DE672105C - Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten - Google Patents

Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten

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Publication number
DE672105C
DE672105C DES115352D DES0115352D DE672105C DE 672105 C DE672105 C DE 672105C DE S115352 D DES115352 D DE S115352D DE S0115352 D DES0115352 D DE S0115352D DE 672105 C DE672105 C DE 672105C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contacts
resilient
switching
electrical switch
Prior art date
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Expired
Application number
DES115352D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Kieffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES115352D priority Critical patent/DE672105C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE672105C publication Critical patent/DE672105C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/24Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting

Landscapes

  • Contacts (AREA)

Description

  • Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten Die Erfindung bezieht sich auf federnde Kontakte für elektrische Schalter und hat die Aufgabe, das Zurückprellen der Kontaktstücke beim Schalten zu verhindern. Ferner soll zwecks Erzielung eines über die ganze Kontaktfläche gleichmäßig verteilten Kontaktdruckes eine gewisse Einstellbarkeit- mindestens von zwei miteinander zusammenarbeitenden Kontaktstücken erzielt werden.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß von zwei beim Schalten aufeinanderprallenden Kontakten mindestens der eine Kontakt durch wenigstens zwei mehrgliedrige, unter Einwirkung federnder Kräfte stehende Gelenkhebel an seinem 'Kontaktträger begrenzt verschiebbar und verdrehbar befestigt ist. Die Federn greifen vorteilhaft an den Gelenken der mehrgliedrigen Gelenkhebel an. Die Bewegung des federnden Kontaktes ist durch Anschläge, Führungen o. dgl. begrenzt. Bei zwei zusammenarbeitenden Kontaktstücken können der bewegliche; d. h. der Schaltkontakt, und der feststehende, d. h. der Gegenkontakt, oder nur einer der beiden gemäß der Erfindung federnd ausgebildet werden.
  • Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der federnden Kontakte gemäß der Erfindung. In Fig. i ist das Kontaktstück i mit seiner Kontaktfläche 2 mit Hilfe der beiden Gelenkhebel 4 und 5 am Kontaktträger 3 angelenkt. Die Leitung 7 stellt hierbei die Stromverbindung her. Die beiden Glieder jedes Gelenkhebels sind durch Gelenke ä miteinander verbunden. Ihre Drehpunkte am Kontaktträger und am Kontaktstück sind mit 15 bezeichnet. Die Federn 6 greifen an den Gelenken S an und suchen die Gelenkhebel in die gestreclcte Lage zu bringen. Die Bewegung des Kontaktstückes i wird jedoch durch eine Zapfenführung 9 begrenzt. Das federnde Kontaktstück i ist mit dem Schlitz io auf dem in irgendeiner Weise mit dem Kontaktträger fest verbundenen Zapfen 9 geführt.
  • Bei dem in Fig. i gezeigten Ausführungsbeispiel wird von zwei zusammenarbeitenden Kontakten ausgegangen, von denen i der federnde, aber im wesentlichen feststehende Gegenkontakt und i i der bewegliche Schaltkontakt ist. Wenn der Schaltkontakt i i mit geradliniger Bewegung in seinem Lager 14 auf den gefederten Gegenkontakt i geführt wird, tritt eine Parallelverschiebung des federnden Gegenkontaktes i ein.
  • Wenn die Bewegungsrichtung des Kontaktes i i nicht genau senkrecht auf der Kontaktfläche 2 steht, ein Fall, der leicht eintreten kann, wenn der Schaltkontakt nicht geradlinig, sondern nach einer Kurve geführt wird, kann sich der federnde Gegenkontakt z" dennoch so einstellen, daß sich die Drucl@ kraft auf der Kontaktfläche 2 gleichmä,f verteilt. Das Kontaktstück i hat also zw Bewegungsmöglichkeiten. Es kann sich sfl' wohl in Richtung des Pfeiles 12 parallel zu' sich selbst verschieben und es kann sich je nach der Richtung des Kontaktdruckes nach dem Pfeil 13 verdrehen. Drehpunkt ist hierbei der Zapfen g.
  • Die Gelenkhebel 4 und 5 können .am. federnden Kontaktstück i in der Mitte angelenkt sein, wie in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist. Sie können aber auch an der Seite der Kontaktstücke angebracht sein. In diesem Falle müß das Kontaktstück auf beiden Seiten mit Gelenkhebeln versehen werden, wie in Fig.2 in der ausgezogenen Draufsicht dargestellt ist: In Fig. 3 ist eine weitere Möglichkeit für die Anordnung der Federn 6 an zweigliederigen Gelenkhebeln gezeigt. - Die Federn greifen hierbei nicht an den Drehpunkten 8, sondern an den einzelnen Gliedern der Gelenkliebel 4 und 5 selbst an. Es genügt unter Uniständen, wenn nur eine Feder vorgesehen ist, die je ein Glied der beiden Gelenkhebel miteinander verbindet.
  • In Fig.4 ist eine zweckmäßige Unterbringung der Federn bei dreigliederigen Gelenkhebeln gezeigt: Die Federn 66 greifen hierbei an den mittleren Gliedern 67 der Gelenkhebel 64 und 65 an.
  • Für den Einbau von Druckfedern ist eine Anordnung gemäß Fig.5 zweckmäßig. Die beiden Glieder44 und 45 eines Gelenkhebels4 sind durch eine oder mehrere Druckfedern 46 verbunden, die an den Gliedern selbst oder an Ansätzen dieser Glieder angreifen. Sie üben einen Druck in Richtung der Pfeile 47 aus. Man kann jedoch auch die Druckfedern an den Gelenken selbst angreifen lassen und erhält dann die in Fig.6 gezeigte Anordnung. Die Druckfeder 56 greift an den Gelenken 58 an und sucht die Gelenkhebel 54 und 55 nach außen zu drücken.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. i bezieht sich auf Druckkontakte. Die Erfindung kann auch bei Schiebeschaltern Anwendung finden, wie in Fig. 7 im Beispiel verdeutlicht ist: Es werden vorteilhaft die beiden Gegenkontakte 2o und 21 gemäß der Erfindung federnd ausgebildet. Der bewegliche Schaltkontakt 22 wird zwischen die Gegenkontakt-1 fücke 2o und 21 eingeschoben. Zur Ver-'?ingerung der Kontaktreibung können diese in bekannter Weise mit Rollen versehen werden, auf denen der Schaltkontakt 22 geführt ist.
  • In Fig. 8 ist ein Umschalter gezeigt, der mit federnden Kontä:ktstücken gemäß der Erfindung -ausgerüstet ist. Der bewegliche Kontaktarm 30 ist um das Lager 31 drehbar. Er kann durch ein Spannwerk sprungartig bewegt werden. Als Beispiel für das Spannwerk ist ein Labilgetriebe gezeigt, dessen Spanuwerksfeder 32 durch eine auf einer Schiene oder Stange 33 geführte Muffe 34 in bekannter Weise aufgeladen wird. Der Schaltarm 30 trägt die beweglichen und federnd ausgebildeten Schaltkontakte 35 und 36. Diese werden zwischen den feststehenden Gegenkontakten 37 und 38, die ebenfalls federnd ausgebildet sein können, geschaltet. Man kann aber auch nur die Gegenkontakte federnd und die beweglichen, am Hebel 30 angebrachten Schaltkontakte 35 und 36 urgefedert ausführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß von. zwei - beim Schalten aufeinanderprallenden Kontakten mindestens der eine Kontakt durch wenigstens zwei mehrgliedrige, unter Einwirkung federnder Kräfte stehende Gelenkhebel an seinem Kontaktträger begrenzt verschiebbar und verdrehbar befestigt ist. z. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (i) einen Führungsschlitz (io) hat, in den ein an dem Kontaktträger (3) sitzender Zapfen (9) eingreift. 3. Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die beweglichen Schaltkontakte zwischen zwei feststehenden Gegenkontakten umschaltbar sind, von denen der Schattköntakt oder die Gegenkontakte oder beide gemäß den Ansprüchen i und 2 federnd ausgebildet sind.
DES115352D 1934-09-12 1934-09-12 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten Expired DE672105C (de)

Priority Applications (1)

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DES115352D DE672105C (de) 1934-09-12 1934-09-12 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten

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DES115352D DE672105C (de) 1934-09-12 1934-09-12 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten

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DE672105C true DE672105C (de) 1939-02-21

Family

ID=7533544

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DES115352D Expired DE672105C (de) 1934-09-12 1934-09-12 Elektrischer Schalter mit federnden Kontakten

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DE (1) DE672105C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE872973C (de) * 1949-02-04 1953-04-09 Siemens Ag Kontaktanordnung fuer Schaltgeraete
DE973200C (de) * 1940-10-08 1959-12-17 Aeg Schaltkontaktanordnung
DE1114924B (de) * 1956-06-25 1961-10-12 Licentia Gmbh Kontaktanordnung fuer Lastumschalter des Stufenschaltwerkes von Stelltransformatoren
DE3636922A1 (de) * 1986-10-30 1988-05-05 Calor Emag Elektrizitaets Ag Brueckenlasttrennschalter

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