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Bewegungsvorrichtung für Reklametafeln o. dgl. an Türen Man hat bereits
vorgeschlagen, Reklametafeln, Schilder o. dgl. an Türen derart beweglich zu lagern,
daß sie aus einer verdeckten Stellung beim Öffnen der Türselbsttätig in das Blickfeld
des Benutzers kom,-men. Für die Bewegung der Schilder sind dabei bereits zahlreiche
Vorrichtungen unterschiedlicher Art vorgesehen worden, die das Schild entweder an
der Türkante oder hinter einem in der Türfüllung befindlichen Fenster sichtbar werden
lassen. Häufig wird die Verstellung durch eine am Türflügel waagerecht verschiebbare
Stellstange herbeigeführt, die in einem gegen das Türscharnier versetzten Gelenk
am Türpfosten gelagert ist. Die Stellstange muß dabei aber frei auf der Rückseite
des Türflügels liegen, und die Größe ihrer Verstellung ist von dem Öffnungswinkei_
der Tür abhängig. Andere Stellvorrichtungen sind mit einem mit dem Türpfosten zur
Anlage kommenden Anschlag versehen und so ausgebildet, daß das Schild beine Öffnen
der Tür unter Federwirkung selbsttätig in die Sichtlage kommt. Diese Vorrichtungen
sind" jedoch für Schiebetüren wenig geeignet, da das Anschlagglied eine Schwenkbewegung
ausführen muß. Überdies ist es schwierig, solche Vorrichtungen verdeckt in dem Rahmen
des Türflügels unterzubringen.
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Die Erfindung betrifft eine Bewegungsvorrichtung, die von einer im.
Türflügel waagerecht verschiebbaren Stellstange Gebrauch macht, jedoch so ausgebildet
ist, daß die Teile bei ihrer Verstellung nicht aus der Ebene des Türflügels heraustreten.
Die Stellvorrichtung, die überdies für Schiebetüren besonders geeignet ist, läßt
sich daher ganz verdeckt im Innern des Türrahmens anordnen. Diese Vorrichtung kennzeichnet
sich
dadurch, daß die Stellstange mit dem Schild durch gleichlaufende, in Führungen bewegliche
Lenker zu einem Lenkerparallelogramm vereinigt ist und beim Schließen der-: Tür
gegen einen am Türpfosten befindlichen:.:. Anschlag stößt, der die Stellvorrichtünb"
gegen die Wirkung einer Feder in ihre die -. Schildverdeckung bestimmende Ausgangslage
zurückdrängt.
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Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb.
i und 2 je eine Ansicht der Stellvorrichtung vor und nach der Verstellung des Schildes,
in Abb.3 -in größerem Maßstabe einen Querschnitt dazu nach Linie XI-XI der Abb.
2 und in Abb. q. die Gesamtansicht einer mit dieser Stellvorrichtung ausgerüsteten
Schiebetür. In dem Türflügel ist in einer waagerechten Führung eine Steilstange
2 1a verschiebbar gelagert, die an dem einen Ende einen Anschlag 22 trägt und mit
dem anderen Ende. unter Wirkung einer Druckfeder 23 steht. ,Die Steilstange Zia
trägt Zapfen 24, 25, an denen zwei Lenker 26, 27 drehbar g@elagert sind, die zusammen
mit dem Schild 28 ein Lenkerparallelogramm ergeben. Die Steilstange 2 1a liegt in
der oberen Rahmenleiste der Tür zwischen Führungsleisten 29 und 3o, von denen die
untere, 29, mit schrägen Ausschnitten 29a versehen ist, in denen sich die Lenker
26, 27 führen. Im übrigen ist die obere Rahmenleiste 3 i der Tür gemäß Abb.3 hohl
ausgeführt, so daß sie die Stellvorrichtung einschließlich des Schildes 28 in der
Schließstellung der Tür verdeckt. In der Einfassung der Tür befindet sich an geeigneter
Stelle ein Anschlag 32.
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Der Anschlag 32 ist so angeordnet, daß die Steilstange beim Schließen
der Tür mit ihrem Anschlag 22 dagegen stößt, ehe die Schließbewegung vollendet ist.
Bei der Weiterbewegung der Tür wird dann die Stellstange Zia bei gleichzeitigem
Spannen der Feder 23 Richtung des Pfeiles 33 in ihre die Schild-@: Baränderung bestimmende
Lage in Richtung ':Aes Pfeiles 33 nach links gedrängt. Dabei stoßen die Lenker 26,
27 gegen die schrägen Kanten der Führungen 29a und heben das Schild 28 in die in
Abb. i abgebildete Deckstellung. Sobald man die Tür öffnet, wird die Stehstange
Zia von der Feder 23 im Sinne des Pfeiles 3¢ nach rechts verschoben. Dabei genügt
schon eine sehr geringe Öffnung der Tür, um das Schild in die volle Sichtstellung
zu bringen, da das Lenkerparallelo. gramm in der abgebildetenAusführung einen großen
Verstellungsweg ergibt.
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Das Schild verbleibt in der Sichtstellung, bis .man die Tür fast vollständig
geschlossen hat.