DE676265C - Schmiervorrichtung fuer die Lagerung einer Spindel mit hoher Umlaufzahl - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer die Lagerung einer Spindel mit hoher Umlaufzahl

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DE676265C
DE676265C DESCH102330D DESC102330D DE676265C DE 676265 C DE676265 C DE 676265C DE SCH102330 D DESCH102330 D DE SCH102330D DE SC102330 D DESC102330 D DE SC102330D DE 676265 C DE676265 C DE 676265C
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spring washer
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spindle
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lubricating device
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/36—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16N—LUBRICATING
    • F16N13/00—Lubricating-pumps
    • F16N2013/003—Flexible-wall pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für die Lagerung einer Spindel mit hoher Unlaufzahl Die Erfindung bezieht sich auf die Schmierung von nachgiebig angeordneten Wälzlagern. Sie geht von der bekannten Bauart von Wälzlagern aus, bei der die Spindel durch Federscheiben in der Weise in. der Längsrichtung gestützt ist, daß jede Federscheibe unter Spannung stets auf einem im Lagezkörper sitzenden Stützring und einem auf der Spindel sitzenden Trabgrixig aufliegt. Eine solche Federscheibe nutzt die Erfindung zur Förderung von Schmieröl aus, indem beim Hinundhergehen der Spindel durch die dabei stattfindende abwechselnde Vergrößerung und Verkleinerung des Raumes zwischen der Federscheibe und dem Stützring Schmieröl abwechselnd aus einer ölkammer über die Umfangsfläche des Tragringes und den äußeren Rand der Federacheibie angesaugt und über den inneren Rand in das Lager gedrückt wird.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i die Federscheibe in der Ansaugstellung und Abb. 2 in Stellung für das Ausstoßen des öles. Die Schmierung vollzieht sich wie folgt: Eine sich stets in durchgebogenem Zustand befindliche Federscheibe g liegt bei der in Abb. i gezeichneten Stellung der Spindel ,a mit ihrem mittleren Teil an die Kante i des Tragringes e und mit ihrem inneren Rand an einem Stützring h an. Zwischen dem äußeren Rand der Federscheibe g und dem Stützring h ist bei dieser Stellung entweder, wie in Abb. i gezeichnet, ein wirklicher Spalt, oder der äußere Rand der Federscheibe g berührt ganz leicht den Stützringh.
  • Bei der in Abb. 2 gezeichneten Stellung ist der Spaltk geschlossen, die Federscheibeg am mittleren Teil durchgebogen und damit der Raum hl verkleinert. Die Federscheibe g liegt hier mit festem Druck und - breiter Fläche am äußeren Rand des Stützringes h an. Abb. 2 zeigt die Federscheibe, wenn sie vom inneren Spannringansatz des Stützringes h durch das in dem Raum hl unter Druck gesetzte öl abgehoben ist. Die Förderung des Schmieröles ,geht in folgender Weise vor sich: Bewegt sich die Spindela aus der Stellung, die sie in Abb. 2 hat, in die Stellung nach Abb. i, also nach links hin, so hört die Berührung zwischen dem äußeren Rand der Federscheibe g und dem Stützring lt vollständig ,auf iod-er wird ganz lose.
  • Die Berührung des mittleren Teiles der Federscheibe g an der Kante i des Tragringes e und des inneren Randes der Federscheibe g mit dem Stützring h bleibt dagegen aufrechterhalten. Es tritt somit eine Vergrößerung des Raumes h1 zwischen der Federscheibe g und dem Stützring /Z ein, und ,es wird infolgedessen aus einer ölkammer durch Kapillarspalt zwischen dem Tragringe und dem Lagekörper b öl auf dem Weg über e1 und k in den Hohlraum hl angesaugt. Bewegt sich dann die Spindel a aus der Stellung, die sie in Abb. t hat, wieder in die Stellung nach Abb. z, also nach rechts hin;' s,o wird der Spalt h geschlossen und die Federscheibe g durch den Druck auf ihren mittleren Teil durchgebogen, so daß der Raum hl zwischen Federscheibe g und rechter Stützfläche k verkleinert wird.
  • Dadurch wird das Öl aus diesem Raum herausgepreßt. Da die das Durchbiegen der Federscheibe g verursachende Kante i der äußeren Stützkante der Federscheibe näher liegt, ist der Stützdruck an der äußeren Kante der Federscheibe größer als an ihrer inneren Kante. Der Rücklauf des angesaugten Öles in dem Raum ltl wird dadurch entsprechend gedrosselt. Das Öl nimmt den Weg des geringsten Widerstandes und hebt, unter Druck gesetzt, die Federscheibe g am inneren Rand vom Spannringansatz lt ab zum Ablauf aus dem Raum hl. Das ausgestoßene Öl wird sofort von dem Luftwirbel (erzeugt durch die umlaufenden Kugeln, Drehzahlen je Minute 2o ooo und größer) erfaßt und unter Zurücklassung eines dünnen Ölhauches über die Laufteile nach außen geschleudert, wu es sich. zu neuem Kreislauf sammelt. Erwähnt sei noch, daß sich diese Schmierung durch mehr oder weniger große Im-?ulse der Federscheibe g, verursacht durch die wechselnden Axialbeanspruchungen während des Betriebes, vollkommen automatisch regelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung für die Lagerung einer Spindel mit hoher Umlaufzahl und durch Federscheiben in der Weise in der Längsrichtung gestützten Wälzlagern, daß jede Federscheibe unter Spannung stets auf dem Stützring und dem Tragring aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Federscheibe (g) beim Hinundhergehen der Spindel (a) dadurch zur Förderung von Schmieröl ausgenutzt wird, daß durch die dabei stattfindende abwechselnde Vergrößerung und Verkleinerung des Raumes (hl) zwischen der Federscheibe (g) und dem Stützring (h) Schmieröl abwechselnd aus einer Ölkammer über die Umfangsfläche des Tragringes und den äußeren Rand der Federscheibe angesaugt und über den inneren Rand in das Lager gedrückt wird.
DESCH102330D 1933-10-04 1933-10-04 Schmiervorrichtung fuer die Lagerung einer Spindel mit hoher Umlaufzahl Expired DE676265C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006224B (de) * 1951-06-07 1957-04-11 Vulcan Res Corp Einrichtung zur Schmierung eines Antriebsmechanismus
DE1042304B (de) * 1954-05-04 1958-10-30 Spicer Hardy Ltd Kaefigloses Nadellager
DE975981C (de) * 1952-02-20 1963-01-03 Siemens Ag Wellenabdichtung fuer Lager, insbesondere solche von elektrischen Maschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1006224B (de) * 1951-06-07 1957-04-11 Vulcan Res Corp Einrichtung zur Schmierung eines Antriebsmechanismus
DE975981C (de) * 1952-02-20 1963-01-03 Siemens Ag Wellenabdichtung fuer Lager, insbesondere solche von elektrischen Maschinen
DE1042304B (de) * 1954-05-04 1958-10-30 Spicer Hardy Ltd Kaefigloses Nadellager

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