DE674596C - Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung - Google Patents

Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung

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DE674596C
DE674596C DEA65640D DEA0065640D DE674596C DE 674596 C DE674596 C DE 674596C DE A65640 D DEA65640 D DE A65640D DE A0065640 D DEA0065640 D DE A0065640D DE 674596 C DE674596 C DE 674596C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/26Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Regelung von Betriebsgrößen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichtersehaltung Es ist bereits eine Anordnung zur Regelung von Betriebsgrößen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung vorgeschlagen worden, die eine aus einer Wechselspannung konstanter Amplitude und Phase und einer mit der zu regelnden Größe veränderlichen Gleichspannung zusammengesetzte Steuerspannung @erhälten, wobei die von der zu regelnden Betrieb.sgr@öße abgeleitete Steuergleichspannung, die bei der Regelung der Spannung von Gleichstro-mgeneratoxen beispielsweise die Betriebsgräfae selbst sein kann, über eine Brückenanordnung aus linearen und nichtlineiaren Widerständen und eine von dieser gesteuerte Elektronenröhre auf die Gitterleise der die eigentliche Regelung durchführenden Hauptentladungsstrecken eimvirkt und im Steuexkreis für eine zusätzliche Beeinflussung der Regelung Zeitkonstantenkreise vorgesehen sind.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Weiterbildung der vorgeschlagenen Anordnung hinsichtlich der Verwendung-von Zeitkonstantenkreisen und besteht darin, daß je ein Zeitkonstantenkreis, bestehend aus der Parallelschaltung eines Kondensators und eines Ohmschen Widerstandes, in Reihe mit der Brücke an der von der zu regelnden Betriebsgröße abgeleiteten Steuergleichspannung und in den Gitterleisen der Haupbentladungsstrecken angeordnet ist.
  • Die Erfindung sei im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das sich auf die Spannungsregelung eines Gleichstromgenerators bezieht, der allein,- d. h. ohne daß andere Generataren mit ihm parallel arbeiten, einen Gleichstromverbraucher speist. Die entsprechende Schaltungsanordnung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei bedeutet 1o .ein Gleichstromnetz, welches von dem Generator z z gespeist wird und an welches ein Verbraucher 12 angeschlossen ist. Die Feldwicklung des Generators ist mit 13 bezeichnet, das Wechselstromnetz, das die Erregerenergie liefert, mit 14. An das Netz 14 ist ein Transformator 15 angeschlossen, an dessen Sekundärseite zwei Dampf- :oder Gasentladungsstrecken 16,17 in Doppelweggleichrichterschaltung liegen. Die Steuergitter dieser Entladungsstrecken sind über Strombegrenzungswiderstände 22, 23 an die Sekundärwicklung eines Hilfstransformators 21 gelegt, die mit einer Mittelanzapfung versehen ist, welche über einen später -noch zu erwähnenden Widerstand 24 an die gemeinsame Kathodenleitung angeschlossen ist. Gitter und Kathode der Entladungsstrecken 16 und 1 7 sind durch Kondensatoren 25 bzw. 26 überbrückt. Die Primärwicklung des Hilfstransformators 2 i liegt unter Zwischenschaltung einer phasendrehenden Schaltungsanordnung, welche aus dem Kondensator 18 und dem Widerstand i 9 besteht, über einen weiteren Transformator 2o Nebenfalls an der Wechselstromquelle 14. Der Widerstand 24 bildet einen Teil des Anodenstromkreises einer H,ochvakuumverstärkerröhre 28. Die Anodenspannungsquelle dieser Röhre ist mit 27 . bezeichnet. Das Gitter und die Kathode der Röhre 28 sind über einen Strombegrenzungswiderstand 3 i und eine konstante Gitterspannungsquelle 32 an zwei einander gegenüberliegende Punkte einer Brückenschaltung 30 angeschlossen, deren zwei andere einander gegenüberliegende Punkte am Gleichstromnetz i o liegen, und zwar über den Widerstand 33. Die Brückenschaltung 3o besteht aus linearen und nichtlinearen Widerständen, und zwar derart, daß je zwei einander gegenüberliegende Zweige Widerstände gleicher Eigenschaften enthalten, wie in der Zeichnung angedeutet ist. Die Schaltung enthält ferner noch die Kondensatoren 29 und 34, welche zusammen mit den @obenerwähnten Widerständen 24 und 33 je einen Zeitkonstantenkreis bilden.
  • Die Anordnung arbeitet, wenn man zunächst der Einfachheit halber die Wirkung der Zeitkonstantenkreise als solche vernachlässigt, in der folgenden Weise: Der Kondensator 18 und der Widerstand i 9 sind derart bemessen, daß die durch den Transformator 2 i den Gitterkreisen der Entladungsstrecken 16 und 17 zugeführte Spannung etwa 9o° Phasennacheilung gegenüber der Anodenspannung dieser Entladungsstrecken besitzt. S.alange die Klemmenspannung des Generators sich auf ihrem Sollwert befindet, tritt an der Brückenschaltung 3o eine gewisse Spannung auf, derart, daß der Widerstand 24 von einem bestimmten Strom durchflossen wird. Der entsprechende Spannungsabfall längs dieses Widerstandes addiert sich zu den von dem Hilfstransformator 21 den Gittern zugeführten Wechselspannungen, s-o daß innerhalb jeder positiven Halbperiode die Entladung in jeder Entladungsstrecke bereits einsetzt, bevor die Anodenspannung ihren Scheitelwert erreicht hat. Der diesem Einsatzpunkt der Entladung entsprechende Gleichstromanteil des die Feldwicklung 'durchfließenden Stromes möge gerade ausreichen,, um den Sollwert der Klemmenspannung aufrechtzuerhalten. Wenn nun z. B. die Klemmenspannung aus irgendeinem Grunde; beispielsweise wegen Erhöhung der Belastung, abnimmt, vermindert sich die der Brückenschaltung 3o zugeführte Spannung, während die von ihr und der Batterie 32 herrührende, in dem Gitterkreis der Röhre 28 auftretende Spannung wächst. Hierdurch erhöht sich der Spannungsabfall am Widerstand 24, und demzufolge wird der Entladungseinsatz innerhalb jeder Halbperiode früher stattfinden als beim Sollwert der Spannung. Der infolgedessen auftretende höhrere Erregerstrom. bringt die Generatorspannung wieder auf ihren Sollwert zurück. Sofern sich die Klemmenspannung des Generators aus irgendeinem Grunde erhöht, vermindert sich die seitens der Brückenschaltung 3o und der Batterie 32 dem Gitter der Röhre 28 zugeführte Spannung. Der Spannungsabfall am Widerstand 24 nimmt ab, und der Einsatzpunkt der Entladung wird gegenüber den Verhältnissen beim Spannungssollwert verzögert und somit die ErYegerstromstärke gesenkt. Hierdurch wird die Generatorspannung wieder auf ihren Sollwert zurückgeführt.
  • Die Zeitkonstantenkreise wirken. nun in der Weise, daß das Pendeln der zu regelnden Maschine verhindert wird. Wie bereits oben ausgeführt, fließt beim Sollwert der Maschinenspannung ein Strom durch die Brückenanordnung 30 und den Widerstand 33. Ändert sich nun die Spannung der Maschine i i im Sinne einer Erhöhung, so würde ohne den Kondensator 34 die gleiche prozentuale Spannungserhöhung ahne zeitliche Verzögerung auch an den Klemmen der Brücke auftreten. Durch die Anordnung des Kondensators 34 jedoch erhält die Schaltung 33, 34 die Eigenschaft eines Zeitkonstantenkreises, insofern, als nämlich der Kondensator 34 sich nicht plötzlich auf die veränderte- N etzspannuthg aufladen kann, so daß damit auch der Spannungsabfall im Widerstand 33 nur allmählich anwachsen kann. Das bedeutet, daß die Brückenanordnung 3o vorübergehend eine zu hohe anteilige Spannung annimmt, die jedoch nach Maßgabe der Zeitkonstante des Kreises 33, 34 auf den dem neuen Sollwert entsprechenden Wert zurückgeht. Wegen des praktisch trägheitslosen Arbeitens der Regelmittel (wenn man zunächst von dem zweiten Zeitkonstantenkreis einmal absieht) wird also eine beschleunigte Regelung, d. h. eine größere Regelempfindlichkeit, erreicht. Wegen der magnetischen Trägheit der Feldwicklung führt dies jedoch nicht zu einer überregelung, da ja inzwischen die überhöhte Regelspannung selbsttätig auf den Sollwert zurückgeführt wird. -Der zweite Zeitkonstantenkreis 24, 29 arbeitet gerade umgekehrt. Sinkt nämlich der Widerstand der Entladungsstrecke 28, so steigt der Spannungsabfall am- Widerstand 24 zunächst nicht in gleichem Maße, sondern wegen der verzögerten Aufladung dies KondensatorS z9 entsprechend langsamer. Während dieser Zeit tritt der entsprechende Anteil des Spannungsabfalls trotz der Widerstandsverminderung der Entladungsstrecke a8 am inneren Widerstand dieser Entladungsstrecke auf, da sie außer dem Strom des Widerstandes 2q. vorübergehend ,auch noch den zusätzlichen Ladestrom des Kondensators 29 zu führen hat. Durch diesen Zeitkonstantenkreis wird also eine gewisse Verzögerung der Regelung erzielt. Beispielsweise gelingt es damit, rasche, aber nur sehr kurzzeitig andauernde Änderungen der zu regelnden Spannung, die von der Brücke nach :den .obigen Ausführungen noch übertragen werden, unwirksam zu machen, so: daß sie nicht zur Auslösung eines Regelvorganges und da2 mit evtl. zum Pendeln führen können. Durch entsprechende gegenseitige Bemessung der beiden Zeitkonstantenkreise ist man in der Lage, die beschriebenen Wirkungen der beiden Kreise vorteilhaft gegeneinander ;abzuwägen und zu vereinigen. Der veränderbare Abgriff des Widerstandes 33 :dient dazu, die Brückenschaltung verschieden einzuregelnden Spannungswerten anzupassen.
  • Die Erfindung ist, wie bereits eingangs erwähnt, für die Regelung von Betriebsgrößen elektrischer Maschinen anwendbar. Sofern Wechselstromgeneratoren geregelt werden sollen, können die Leitungen 14 unmittelbar an die Ankerklemmen des Generators angeschlossen werden. Die Einrichtung für die Regelung einer Wechselspannung unterscheidet sich im übrigen von der für die Gleichspannung beschriebenen bloß noch dadurch, daß Gleicln-ichterelemente irgendeiner bekannten Art zwischen das Netz und die Zeitkanstantenkreise eingeschaltet werden müssen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Anordnung zur Regelung von Betriebsgrößen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung, die eine aus einer Wechselspannung konstanter Amplitude und Phase und einer mit der zu regelnden Betriebsgröße veränderlichen Gleichspannung zusammengesetzte Steuerspannung :erhalten, wobei die von der zu regelnden Betriebsgröße abgeleitete Steuergleichspannung über eine Brückenanordnung aus linearen und nichtlinearen Widerständen und eine von dieser gesteuerte Elektronenröhre auf die Gitterkreise der die eigentliche Regelung durchführenden Hauptentladungsstrecken einwirkt und im Steuerkreis für eine zusätzliche Beeinflussung der Regelung Zeitkonstantenkreise vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Zeitkonstantenkreis, bestehend aus der Parallelschaltung eines Kondensators und eines Ohmschen Widerstandes, in Reihe mit der Brücke an der von der zu regelnden Betriebsgröße abgeleiteten Steuergleichspannung und in den Gitterkreisen der Hauptentladungsstrecken angeordnet ist.
DEA65640D 1931-04-17 1932-04-12 Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung Expired DE674596C (de)

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ID=583324

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DEA65640D Expired DE674596C (de) 1931-04-17 1932-04-12 Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen einer elektrischen Maschine mittels gittergesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken in Gleichrichterschaltung

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DE (1) DE674596C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975495C (de) * 1950-09-28 1961-12-14 Licentia Gmbh Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975495C (de) * 1950-09-28 1961-12-14 Licentia Gmbh Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren

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