DE674939C - Verschluss fuer Handlochdeckel an Luftfahrzeugen - Google Patents

Verschluss fuer Handlochdeckel an Luftfahrzeugen

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Publication number
DE674939C
DE674939C DEH154004D DEH0154004D DE674939C DE 674939 C DE674939 C DE 674939C DE H154004 D DEH154004 D DE H154004D DE H0154004 D DEH0154004 D DE H0154004D DE 674939 C DE674939 C DE 674939C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
finger
lid
bolt
lever
closure
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH154004D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Happe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel Flugzeugwerke AG
Original Assignee
Henschel Flugzeugwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Henschel Flugzeugwerke AG filed Critical Henschel Flugzeugwerke AG
Priority to DEH154004D priority Critical patent/DE674939C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE674939C publication Critical patent/DE674939C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/14Windows; Doors; Hatch covers or access panels; Surrounding frame structures; Canopies; Windscreens accessories therefor, e.g. pressure sensors, water deflectors, hinges, seals, handles, latches, windscreen wipers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

Bekanntlich ist es erforderlich, bei den an Luftfahrzeugen zur Verwendung gelangenden Handlochdeckeln einen sicher wirkenden und kräftigen Verschluß anzuordnen, weil erfahrungsgemäß im Fluge erhebliche Kräfte an den Handlochdeckeln auftreten können. Die Sicherheit des Verschlusses hängt im wesentlichen von der Größe des Übergriffes des Verschlußriegels am Handlochrand ab. Es bestehen aber Schwierigkeiten, den Riegel genügend weit übergreifen zu lassen, weil der Ausschlagwinkel an dem zur Betätigung des Verschlußriegels dienenden Fingerdruckhebel begrenzt ist. Eine weitere Forderung ist das geringe Gewicht und die leichte Beweglichkeit des Verschlusses, der auch gegen Verstaubung geschützt sein soll.
Bei den bekannten Verschlüssen greift ein am Fingerdruckhebel angeordneter Arm unmittelbar am Verschlußriegel an. Diese Ausbildung ergibt ungünstige Bewegungsvorgänge und nicht den gewünschten großen Bewegungsbereich für den Verschlußriegel.
Gemäß der Erfindung sind der als Winkelhebel ausgebildete Handhebel und der Schubriegel durch getrennte. Beschlagteile am Dekkel befestigt und durch ein Zwischenglied von zweckentsprechender Länge verbunden. Dadurch ist der Vorteil gegenüber den bekannten Verschlüssen erzielt, daß der Abstand zwischen Riegel und Handhebel wählbar ist. Es können ferner mehrere Schubriegel mit einem gemeinsamen Handhebel verbunden werden. Dadurch wird die Befestigung der durch die Luftkräfte bekanntlich verhältnismäßig hoch beanspruchten Handlochdeckel sicherer ohne wesentlichen Gewichtsmehraufwand.
Bei einem bekannten 'RiegelVerschluß für Bunkerdeckel ist der Verschlußriegel durch eine als Riegelveiiängerung ausgebildete Stange mit dem Arm eines Winkelhebels verbunden. Die beim Erfindungsgegenstand angestrebten und für den Flugzeugbau wesentlichen Vorteile sind mit dieser Ausführung nicht erzielbar.
An der Außenseite des Handlochdeckels ist beim Erfindungsgegenstand eine Platte verschiebbar angeordnet, an der winklige Arme angeordnet sind, die durch Schlitze im Deckel nach innen hindurchgreifen und in der End-
stellung der Platte, in der diese die Fingeröffnung im Deckel vor dem Fingerdruckhebel abschließt, den letzteren von hinten überfassen. Durch diese Einrichtung ist an Fingeröffnung ein Staubschutz erzielt und Fingerdruckhebel in seiner Lage gesichert wobei gleichzeitig eine Sicherung der Riegel* Verschlußlage erfolgt. Außerdem schützt die Platte den Verschluß gegen ungewolltes Öffnen. Es besteht die Möglichkeit, an der verschiebbaren Schutzplatte eine Plombensicherung anzubringen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Verschlusses eignet sich besonders für große oder ovale Handlochdeckel, bei denen mehrere Ver- -schlußriegel vorgesehen werden müssen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt des Verschlusses mit Deckel und Deckelsitz,
Abb. 2 eine Draufsicht von Abb. i, Abb. 3 einen Längsschnitt durch einen Mehrfachverschluß und
Abb. 4 eine Draufsicht von Abb. 3.
Am Handlochdeckel 1 ist ein Führungsblock 2 für den Schubriegel 3 befestigt, der mit Führungsnuten 4 für die am Riegels vorgesehenen Führungsrippen 5 versehen ist, in denen der Schubriegel 3 parallel zur Deckelfläche geführt ist. An dem Blocke ist ein abgewinkelter Lappen 6 vorgesehen, der als Gegenlager für eine Druckfeder 7 dient, die sich am Schubriegel 3 abstützt und die in ihrer Lage durch einen Stift 8 am Riegel 3 gehalten wird. Der Schubriegel 3 ist durch eine Schiene 9 mit einem Arm 10 des Fingerdruckhebels 11 gelenkig verbunden, der an einem Scharnierauge 12 nach innen schwenkbar befestigt und durch die Fingeröffnung 13 im Deckel zugänglich ist. Die Fingeröffnung 13 wird durch eine verschiebbar angeordnete Platte 14 an der Außenseite des Deckels abgedeckt. Die Platte 14 weist winklige Arme 15 auf, die durch Schlitze 16 im Deckel 1 nach innen hindurchgreifen und sich bei abgeschlossener Fingeröffnung durch die Platte 14 über den Fingerdruckhebel 11 legen. Für die Platte 14 kann eine geeignete Führung 16 vorgesehen sein.
Beim Hineindrücken des Fingerdruckhebels wird der Verschlußriegel entgegen Federkraft in die geöffnete Lage zurückgezogen, während durch die Feder der Verschlußriegel und der Fingerdruckhebel wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden.
Bei der Ausführung nach Abb. 3 und 4 sind an dem Fingerdruckknopf 1.7 zwei Winkelhebel 18 um Scharnierzapf en 19 angeordnet, die je durch eine Schiene 9 mit einem Ver-'Schlußriegel 3 verbunden sind. Beim Hinein--■ drücken des zweckmäßig zwischen Winkeln 20 ^tifrd durch eine Rippe 21 an den Winkelhebeln :·.£$ geführten Fingerdruckknopfes 17 werden i'dle Winkelhebel ausgeschwenkt und dabei die Riegel 3 in die geöffnete Lage bewegt. Die Federn 7 an den Riegeln 3 bewirken wieder die Rückführung.
Der Bewegungsbereich der Verschlußriegel ist im wesentlichen von der Länge der Winkelhebelarme am Fingerdruckhebel abhängig und kann infolgedessen beliebig gewählt werden, so daß er den Erfordernissen gemäß bestimmt werden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verschluß für Handlochdeckel an Luftfahrzeugen, bei welchem ein in einer Gleitführung parallel zur Deckelebene verschiebbar gelagerter, federbelasteter Riegel mit einem Handhebel verbunden ist, der mittels einer vor oder in einer Öffnung der Abdeckung liegenden Finger druckplatte betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der als Winkelhebel ausgebildete Handhebel (11) und der Schubriegel (3) durch getrennte Beschlagteile (2, 12) am Deckel (1) befestigt und durch ein Zwischenglied (9) von zweckentsprechender go Länge verbunden sind.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Führungsblock für den Riegel (3) ausgebildete Beschlagteil (2) als Gegenlager für die ge- meinsame Rückführfeder (7) für Riegel und Handhebel ausgebildet ist.
3. Verschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am geführten Fingerdruckknopf (17) zwei oder mehr schwenkbar gelagerte Winkelhebel (18) angeordnet sind, die mit einem Arm auf dem Fingerdruckknopf (17) aufliegen und mit dem anderen Arm durch eine Schiene (9) mit einem Schubriegel (3) verbunden sind.
4. Verschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckelaußenseite eine vor 'die Fingeröffnung (13) im Deckel verschiebbare Platte (14) angeordnet ist, an der durch Schlitze (16) im Deckel nach innen hindurchgreifende winklige Arme (15) vorgesehen sind, die bei vor der Fingeröffnung liegender Platte (14) über den Fingerdruckhebel oder -knopf greifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH154004D 1937-12-16 1937-12-16 Verschluss fuer Handlochdeckel an Luftfahrzeugen Expired DE674939C (de)

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DE674939C true DE674939C (de) 1939-04-26

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ID=7181793

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DEH154004D Expired DE674939C (de) 1937-12-16 1937-12-16 Verschluss fuer Handlochdeckel an Luftfahrzeugen

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DE (1) DE674939C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2440350A (en) * 1944-11-14 1948-04-27 Walter S Shafer Door latch
US2711336A (en) * 1952-07-12 1955-06-21 Clark Hartwell And Eleanor M H Push-button flush latch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2440350A (en) * 1944-11-14 1948-04-27 Walter S Shafer Door latch
US2711336A (en) * 1952-07-12 1955-06-21 Clark Hartwell And Eleanor M H Push-button flush latch

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