DE676255C - Selbsttaetiger Kalender - Google Patents

Selbsttaetiger Kalender

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DE676255C
DE676255C DEJ57235D DEJ0057235D DE676255C DE 676255 C DE676255 C DE 676255C DE J57235 D DEJ57235 D DE J57235D DE J0057235 D DEJ0057235 D DE J0057235D DE 676255 C DE676255 C DE 676255C
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DE
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tooth
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teeth
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disk
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DEJ57235D
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English (en)
Inventor
Zdenek Jiskra
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/253Driving or releasing mechanisms
    • G04B19/25333Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/25373Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement
    • G04B19/2538Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement automatically corrected at the end of months having less than 31 days

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Kalender Es sind schon selbsttätige Kalender bekanntgeworden, bei welchen das Datum mechanisch, z. B. durch ein Uhrwerk, eingestellt wird. Hierbei befindet sich hinter einer mit Durchbrechungen versehenen Platte ein System von mehreren mit Kalenderdaten versehenen und durch starre Zwischenlagen voneinander getrennten Scheiben, welche verschiedenartig profilierte, sich teilweise überdeckende Zähne und Zahnlücken von ungleicher Höhe bzw. Tiefe besitzen.
  • Die Steuerung dieser Scheiben der bekannten selbsttätigen Kalender erfolgt entweder durch ein Schaltwerkzeug, das aus mehreren Sperrklinken besteht, oder es sind schon derartige Anzeigevorrichtungen mit springenden Zahlen bekanntgeworden, bei welchen die mehrere Angaben tragenden Scheiben mit verschieden tiefen Ausschnitten von einem gemeinsamen Schalthebel aus verstellt werden und ein Mitnehmen der anderen Scheiben vexhindern oder gestatten. Die Erfindung, welche sich auf die erstgenannten selbsttätigen Kalender bezieht, bedient sich zur Steuerung der Datumscheiben eines solchen zuletzt erwähnten gemeinsamen Schaltwerkzeuges, das für den besonderen Zweck des selbsttätigen Kalenders ausgebildet und in eigenartiger Weise geführt ist.
  • Gemäß der Erfindung weisen die zwischen den drehbaren Anzeigescheiben vorgesehenen, nicht verdrehbaren Zwischenlagen Ausnehmungen mit einer Führungskante auf, längs welcher der periodisch bewegte Schalthebel gleitet. Hierbei greift dieser in die gerade nicht verdeckten Kanten der herausragenden Zähne der Anzeigescheiben ein und nimmt eine, zwei oder mehrere Scheiben des Systems mit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In Fig. i bis 5 sind die mit den betreffenden Angaben versehenen fünf Scheiben in Ansich von vorn veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i die Scheibe I mit den Namen der Tage der Woche, Fig. 2 die Scheibe II mit Monatsnamen, Fig. 3 die Scheibe III mit den Tageszahlen des Monats, .
  • Fig. 4 die Scheibe IV mit den Einern der Jahreszahl, Fig. 5 die Scheibe'V mit den Bezeichnungen »Vormittag« und »Nachmittag«.
  • Fig. 6 ist eine Ansicht einer der zwischen die Angabescheiben eingesetzten ringförmigen Einlagescheiben VI.
  • Fig.7 ist eine Vorderansicht des durch ein Uhrwerk angetriebenen automatischen Kaienders gemäß der Erfindung, Fig.8 eine Seitenansicht zu Fig. j mit teilweisem Schnitt, Fig.9 eine Ansicht des Kalenders von rückwärts bei entferntem Uhrwerk, Fig. io eine Hakenfeder, die die Zähne der Scheiben erfaßt, in Ansicht und Grundriß. Der automatische Kalender besteht aus dem hinteren Deckel 0,, der mit dem Ausschnitt s17 und der Öffnung P4 für die Bezeichnung »Vormittag« und »Nachmittag« versehen ist und das Uhrwerk Qzc trägt, aus den fünf Scheiben I, 1I, 11I, IV, V und aus dem vorderen Deckel 0, der drei Öffnungen besitzt: Die Öffnung P, für die Zahl des Tages und den Namen des Monats, P2 für den Namen des Tages und P3 für die Einer der Jahre.
  • Die obengenannten Bestandteile liegen in der Reihenfolge O, I, 11, 11I, I V, V, 0, konzentrisch übereinander. Die Scheiben drehen sich lose um den festen gemeinsamen Zapfen LT, der auch durch die Mittelpunkte der Platte O und des Deckels 0, hindurchgeht. Zwischen den Scheiben sind die nichtdrehbaren Einlagen VI angeordnet, die die Form flacher Kreisringe haben und verhindern, daß sich die Scheiben gegenseitig mitnehmen. Gegen Verdrehen sind sie durch Vorsprünge N, gesichert, die sich gegen die Kanten des Ausschnittes i1.7 im Deckel 0, abstützen. Sie haben genau profilierte Ausschnitte ill, über welche der Haken Z gleitet. Der Ausschnitt 11.I im Deckel O, braucht nur ein ungefähres Profil zu haben. Die Scheiben tragen Aufschriften bzw. Zahlen und besitzen Fensterchen L, bis L4, durch welche die Aufschriften der unteren Scheiben zu sehen sind. Aufschriften und Fensterchen sind so angeordnet, daß sich bei jeder richtigen Stellung Fensterchen und Aufschriften der einzelnen Scheiben unter den drei Fensterchen der vorderen Platte in der Weise ergänzen, daß sich in ihnen das betreffende volle Datum einstellt. An den Rändern sind alle Scheiben mit Zähnen von ungleicher Höhe versehen. Die Höhe der Zähne und Tiefe der Zwischenräume zwischen den Zähnen wird durch neun konzentrische Kreislinien A, B, C, . D, E, F, G, H, I bestimmt.
  • Zu einer Zahl oder einem Namen, die auf einer und derselben Scheibe stehen, gehört immer ein Zahn.
  • So trägt die Scheibe I (Fig. i) die sieben Namen der Tage der Woche, ist radial in 1-4 Teile geteilt, besitzt. am Umfang sieben Zähne und die Öffnung L, für das Ablesen der Tageszahlen, Monatsnamen und Einer der Jahre.
  • Die Scheibe II (Fig. 2) trägt 25 Monatsnamen, in 25 Teile geteilt (zu je 2, für den Monat März 3), besitzt 25 Umfangszähne und Fensterchen L3 für die Tageszahlen bei jedem zweiten Namen desselben Monats (für den Monat März beim dritten Namen) ; beim ersten Namen ist die Scheibe voll und trägt die Tageszahl i. Ferner besitzt sie Fensterchen L2 für die Einer der Jahre.
  • Die Scheibe III (Fig. 3) trägt 31 Tageszahlen, ist radial in 31 Teile geteilt, besitzt 31 Umfangszähne und Fensterchen L,, für die Einer der Jahre.
  • Die Scheibe IV (Fig. 4) trägt 25 Zahlen (Einer der Jahre), ist radial in 25 Teile geteilt, besitzt 25 Umfangszähne und keine F ensterchen. Die Zahlen gehen zweimal von o bis 9, und hinter jeder Zahl eines Schaltjahres wiederholt sich die nachfolgende Zahl einmal.
  • Die Scheibe V (Fig. 5) trägt auf der hinteren, d'. i. auf der dem Deckel Y zugekehrten Seite wechselweise acht Bezeichnungen »Vormittag« und »Nachmittag«, ist radial in acht Teile geteilt, besitzt acht Umfangszähne und keine Fensterchen.
  • Die Form der Zähne und ihrer Zwischenräume sind durch die Schnittpunkte der betreffenden Kreislinien A, B, C usw. und der betreffenden Strahlen i, 2, 3 usw. bestimmt. Auf der Rückseite, d. i. auf der Seite des Deckels 0" bewegt sich lose um den Zapfen U der flache Hebel I', der mit einer flachen Feder Z versehen ist (s. auch Fig. io), dessen Ende um 9o° derart umgebogen ist, daß es auf den Zähnen der Scheiben I bis V senkrecht zu ihrer Ebene liegt und in diese Zähne in den Ausschnitt 31 eingreift.
  • Die Vorrichtung funktioniert in der folgenden Weise: Die Zähne und Zwischenräume der konzentrierten Scheiben überdecken einander teilweise und haben verschiedene Höhen. Wird der Hebel Y im Sinne des Uhrzeigers bewegt, dann nimmt der Halsen Z nur die höchsten Zähne jeder Kombination der Scheiben mit und dreht somit nur jene Scheiben, die diesen Zähnen entsprechen. Die übrigen Scheiben bleiben in Ruhe. Der Haken Z nimmt die Zähne immer nur bis zur Kante k-1 des Ausschnittes NI mit, wo er stehenbleibt, so daß sich in jeder Ruhelage die Eingriffskante eines Zahnes jeder Scheibe mit dieser Kante k-1 deckt.
  • Der Ausschnitt iVI ist folgendermaßen ausgebildet: Der Ausschnitt ist etwas länger als 1/, des Umfanges der Kreislinie B, damit der Haken Z bei jeder Bewegung den Zahn der Scheibe I noch erfassen kann, und die Innenkante des engen Teiles des Ausschnittes M vom Punkt f bis zum Punkt g wird durch die lireislinie B gebildet. Der Punkt g ist der Schnittpunkt der Kreislinie B und des Strahles, der von der oberen Kante k-1 um =/2;, oder etwas weniger des Umfanges der Kreislinie B konzentrischen Kreislinie entfernt ist. Vom Punkt g führt die Kante zum Punkt h, ,l. i. zum Schnittpunkt der Kreislinie D mit dem Strahl, der von der Kante h-1 um 2/31 des Umfanges der konzentrischen Kreislinie entfernt ist. Vom Punkt h .führt die Kante zum Punkt j, d. i. zum Schnittpunkt der Kreislinie I mit dem Strähl, der von der Kante k-1 um 112,, oder etwas mehr des Umfanges der konzentrischen Kreislinie entfernt ist. Dann folgt die Kante der Kreislinie I bis zur radialen Kante k-1.
  • Bei den. Schwingbewegungen des Hebels I' wechseln die Schwingungen, die das Datum (um Mitternacht) ändern, mit den Schwingungen, die nur :>Vormittag« in »Nachmittag« (mittags) ändern, denn die Scheibe V ist so ausgebildet, daß an ihrem Umfang die tiefen und seichten Einschnitte wechseln. Durch den tiefen Einschnitt sinkt der Haken Z auf die Zähne der übrigen Scheiben und ändert das Datum; durch den seichten Einschnitt bleibt der Haken gehoben und ändert das Datum nicht.
  • Das Einstellen und Auswechseln der einzelnen Angaben geschieht in folgender Weise, vorausgesetzt daß bei der Scheibe V der tiefe Einschnitt eingestellt ist'.
  • i. Normale Veränderungen der Daten des Kalenders während eines Monats.
  • Diese normale Veränderung gilt für alle Tage zwischen dein 4. und 28. jedes Monats; dabei sind bei der Scheibe III nur die durch die Kreislinie D und E begrenzten Zähne in Eingriff, d. i. vom Zahn Nr. 28 bis Nr. 4 im Sinne des Uhrzeigers. Bewegt sich der Haken Z von f nach k-1, dann gleitet er zunächst auf der Kante f, g, da er durch seine Elastizität gegen diese Kante ständig gedrückt wird, und nimmt zuerst die Zähne der Scheiben V und I mit. Die Zähne der übrigen Scheiben kann er noch nicht mitnehmen, da sie in radialer Richtung niedriger als der feste Teil f, g und deshalb durch diesen Teil verdeckt sind. Hinter dem Punkt g geht der Haken Z auf den Zahn der Scheibe II über, dessen obere Kante auch in der Kreislinie B liegt. Der Haken Z kann diesen Zahn nicht mitnehmen, weil die Eingriffskante dieses Zahnes von k-1 um zwei Zähne, d. i. um 2/.,, des Umfanges, entfernt ist und die obere Eingriffsecke des Zahnes deshalb noch hinter dem Punkt g- verdeckt ist. Der Haken Z gleitet also auf der Höhenkante des Zahnes der Scheibe TI und rutscht, indem er durch die eigene Elastizität gegen den Umfang der Scheibe III gedrückt wird, an ihrer schiefen Kante ab. Bei der weiteren Bewegung fährt er auf den Zahn dieser Scheibe III auf, nimmt sie mit und drückt alle drei Zähne, d. i. die Zähne der Scheiben I und II, die er bisher ständig mitgenommen hat, und den Zahn der Scheibe III unter die Kante k-1, so daß sich die Eingriffskanten dieser drei Zähne mit der Kante k-1 decken. Da dem Zahn der Scheibe I der Name des Tages und dem Zahn der Scheibe III die Zahl des Tages entspricht, wurde dadurch das Datum innerhalb des Monats ausgewechselt. Der Name des Monats ist geblieben, da der Zahn der Scheibe II nicht bewegt wurde.
  • a. Änderung der Monate.
  • Nach dem 28. bzw. 29., 30. oder 31. Tage wird der betreffende Monat geändert, und in den Fensterchen der Platte O erscheint der Name des nächsten Monats, gegebenenfalls auch die Zahl des nächsten Jahres: Dieser Änderungen gibt es zwölf für das Jahr, und sie können in vier Kategorien gemäß der Länge der Monate geteilt werden.
  • a) Funktion des Kalenders für einen Monat mit 31' Tagen (z. B. Januar).
  • Am 28. Januar ist bei der Scheibe III der Zahn Nr. 29, der dem 29. Tage entspricht, für den nächsten Eingriff vorbereitet. Der Zahn Nr. 30 ist aber höher als Nr.29 und ragt deshalb über die Kante g, 1c heraus, so daß bei dem nächsten Eingriff der Haken Z diesen Zahn erfassen und zwei Zähne der Scheibe III mitnehmen würde. Dies geschieht jedoch nicht, weil dieser Zahn 111 2,9 durch den Zahn Nr. 3 der Scheibe II überdeckt wird, die bis zum 3i. Tage in Ruhe bleibt. Unter dem Zahn III 29 befindet sich der Zahn 11 2 in Eingriff, der jedoch von dem Haken Z nicht erfaßt wird, weil der Zwischenraum hinter dem Zahn 11129. nicht genug tief ist.
  • Am 29. Januar ist der Zahn III 30 für den Eingriff bereit. Der nächste höhere Zahn, das ist 1113 1, wird wieder durch den Zahn 11 3 verdeckt.
  • Am 30. Januar kommt der Zahn 111 3 i in Eingriff. Der Zahn III i ist noch immer durch den Zahn 113 verdeckt. lern 31. Januar kommt der dem i. Februar entsprechende Zahn III- i in Eingriff, wobei der Zahn 111:2 wieder noch durch den Zahn 113 verdeckt ist. Da jedoch der Zwischenraum hinter dem Zahn III i bis zu der Kreislinie I reicht, sinkt der Haken Z bis zu dem Zahn 11 2, der jetzt frei (das ist nicht verdeckt) ist. Dadurch nimmt der Haken Z bei seiner Bewegung die Scheiben II und III mit, und es erfolgt die Veränderung auf den i. Februar. Jetzt ist jedoch neben 111:2 der große Zahn 11 3 für den Eingriff bereit. Bei der Veränderung auf den 2. Februar wird dieser Zahn ebenfalls mitgenommen, so daß in den betreffenden Fensterchen die zweite Aufschrift »Februar« der Scheibe II (mit Fensterchen) erscheint, die jetzt schon bis zum Ende des Februars stehenbleibt, weil dadurch der nächste Zahn 11 4 in die Eingriffslage gelangte, der wieder niedriger als der Zwischenraum der nächsten Zähne der Scheibe III ist. Vom 2. Februar beginnend sind die Zähne der Scheibe III wieder kurz, so daß der Haken Z immer nur einen Zahn mitnehmen kann, trotzdem beim Monat Februar auf der Scheibe II ein großer, die Kante g, h verdeckender Zahn fehlt, weil der zweite Zahn der Scheibe III hinter der Kante la, j verdeckt ist.
  • b) Funktion des Kalenders für einen Monat mit 28 Tagen, z. B. den Februar eines normalen Jahres.
  • Am 28. Februar ist der Zahn 11129 eingriffsbereit, der nächste Zahn 111 30 ist jedoch höher und überragt die Kante g-h, so daß der Haken Z bei der weiteren Bewegung diesen Zahn erfaßt und die Scheibe III um zwei Zähne dreht, so daß sich demzufolge in dem betreffenden Fensterchen gleich der 30. Februar zeigen würde. Da jedoch der Zwischenraum III 3o bis 111 31 zur Kreislinie F reicht und der Zahn 11 4 zur Kreislinie E, erfaßt der Haken Z nach dem Abgleiten in den Zwischenraum 11130 bis 11131 auch den Zahn 114 und verdreht die Scheibe II um einen Teil, wodurch im Fensterchen die volle Aufschrift der Scheibe II »i. März« erscheint; die Scheibe III ist dabei durch II verdeckt.
  • Am i. März ragt über die Kante g-h der Zahn III i heraus, der von dem Haken Z erfaßt wird, so daß III wieder um zwei Teile verdreht wird, wodurch unter das betreffende Fensterchen in der Platte O die Zahl des ersten Tages gelangt. Zugleich wird aber der Zahn 115 mitgenommen, und dadurch ist unter das betreffende Fenster das Datum »2. März« eingestellt, das wieder .die Scheibe III verdeckt.
  • Am 2. März wird der Zahn 111 3 eingestellt, der zwar nicht höher ist als die Kante g-h, jedoch hinter der Ecke h. ein wenig hervorgezogen ist, weil der Zahn III i, durch welchen die Scheibe auf das vorhergehende Datum eingestellt worden ist, oben eine Nase besitzt, gegen die sich der Haken Z abgestützt hat, so daß die Scheibe III um etwas mehr als um 1/3i des Umfanges vorgeschoben und dadurch der Zahn 111 3 hinter der Ecke 7a etwas hervorgezogen wurde. Der Haken Z hat sich gegen die Nase des Zahnes III i abgestützt, weil er unter diesen nicht herabrutschen konnte, und zwar wurde er durch die nicht genügende Tiefe des Zwischenraumes 11 5 bis 11 6 daran gehindert. Der Haken Z erfaßt nämlich jetzt bei seiner Bewegung die Zähne 111 3 und 11 6; dadurch erscheint auf der Scheibe III die Tageszahl 3 und auf der Scheibe II das Wort »März« in dem Fensterchen für die Tageszahlen. Bei allen diesen Veränderungen haben sich selbstverständlich auch die Scheiben I und V mitgedreht.
  • Die nächsten Datumveränderungen sind schon normal wie bei Punkt i.
  • c) Funktion des Kalenders für den Monat Februar mit a9 Tagen, d. i. in einem Schaltjahr.
  • Hier wird der Einfluß der dritten Scheibe, d. i. der Scheibe für die Einer der Jahre IV, geltend gemacht. Sie enthält 2o Jahre, d. i. zweimal die Zahlen o bis g. Jedes vierte Jahr ist ein Schaltjahr, und da 2o durch vier teilbar ist, entstehen nach 2o Jahren, d. i. einer Umdrehung der Scheibe IV, dieselben Verhältnisse. Deshalb ist dieFunktion derScheibe IV gemäß den bisher geltenden Regeln des Kalenders zeitlich fast uneingeschränkt. Die Scheibe IV kann nur in dem Falle versagen, wo ein Jahr des Jahrhunderts (z. B. igoo) durch 4 teilbar, aber durch 400 nicht teilbar ist, so daß es kein Schaltjahr ist. Dann muß das Datum von Hand aus vom 28. Februar auf den i. März über den 2g. Februar gestellt werden.
  • Die Scheibe IV besitzt für jede fünfte Zahl einen größeren Zahn, -der demjenigen der Scheibe II ähnlich, jedoch um einen Kreisring niedriger ist, also nur bis zur Kreislinie C reicht.
  • Die Änderung erfolgt in folgender Weise: Am 28. Februar ist der Zahn 11129 für den Eingriff bereit. Der nächste die Kante g-la überragende höhere Zahn 11130 wird durch den höheren Zahn der Scheibe IV überdeckt: dadurch erfaßt der Haken Z nur den Zahn 111 29 und stellt den 2g. Februar ein. Nun ragt über den Zahn der Scheibe IV der Zahn 1113 1. Bei der folgenden Datumänderung erfaßt Z somit den Zahn 1113 1, so daß er wieder die Scheibe III um zwei Teile verdreht, wodurch die Zahl des 31. Tages erscheint. Da der Zwischenraum III 3 i bis III i genügend tief ist, nimmt Z auch den Zahn 11 4 mit, wodurch das Datum »März« eingestellt wird, das die Scheibe III verdeckt. Nun überragt den Zahn der Scheibe IV der Zahn 111 2, der bei der r ichsten Datumänderung gleichzeitig mit dem -i, el gleichzeitig Zahn 11 5 mitgenommen wird. Auf der Scheibe III erscheint dadurch die Zahl e, auf der Scheibe II das Datum »2. März«.
  • Bei der nächsten Datumverschiebung wird nur noch der Zahn 1113 erfaßt, denn der Zahn 4 ist niedrig und wird deshalb schon verdeckt. Gleichzeitig wird der Zahn Il 6 bewegt, wodurch das Datum »3. März« zustande kommt. Die nächsten Datumveränderungen sind normal wie bei Punkt i.
  • d) Funktion des Kalenders für einen Monat mit 3o Tagen (z. B. April).
  • In diesem Falle ist ein kurzer Zahn der Scheibe II, welcher einem Monat von 3o Tagen entspricht und die Veränderung bewirkt, z. B. der Zahn 11 9 für die Veränderung von April auf Mai, um einen Kreisring höher als der gleiche Zahn für einen Monat von 31 Tagen. Er ragt deshalb schon in dem Zwischenraum 111 31 bis III i hervor, der der Zahl des 3i. Tages entspricht. Bei der Bewegung des HakensZ dreht sich zwar die ScheibeIII normal auf das Datum 31, nimmt aber den Zahn 11 9 finit, wodurch die Scheibe von dem Datum »i. Mai« verdeckt wird. Der Zahn II i o, der vorher die von k-1 uin 2g1 entfernten höheren Zähne der Scheibe III verdeckt hat, hat sich jetzt um 1/,5 weiterbewegt, wodurch der Zahn 111 2 abgedeckt ist. Bei der nächsten Änderung nimmt Z den Zahn 111 2 mit, wodurch er die Zahl des Tages 2 einstellt und den Zahn II i o, mittels welchen er unter das zugehörige Fensterchen in der Platte 0 den anderen Namen »Mai«mit dem Fensterchen, durch welches die Zahl 2 zu sehen ist, verschiebt.
  • Die nächsten Datumänderungen sind nor-, mal (wie bei Punkt i). 3. Jahresänderungen.
  • a. Normales Jahr Am 31. Dezember sind auf der Scheibe III und auf der Scheibe 1I die tiefsten Zwischenräume 111 2 bis III i und 1I i bis 11 25 eingestellt. Bei der Änderung vom 31. Dezember auf den i. Januar sinkt Z bis auf die Zähne der Scheibe für die Einer der Jahre IV und führt eine Bewegung um einen Teil auf das weitere Jahr aus.
  • b. Schaltjahr Bei einem Schaltjahr sind die großenZähne der Scheibe IV über die Kante g-h eingestellt. Damit diese Zähne außer Eingriff, d. i. unter der Kante k-1, gelangen, muß die Veränderung des Jahres auf zweimal erfolgen. Der Haken 7_ erfaßt in den Zwischenräumen III r bis 111 2 und II i bis 11 25, d. i. bei der Änderung auf den i. Januar, den niedrigen Zahn der Scheibe IV und bei der Änderung auf den 2. Januar den hohen Zahn derselben Scheibe. Die ScheibeIV besitzt deshalb die dem Schaltjahr folgende Jahreszahl zweimal. Dann tritt wieder der normale Zustand ein.
  • Damit die Aufschriften der Scheiben genau in den Fensterchen der Platte 0 erscheinen und die gegenseitige Ergänzung eine gefällige sei, müssen die Aufschriften in einer ganz bestimmten Lage angeordnet sein.
  • Die Längsachse der Öffnungen P1 und P, bildet die Gerade a, b, c. Die Verlängerung der Kante k-1 bis zum Punkt b, der nicht im Mittelpunkt der Scheibe liegen muß, schließt mit der Geraden a, b, c einen Winkel r ein. Deshalb müssen alle die Tage und Monate betreffenden Aufschriften in den Achsen a, b bzw. b, c liegen, die auf den einzelnen Scheiben mit den verlängerten Eingriffskanten der betreffenden Zähne im Punkt b einen Winkel r einschließen. Die Einer der Jahre, die zu einer bestimmten, eben in das Fensterchen für die Monate und Tage der Platte 0 eingestellten Achse a, b, c gehören, liegen auf Senkrechten zu dieser Geraden a, b, c, ebenso die Be7eichnungen »Vormittag« und »Nachmittag« (der Winkel S ist ein rechter).
  • Die beschriebene Vorrichtung kann leicht mit Vorteil als Ziffernblatt einer Uhr (Fig.7, 8, 9) verwendet werden. In diesem Falle gehen durch die Hohlwelle U des Kalenders die Zeiger hindurch, und auf der vorderen Platte 0 ist das Ziffernblatt aufgezeichnet. Das Uhrwerk Qu kann ein normales sein, muß nur eine Vorrichtung enthalten, durch welche immer, z. B. um i-2 Uhr mittags und um 12 Uhr Mitternacht, der Kalender verschoben wird. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung ist in Fig. 8 und 9 ersichtlich. Der Hebel I' ist um den Zapfen R drehbar, wird durch die Feder R1 in Richtung zur Kante k-1 gedrückt und besitzt am Ende die Feder Z mit einem Haken. Der Hebel stützt sich mittels des Zapfens S gegen die SpiraleX ab, die auf die Welle des kleinen Zeigers fest aufgesetzt ist und sich somit in 12 Stunden :einmal vollständig umdreht. Dabei hebt sie den Hebel Yin Richtung zum Punkte f ; um 12 Uhr endet die Spirale unter dem Zapfen S und bewegt sich, da sie von der Feder R1 gedrückt wird, rasch in Richtung zu k-1 und ändert das Datum bzw. dreht die Scheibe V von »Vormittag:; auf »Nachmittag«. Eine allzu rasche Bewegung des Hebels wird durch die Kante z, der Spirale vermieden, entlang welcher der Zapfen S gleitet, denn diese Kante weicht von der Kreislinie x, deren Mittelpunkt sich im Zapfen R befindet, etwas ab. Das Datum kann auch von Hand aus eingestellt werden, wenn die Uhr etwa von selbst oder durch Vergessen des Aufziehens längere Zeit stehenbleiben sollte, und zwar in der Weise, daß man mittels eines spitzen Gegenstandes u. dgl. die Scheiben direkt in den Fensterchen verschiebt. Nach dem Einstellen des richtigen Datums von Hand aus und Aufziehen der Uhr arbeitet der beschriebene Kalender wieder vollkommen selbständig und verläßlich weiter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE' i. Selbsttätiger Kalender mit einer mechanisch, beispielsweise durch ein Uhrwerk, erfolgenden Einstellung .des Datums, bei welchem sich hinter einer mit Durchbrechungen versehenen Platte ein.System von mehreren mit Kalenderdaten versehenen und durch starre Zwischenlagen voneinander getrennten Scheiben befindet, die am Umfang verschiedenartig profilierte, sich teilweise überdeckende Zähne und Zahnlücken von ungleicher Höhe bzw. Tiefe besitzen, und die von einem -eineinsamen Schalthebel aus verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den drehbaren Anzeigescheiben vorgesehenen, nicht vierdrehbaren Zwischenlagen Ausnehmungen mit einer Führungskante aufweisen, längs welcher der periodisch von der Uhr oder auch von Hand bewegte Schalthebel o. dgl. gleitet, der hierbei in die gerade nicht verdeckten Kanten der herausragenden Zähne der Anzeigescheiben eingreift und eine, zwei oder mehrere Scheiben des Systems mitnimmt. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigesystem aus vier drehbarenAnzeigescheiben besteht, von denen die erste die sieben Wochentage und sieben Durchbrechungen zum Sichtbarmachen der übrigen Datumangaben aufweist. 3. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Scheibe 25 Monatsnamen (für jeden Monat zweimal, für den Monat März dreimal hintereinander) trägt und 25 Umfangszähne und Durchbrechungen für das Ablesen der Tageszahlen bei jedem zweiten Namen desselben Monats (bei Monat März beim dritten Namen) und weitere Durchbrechungen für das Ablesen der Einer der Jahre besitzt, während beim ersten Namen der einzelnen Monate die Scheibe voll ist und die Zahl des ersten Tages trägt. q.. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne der Monatsscheibe in Richtung des Umfanges verlängert sind, um ein vorzeitiges Mitnehmen der Monatsscheibe durch den Schalthebel o. dg1. zu verhindern. 5. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Scheibe die 31 Monatstage trägt und Durchbrechungen für das Ablesen der Einer der Jahre besitzt. &. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Scheibe 25 Zahlen trägt, die den Einern der Jahre entsprechen, und 25 Umfangszähne besitzt, während die Zahlen in den Gruppen von o bis g zweimal nacheinander derart angereiht sind, daß jede vierte Zahl sich einmal wiederholt. 7. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i bis 3, 5 und 6, bei welchem die Betätigung des Schaltwerkzeuges durch die Uhr jeweils alle 12 Stunden erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere, von den übrigen Scheiben durch eine gleichartige starre Zwischenlage getrennte Hilfsscheibe vorgesehen ist, die. vermöge ihrer Profilierung ein Weiterschalten des Kalenders erst nach 2d. Stunden zuläßt und die zur Erleichterung des Richtigstellens der Uhr auf ihrer Rückseite die Aufschriften »Vormittag« bzw. »Nachmittag« in mehrfacher Wiederholung trägt. B. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel für die Anzeigescheiben mit einem federnden Haken zusammenwirkt, der während des Schaltvorgangs an den durch die Ausschnitte und Zähne gebildeten Profilkanten derZwischenscheiben nachgiebig entlang gleitet. g. Selbsttätiger Kalender nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zu rasche Bewegung .des Schalthebels durch eine bogenförmige Kante des vom Uhrwerk stetig weiterbewegten Uhrwerknockens gebremst wird, auf der der Zapfen des Schalthebels beim Verstellen gleitet und die ihrer Form nach von der vom Mittelpunkt beschriebenen Kreislinie etwas abweicht.
DEJ57235D 1936-03-30 1937-02-26 Selbsttaetiger Kalender Expired DE676255C (de)

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DEJ57235D Expired DE676255C (de) 1936-03-30 1937-02-26 Selbsttaetiger Kalender

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154044B (de) * 1956-07-10 1963-09-05 Rudolf Demuth Von einem Uhrwerk zu schaltendes Kalenderwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1154044B (de) * 1956-07-10 1963-09-05 Rudolf Demuth Von einem Uhrwerk zu schaltendes Kalenderwerk

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