DE672265C - Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle an mit Fluessigkeit oder Gas gefuellten Rohrleitungen - Google Patents

Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle an mit Fluessigkeit oder Gas gefuellten Rohrleitungen

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DE672265C
DE672265C DED70246D DED0070246D DE672265C DE 672265 C DE672265 C DE 672265C DE D70246 D DED70246 D DE D70246D DE D0070246 D DED0070246 D DE D0070246D DE 672265 C DE672265 C DE 672265C
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gas
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DED70246D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/28Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds
    • G01M3/2807Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for pipes, cables or tubes; for pipe joints or seals; for valves ; for welds for pipes

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Description

  • Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle an mit Flüssigkeit oder Gas gefüllten Rohrleitungen Die Erfindung betrifft sein Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle, insbesondere an mit ruhender Flüssigkeit ioder ruhendem Gas gefüllten Rohrleitungen. Solche Leitu;ng@en finden sich beispielsweise bei Druckkabeln und Ölkabeln. Die hekannten Verfahren, die auf dem Druckabfall längs der zu untersuchenden Rohrstrecke beruhen, versagen, wenn die Druckrohre so weit sind, daß der Strömungswiderstand praktisch Null ist gegenüber dem immer noch sehr erheblichen Austrittswiderstandeines großen Rohr. fehlers.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an einer Stelle der zu untersuchenden Rohrleitung in diese ein von dementsprechend der Größe der Leckstelle ständig zuströmenden Füllmittel unterscheidbares flüssiges bzw. gasförmiges 'Prüfmittel eingeführt wird und nach einiger Zeit durch Entnahme von Proben des Leitungsinhalts an dieser Stelle festgestellt wird, ob das Prüfmittel an der Einführungsstelle verblieben oder infolge einer Leckstelle gewandert ist, so daß nach Feststellung der Wanderungsrichtung des Prüfmittels und nach Eingrenzung der Fehlerzone durch Einführen des Prüfmittels und Entnahme von Proben an anderen Stellen der Rohrleitung auf den Ort der Leckstelle geschlossen werden kann.
  • Dieses neue Prüfverfahren läß@t sich auch in folgender Weise ausführen: Man versetzt das Füllmittel der zu untersuchenden Rohrleitung bzw. des Rohrabschnittes zunächst in Strömung und führt dann ;an einer Stelle, beispielsweise am Anfang der Rohrleitung oder eines Abschnittes, das Prüfmittel mehrmals nacheinander in die Rohrleitung ein. Die nacheiniger Zeit vorzunehmende Probenentnähme erfolgt hierbei an einer anderen Stelle, vorzugsweisse am Ende der Rohrleitung oder des Rohrleitungsabschnittes. Hierdurch kann die Lage der Prüfmittelmengen zueinander ermittelt und aus der festgestellten Änderung- dieser Lage auf die Lage des Fehlerortes geschlossen werden.
  • Das neue Verfahren sei an Hand der Abbildungen näher erläutert.
  • In Abb. i und 2 ist ,a Beine mit deiner Flüssigkeit bzw. deinem Gas gefüllte Rohrleitung, wobei das Füllmittel durch leichte Schraffierung angedeutet und mit b bezeichnet ist. Die Rohrleitung a ist gemäß Abb. i an einem Ende mit einem Behälter c verbunden, der die Ausdehnung der Flüssigkeit :aufnimmt und der im Falle eines Leckes dis verlorengehende Flüssigkeit wieder ersetzt. Gemäß Abb:2 steht die gasgefüllte Leitunga mit einem Gasbehälterhi in Verbindung. d (Abb...i und 2) ist ein Ventil, durch welches das Prüfmittel eingeführt wird, das in 'der Rohe: Leitung eine Säule e bildet und durch ütarf Schraffierung angedeutet ist. Die spezifischeii@ Gewichte des eingeführten Gases (Abt. a`)'` und des im Rohr befindlichen Gases sind ungefähr gleich, um die Diffusion auf ein Minimum zu beschränken; das eingeführte Gas ist von einer derartigen Zusammensetzung; daß es von dem Füllgas durch physikalische oder chemische Untersuchungen leicht zu unterscheiden ist.
  • Wenn die Leckstelle sich an der linken Seite des Ventils d befindet, z. B. bei f1, so wird sich der rechts von il hefindliche Leitungsinhalt unter dem Druck des in dem Betälter c oder hl befindlichen Füllmittels allmählich ;nach links bewegen, so daß, das Prüfmittel nach einem längeren Zeitraum, etwa 24 Stunden, sich von der Einfuhrstelle d entfernt hat und gegebenenfalls durch fi ausgetreten ist. In diesem. Fall wird man nach einiger Zeit an Proben des Leitungsinhalts, die an dem Ventildentnommen werden, durch physikalische oder chemische Untersuchungen feststellen, daß es sich dabei um das Füllmittel b handelt, d. h. daß das Prüfmittel von der Einführstelle d weggewandert ist, woraus sich ergibt, daß sich in b@ezug auf die Lage des Füllmittelbehälters c bzw. hl die Leckstelle links vom Ventil d befindet.
  • Wenn sich jedoch die Leckstelle rechts von dem Ventild befindet, z. B. bei f2, dann bleibt der Leitungsinhalt links von f@ in Ruhe, und die Saulee des eingeführten Prüfmittels verbleibt an ihrer Stelle. Eine Probeentnahme nach etwa 24 Stunden ergibt das Vorhandensein des Prüfmittels am Ventil d, woraus man erkennt, daß die Leckstelle rechts vom Ventil d liegt.
  • Der von dem festge stellt worden ist, daß @er die Leckstelle enthält, wird jetzt halbiert, und es werden nach Anbringungenes kleinen Hahnes zwecks Einfüllung des Prüfmittels bzw. zwecks Entnahme einer Probe ungefähr in der Mitte dieses Abschnittes die oben. beschriebenen Untersuchungen wiederholt. Daraufhin wird der als fehlerhaft festgestellte Unterabschnitt wieder halbiert, und die Untersuchungen werden wiederholt, bis der Abschnitt, in dem sich die Lecksteile befindet, nur noch kurz ist, worauf dieses Leitungsstück ausgegraben wird.
  • Wenn es nicht erwünscht ist, mehrere öfnungen für die Einführung des Prüfmittels an seinem Rohrleitungsabschnitt anzubringen, können eine oder mehrere Säulen des Prüfmittelse in der Weise eingeführt werden; daß man an einem Ende der Rohrleitung oder des Rohrleitungsabsehnitteseine dem Leid gsinhalt entsprechende Menge des Füll-e 1 s einströmen und an dein entgegen-;@. tzt@en Ende eine entsprechende Menge %?i%tweichen läßt; wobei in das einströmende :Füllmittel in bestimmten Abständen eine bestimmte Menge des Prüfmittels eingeführt wird, so daß seineabwechselnd aus bestimmten Füllmitbelmengen und bestimmten Prüfmittelmengen bestehende Anordnung sich in der Leitung fortbewegt, bis diese bzw. der Leitungsabschnitt ,allmählich gemäß, Abb.3 ausgefüllt ist. Die Lage der Prüfmittelmengene in der Leitung a ist infolgedessen bestimmt.
  • Man kann die in Abb.2 dargestellte Apparatur, die, wie die Versuchsanordnung nach Abb. i :nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört, zur Durchführung dieser Ausführungsart des Verfahrens benutzen. Von dem Behälter h1 strömt Füllgas in die Rohrleitung a; das aus der Leitung austretende Gas wird in dem Behälterh2 aufgefangen. Die Prüfgasmengen werden am rechten Ende der Leitung reingeführt. Abb..4 zeigt Diffusionskurven k der Prüfgassäulene kurz nach b.eeindeter Einführung. In einer fehlerfreien Leitung würde die Lage der Säulen dauernd unverändert bleiben. Abb. § und 6 zeigen die Kurven 24: bis 48 Stunden nach der Einführung des "Prüfgases, wenn sich bei f3 bzw. fi eine Leckstelle befindet. Gemäß Abb. 5 sind infolge der Lecksfielle f 3 drei der Kurven, nämlich ki, h2 und k3 nach rechts und -eine, nämlich k4; nach links verschoben, was ein Zusammenlaufen der beiden Kurven k3 und k4 zur Folge hat. Gemäß Abb. 6 sind infolge der Leckstelle f4 zwei Kurven k1, k2 nach rechts, k4 nach links verschoben, und k3 - ist fast verschwunden. Die gegenseitige Lage der Prüfgassäülen wird nach einem Zeiträum, der, je nach der Stärke des Lecks mehrere Stunden oder mehrere Tage -dauern kann, untersucht. Dies geschieht dadurch, daß man am linken Ende der Leitung a, bekannte Gasmengen in entsprechenden Zeitabständen @entnimmt und die Proben untersucht, wobei aus der in der Lage des Prüfgases festgestellten Änderung gegenüber der Anfangslage (Abt. 4) auf die Lage der Leckstelle geschlossen wird: Bei mit Flüssigkeit gefüllten Rohren wird das Verfahren in ähnlicher Weise durchgeführt, nur muß in diesem Fall der Ergänzungsstrom dauernd aufrechterhalten werden.
  • Die Prüfflüssigk eitssäulen werden dann ohne wesentliche Mischung in der Rohrleitun- bis zu einem bestimmten Punkt fortbewegt, und wenn eine Säule die Leckstelle erreicht, bedeutet dies einen Verlust an Probeflüssigkeit, der festgestellt wird, wenn beispIelsweise am Ende der Leitung oder des Leitungsabschnittes von den austretenden Säulen Proben genommen und untersucht werden. .
  • Durch die vorstehend beschriebenen '"ve fahren ist es möglich, die Lage selbst ganz kleiner Lecksbellen zu ermitteln, die im Hinblick auf praktische Meßzeiten so geringe D-ruckdiffereinzen hervorrufen, daß es nicht möglich wäre, diese Lieckstellen mittels Manometer zu erihitteln.

Claims (2)

  1. PATEN TANSP1tÜCllli: i. Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle an mit Flüssigkeit oder Gas gefüllten Rohrleitungen, dadurch ge- kennzeichnet, daß an einer Stelle der zu untersuchenden Rohrleitung in diese ein vorn dementsprechend der Größe der Leckstelle ständig zuströmenden Füllmittel unterscheidbares flüssiges bzw. gasförmiges Prüfmitteleingeführt wird und nach ,einiger Zeit durch Entnahme von Proben des Leitungsinhalts an dieser Stelle festgestellt wird, ob das Prüfmittel , an der Einführungsstelle verblieben oder infolge ,einer Leckstelle gewandert ist, so daß ;nach Feststellung der Wanderungsrichtung des Prüfmittels und nach Eingrenzung der Fehlerzone durch Einführen des Prüfmittels und Entnahme von Proben an anderen Stellen der Rohrleitung auf den Ort der Leckstelle geschlossen werden kann.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stelle, beispielsweise am Anfang der Rohrleitung oder eines Abschnittes, das Prüfmittel mehrmals nacheinander in -die Rohrleitung, deren Füllmittel hierbei in Strömung versetzt wird, reingeführt wird und ,nach leiniger Zeit an einer ,anderen Stelle, beispielsweise am Ende der Rohrleitung oder des Rohrleitungsabschnitbes, die Entnahme der Proben erfolgt und dadurch die Lage der Prüfmittelmeng@en zueinander ermittelt und aus der festgestellten Änderung dieser Lage auf die Lage des Fehlerortes geschlossen wird.
DED70246D 1934-05-03 1935-05-03 Verfahren zum Feststellen der Lage einer Leckstelle an mit Fluessigkeit oder Gas gefuellten Rohrleitungen Expired DE672265C (de)

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