DE674640C - Federhalter, dessen Stiel in mehrere gelenkig miteinander verbundene Glieder unterteilt ist - Google Patents

Federhalter, dessen Stiel in mehrere gelenkig miteinander verbundene Glieder unterteilt ist

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DE674640C
DE674640C DEG95208D DEG0095208D DE674640C DE 674640 C DE674640 C DE 674640C DE G95208 D DEG95208 D DE G95208D DE G0095208 D DEG0095208 D DE G0095208D DE 674640 C DE674640 C DE 674640C
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DE
Germany
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handle
ball
pen holder
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longitudinal direction
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Expired
Application number
DEG95208D
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English (en)
Inventor
Hermann Oswald Goertheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN OSWALD GOERTHEIM
Original Assignee
HERMANN OSWALD GOERTHEIM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K23/00Holders or connectors for writing implements; Means for protecting the writing-points
    • B43K23/004Holders specially adapted for assisting handicapped or disabled persons to write
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/005Pen barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Federhalter, dessen Stiel in mehrere gelenkig miteinander verbundene Glieder unterteilt ist Die Erfindung betrifft einen Federhalter, dessen in der schreibenden Hand ruhender Stiel .aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht. Eine derartig gelenkige Verbindung bat den Zweck, den Stiel der besonderen Handhaltung des Schreibenden anpassen. und alle diejeniae n Nachteile beseitigen: zu können, die dadurch verursacht werden., daß dem Schreibenden durch den starren neinteiligen Stiel eine unerwünschte Haltung aufgezwungen wird, die eine verkrampfte, nervöse oder unbeholfene Schrift zur Folge bat. Diese bekannten Federhalber sollen. der Erfindung gemäß in -dem Sinne noch weiter verbessert werden, daß sie auch in ,anderer Hinsicht mit Leichtigkeit eine Berücksichtigung der Eigenart der Handhaltung des Schreibenden gestatten.
  • Für diese ist .erfahrungsgemäß der Schreibdruck- von größter Bedeutung. Der eine bevorzugt einen schwachen Andruck, der andere einen starken. Um dieser besonderen Eigenart des Schreibenden Rechnung tragen zu, können, ohne auf die in der Mehrteiligkeit des Stieles begründeten Vorteile verzichten zu müssen, wird der Erfindung gemäß derhintere Stielteil mit einem Gewicht versehen, das zur Einstellung dies Schreibdruckes in Längsrichtung des Stieles verstellt werden kann. Es ist zwar bekannt, zur R@egelu@ng des Schreibdruckes im Federhalter eine veränderliche Masse vorzusehen. Ein verschiebbares Gewicht ist aber insbesondere in der Bedienung weit angenehmer, weil einfacher, und gestattet eine stufenlose, also sehr feinfühlige Einstellung in einer Weise, die mit Hilfe mehrerer veränderlicher Massen unmöglich ist. Das verschiebbare Gewicht gemäß der Erfindung ist besonders wertvoll, wenn die Stielbeile nicht durch ein einfaches Gelenk, sondern durch ein Kugel- oder Kardangelenk verbunden sind, so daß die Stielteile jede Neigung im Raum in bezug aufeinander annehmen können, ohne daß eine Drehung des Stieles in .der Hand notwendig wird, d. h. eine Verlagerung des Halters, die zwangsläufig einen Einfluß auf den Schreibvorgang ausübt. Die Verbindung der Stielteile durch ein Kugel- oder Kardangelenk gibt die Möglichkeit, bei ein und derselben Lage der Schreibfeder in bezug auf die Schreibfläche den hinteren Stielteil im Raum beliebig nach oben oder nach der Seite zu neigen und infolgedessen mit dem ver-. schiebbaren Gewicht den Schreibandruck durch derartige seitliche Verstellungen in feinster Weise abzustimmen. Dabei ist bemerkenswert, da,ß sich der Einfluß des Gewichtes nicht nur in senkrechter Richtung, sondern auch in anderen Richtungen auch wegen der allseitigen Verstellbarkeit der Stielteile auswirken kann.
  • In dieser Hinsicht kann der Erfindung gemäß eine .noch weitere Verbesserung dadurch erreicht werden, daß das Gewicht nicht nur in Längsrichtung des Stieles, sondern auch seitlich .einstellbar eingerichtet wird, so daß es gewissermaßen mehr oder weniger ein Drehmoment um die Längsachse des Stieles ausübt; auch dabei ist ohne weiteres eine sehr feinfühlige Einstellung, d. h. eine solche Einstellung möglich, die eine Anpassung an die feinsten Unterschiede in den Eigenarten des Schreibenden gestattet.
  • Haben -die Stielteile die durch Versuche ermittelte, für die jeweilige persönliche Eigenart beste Neigung in bezug aufeinander sowie in. bezug auf die Schreibfläche und die Feder, so ist das Gelenk festzustellen, um die einmal gewonnene Einstellung festzuhalten. Es ist bekannt, bei einem Fed"erhalt.-r das die Feder ,aufnehmende Kopfstück mit dem einteiligen Stiel durch eine Kugel zu v°rbinden, um die Neigung der Feder zur Schreibfläch;@ verändern zu können. Bei diesem bekannten Federhalter ist auch schon eine Feststellvorrichtung vorgesehen, die im wesentlichen aus einem den Sti°1 in seiner ganzen Länge durchsetzenden Druckstück besteht, das mittels einer am hinteren Stielende vorgesehenen Schraube in Stiellängsrichtung verschoben werden kann, um die Kugel gegen ihreSchale zu drücken. In Abweichung von dieser bekannten Ausführung wird der Erfindung gemäß das Druckstück mit einem Stielteil fesc verbunden und .als Gewindestift ausgebildet, um auf diesen die Kugelschaleaufzuschraub;en. Es braucht dann der hintere Stielteil nicht eine durchgehende Längsbohrung zur Aufnahme des Druckstückes, und es entfällt weiter die Notwendigkeit, zur Feststellung des Gelenkes die Hand nach dem hinteren Stielende zu führen. Diabei könnte einmal leicht die mühsam gewonnene Einstellung wieder verändert werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel -des Erfindungsg-Lgenstandes. Der in. der Hand abgestützte Federhalterstiel besteht beim dargestellten Beispiel aus zwei Teilen i und 2, die durch ein Kugelgelenk 3 miteinander verbunden. sind. Im vorderen Teil i des Stieles ist in bekannter Weise eine Hülse .4 zur Aufnahme der Schreibfeder vorgesehen.
  • Die Gelenkkugel ist mittels einer Gewindebüchse 5 an dem Teil i befestigt. Eine die Gelenkkugel umgehende Schale 6 hat einen Ansatz 7 mit einer Gewindebohrung für einen im Teil 2 befestigten Gewindestift B. Dieser wird in die Gewindebohrung eingeschraubt und ist so bemessen, daß er mit seinem vorderen Ende bis an die Gelenkkugel herang°rückt werden kann, um auf diese Weise die- Relativstellung der Teile i und 2 zu sichern.
  • Auf den Teil e ist ein mit einem Gegen,-gewicht 9 versehener Gleitring i o aufgesetzt. Das Gegengewicht hat eine kleine Spannschraube i i, durch die es nach Einstellung in die ,gewünschte Lage am Teil e festgestellt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANsrRüciir: i. Federhalter, dessen in der schreibenden Hand ruh@rider Stiel in Längsrichtung in mehr°re zur Anpassung an die Handhaltung gelenkig miteinander verbundene Glieder unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das hintre Glied (2) mit einem in dessen Längsrichtung zur Regelung des Schreibdruckes verschiebbaren Gewicht (9) versehen ist und die Glieder durch ein Kugelgelenk (3, 6) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Federhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (9) außer in Längsrichtung des Gliedes auch seitlich einstellbar ist.
  3. 3. Federhalter nach den Ansprüchen i oder 2, bei dem zur Feststellung der Kugel des Kugelgelenkes in der Kugelschale ein zum Andrücken der Kugel an ihre Schale dienendes Druckstück vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück als Gewindestift (7) ausgebildet und auf dem die Kugelschale 6 aufgeschraubt ist.
DEG95208D 1937-04-13 1937-04-13 Federhalter, dessen Stiel in mehrere gelenkig miteinander verbundene Glieder unterteilt ist Expired DE674640C (de)

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