DE672982C - Maschine zum Bearbeiten von Haeuten oder Fellen - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von Haeuten oder Fellen

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DE672982C
DE672982C DET47296D DET0047296D DE672982C DE 672982 C DE672982 C DE 672982C DE T47296 D DET47296 D DE T47296D DE T0047296 D DET0047296 D DE T0047296D DE 672982 C DE672982 C DE 672982C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01—Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Maschine zum Bearbeiten von Häuten oder Fellen Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten, beispielsweise zum Strecken oder Ausstreichen o. dgl., von Häuten oder Fellen. Es ist bekannt, für diesen Zweck Maschinen vorzusehen, bei denen das Werkstück auf einem umlaufenden Werkstücktisch liegt und dort von einer Mehrzahl von Werkzeugen zum Behandeln der Häute und Felle bearbeitet wird. Es ist weiterhin bekannt, den Werkstücktisch mit dem daraufliegenden Werkstück von den Bearbeitungswerkzeugen durch Senkung an einem bestimmten Punkt zu trennen, wenn eine genügende Bearbeitung des Werkstückes stattgefunden hat. Die Steuervorrichtungen, die für diesen Zweck Anwendung gefunden haben, sind jedoch sehr umständlich gewesen. Die Erfindung schlägt nunmehr eine wesentliche Vereinfachung insofern vor, als die Vorrichtung, die zum Niederdrücken des Tisches und Trennen desselben von den Werkzeugen dient, unmittelbar durch den sich drehenden Tisch selbst gesteuert wird und wobei dieDrehbewegung des Tisches vollkommen ausgeschaltet wird, wenn er ganz niedergedrückt ist.
  • Eine einfacheAusführungsform dieser Vorrichtung ist so ausgebildet, daß die Vorrichtung aus einem Hubnocken und einer mit diesem zusammenwirkenden Rolle besteht, wobei diese Teile einerseits an der den Tisch tragenden Säule und andererseits am Maschinengestell ortsfest angebracht sind. Zum Ausschalten der Drehbewegung des Tisches dient ein Steuerteil, der mit einem entsprechenden Kupplungssteuerhebel zusammenwirkt.
  • Bei dieser Vorrichtung zum Bearbeiten von Fellen oder Häuten wird besonders wirksam auf diese Werkstücke eingewirkt, so, daß durch die Druckwirkung der Werkzeuge immer Feuchtigkeit ausgepreßt wird, und es ist zu diesem Zweck notwendig, eine Einrichtung vorzusehen, um diese ausgepreßte Flüssigkeit abzuführen. Zu diesem Zweck ist die den Tisch tragende Säule hohl ausgebildet und dient als Ableitung für die von dem Werkstücktisch beseitigten nassen Verunreinigungen. Weiterhin sind Sauger vorgesehen, durch die die Entfernung der Flüssigkeit von der auf dem Tisch liegenden Haut oder Blöße erleichtert wird. Diese Sauger bestehen zweckmäßig aus einer Saugdüse, die an dem die Werkzeuge tragenden Maschinengestellteil befestigt ist. Damit diese Saugdüse den Unebenheiten der Haut folgen kann, ist sie mit einem biegsamen Teil ausgestattet, der über die Ebene der wirksamen Kanten der Werkzeuge hinausragt. Zur Erreichung einer Absaugung der Flüssigkeit auf der ganzen Hautfläche sind die Saugdüsen so angeordnet, daß sie sich gegenseitig überlappen. Wie schon erwähnt, weist die Saugdüse einen biegsamen Teil auf, damit sich die Saugdüse gut den Unebenheiten des zu bearbeitenden Werkstücks anpassen kann. Um dies in besonders hohem Maße sicherzustellen, sind die Sauglippen der Düsen mit verzahnungsartigen Einschnitten versehen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. i ein Schaubild einer Ausstreichmaschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Teilschnitt der Maschine, Fig. 3 eine Teilansicht rechtwinklig zum Schnitt nach Fig. 2 mit Einzelheiten der Antriebsmittel- für die Werkzeuge und eine der Bürsten, Fig. 4 bis 8 weitere Einzelheiten.
  • Eine Mehrzahl von Werkzeugen in Form von Streichklingen io ist gemäß Fig. 2 an endlosen Bändern 12 befestigt, die an je zwei Ketten 14 sitzen, die über Kettenräder i6 laufen. Gemäß Fig. 3 sind die Klingen io quer zu den Ketten 14 angeordnet, von denen mehrere Kettenglieder Winkelstücke 18 tragen, die einander gegenüberliegen und an deren waagerechten Schenkeln die Klingen 1o festgeschraubt sind. Gemäß Fig. 2 und 3 werden die nahe den Maschinenständern 2o sitzenden Kettenräder 16 von einer Welle 22 getragen, deren Enden in Lagerbuchsen 24 ruhen. Diese Buchsen gleiten vorzugsweise in senkrechten Führungen 26 und werden durch Federn 28 abwärts gedrückt, so daß sie nach oben hin nachgeben können, .um sich den Unterschieden in der Dicke der zu behandelnden Werkstücke anzupassen. An den inneren Enden dieser Ketten 14 sind die Kettenräder 16 auf Wellen 30 und 34 befestigt, die in Lagerbuchsen 36 ruhen, die sich in Führungen 38 senkrecht bewegen können und durch Federn 4o belastet sind. Zweckmäßig werden die Wellen 22, 30, 34 sämtlich von einer gemeinsamen Welle 52 aus (Fig. i) gedreht, die sich über den ganzen Werkstückträger 5o erstreckt und in Lagern 54 des aus den Teilen 56 und 57 gebildeten U-förmigen Maschinenholms ruht, der von den Ständern 2o getragen wird und die beschriebene Vorrichtung in sich einschließt.
  • Zur Auflage der zu behandelnden Werkstücke dient ein Tisch 5o, der gemäß Fig. 2 auf dem oberen Ende einer hohlen Säule 6o befestigt ist. Die Säule endet in einem Flansch 62, an dem der Tisch 5o durch Schrauben 64 befestigt ist. Der Tisch hat gemäß Fig. 1,:2, 4 senkrechte Rippen und Stützen 66, die eine waagerechte ebene Tischplatte 68 tragen und durch einen Abstandsring 70 verbunden sind. Auf der Tischplatte 68 liegt eine Matte 7-1 äus Schwammgummi von gleicher Ausdehnung wie die Platte, die an letzterer angekittet oder sonstwie befestigt ist. Die Matte 72 soll eine Oberfläche mit starker Reibung bilden, damit eine als tragbarer Werkstückhalter dienende Holzplatte 74, auf welcher das Werkstück, also eine Haut oder ein Fell, während der Behandlung durch die Klingen io liegen soll, sich nicht verschiebt. Die Matte 72 dient ferner als nachgiebige Zwischenlage, damit beim Ansteigen des Tisches 5o, um den Klingen io das Werkstück darzubieten; dessen Unterlage nicht völlig starr ist. Wie schon angegeben, werden jedoch hauptsächlich die Klingen io nachgiebig abwärts gedrückt, so daß sowohl beim Beginn oder Andrücken wie auch bei der nachherigen Behandlung des Werkstückes jede Gefahr einer nachteiligen Einwirkung vermieden ist.
  • Während die Klingen io sich satzweise voneinander weg und auch von einem Mittelteile des Werkstückes aus nach außen zu den Randteilen wegbewegen, wird der Werkstückträger 5o dauernd gedreht. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Tisch 5o nahezu eine volle Umdrehung macht, während die Klingen mit dem Werkstück in Berührung sind, so daß dessen sämtliche Teile ihre Bearbeitung empfangen, ehe der Tisch sich in seine Aufnahmestellung für ein neues Werkstück senkt.
  • Zum Drehen des Tisches 5o sind Kraftantriebsmittel vorgesehen, und zwar ein großes Zahnrad 8o (Fig. i und 2), das durch Bolzen 82 mit dem Tisch 5o verbunden ist und mit einem Ritzel 84 kämmt, das so lang ist, daß der Eingriff bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Tisches 5o bestehen bleibt. Das Ritze184 sitzt auf einer senkrechten Welle 86, die in geeigneten Lagern ruht und ein Kegelrad 88 trägt, das mit einem Kegelrad 9o einer waagerechten Welle 92 kämmt, auf der sich die Antriebsscheibe 94 befindet, die durch eine Kupplung lösbar mit ihrer Welle verbunden sein kann.
  • Um den Werkstücktisch So in seiner oberen Stellung nachgiebig mit den Klingen io in Berührung zu halten, ist ein gemäß Fig. 2 an einer Buchse 103 bei zog drehbarer Hebel ioo vorgesehen, der an einem Gabelende Rollen io4 trägt, die mit einer Ringfläche io6 des Säulenflansches 62 in Berührung stehen. Die Rollen 104 werden durch ein Gewicht io8 angedrückt, das mittels Stange log am Hebel ioo aufgehängt ist, so daß das Gewicht sich mit Hilfe von Scheiben i io nach Bedarf ändern läßt.
  • Das Gewicht io8 wirkt gleichbleibend aufwärts auf den Tisch 5o, und es sind ferner Hilfsmittel vorgesehen, um den Tisch zwecks Auswechselung des Werkstückes zu senken. Hierzu dient gemäß Fig. i und 2 ein Hubnocken i 16, der einstellbar auf der Säule 6o, beispielsweise durch Gewinde, befestigt ist. Mit dem Hubnocken 116 wirkt eine Rolle 118 zusammen, die sich um einen Zapfen i2o der ortsfesten Buchse 103 dreht, die starr an einem Längsbalken 123 und zwei Ständern 124 des Maschinengestelles sitzt. Wenn die Säule 6o sich dreht, gelangt zu einer bestimmten Zeit der hochliegende Teil des Hubnockens 116 unter die Rolle 118, und dadurch kommt die Säule 6o in die in Fig. i gezeigte gesenkte Stellung. Beim Weiterdrehen der Säule 6o gelangt der tiefer liegende Teil des Nockens 116 unter die Rolle 118, und der Tisch 5o wird dann durch das Gewicht io8 gehoben und in seiner Arbeitsstellung gehalten. Der Hubnocken 116 hat auf dem größeren Teile seines Umfanges die tiefliegende Hubkurve, bei der der Tisch 50 sich in der Arbeitsstellung zu den Klingen io befindet. Der übrige Teil der Hubkurve 116 ist so geformt, daB der Tisch sich allmählich senkt und beim höchsten Punkte der Hubkurve seine tiefste Stellung einnimmt, so daß man bequem ein - bearbeitetes Werkstück durch ein neues auswechseln kann.
  • Die Drehung des Tisches soll in dein Augenblick seiner tiefsten Stellung selbsttätig beendet werden, und zwar mittels eines Anschlages 130 (Fig. 4), der senkrecht verstellbar an einer Warze 132 der Unterfläche des Tisches in bestimmter Lage zum höchsten Punkte der Hubkurve 116 angeordnet ist. Der Anschlag 13o berührt eine Hubfläche eines Kupplungshebels 134, um durch eine Kupplung 136 die Riemenscheibe 94 von der Welle 92 zu trennen, so daß der Werkstücktisch 5ö in seiner tiefsten Stellung von selbst zur Ruhe kommt. Vorzugsweise gibt man dem Kupplungshebel 134 noch einen Handhebel iq.o bei, um die Maschine zu jeder beliebigen Zeit, auch während der Drehung des Werktisches, stillsetzen zu können. Der Hebel 134 soll verhältnismäßig lang sein und unter Federwirkung stehen, so daß er sich von selbst von dem Anschlage 13o abwärts entfernt und der Arbeiter ihn benutzen kann, um die Maschine wieder in Gang zu setzen.
  • Zum Entfernen nasser Verunreinigungen oder Abfallstoffe von jeder Klinge, die nach ihrer Tätigkeit am Werkstück dieses verläßt, ist eine umlaufende Bürste 150 (Fig. 1, 2, 3) auf einer Welle 152 angebracht, die im Maschinengestell gelagert ist und an einem Ende ein Kettenrad 154 trägt, das durch eine Kette 156 und ein Kettenrad 158 von der Welle 22 der Klingenkette 12 getrieben wird. Die Bürstwalze 15o ist zweckmäßig gegen die Klingen io einstellbar, und ein kleines leer laufendes Kettenrad i6o spannt die Kette 156 ungeachtet der Einstellbarkeit der Bürste i 5o. Der von den Werkstücken beseitigte nasse Abfall .gelangt von der Oberfläche des Werktisches 50 in einen Trog 170, der einen Teil des Werkstückträgers 5o bildet - und so geformt ist, daß die nassen Verunreinigungen der Mitte zugleiten und hier durch die hohle Säule 6o mittels eines nicht gezeichneten Rohres die Maschine verlassen.
  • Während ein Werkstück 48 (Fig. 2) auf der Holzplatte 74 von den Klingen io bearbeitet wird, wird oft Flüssigkeit in beträchtlichen Mengen frei, aber die Klingen beseitigen diese Flüssigkeit nicht von der Platte 74, mit der sie nicht in Berührung kommen. Darum sind Hilfsmittel vorgesehen, um die Flüssigkeit nicht nur von den Werkstücken, sondern auch von dem frei bleibenden Teile der Platte 74 zu beseitigen. Gemäß Fig. 7 ist an einem Konsol 182 einer Außenwand 56 des Holmes 56-57 eine Saugvorrichtung i8o befestigt, und zwar besitzt die Maschine gemäß Fig. 5 zwei solche Sauger. Die Sauger sind so gestaltet, daß ihre inneren Enden sich überdecken, so daß .durch dieselben das Wasser während einer vollständigen Umdrehung des Tisches von allen Teilen der Werkstücke 48 und der .dieselben tragenden Bretter 74 beseitigt wird. Gemäß Fig.5 und 7 besteht jeder Sauger aus zwei Düsenwänden 18q., die sich an den Wänden 56 entlang erstrecken. Die Sauger werden aus einem geeigneten biegsamen Werkstoff hergestellt, z. B. aus Gummi, das nur so weit verstärkt ist, daß es unter dem gewünschten Luftdruck sich nicht einbiegt. Beispielsweise können zwischen den Düsenwänden biegsame Rippen 186 angeordnet sein, die quer zur Längsrichtung der Düse laufen. Die unteren Enden der Düse ruhen leicht auf den Werkstücken, so daß sie diese nicht verlagern, zumal die Sauger 'so angeordnet sind, daß sie mit den Werkstücken nicht in Berührung kommen, bevor sie nicht mit den tragbaren Platten 74 zusammengewirkt haben. Gemäß Fig. 7 sind die Sauger beträchtlich zur Oberfläche der Werkstücke geneigt, die sich in der Richtung des Pfeiles bewegen, und auch dadurch wird eine Verlagerung der Werkstücke vermieden. Von jedem Sauger 184 geht ein Rohr 188 zu einer Luftpumpe oder sonstigen Saugvorrichtung. Gewünschtenfalls kann man die Düsenränder gemäß Fig.8 mit engen verzahnungsartigen Schlitzen 189 versehen, um den Eintritt von Flüssigkeit und Luft zu erleichtern.
  • Während der Tisch 7o durch den Gewichtshebel ioo nachgiebig aufwärts und dadurch das Werkstück 48 nachgiebig gegen die Klingen io gedrückt wird, ist die Trägheit des Tisches 5o und des Gewichtshebels ioo so groß, daß diese Anordnung eine Relativbewegung einer Klinge und des Tisches zwecks Anpassung an Dickenänderungen des Werkstückes nicht ohne weiteres sichern würde. Darum sind die Wellen der Klingenkette durch die Federn 28 und q.o nachgiebig gemacht. Zusätzlich hierzu ist eine nachgiebige Stützung des unteren Trumms der Ketten 1q. vorgesehen, so daß die Klingen io sich der jeweiligen Dicke des Werkstückes anpassen können. Gemäß Fig. 5 und 6 besteht das Mittel dazu in einem Rahmen igo innerhalb der Kettenräder für die Klingenketten. Dieser Rahmen enthält Wellen i 9 i und leer laufende Kettenräder 192. Zugleich ist er durch Federn 19.4 und Stangen 196 nachgiebig gestützt und geführt. Die Federn sitzen zwischen Querbalken 198 des Rahmens und Querbalken Zoo, die mit den Wangen 56 des Maschinenholmes starr verbunden sind. Bekannte Hilfsmittel können ,dazu dienen, um die Spannung der Federn 194 zu regeln. Statt des Rahmens igo und der Kettenräder 192 kann ein Stützbalken 2o2, etwa aus einem Metallstreifen bestehend, mit Federn 2o4 gemäß Fig.2 von oben her auf den unteren Trumm der Ketten 14 wirken. Der Rahmen igo wird jedoch bevorzugt, weil er günstiger auf alle Klingen einer Kette einwirkt.
  • Bei der Benutzung ,der Mascbne wird eine Haut 48 auf eine tragbare Werkstückplatte q. gelegt und diese dann auf die Schwammgummimatte 72 der Platte 68 des Tisches geschoben. Beim Anlassen der Maschine bewegt der Tisch sich aufwärts, bis das Werkstück mit den wandernden Klingen io in Berührung gekommen ist, die sich satzweise entgegengesetzt bewegen, um die Haut auszustreichen und Flüssigkeit von ihr zu entfernen, wobei die Klingen io sich gleichmäßig bewegen. Der Tisch 5o mit seiner Platte 68 dreht sich dabei ununterbrochen in einer Richtung und bietet den Klingen io während einer bestimmten Winkeldrehung des Tisches in seiner gehobenen Stellung alle Teile des Werkstückes dar. Durch den Hubnocken 116 und die Rolle 118 wird der Tisch nach Beendigung dieses Teiles der Tischdrehung gesenkt, und der Tisch kommt dann zur Ruhe. Nunmehr läßt sich das behandelte Werkstück leicht herausnehmen und ein neues dafür einsetzen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Bearbeiten, beispielsweise zum Strecken oder Ausstreichen o. dgl., von Häuten oder Fellen mit einer Mehrzahl von Werkzeugen zum Behandeln der Häute und Felle, die ununterbrochen auf das Werkstück einwirken, bis alle Teile desselben behandelt sind, und einem ständig umlaufenden Werkstücktisch, der durch eine Vorrichtung an einem bestimmten Punkt niedergedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (6o, 116, 118) zum Niederdrücken des Tisches (5o) unmittelbar durch den sich drehenden Tisch selbst gesteuert wird und die Drehbewegung des Tisches ausgeschaltet wird, wenn er vollkommen niedergedrückt ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Hubnocken (116) und mit diesem zusammenwirkender Rolle (118) bestehende Vorrichtung zum Niederdrücken des Tisches einesteils an der den Tisch tragenden Säule. (6o), anderenteils ortsfest am Maschinengestell angebracht ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschalten der Drehbewegung des Tisches (5o) an diesem ein Steuerteil (13o) vorgesehen ist, der mit einem Kupplungssteuerhebel (14o) zusammenwirkt. q..
  4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tisch tragende Säule (6o) hohl ist und als Ableitung für die von den Werkstücken beseitigten nassen Verunreinigungen dient.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis q., dadurch,gekennzeichnet, daß Sauger (i8o) vorgesehen sind, welche die Entfernung der Flüssigkeit von der auf dem Tisch liegenden Haut oder Blöße erleichtern.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Saugdüse (i8o) an dem die Werkzeuge tragenden Maschinengestellteil befestigt ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (i8o) einen biegsamen Teil (18q.) be8itzt, der über die Ebene der wirksamen Kanten der Werkzeuge hinausragt. B.
  8. Maschine nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Saugdüsen (i8o) so angeordnet sind, daß sie sich gegenseitig überlappen.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sauglippen der Düsen (i8o) verzahnungsartige Einschnitte (184) besitzen.
DET47296D 1935-08-30 1936-08-08 Maschine zum Bearbeiten von Haeuten oder Fellen Expired DE672982C (de)

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DET47296D Expired DE672982C (de) 1935-08-30 1936-08-08 Maschine zum Bearbeiten von Haeuten oder Fellen

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DE (1) DE672982C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0093353A3 (de) * 1982-04-22 1984-09-26 Kela Spezialmaschinen GmbH Vorrichtung zum Ausbreiten oder Glätten von weichflexiblem Flachmaterial, insbesondere von ganzen Naturleder-Häuten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0093353A3 (de) * 1982-04-22 1984-09-26 Kela Spezialmaschinen GmbH Vorrichtung zum Ausbreiten oder Glätten von weichflexiblem Flachmaterial, insbesondere von ganzen Naturleder-Häuten

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