DE677732C - Messgeraet zur UEberwachung der Konzentration von Elektrolyten - Google Patents
Messgeraet zur UEberwachung der Konzentration von ElektrolytenInfo
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- DE677732C DE677732C DEI55291D DEI0055291D DE677732C DE 677732 C DE677732 C DE 677732C DE I55291 D DEI55291 D DE I55291D DE I0055291 D DEI0055291 D DE I0055291D DE 677732 C DE677732 C DE 677732C
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Description
- Meßgerät zur Überwachung der Konzentration von Elektrolyten Neben einer laufenden betriebsmäßigen tjberwachung der Zusammensetzung von strömenden Elektrolyten, die mit bekannten Hilfsmitteln durch. geführt werden kann, ist es oft, besonders wenn diese Flüssigkeiten zur Abscheidung von Verunreinigungen neigen und damit eine Gefahr der allmählichen Verkrustung der Elektroden und der Verengung des Querschnittes der Meßröhren besteht, erwünscht, die Überwachung so vorzunehmen, daß nur an einzelnen oder an Sammelproben in bestimmten Zeiträumen die Zusammensetzung oder Konzentration eines Elektrolyten durch Leitfähigkeitsmessung festgestellt wird, wonach dann diese Proben zum Z. wecke anderweitiger Nachprüfungen durch chemische Analyse eine gewisse Zeit aufbewahrt werden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Überwachung der Konzentration von Elektrolyten durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit, bei welcher das Verhältnis des elektrischen Widerstandes einer in eine Pipette eingeführten Elektrolytprobe und des Widerstandes einer unveríinderlichen Vergleichsprobe mit Hilfe von Ohmmetern gemessen wird und die beiden Proben zur Erzielung gleicher Temperaturbedingungen in einem gemeinsamen, mit Flüssigkeit gefüllten Behälter untergebracht sind, insbesondere für die Untersuchung von Elektrolyten, die durch ihren Gehalt an Verunreinigungen Störungen in der Widerstandskapazität hervorrufen. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art kommt es insbesondere darauf an, denselben eine solche Gestalt zu geben, daß nicht nur der in der analytischen Verfolgung chemischer Vorgänge geübte Teil der Belegschaft (ohne Gefährdung für sich und für die empfindlichen Teile der Vorrichtung) mit denselben umgehen kann, sondern auch jeder ungelernte Arbeiter. Dies ist erforderlich, damit bei gelegentlicher Abwesenheit des mit der Analyse beauftragten Laboranten zum angeordneten Zeitpunkt die Probe entnommen und sofort ohne Mühe geprüft werden kann, da das Prüfungsergebnis für die Frage der Vornahme einer betrieblichen Änderungsmaßnahme von entscheidendem Einfluß ist.
- Gemäß der Erfindung ist das nach unten aus dem Behälter herausragende Pipettenende durch einen Schutzmantel von solchem lichten Durchmesser gesichert, daß eine Flasche mit der Probeflüssigkeit von unten nur parallel zur Pipette über das Pipettenende geführt und bis zum Anliegen des Halsrandes der Flasche an einer Gummiplatte hochgeschoben werden kann. In der schematischen Zeichnung ist im Schnitt eine beispielsweise Ausführungsform ohne das elektrische Meßgerät dargestellt.
- Einem als Widerstandsmeßrohr ausgestalteten pipettenartigen Rohr I, das zwischen den Elektrodenräumen 2a, 2b eine zur Herbeiführung einer Widerstandskapazität von geeigneter Größenordnung abgestimmte Verengung aufweist, ist ein verschlossener, mit der Vergleichsflüssigkeit gefüllter Behälter 3 als Widerstandsmeßrohr ähnlich großer Widerstandskapazität beigeordnet ; diese Meßorgane sind in einem flaschenartigen Behälter 4 mit einer den Temperaturausgleich herbeiführenden Flüssigkeitsfüllung untergebracht, der mit einem den Behälter oben abschließenden Deckel 5 versehen ist, durch welchen Pipette und Stromzuleitungen hindurchgeführt sind. An den Behälter schließt sich nach unten die Schutzvorrichtung für das aus ihm herausragende und daher stark gefährdete, in die Probeflüssigkeit eintauchende untere Pipettenende 6 an. Das Pipettenrohr ist aus dem Behälter 4 durch dessen Hals mit Hilfe eines Gummistopfens 7 herausgeführt und zugleich befestigt und trägt am herausragenden Ende eine breite GummiplatteS, auf der der Halsrand der Probeflasche dicht aufliegt. Die Schutzvorrichtung, die mit dem Behälter beispielsweise durch Verkittung starr verbunden ist, ist als Gitter ausgebildet und besteht aus einem aus Stäben zusammengesetzten oder aus Lochblech hergestellten Mantel, dessen lichte Weite gerade gestattet, die Probefiasche von unten her einzuführen und parallel zur Pipettenachse bis zum Aufliegen des Halsrandes auf der Gummiplatte hochzuschieben.
- Nach Überführen in diese Endstellung kann durch eine durch Hebel betätigte Stütze 12 oder durch Unterschieben eines Holzblockes usw. die Flasche in ihrer Stellung für die Dauer der Analyse festgehalten werden. Ein Stativ 10 hält (nicht dargestellt) am oberen Ende den Behälter 4 unverrückbar fest und trägt eine einfache, aus zwei Flüssigkeitsbehältern IIa und IIb mit Gummischlauchverbindung bestehende Ansaugvorrichtung; dabei ist die Beschickung der beiden Behälter und die Behälterstellung am Stativ so bemessen, daß eine Überfüllung der Pipette ausgeschlossen ist.
- Zur Durchführung der Messung wird wie folgt verfahren: Der Behälter 4 an seinem Stativ IO wird in solcher Höhe auf einem Tisch aufgestellt, daß eine weithalsige Pulverflaschew welche etwa bis zu einem Drittel oder bis zur Hälfte mit der Probeflüssigkeit beschickt ist, untergeschoben und ohne Gefahr für das untere Ende der Pipette bis an die Gummiplatte S am äußeren Boden des Behälters hochgeschoben und d festgehalten werden kann. Das obere Ende der Pipette wird durch einen Schlauch mit dem oberen Gefäß 1a des Aspirators verbunden, danach wird durch Senkung des Gefäges IIb in der Pipette der Elektrolvt etwas über die obere Elektrode hochgesaugt, worauf durch einen Schalter das Leitfähigkeitsmeßinstrument eingeschaltet und abgelesen wird. Unmittelbar danach wird die Pipette durch Heben des Gefäßes 11b entleert; sie ist danach für die nächste Messung bereit, für welche sie einmal oder mehrmals mit der neu zu messenden Flüssigkeit durch Hoch saugen und Rücklaufenlassen ausgespült wird.
- Die Vorrichtung eignet sich insbesondere auch für die Betriebskontrolle von Flüssigkeiten, wie z. B Oleum, die belästigende Dämpfe abgeben, da für die Vornahme der Analyse die Probeflaschen nur für die ganz kurze Zeit der Einführung in die Meßvorrichtung zu öffnen sind.
- An sich ist es bei Auslaufviscosimetern bekannt, den Auffangbehälter, in welchen die Auslaufkapillare mündet, in einem Schutzbehälter anzuordnen; letzterer besitzt aber bei der bekannten Anordnung einen Boden und dient daher nicht als Führung für ein von unten über ein Pipettenende zu schiebendes, rasch auszuwechselndes Gefäß. Ferner sind bei Ampullenfüllvorrichtungen Führungstrichter bekannt, die den Ampullenbals über die Füllnadel führen; derartige Trichter kommen aber für den Zweck der vorliegenden Erfindung nicht in Betracht. Im vorliegenden Fall kommt es darauf an, die Befestigung der mit der Flüssigkeitsprobe gefüllten auszuwechselnden Flasche von mitunter erheblicher Größe an dem R/Ießbehälter ebenso schnell herstellen wie auch lösen zu können, damit in jedem beliebigen Zeitpunkt und in beliebiger Häufigkeit die analytische Untersuchung einer Probe stattfinden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Meßgerät zur Überwachung der I Konzentration von Elektrolyten durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit, bei welchem das Verhältnis des elektrischen Widerstandes einer in eine Pipette eingeführten Elektrolytprobe und des Widerstandes einer unveränderlichen Vergleichsprobe mit Hilfe von Ohmmetern gemessen wird und die beiden Proben zur Erzielung gleicher Temperaturbedingungen in einem gemeinsamen, mit Flüssigkeit gefüllten Behälter untergebracht sind, insbesondere für die Untersuchung von Elektrolyten, die durch ihren Gehalt an Verunreinigungen Störungen in der Widerstandskapazität hervorrufen, dadurch gekennzeichnet, daß das nach unten aus dem Behälter herausragende Pipettenende durch einen Schutzmantel von solchem lichten Durchmesser gesichert ist, daß eine Flasche mit der Probeflüssigkeit von unten nur parallel zur Pipette über das Pipettenende geführt und bis zum Anliegen des Halsrandes der Flasche an einer Gummiplatte hochgeschoben werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI55291D DE677732C (de) | 1936-06-19 | 1936-06-19 | Messgeraet zur UEberwachung der Konzentration von Elektrolyten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI55291D DE677732C (de) | 1936-06-19 | 1936-06-19 | Messgeraet zur UEberwachung der Konzentration von Elektrolyten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677732C true DE677732C (de) | 1939-07-01 |
Family
ID=7194082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI55291D Expired DE677732C (de) | 1936-06-19 | 1936-06-19 | Messgeraet zur UEberwachung der Konzentration von Elektrolyten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677732C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1220173B (de) * | 1958-06-03 | 1966-06-30 | Atomic Energy Authority Uk | Vorrichtung zum Ermitteln von Verunreinigungen in einen stroemenden fluessigen Metall durch Messen des elektrischen Widerstands des Metalls |
-
1936
- 1936-06-19 DE DEI55291D patent/DE677732C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1220173B (de) * | 1958-06-03 | 1966-06-30 | Atomic Energy Authority Uk | Vorrichtung zum Ermitteln von Verunreinigungen in einen stroemenden fluessigen Metall durch Messen des elektrischen Widerstands des Metalls |
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