DE677514C - Schussspulenfuehler fuer Webstuehle - Google Patents

Schussspulenfuehler fuer Webstuehle

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DE677514C
DE677514C DEV34537D DEV0034537D DE677514C DE 677514 C DE677514 C DE 677514C DE V34537 D DEV34537 D DE V34537D DE V0034537 D DEV0034537 D DE V0034537D DE 677514 C DE677514 C DE 677514C
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DEV34537D
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SCHWENNINGEN TEXTILMASCHF
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußspulenfühler für Webstühle Die Erfindung betrifft einen Schußspulenfühler für Webstühle, welcher in bekannter Weise bei Webstühlen mit selbsttätiger Spulen-oder Schützenauswechslung die Auswechslung einleitet und bei gewöhnlichen mechanischen Webstühlen die Abstellung des Webstuhles bewirkt, wenn das Schußmaterial auf der Schußspule oder -hülse nahezu erschöpft ist. Es sind zu diesem Zwecke Schußspulenfühler mit einem Fühlstift bekannt, bei denen die Anordnung so getroffen ist, daß der Schußfühler in Tätigkeit tritt, wenn infolge des Ablaufens des Schusses von der Schußhülse der die Hülse abtastende Fühlstift eine bestimmte Entfernung von dem festen Standort des Fühlers zur Schußhülse oder aber von der Schützenwand zur Schußhülse anzeigt.
  • Bei den bekannten Schußfühlern dieser Art wird das Fühlergebnis in hohem Maße durch den Stand der Weblade in Anschlagstellung und durch den Stand des Schützen in der Weblade sowie durch eine ganze Anzahl anderer veränderlicher Größen beeinflußt. Es ist bekannt, daß bei leicht ausgeschlagenen Lägern der Kurbelarme die Lade beim Anschlag je nachdem, ob leichte oder schwere Gewebe erzeugt werden, mehr oder weniger zurückbleibt oder nach dem Stand des Webens zu vorkommt. Entsprechend zeigen die bekannten Fühler früher oder später den Ablauf des Schusses von der Schußhülse an, wodurch ein erheblicher Verlust an Schußmaterial vorkommt. Ferner bedingen die bekannten Schußspulenfühler jeweils eine Neueinstellung, wenn dickeres oder dünneres Schußgarn als bisher auf den Webstühlen verarbeitet werden soll.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß der mit einer von der Schußspule beim Anschlagen der Lade entgegen Federkraft längs verschiebbaren Fühlernadel versehene Schußspulenfühler derart ausgebildet ist, daß die Fühlernadel sich beim Abtasten der noch vollen Spule in den Garnlagen festkeilt und beim Auftreffen auf die leere Spulenhülse um die Längsachse dreht und in die das Auswechseln der Spule oder des Schützens bewirkende Stellung gelangt. Hierdurch wird erreicht, daß, gleichgültig, in welcher Lage sich die Lade in Anschlagstellung befindet und welche Lage der Schützen in der Lade einnimmt, und unabhängig davon, ob dickes oder dünnes Schußgarn auf dem Webstuhl verarbeitet wird, eine genaue Arbeitsweise des Fühlers ohne Verwendung einer besonderen Spulen- oder Hülsenform gewährleistet ist. Die auf den Schußhülsen verbleibenden Garnreste werden auf ein Kleinstmaß gebracht; denn solange ein genügender Garnvorrat auf der Schußspule oder -hülse vorhanden ist, dringt die Fühlerspitze, welche zweckmäßig keil- oder meißelförmig ausgebildet ist, zwischen die Garnlagen, so daß die Fühlernadel daran gehindert wird, sich zu verdrehen. Ist dagegen der Garnvorrat bis auf wenige Garnlagen abgelaufen, so kann die Fühlerspitze nicht mehr genügend tief in die Garnlagen eindringen; es vermindert sich daher der Widerstand gegen die Verdrehung des Fühlers, bis schließlich das die Fühlernadel verdrehende elastische Mittel stärker ist als dieser Widerstand, so daß eine Verdrehung und damit das Anhalten des Webstuhles oder die Schützen- oder Spulenauswechslung erfolgt.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist beispielsweise in den Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. z ist eine Draufsicht, Abb. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt. Abb.3 zeigt den Erfindungsgegenstand in Arbeitsstellung bei voller Schußhülse, Abb. 4 denselben in Arbeitsstellung bei beinahe leerer Schußhülse.
  • Der Fühlerkörper i wird mittels nicht dargestellter Stelleisen in bekannter Weise am Brustbaum oder einem sonstigen feststehenden Teil des Webstuhles befestigt. Die Fühlernade12 hat vorn eine keil- oder meißelförmige Spitze 4 und ist entgegen der Kraft der Schraubenfeder5 in einerBohrung6 des Fühlerkörpersi verschiebbar. An der Fühlernadel2 befindet sich ein Nocken 7 (Abb. 2), hinter dem die Feder 5 befestigt ist, die auf den Fühlernadelschaft aufgeschoben ist. Am anderen Ende ist die Feder 5 mit einer einstellbaren Haltevorrichtung 8 fest verbunden. Die Feder 5 wirkt daher nicht nur als Druckfeder, sondern gleichzeitig auch als Verdrehungsfeder, deren Spannung durch die verstellbare Haltevorrichtung 8 beliebig geregelt werden kann. Trifft die in dem Schützen 9 (Abb. 3) befindliche volle Schußspule 3, wenn die in der Zeichnung nicht dargestellte Weblade in Anschlagstellung geht, auf den Fühler 2 auf, so schiebt sich die keilförmige Spitze 4 desselben zwischen die Garnlagen der Schußspule 3, und im weiteren Vorgehen der Lade wird die Fühlernadel 2 entgegen der Kraft der Feder 5 in die in Abb. 3 gezeigte Stellung zurückgedrückt. Die zwischen die Garnlagen dringende Spitze 4 verhindert hierbei ein Verdrehen des Fühlers.
  • Trifft dagegen die Schußhülse io mit nahezu erschöpftem Garnvorrat auf die Fühlernadel 2 auf (Abb. 4), so kann sich die keilförmige Spitze4 nicht mehr zwischen die Garnlagen schieben, und der Widerstand gegen die Drehung der Fühlernadel 2 um die eigene Achse ist so gering, daß er von der Verdrehungskraft der Feder 5 überwunden wird. Die Fühlernadel wird dann in Längsrichtung entgegen der Wirkung der Feder verschoben und gleichzeitig unter der verdrehenden Wirkung der Feder 5 zu einer Teildrehung um die eigene Achse im Sinne des Uhrzeigers veranlaßt. Dabei kommt der Ansatz 7 in den Bereich des Anschlaghebels ii, der mit' einer Welle 12 verbunden ist und bewirkt eine Drehung dieser Welle in Pfeilrichtung. Hierdurch wird in bekannter Weise die Abstellung des Webstuhls bzw. die Einleitung der Spulen-oder Schützenauswechslung bewirkt. Nach diesem Arbeitsgang geht die Fühlernadel 2 unter Einwirkung der Druckfeder 5 in ihre Ausgangsstellung zurück. Eine Führung 13 am Fühlerkörper i sorgt hierbei dafür, daß die Fühlernadel in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird, so daß ihre keilförmige Spitze wieder parallel zu den Garnlagen auf der vollen Schußspule 3 steht.
  • Es können statt der keilförmigen Spitze 4 auch Zungen, Plättchen, Nadeln o. dgl. und an Stelle mechanischer die bekannten elektrischen Übertragungsmittel verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schußspulenfühler für Webstühle mit einer von der Schußspule beim Anschlagen der Weblade entgegen Federkraft längs verschiebbaren Fühlernadel, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlernadel sich beim Abtasten der noch vollen Spule in den Garnlagen festkeilt und beim Auftreffen auf die leere Spulenhülse um die Längsachse dreht und in die das Auswechseln der Spule oder des Schützens bewirkende Stellung gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlerspitze (,4) meißelförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückstellung der Fühlernadel (2) nach erfolgterLängsverschiebungbewirkende Druckfeder (5) einesends an der Fühlernadel (-2), andernends derart einstellbar am Fühlerkörper (i, 8) befestigt ist, daß die Feder (5) gleichzeitig die die Drehung der Fühlernadel bewirkende Verdrehungskraft aufbringt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine Nadelführung (i3), welche die Fühlernadel in der Ruhestellung unverdrehbar hält.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlemadel (2) nach ihrer Verdrehung mit einem Ansatz (7) in die Bahn des Ausrück-oder Steuerhebels (ii) ragt.
DEV34537D 1938-02-01 1938-02-01 Schussspulenfuehler fuer Webstuehle Expired DE677514C (de)

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