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Federhalter, dessen Stiel in mehrere gelenkig miteinander verbundene
Glieder unterteilt ist Die Erfindung betrifft einen Federhalter, dessen in der schreibenden
Hand ruhender Stiel .aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht.
Eine derartig gelenkige Verbindung bat den Zweck, den Stiel der besonderen Handhaltung
des Schreibenden anpassen. und alle diejeniae n Nachteile beseitigen: zu können,
die dadurch verursacht werden., daß dem Schreibenden durch den starren neinteiligen
Stiel eine unerwünschte Haltung aufgezwungen wird, die eine verkrampfte, nervöse
oder unbeholfene Schrift zur Folge bat. Diese bekannten Federhalber sollen. der
Erfindung gemäß in -dem Sinne noch weiter verbessert werden, daß sie auch in ,anderer
Hinsicht mit Leichtigkeit eine Berücksichtigung der Eigenart der Handhaltung des
Schreibenden gestatten.
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Für diese ist .erfahrungsgemäß der Schreibdruck- von größter Bedeutung.
Der eine bevorzugt einen schwachen Andruck, der andere einen starken. Um dieser
besonderen Eigenart des Schreibenden Rechnung tragen zu, können, ohne auf die in
der Mehrteiligkeit des Stieles begründeten Vorteile verzichten zu müssen, wird der
Erfindung gemäß derhintere Stielteil mit einem Gewicht versehen, das zur Einstellung
dies Schreibdruckes in Längsrichtung des Stieles verstellt werden kann. Es ist zwar
bekannt, zur R@egelu@ng des Schreibdruckes im Federhalter eine veränderliche Masse
vorzusehen. Ein verschiebbares Gewicht ist aber insbesondere in der Bedienung weit
angenehmer, weil einfacher, und gestattet eine stufenlose, also sehr feinfühlige
Einstellung in einer Weise, die mit Hilfe mehrerer veränderlicher Massen unmöglich
ist. Das verschiebbare Gewicht gemäß der Erfindung ist besonders wertvoll, wenn
die Stielbeile nicht durch ein einfaches Gelenk, sondern durch ein Kugel- oder Kardangelenk
verbunden sind, so daß die Stielteile jede Neigung im Raum in bezug aufeinander
annehmen können, ohne daß eine Drehung des Stieles in .der Hand notwendig wird,
d. h. eine Verlagerung des Halters, die zwangsläufig einen Einfluß auf den Schreibvorgang
ausübt. Die Verbindung der Stielteile durch ein Kugel- oder Kardangelenk
gibt
die Möglichkeit, bei ein und derselben Lage der Schreibfeder in bezug auf die Schreibfläche
den hinteren Stielteil im Raum beliebig nach oben oder nach der Seite zu neigen
und infolgedessen mit dem ver-. schiebbaren Gewicht den Schreibandruck durch derartige
seitliche Verstellungen in feinster Weise abzustimmen. Dabei ist bemerkenswert,
da,ß sich der Einfluß des Gewichtes nicht nur in senkrechter Richtung, sondern auch
in anderen Richtungen auch wegen der allseitigen Verstellbarkeit der Stielteile
auswirken kann.
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In dieser Hinsicht kann der Erfindung gemäß eine .noch weitere Verbesserung
dadurch erreicht werden, daß das Gewicht nicht nur in Längsrichtung des Stieles,
sondern auch seitlich .einstellbar eingerichtet wird, so daß es gewissermaßen mehr
oder weniger ein Drehmoment um die Längsachse des Stieles ausübt; auch dabei ist
ohne weiteres eine sehr feinfühlige Einstellung, d. h. eine solche Einstellung möglich,
die eine Anpassung an die feinsten Unterschiede in den Eigenarten des Schreibenden
gestattet.
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Haben -die Stielteile die durch Versuche ermittelte, für die jeweilige
persönliche Eigenart beste Neigung in bezug aufeinander sowie in. bezug auf die
Schreibfläche und die Feder, so ist das Gelenk festzustellen, um die einmal gewonnene
Einstellung festzuhalten. Es ist bekannt, bei einem Fed"erhalt.-r das die Feder
,aufnehmende Kopfstück mit dem einteiligen Stiel durch eine Kugel zu v°rbinden,
um die Neigung der Feder zur Schreibfläch;@ verändern zu können. Bei diesem bekannten
Federhalter ist auch schon eine Feststellvorrichtung vorgesehen, die im wesentlichen
aus einem den Sti°1 in seiner ganzen Länge durchsetzenden Druckstück besteht, das
mittels einer am hinteren Stielende vorgesehenen Schraube in Stiellängsrichtung
verschoben werden kann, um die Kugel gegen ihreSchale zu drücken. In Abweichung
von dieser bekannten Ausführung wird der Erfindung gemäß das Druckstück mit einem
Stielteil fesc verbunden und .als Gewindestift ausgebildet, um auf diesen die Kugelschaleaufzuschraub;en.
Es braucht dann der hintere Stielteil nicht eine durchgehende Längsbohrung zur Aufnahme
des Druckstückes, und es entfällt weiter die Notwendigkeit, zur Feststellung des
Gelenkes die Hand nach dem hinteren Stielende zu führen. Diabei könnte einmal leicht
die mühsam gewonnene Einstellung wieder verändert werden.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel -des Erfindungsg-Lgenstandes.
Der in. der Hand abgestützte Federhalterstiel besteht beim dargestellten Beispiel
aus zwei Teilen i und 2, die durch ein Kugelgelenk 3 miteinander verbunden. sind.
Im vorderen Teil i des Stieles ist in bekannter Weise eine Hülse .4 zur Aufnahme
der Schreibfeder vorgesehen.
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Die Gelenkkugel ist mittels einer Gewindebüchse 5 an dem Teil i befestigt.
Eine die Gelenkkugel umgehende Schale 6 hat einen Ansatz 7 mit einer Gewindebohrung
für einen im Teil 2 befestigten Gewindestift B. Dieser wird in die Gewindebohrung
eingeschraubt und ist so bemessen, daß er mit seinem vorderen Ende bis an die Gelenkkugel
herang°rückt werden kann, um auf diese Weise die- Relativstellung der Teile i und
2 zu sichern.
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Auf den Teil e ist ein mit einem Gegen,-gewicht 9 versehener Gleitring
i o aufgesetzt. Das Gegengewicht hat eine kleine Spannschraube i i, durch die es
nach Einstellung in die ,gewünschte Lage am Teil e festgestellt werden kann.