DE676068C - Selbstanzeigender Alarmschussapparat - Google Patents
Selbstanzeigender AlarmschussapparatInfo
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- DE676068C DE676068C DEE49595D DEE0049595D DE676068C DE 676068 C DE676068 C DE 676068C DE E49595 D DEE49595 D DE E49595D DE E0049595 D DEE0049595 D DE E0049595D DE 676068 C DE676068 C DE 676068C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M29/00—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
- A01M29/16—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves
- A01M29/20—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves with generation of periodically explosive reports
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Description
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des dem Hauptpatent zugrunde liegenden
Erfindungsgedankens.
Das Neue liegt darin, daß der eigentliche Apparat in einem Gehäuse 'untergebracht ist,
das den Abschußapparat gegen. .Feuchtigkeit schützt und infolge Anordnung einer beweglichen
Klappe die beim Abschuß hierausfliegende Ladung auffängt.
Außerdem sind Gehäuse und Signaleinrichtung mit selbstleuchtenden Zeichen versehen,
die in bestimmter Lage zueinander angeordnet sind und die es ermöglichen, daß man auch
in der Dunkelheit von einiger Entfernung aus feststellen kann, ob der oder die Apparate
noch geladen oder bereits abgeschossein sind. Dies hat den Vorteil, daß der abends auf
einem Patrouillengang sich befindende Förster auch bei Dunkelheit von weitem feststellein,
kann, ob sich die Apparate in Bereitschaft befinden.
Bei dem Alarmschußapparat ohne diese Einrichtung wäre diese einfache Kontrolle
nicht möglich und erforderte einen beson-
iä deren Gang am ,anderen Morgen. Dieses bedeutet
aber Zeitvergeudung, und es besteht evtl. die Möglichkeit, daß infolge des bereits
am Abend schon entladenen Apparates das Wild zur Nachtzeit in das Gehege einbricht.
Der freistehende, ungeschützte Alarmapparat zeitigte in der Praxis den weiteren Nachteil,
daß infolge Einwirkung von Regen der Schuß nicht losging, da sowohl Hahn als auch Hahnwelle durch den sich ansetzenden
Rost in der Bewegung gehemmt werden und sich sogar festsetzen. Außerdem bestehen
beim freistehendien Abschußapparat Gefahren dahin, daß bei Unvorsichtigkeit Unfälle ein-.treten
können, sowohl beim Laden der Einrichtung als auch für fremde Personen, die zufällig in die Nähe des Apparates kommen.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand
in beispielsweiser Ausführung. Es zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das den Abschußapparat umgebende Gehäuse mit in
Seitenansicht ,sichtbarem, Apparat und Signaleinrichtung und
Fig. 2 einen Längsschnitt, von oben gesehen. *"°
Es seien Her kurz die Einzelheiten des Apparates selbst .angeführt.
ι = Konsole, 2 = Lauf des Abschußapparates,
3 = Verschlußplatte, 4 = Hahn, 5.?=
Schlagbolzen, 6= Lagerzapfen für den Hah|£'
7 —Auslösehebel, ■ 8-= Öse am Auslöseheb^l,;
9 = Stange ,auf Zapfen 6, 10 = Signalscheibe
an Stange. 9.
An der Signalscheibe 10 sind zu beiden Seiten selbstleuchtende Signalzeichen 11 angebracht.
An Stelle der Scheibe 10 kann auch eine Kugel Verwendung finden, die am ganzen
Umfang mit selbstleucbtender Substanz belegt ist. Es ist dadurch die Beobachtungsrichtung
erheblich erweitert.
Senkrecht !unterhalb der hochstehenden Signalscheibe oder Kugel 10 befinden. sich zu
beiden Seiten des Schutzgehäuses ebensolche Leuchtzeichen. Es besteht nun die Möglichkeit,
daß man von ziemlicher Entfernung aus, mindestens von außerhalb des abgesicherten
Geheges aus, erkennen kann, wie die beiden Leuchtzeichen zueinander stehen. Stehen sie
übereinander, so ist der Alarmschußapparat noch geladen, stehen sie dagegen nebeneinander,
so ist der Apparat abgeschossen, da die Signalstange 9 mit daran befindlicher
Leuchtkugel bei zuschlagendem Hahn 4 eine Schwenkung in die waagerechte Richtung vollführt.
Hervorzuheben sei noch, daß das Wild bei seiner scharfen Beobachtungsgabe diese
Leuchtkugeln wahrnimmt und sie unmittelbar bei Auslösung des Schusses in Zusanrmenhang
mit diesem bringt. Es wird also, sobald es diese Leuchtpunkte erblickt, vor allen
Dingen des Nachts, sofort das Weite suchen, ohne daß erst ein Schreckschuß erfolgt.
Das Schutzgehäuse besteht aus einer Grundplatte 12, auf welcher ein Aufbau 13 befestigt
ist. Derselbe läuft bis zum Ende des Laufes 2 des Abschußapparates. Ein zweiter Teil 14,
der mit Führungen versehen ist, läßt sich nach oben hochschieben, so daß die Signaleinrichtung
10 nach außen vorsteht. Die Verbindung der beiden Gehäuse teile erfolgt durch
schräg liegende Leisten 15, die zugleich Führungen und Schutz gegen eindringenden
Regen bilden.
. An der einen Endseite des Schutzgehäuses. 13 befindet sich eine Klappe 16, die an einem
Gelenk 17 schwenkbar aufgehängt ist. Der Draht 18 ist an einer Öse 8 der Auslösung 7
angebracht und führt über die Klappe 16 hinweg
nach außen.
Sobald das Wild den Draht 18 berührt, wird der Abschußapparat entsichert, und der
Schluß geht los. Die herausfliegende Ladung prallt dabei gegen die Klappe 16, die sich
etwas bewegt und die dagegenfliegen den Teile .^blenkt, welche zurückprallen und im Innern
Mep Schutzgehäuses 13 liegenbleiben.
:£"'■;Zum Entfernein derselben wird Klappe 16
Einfach hochgeschwenkt und die Teile herausgenommen.
Der Abschußapparat ist auf der Konsole 1 befestigt. Das Schutzgehäuse wie auch die
Konsole 1 bestehen zweckmäßig aus einem Preßstoff, der allen Witterurigseinflüssen
standhält.
Zum Laden des Apparates wird der Gehäuseteil 14 hochgehoben und abgenommen,
die Signaleinrichtung 9, 10, die waagerecht liegt, wird hochgedreht und der Apparat geladen.
Danach wird das Gehäuse wieder geschlossen, wonach die selbstleuchtenden Erkennuaigskugebi
11 genau übereinanderstehen
und die Stellung des Hahnes klar erkennen lassen. .
Geht einmal durch Unvorsichtigkeit ein So
Schuß los, so kann derselbe keinen Schaden anrichten, da die Klappe 16 und -das Gehäuse
die sich entladenden Teile auffangen.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Selbstanzeigender Alarmschußapparat mit Signaleinrichtung zum Anzeigen der Einstellung desselben (Zusatz zu Patent 67 6 ο 67), dadurch gekennzeichnet, daß der Apparat von einem zweiteiligen Gehäuse umgeben go ist, dessen einer Teil (Auffangteil) an seinem Ende mit einer schwenkbaren Klappe versehen ist, die beim. Abschuß die sich entladenden Teile in pendelnder Bewegung zurückwirft, während der andere Gehäuseteil sich an den Auffangteil mittels einer Führung wasserdicht aufschieben bzw. schnell abheben läßt und gemeinsam mit dem Auffangteil den Abschußapparat gegen eindringenden Regen sichert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Schutzgehäuses wie auch an der Signalstange selbstleuchtende Signalzei- .,„5 eben bzw. Kugeln angebracht sind, die in geladenem Zustand des Apparates bzw. Offenstellung des Hahnes genau übereinanderstehen, in abgeschossenem Zustand, also bei Schußstellung des Hahnes, jedoch horizontal zueinander, wodurch sowohl bei Tage wie in der Dunkelheit schon von weitem zu erkennen ist, in welcher Einstellung sich der Apparat befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49595D DE676068C (de) | 1937-04-09 | 1937-04-09 | Selbstanzeigender Alarmschussapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49595D DE676068C (de) | 1937-04-09 | 1937-04-09 | Selbstanzeigender Alarmschussapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676068C true DE676068C (de) | 1939-05-25 |
Family
ID=7080957
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE49595D Expired DE676068C (de) | 1937-04-09 | 1937-04-09 | Selbstanzeigender Alarmschussapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676068C (de) |
-
1937
- 1937-04-09 DE DEE49595D patent/DE676068C/de not_active Expired
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