem Hebel a4 so in Verbindung gebracht werden,
daß es
durch die Hebelbewegung jedesmal mit aufgezogen. wird.
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Bei dem Einbau der Vorrichtung in neue Fernsprechapparate können die
Schaltungen der einzelnen Teile, namentlich der Sperrklinke27 und der Ausrückvorrichtung
für das Zahnrad 43, auch auf elektromagnetischem Wege lerfolgen; die erforderlichen
Abänderungen der Konstruktion liegen im Bereiche des gewöhnlichen fachmännischen
Könnens, ebenso die Abänderung der Form des Gehäuses 8, wenn der Apparat anstatt
für einen Tischfernsprechapparat für einen Wandapparat oder für einen Fernsprechapparat
anderer Bauart verwendet werden soll.
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Auf den Zeichnungen ist die neue Vorrichtung nur der Deutlichkeit
wegen in großem Maßstabe zur Darstellung gebracht; in der Praxis werden die Abmessungen
so gewählt, daß der neue Gesprächszähler ein kleiner, handlicher Apparat wird, der
überall ohne nennenswerte Platzbeanspruchung aufgestellt oder angebracht werden
kann.