DE670656C - Verfahren zur Gewinnung von Bienengift - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Bienengift

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DE670656C
DE670656C DEM138862D DEM0138862D DE670656C DE 670656 C DE670656 C DE 670656C DE M138862 D DEM138862 D DE M138862D DE M0138862 D DEM0138862 D DE M0138862D DE 670656 C DE670656 C DE 670656C
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DE
Germany
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bees
bee venom
engraving
stuck
rollers
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Expired
Application number
DEM138862D
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English (en)
Inventor
Dr Karl August Forster
Dr Erwin Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MACK CHEM PHARM
Heinrich Mack Nachf GmbH and Co
Original Assignee
MACK CHEM PHARM
Heinrich Mack Nachf GmbH and Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/56Materials from animals other than mammals
    • A61K35/63Arthropods

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Bienengift Zur Gewinnung des Bienengiftes sind schon verschiedene Verfahren bekannt und wurden von Langer, Flure, Forster, Beck und R e i n e r t beschrieben. Alle diese Verfahren haben gemeinsam, daß man Bienen einzeln abfängt und in eine Flüssigkeit oder in irgendeine geeignete Masse stechen läßt, in der der Stachel steckenbleibt, so z. B. in Papier, Leder u. dgl. Ferner ist bekannt, daß die Bienen bei der Betäubung mit Äther das Bienengift ausspritzen. Da die Bienen dabei jedoch gleichzeitig ihren Honigmagen und ihre Kotblase entleeren, so ist es nicht möglich, auf diese Weise reines Bienengift zu bekommen.
  • Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, das Gift von einer großen Anzahl von Bienen, ohne diese einzeln abzufangen, dadurch zu gewinnen, daß man die Bienen zwischen zwei Flächen bringt und diese bis auf etwa 4 mm einander nähert. Dabei stechen die Bienen regelmäßig und fast ausnahmslos in eine der beiden Flächen, ohne daß sie stark gepreßt oder gar getötet werden. Man kann die Flächen planparallel wählen oder bewegliche, rollenda Flächen verwenden, indem man den Stoff, in den die Bienen stechen sollen, über zwei Walzen spannt, die sich so bewegen, daß die Bienen zwischen die beiden Walzen hineingezogen werden. Man kann auch endlose Bänder wählen, die über je zwei Walzen laufen, so daß sich die Bienen längere Zeit zwischen den beiden Flächen befinden. Man kann hierbei auch Stoffe, wie z. B. Filz, Loden, grobe Wollstoffe o. dgl. verwenden, in denen die Stacheln nicht steckenbleiben, so daß die Bienen am Leben bleiben. Der Abstand der beiden Walzen bzw. endlosen Bänder wird je nach dein Stoff, aus dem die Stichunterlagen bestehen, verschieden gewählt, auf jeden Fall aber so, daß die Bienen leicht gedrückt, jedoch nicht getötet werden.
  • Der Vorteil der beschriebenen Methoden liegt vor allem darin, daß es möglich ist, in derselben Zeit mindestens die zehnfache Menge Bienengift zu gewinnen, als es bisher einer Person durch Abfangen einzelner Bienen möglich war. Beispiel i Einige hundert Bienen werden zwischen zwei planparallele Flächen aus Holz oder irgendeinem anderen Stoff gebracht, die auf den einander zugewendeten Seiten mit Fließpapier oder Leder bespannt sind. Die Flächen werden bis zum Abstand von etwa 4 mm einander genähert. Nach wenigen Sekunden nimmt man die Flächen wieder auseinander. Das Bienengift kann dann aus den Stichunterlagen durch Extralotion gewonnen werden. Dieser Vorgang kann mit stets neuen Bienen so lange wiederholt werden, bis die Stichunterlagen eine für die Extraktion genügende Bienengiftmenge enthalten. Beispiel 2 Mehrere tausend Bienen werden nacheinander einer Vorrichtung zugeführt, die aus zwei Walzen besteht, die mit einer geeigneten Stichunterlage, z. B. Filtrierpapier, bespannt sind und so rotieren, daß die Bienen in den Raum zwischen den beiden Walzen hineingeführt werden. Dabei stechen beim Durchgang zwischen den beiden Walzen die Bienen in die Stichunterlagen, die, wenn sich genügend Bienengift darin befindet. zur Giftgewinnung extrahiert werden.

Claims (3)

  1. PATI:NTANSPRÜCIII:: i. Verfahren zur Gewinnung von Bienengift, dadurch gekennzeichnet, daß man Bienen zwischen zwei mit einer geeigneten Stichunterlage bespannte planparallele Flächen bringt und diese einander auf etwa 4 mm nähert, worauf man das ausgespritzte und aufgesogene Bienengift aus der Stichunterlage- gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stichunterlage über rotierende Walzen führt, die so weit voneinander entfernt sind, daß die Bienen leicht gedrückt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Stichunterlagen Stoffe verwendet, in denen die Bienenstacheln steckenbleiben. q.. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß man als Stichunterlage Stoffe verwendet, in denen die Bienenstacheln nicht steckenbleiben.
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