DE677016C - Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines Steuergleichrichters - Google Patents
Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines SteuergleichrichtersInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/26—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
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Description
- Einrichtung zur Regelung der Spannung von wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines Steuergleichrichters Bei Wechselstromsynchrongeneratoren hat man mit Erfolg versucht, die bisher verwendeten umlaufenden Erregermaschinen durch Steuergleichrichter zu ersetzen, die von den Klemmen der erregten Maschine gespeist werden. Die Steuerung der Gleichrichter erfolgt durch Änderung ihrer Gitterspannung.
- Will man bei Wechselstromsynchrongeneratoren mit Steuergleichrichtern zur Speisung ihrer Erregung eine selbsttätige Spannungsregelung vorsehen, so könnte man zunächst Spannungsregler der bisher üblichen Bauart verwenden. In Frage kommen hier insbesondere die Regler, die einen Widerstand im Erregerkreis der von ihnen geregelten Maschine periodisch kurzschließen, oder andere Regler, die eine Änderung eines Erregerstromes bewirken.
- Es ist weiterhin bereits bekannt, die Spannung von Synchrongeneratoren, deren Erregerstrom von Steuergleichrichtern (Ionengleichrichtern) geliefert wird, dadurch zu regeln, daß die Phasenverschiebung zwischen Gitter- und Anodenspannung des Gleichrichters von der Spannung des zu regelnden Generators abhängig gemacht wird. Man hat hierzu beispielsweise einen Drehtransformator verwendet, der von einem Elektromotor bewegt wird. Auch. Generatoren mit drehbarem Ständer sind zur Erzeugung einer phasenveränderlichen Spannung bekannt.
- Gemäß der Erfindung wird zur selbsttätigen Spannungsregelung eines Wechselstromsynchrongenerators mit einem Steuergleichrichter, dem eine von einem Drehtransformator oder Synchrongenerator mit Antrieb durch einen an die Klemmen des zu regelnden Generators angeschlossenen Motor erzeugte und in der Phase abhängig von der Klemmenspannung des Generators veränderliche Gitterspannung zugeführt wird, zur Verstellung des Drehtransformators oder Ständers des Gitterspannungsgenerators. ein Öldruckregler bekannter Bauart vorgesehen.
- An sich ist es zur Spannungsregelung von Generatoren bekannt, einen von der Spannung des Generators gesteuerten Öldruckservomotor vorzusehen, der einen im Erregerkreis des Generators liegenden Feldregler betätigt. Die Anordnung nach der Erfindung, bei der dieser Öldruckservomotor einen Drehtransformator oder den Ständer einer Synchronmaschine verstellt, die die Gitterspannung für den Steuergleichrichter liefern, hat demgegenüber wesentliche Vorteile bezüglich der Regelgeschwindigkeit. Der Öldruckregler gestattet an sich eine hohe Regelgeschwindigkeit. Diese kann jedoch bei der bekannten Anordnung nicht richtig zur Geltung kommen, da die große Zeitkonstante des Erregerstromkreises der Synchronmaschine dem entgegenwirkt. Läßt man jedoch gemäß der Erfindung den Öldruckregler die Gitterspannung eines im Erregerkreis der Synchronmaschine liegenden Gleichrichters steuern, dann wird dieser Nachteil weitgehend vermieden, weil die Phasenlage der Gitterspannung unmittelbar die Größe des Stromes im Erregerkreis vorschreibt. Dies ist in der Wirkung gleichbedeutend mit der Einschaltung eines entsprechend hohen Ohmschen Widerstandes während der Regelungszeit am Gitter des Gleichrichters. Mit einem im Erregerkreis liegenden Ohmschen Widerstand gemäß der bekannten Einrichtung läßt sich jedoch eine solche künstliche Herabsetzung der Zeitkonstante nicht erzielen, da man dann einen viel zu' hohen Ohmschen Widerstand einschalten müßte, der für den Dauerzustand den Erregerstrom auf einen viel zu kleinen Betrag herabdrücken würde.
- In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. _ Der Wechselstromgenerator z arbeitet auf die Sammelschiene 2. Seine Erregung wird über die Schleifringe 3 von dem Gleichrichter 4 geliefert, der über den Transformator 5 an den Sammelschienen 2 liegt. Die Erregergleichspannung wird durch die Steuergitter 6 geregelt, die an die Klemmen des Synchrongenerators 17 angeschlossen sind.
- Die Regelung des Erregerstromes erfolgt in an sich bekannter Weise durch Phasenverschiebung zwischen Gitterspannung und Anodenspannung bei dem Gleichrichter 4. Zu diesem Zweck ist der Generator 17, der die Gitterspannung liefert, mit einem drehbaren Ständer versehen. Der Generator 17 wird von dem an den Sammelschienen 2 liegenden Motor 15 angetrieben. Die Erregung der Synchronmaschinen 17 und 15 erfolgt mit Gleichstrom von den Sammelschienen 16.
- Die Spannung des Generators 17 ist synchron mit der Spannung der Sammelschienen 2. Ihre Phase ändert der Üldruckregler r9, dessen Spannungsspule über einen Wandler r8. von den Sammelschienen :2 erregt wird.
- Der Öldruckregler wird zweckmäßig nach Art der bekannten Thoma-Regler ausgebildet. Die Spannungsspule wirkt auf einen Steuerkolben ein, der unmittelbar das Drucköl bzw. eine andere Druckflüssigkeit zur Verstellung des Ständers des Generators 17 liefert. Besondere Zwischenorgane sind also nicht erforderlich.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUCfI: Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines in den Erregerkreis eingeschalteten Steuergleichrichters (Ionengleichrichters), dem eine von einem Drehtransformator oder Synchrongenerator mit Antrieb durch einen an die Klemmen des zu regelnden Generators angeschlossenen Motor erzeugte und in der Phase abhängig von der Klemmenspannung des Generators veränderliche Gitterspannung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung des Drehtransformators oder Ständers des die Gitterspannung liefernden Synchrongenerators ein Öldruckregler bekannter Bauart vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES101666D DE677016C (de) | 1931-10-29 | 1931-10-29 | Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines Steuergleichrichters |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES101666D DE677016C (de) | 1931-10-29 | 1931-10-29 | Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines Steuergleichrichters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677016C true DE677016C (de) | 1939-06-16 |
Family
ID=7523913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES101666D Expired DE677016C (de) | 1931-10-29 | 1931-10-29 | Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromsynchrongeneratoren mittels eines Steuergleichrichters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677016C (de) |
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1931
- 1931-10-29 DE DES101666D patent/DE677016C/de not_active Expired
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