DE67576C - Verdampfapparat - Google Patents

Verdampfapparat

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DE67576C
DE67576C DE189267576D DE67576DD DE67576C DE 67576 C DE67576 C DE 67576C DE 189267576 D DE189267576 D DE 189267576D DE 67576D D DE67576D D DE 67576DD DE 67576 C DE67576 C DE 67576C
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Germany
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evaporator
evaporation
liquid
heating
juice
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Expired
Application number
DE189267576D
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English (en)
Original Assignee
W. QUASCH-NING in Berlin, Hollmannstr
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Publication of DE67576C publication Critical patent/DE67576C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/26Multiple-effect evaporating
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/10Evaporators with vertical tubes with long tubes, e.g. Kestner evaporators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die in neuester Zeit eingeschlagene Richtung, eine Verbesserung der Verdampfapparate durch Einführung der sogenannten Rieselverdampfung zu erzielen, ist nicht völlig einwandsfrei. Es zeigt sich, dafs der unter Anwendung dieses Verdampfverfahrens gewonnene Saft leicht eine sehr unwillkommene Bräunung annimmt.
Die Ursache dieses Nachtheils mag in der dünnen Schicht, in welcher die zu verdampfende Flüssigkeit mit den Heizflächen in Berührung kommt, begründet liegen.
Bei gegenwärtiger Erfindung erfüllt daher die Flüssigkeit die Heizröhren /; vollinhaltlich, um am Austrittsende der Heizröhren, welche . in Streu- oder Zerstäubungsdüsen d von übrigens bekannter Art auslaufen, diese in Gestalt eines Sprühregens, d. i. in feinster Vertheilung zu verlassen. Da in dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel die Heizröhren des ersten Körpers V1 von dem bei D eintretenden Abdampf der Maschine umspült werden (bei k ist ein Hahn zum Ablassen des Dampfwassers vorgesehen), hat die von der Dünnsaftleitung E kommende, einen Reinigungskasten -R durchströmende und durch L in den unteren Theil des Verdampfers F1 eintretende Flüssigkeit während ihres unter Druck erfolgenden Durch trittes durch die Heizröhren h eine so hohe Temperatur angenommen, dafs sie, wenn nach allen Richtungen verstäubt, in dem theilweise luftleeren oberen Apparattheile sich ausbreitend, hier alsbald in Dampf übergeht. Dieser Brüdendampf wird durch eingelegte Wände W nicht allein zum Zurückprallen veranlafst, sondern auch gezwungen, einen Zickzackweg in Richtung der Pfeile 1 und 2 zurückzulegen, sowie weiter oben noch Siebböden s zu durchdringen, und so zur Abscheidung mitgerissener Flüssigkeitstheilchen veranlafst. Die letzteren sammeln sich mit dem Saft auf der oberen Rohrwand an, und dieser wird infolge der im zweiten Verdampfkörp'er V'2 herrschenden stärkeren Luftverdünnung durch das Rohr U, den Reinigungskasten R1 hindurch und durch Rohrleitung L1 (Ventile v1 und v'2 sind hierbei abgesperrt) in dem unteren Theil des zweiten Körpers V'2 übergezogen, um hier von neuem einer Verdampfung mittelst Zerstäubung in luftverdünntem Räume, wie eben geschildert, zu unterliegen, und so fort für einen folgenden dritten u. s. w. Körper.
Offenbar wird bei solcher Zerstäubung der Flüssigkeit eine schnellere Verdampfung erzielt, als bei der früheren Verdampfweise.
Der den Weg 1, 2 im oberen Theile des ersten Körpers V1 verfolgende Brüdendampf steigt durch den Saftfänger S1 in den zweiten Körper, um als Heizmittel für die Röhren h h ... derselben zu dienen. Das entstehende Dampfwasser in diesem zweiten Körper tritt durch Röhrchen r nach dem folgenden Verdampfkörper über, um sich mit dem hier entstehenden Dampfwasser zu vereinigen und schliefslich abgezogen zu werden.
Ein nicht zu unterschätzender Vorzug des hier mit dargelegten verbesserten Verdampfungs-
Verfahrens beruht in der Möglichkeit, auch bestehende Verdampfer ohne erhebliche Schwierigkeiten dafür einzurichten. Es bedarf hierzu nur der Anbringung von Verstäubungsdüsen auf dem oberen Heizrohrende, nach Wunsch auch der Einbauung der Abscheidungswände im oberen Apparattheile und der veränderten Führung einiger Verbindungsrohre der einzelnen Körper.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verdampfapparat, dadurch gekennzeichnet, dai's seine Siederohre in Zerstäubungs- oder Streudüsen (d) ausmünden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189267576D 1892-04-10 1892-04-10 Verdampfapparat Expired DE67576C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE67576T 1892-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE67576C true DE67576C (de) 1893-03-24

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ID=34484275

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DE189267576D Expired DE67576C (de) 1892-04-10 1892-04-10 Verdampfapparat

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