DE676262C - Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Querschnittsform aufzubringenden Wicklung - Google Patents
Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Querschnittsform aufzubringenden WicklungInfo
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Description
- Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Quersohnittsform aufzubringenden Wicklung Die Herstellung von Wicklungen in der üblichen Weise aus Draht genügt nur für verhältnismäßig geringe Querschnitte. Für grö-. ßere Querschnitte ist Wicklung aus Band Üblich, wobei das Band auf dem Kern flach liegt. Bei einlagigen Wicklungen, wie sie z. B. bei Schieberwiderständen oder durch Schieber regelbaren Drosseln vorkommen, ergibt sich somit eine verhältnismäßig große Länge der Wicklung.
- Es sind weiter Wicklungsarten bekannt, bei denen flächenhafte Einzelelemente aufeinandergeschichtet und durch Zwischenglieder, die fahnenartige Ansätze der Einzelelemente verbinden, zu einer fortlaufenden Wicklung geschaltet werden. Es ist weiter bekannt, diese fahnenartigen Ansätze, die stets paarweise an den flächenhaften Einzelelementen vorhanden sind, ebenfalls paarweise aus der Elementebene herauszudrehen oder umzulegen. Der Nachteil dieser Wicklungsart besteht darin, daß stets zwei Fahnen umzubiegen und daß ferner zwecks Verbindung zu einer fortlaufenden Wicklung stets Zwischenglieder erforderlich sind.
- Die vorliegende Erfindung will unter Beibehaltung der flächenhaften Einzelelemente, die in einfachster Weise durch Stanzen aus einer Blechplatte herzustellen sind, noch einen anderen Zweck erreichen. Die Anschluß- und Verbindungsteile sollen aus einem Stück mit dem Wicklungselement hergestellt sein, um jedes beliebige Material für die Herstellung der Wicklung benutzen zu können. Handelt es sich z. B. um einen Schieberwiderstand, so kommt als Material Konstantan oder einer der neuzeitigen Stähle, z. B. Chromnickel, in -Frage. Das erstere läßt sich löten, das zweite .nicht. Ebenso ist es bei der Herstellung von widerstandsbeheizten Ofen. Bei einer Drossel oder bei einem Transformator kommt als Wicklungsmaterial Kupfer oder aus besonderen Gründen,` Gewicht oder Rohstoffmangel, Aluminium in Frage. Das letztere läßt sich ebenfalls nicht löten. Erfindungsgemäß wird daher dem Element eine solche Form gegeben, daß, abgesehen von der bereits erwähnten sehr billigen Herstellbarkeit durch Stanzen, als Grundstoff jedes beliebige Material verwendet werden kann, ohne daß es zum Ansetzen der Anschluß- oder Verbindungsteile an die eigentliche Windung eines Lötens oder Schweißens bedarf.
- Abb. i zeigt in der Ansicht ein Wicklungselement im ersten Fertigungsgang als Stanzteil, Abb. 2 das aus diesem Teil hergestellte fertige Element. Es besteht aus der als flächenhafter Körper ausgebildeten geschlossenen Schleife a, die eine Einzelwindung darstellt. Die Form dieser ist in der Abb. i beispielsweise, z. B.. zum Aufbau eines Ofens, rechteckig dargestellt. Es steht natürlich nichts im Wege, der Einzelwindung jede beliebige Form zu geben. Mit dieser Schleife aus einem Stück hergestellt sind zwei zum Anschluß oder zur Verbindung mit der nächsten Windung dienende Ansätze b, b. Aus dieser durch Stanzen mit jedem gewünschten Stromwegquerschnitt herstellbaren Grundform wird nun das Einzelelement dadurch gebildet, daß der eine Lappen bin der in der Abb. i gestrichelt dargestellten Bruchlinie f umgelegt wird, so daß die aus der Abb. 2 ersichtliche Form entsteht. Bei dies.ei' verläuft also nunmehr der Lappen b, der _iü der jetzigen Lage zur Verbindung mit detr";": nächsten Element dient, mit seiner Fläcfi e*-parallel zu der des anderen Lappens b, der z. B. als Endanschluß oder als Anzapfung dienen kann, kreuzt aber diesen letzteren, so daß Anfang und Ende der Einzelwindung übereinanderliegen.
- Zur Isolierung der einander überlappenden Teile ist das Stück c aus einem geeigneten Isoliermaterial dazwischen geschoben, und durch alle drei Teile.b, b und c geht ein Loch d, um mehrere Elemente in der weiter unten beschriebenen Weise miteinander mchanisch und leitend verbinden zu können.
- Der Zusammenbau dieser Elemente zu einer fortlaufenden Wicklung geschieht nun derart, daß das erste Element nach Abb.2 auf den Kern der Wicklung, im vorliegenden Beispiel (Ofen) also etwa auf eine Muffel, aufgeschoben wird. Auf dieses Element folgt eine geeignete isolierende Zwischenschicht e, die entweder lose oder zwecks bequemerer Montage mit dem Element verbunden sein kann, dann wieder ein Element usf., bis die gewünschte Windungszahl erreicht ist. Die mechanische und elektrische Verbindung wird dann dadurch hergestellt, daß durch die übereinanderstimmenden Löcher D aller Elemente ein isolierter Bolzen hindurchgezogen wird, der die Anschlüsse b zusammenpreßt, so daß eine vollkommen leitende Verbindung von einer zur anderen gebildet wird.
- In der Abb. 2 ist das isolierende Zwischenstück so dargestellt, daß es nicht die ganze Fläche der Schleife a bedeckt, sondern ringsum einen mehr oder weniger breiten Streifen frei läßt. Für den Fall der Verwendung der Wicklung bei einem Widerstand können diese freien Teile als Kühlrippen dienen. Es steht nichts im Wege, dieses isolierende Zwischenstück so breit auszubilden, daß es die ganze Fläche von a bedeckt. Insbesondere ist hierbei die Möglichkeit gegeben, z. B. beim Aufbau eines Schieberwiderstandes, die Einzelelemente durch eine Oxyd- oder Emailleschicht voneinander zu isolieren. Zu bemerken ist ebenfalls noch, daß der Aufbau der Wicklung bei genügender mechanischer Festigkeit auch ohne Kern (bzw. Muffel) erfolgen kann. In diesem Fall sind statt des einen die Ansätze b durchsetzenden Loches d nach Bedarf noch weitere Löcher g für das Durchziehen eines isolierten Bolzens vorzusehen. Die Vorteile der Erfindung sind die einfache und daher wesentlich verbilligte Herstellung der Einzelwindungen und der aus sb,nen gebildeten Wicklung, vor allem aber die xi,#.ƒglichkeit, infolge der eigenartigen Form weiteren Fertigung aus einem einfachen Stanzstück zwei einander überlappende Teile bilden zu können, wie sie für. die Verbindung der Einzelelemente zu einer fortlaufenden Wicklung erforderlich sind. Bei der Bildung dieser einander überlappenden Teile ist keinerlei Lötung oder Schweißung erforderlich, so daß jede Einschränkung in bezug auf das für die Einzelwirkung verwendete Metall fortfällt. Das ist besonders wichtig bei nicht schweiß- oder lötfähigen Sonderlegierungen für hohe Temperaturen oder beim Ersatz von Kupferwicklungen durch Aluminium.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Ouerschnittsform aufzubringenden Wicklung in Form einer flächenhaften, in ihrem UmriB dem Kern entsprechenden Schleife mit zwei fahnenartigen, einander parallelen Ansätzen, die zwecks Zusammenbaus mit weiteren Elementen derselben Art umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nur einer dieser Ansätze (b) derart umgelegt ist, daß er mit seiner Fläche der Fläche des zweiten Ansatzes parallel, aber in seiner Richtung senkrecht zu ihm verläuft, so daß beide Ansätze sich kreuzend überlappen.
- 2. Element nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die nach Anspruch i sich kreuzenden Fahnen (b, b) ein Isolierstück (c) geschoben wird, wobei beide Fahnen und das Isolierstück mit einer alle drei Teile durchsetzenden Bohrung (d) versehen sind.
- 3. Element nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für seine Isolation von dem benachbarten beim Zusammenbau ein mit ihm fest verbundener oder loser, aus einem geeigneten Isoliermaterial hergestellter Ringkörper (e) verwendet wird, der die Seitenfläche des Elementes entweder vollkommen oder teilweise abdeckt.
- 4. Element nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolierung von dem benachbarten Element oder der Anschluß- und Verbindungsteile voneinander ein Oxyd- oder Emailleüberzug vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER97135D DE676262C (de) | 1936-08-21 | 1936-08-21 | Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Querschnittsform aufzubringenden Wicklung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER97135D DE676262C (de) | 1936-08-21 | 1936-08-21 | Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Querschnittsform aufzubringenden Wicklung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676262C true DE676262C (de) | 1939-06-01 |
Family
ID=7419715
Family Applications (1)
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| DER97135D Expired DE676262C (de) | 1936-08-21 | 1936-08-21 | Element zur Bildung einer fortlaufenden, auf einen Kern beliebiger Querschnittsform aufzubringenden Wicklung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676262C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975899C (de) * | 1941-05-17 | 1962-11-29 | Aeg | Schaltdrossel mit hochwertigem ferromagnetischem Ringkern fuer Kontaktumformer |
| DE2818542A1 (de) * | 1978-04-27 | 1979-10-31 | Vacuumschmelze Gmbh | Hochstromdrosselspule |
| DE4004019A1 (de) * | 1990-02-09 | 1991-08-14 | Magnet Motor Gmbh | Magnetspule aus gestapelten blechen, elektrische maschine mit magnetspulen aus gestapelten blechen, verfahren zur herstellung von magnetspulen |
-
1936
- 1936-08-21 DE DER97135D patent/DE676262C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975899C (de) * | 1941-05-17 | 1962-11-29 | Aeg | Schaltdrossel mit hochwertigem ferromagnetischem Ringkern fuer Kontaktumformer |
| DE2818542A1 (de) * | 1978-04-27 | 1979-10-31 | Vacuumschmelze Gmbh | Hochstromdrosselspule |
| DE4004019A1 (de) * | 1990-02-09 | 1991-08-14 | Magnet Motor Gmbh | Magnetspule aus gestapelten blechen, elektrische maschine mit magnetspulen aus gestapelten blechen, verfahren zur herstellung von magnetspulen |
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