DE6752139U - Unterlagsbahn - Google Patents

Unterlagsbahn

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DE6752139U
DE6752139U DE19686752139 DE6752139U DE6752139U DE 6752139 U DE6752139 U DE 6752139U DE 19686752139 DE19686752139 DE 19686752139 DE 6752139 U DE6752139 U DE 6752139U DE 6752139 U DE6752139 U DE 6752139U
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RA.577 438*27.9.68
Case 5985
DEUTSCHE SSMPESIT GUMMIWERK GES.M. München
TJETERLAGSBAHN
Bei der Beschichtung ebener Dachflächen kommt es immer wieder zu durch Untergrundbewegungen hervorgerufenen Rissbildungen. Es wurde bereits sine Vielzahl von Unterlage- oder Zwischenschichten vorgeschlagen, die das verhindern und die Aufbringung einer Dachhaut erleichtern sollen, doch waren die vorgeschlagenen Mittel entweder von geringer Wirksamkeit oder zu kostspielig.
Neuerungsgemäß wird nun hingegen vorgeschlagen, ein möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmendes, vorzugsweise imprägniertes Papier bzw. Packpapier} insbesondere sogenanntes "Autobahnpapier" ein- oder beidseitig mit einem geeigneten, gegebenenfalls witterungsbeständigen Kauxsohuk- und/oder Kunststoffmaterial oder einer Mischung daraus zu beschichten. Eine solche Unterlagsbahn kann außer bei Dachkonstruktionen mit Vorteil auch für die Isolierung von Brücken Verwendung finden.
Als Kautschuk- oder Kunststoffmaterial wird vorzugsweise Chloropren oder chlorsulfoniertes Polyäthylen aufgetragen. Aber auch Ithylen-Propylen-Copolymere und Terpolymere, Butylkautschuk, Polyurethanharz, PolyasidbsSchichtungen oder Polyakrylsäureester können für die Herstellung der erfindungsgemä£en Unterlag's bahn mit Erfolg verwendet werden.
Bei der Ausbildung vor. Dächern kann, dabei die herkömmliche Konstruktionsweise erhalten bleiben. Nach innen zu wird eine Dampfausgleichsschichte (z.B. eine Falzbautafel) vorgesehen, an die
Ef €\ -fl €\ i\
sich nach außen eine Dämmschichte und ein !strich öder "bei-'spielsweise Korkplatten anschließen» Die Diener als Abdeckung nach außen verwende te Bieiföxie ist zu Folien neigen zur Schrumpfung.
Durch die Abdeckung der BachkonstrulttiQS nach außen ©it, der neuerungsgemäßen IJnterlagsbahn hingegen wir4 «i&e billige und ,sehr wirksame, nicht schrumpfende Dachhaut geschaffen. Außerdem wird die Arbeit am Dach auf ein Ninimuii reduziert. Es ist möglich, die erfindungsgemäße ünterlagsbahn mit Heißbituseh aufzubringen, weil die ansonsten störenden Bestandteile' des Bitumens durch das imprägnierte Autobahnpapier nicht durchschlagen.
Die neuerungsgemäße TJnterlagsbahn kann mit Heißbitucen oder einer geeigneten Klebelösung, z.B. einer Synthesekautschuklösung auf Chlorkautschukbasis (Papierseite innen) überlappend auf 'die !Dachkonstruktion aufgeklebt werdenj im Anschluß daran veräeS «ie überlappten Stöße mit einer Pinselbreite und anschließend das
! gesamte Dach mit siner Deckschicht aus vorzugsweise vaxteranfS-
beständigem Kautschuk- oder Kunststoffmaterial bestrichen.
Die neuerungsgemäße Unterlagsbahn ermöglicht die Belegung ebener Dachflächen aus der Rolle. Im Bereich bizarrer Dachformen wird ohne Schwierigkeiten mit flüssiger. Anstrichen weitergearbeitet, womit in Kombination eine fugenlose Dachhaut erzielt werden kann. Das Papier verhindert die Übertragung möglicherweise im Untergrund auftretender Bisse auf die eigentliche Dachhaut die z.B* aus Chloropren oder chlorsulfoniertem Polyäthylen bestehen kann. Die Beschichtungen, die ja auf das Papier fabriksmäßig aufgebracht werden können, sind gegenüber dem herkömmlichen Anstrich auf der Baustelle außerordentlich rationell und kostensparend.
Sine neuerungsgemäße beidseitig beschichtete Ünterlagsbahn kann auch als Innentapete statt einer Dampfsperre verwendet werden. Die beidseitige Beschichtung verhindert in diesem Pail, daß allenfalls in der Konstruktion vorhandene Baufeuchtigkeit eine Terrottung des Papieres bewirkt.
Bei Verwendung eines Papieres von 0,2 mm Stärke wird für die "Außenhaut ein Auftrag*von 0,5 '- 0,6 km an Kautschuk- oder Kunststoffmateria'i zweckmäßig sein. Tür die dämpfsperrende ihnenr ^tapete wird eine beiderseitige* Beschichtung von ,je 0,3 - 0»4 nun ιausreichen. :
- Schutzansprüche
675

Claims (3)

RA. 57 7 it 38*27.9. Schutzansprüche
1. Unterlagsbahn für die Herstellung einer Dachhaut, Isolierung von Brückenkonstruktionen od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmendes, vor2ugs- ;'i weise imprägniertes Papier ein- oder beidseitig mit einem
|! Kautschuk- und/oder Kunststoff material "beschichtet ist.
2. "Unterlagebahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS Autobahnpapier beschichtet ist.
3. Unterlagsbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine etwa 0,2 mm starke Papierbahn ein- oder beidseitig mit etwa 0,3 - 0,6 mm Kautschuk- und/oder Kunststoffmaterial beschichtet ist.
4» Unterlagebahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beschichtung ein oder mehrere der Komponenten Chloropren, chlorsulfoniertes Polyäthylen, Äthylen-Propylen-Copolymer oder Terpolymer, Butylkautschuk, Polyurethanharz, Polyamid, Polyakrylsäureester oder dergleichen Verwendung findet.
GUMMIWERK GasS.M.B.
JA
DE19686752139 1967-10-10 1968-09-27 Unterlagsbahn Expired DE6752139U (de)

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AT1149467A AT282148B (de) 1967-12-20 1967-12-20 Verfahren zur Abdeckung der Außenseite von Dachkonstruktionen, zur Isolierung von Brückenkonstruktionen od.dgl. und Unterlagsbahn zur Durchführung des Verfahrens
DE19686752139 DE6752139U (de) 1967-10-10 1968-09-27 Unterlagsbahn

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