DE669609C - Abscheiden von fluessigen Bestandteilen aus stroemenden Gasen oder Daempfen - Google Patents

Abscheiden von fluessigen Bestandteilen aus stroemenden Gasen oder Daempfen

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DE669609C
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
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Description

  • PANTENTANSPRUCH: Die Anwendung des Prallflächenabscheiders nach Patent 622 072 zum Abscheiden von flüssigen Bestandteilen aus strömenden Gasen oder Dämpfen, gegebenenfalls ohne Berieselung der Praliflächen.

Claims (1)

  1. Abscheiden von flüssigen Bestandteilen aus strömenden Gasen oder Dämpfen Zusatz zum Patent 622 072 Die Erfindung betrifft das Abscheiden von flüssigen Bestandteilen aus strömenden Gasen oder Dämpfen. Nach dem Patent 622072 wird unter der Wirkung der Massenträgheit und unter der Anwendung von in den Gasstrom vorspringenden, der Stromzuführung und der Abscheidung dienenden Flächen Staub aus Gasen ausgeschieden. Nach diesem Patent ist es zur Erzielung einer ausgiebigen und wirtschaftlichen Abschqeidlmg wesentlich, daß von der Stelle des Gasstnomes ab, an weicher sich die Staubteilchen von dem Gasstrom abzulösen beginnen, die Geschwindigkeit des Gasstromes nicht mehr zunimmt.
    Dieses Prinzip wird nun erfindungsgemäß auch für das Ausscheiden von flüssigen Bestandteilen# angewandt, wobei dann auch, je nach den Eigenschaften dieser Stoffe, berieselte oder unberieselte Prallflächen vorgesehen werden.
    Beispielsweise werden bei solchen Stoffen, die wie Öl, Wassertropfen u. dgl. selbst benetzend sind, unberieselte Flächen gewälllt.
    Durch die Hintereinanderschaltung verschiedenartiger prallflächen läßt sich in vorteilhafter Weise eine Klassierung der Abscheidestoffe erzielen, indem die nebelförmig in den Gasen oder Dämpfen enthaltenen Abscheidestoffe, und zwar jeder Stoff für sich, durch besonders geartete Prallflächen abgeschweden werden.
    Soll z. B. ein Kokereigas, das Teer und Ammoniak enthält, von diesen beiden Stoffen gereinigt werden, so wird zu diesem Zweck vor dem Abscheider durch Gaskühlung die Bildung von Teertröpfchen im Kokereigas erreicht. Die Teertröpfchen werden auf der ersten Prallfläche abgeschieden, die zum besseren Abfluß des Teeres geheizt werden kann. Hinter der Teerabscheidung wird in das Gas Wasser eingespritzt, so daß sich im Gas Ammoniakwassertröpfchen bilden, die auf den folgenden gewöhnlichen Prallfläche abgeschieden werden. An den ersten Prallflächen wird also das Tecröl, an den weiteren Prallflächen das Ammoniak gewonnen.
    Es kann vorteilhaft sein, die zur Abscheidung des Teeröls dienenden Flächen mit einem Verdünnungsmittel, das bei den gegebenen Temperaturen selbst nicht verdunstet, also auch das Gas nicht mehr verunreinigt, z. B.
    Lösungsbenzol I oder Lösungsbenzol II, zu berieseln.
    Durch diese Berieselung wird die fortlaufende Abführung begünstigt.
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