DE677741C - Einrichtung zur Befestigung eines Suchscheinwerfers an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung eines Suchscheinwerfers an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges u. dgl.

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DE677741C
DE677741C DEH156061D DEH0156061D DE677741C DE 677741 C DE677741 C DE 677741C DE H156061 D DEH156061 D DE H156061D DE H0156061 D DEH0156061 D DE H0156061D DE 677741 C DE677741 C DE 677741C
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DE
Germany
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ring
windshield
rubber ring
glass pane
rubber
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Application number
DEH156061D
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English (en)
Inventor
Fritz Hell
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/24Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments for lighting other areas than only the way ahead
    • B60Q1/245Searchlights, e.g. adjustable from within the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Befestigung eines Suchscheinwerfers an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges u. dgl. Es ist bekannt, Suchscheinwerfer an der Innenseite der Windschutzscheibe an Kraftfahrzeugen mit Hilfe von Gummisaugnäpfen zu befestigen. Der Scheinwerfer wird dabei von Armen getragen, die ihn mittels Gummisaugnäpfen an der Scheibe festhalten, oder der Gummisaugnapf besitzt selbst Ringform. Bei beiden Bauarten ist die Befestigung eine unsichere, weil die unter Unterdrück stehenden Räume im Verhältnis zum Gewichte des Scheinwerfers klein sind und daher die Gefahr der Loslösung besteht. Die Erfahrung hat auch gezeigt, daß die bloße Elastizität des Gummis in solchen Fällen nicht genügt, um einen für das Festhalten des Scheinwerfers an der Windschutzscheibe genügenden Unterdruck im Saugnapf selbst zu erzeugen.
  • Durch die Erfindung wird eine Befestigungseinrichtung dieser Art geschaffen, die sowohl hinsichtlich der Größe des Saugnapfes als auch der Höhe des Unterdrucks allen Anforderungen reichlich entspricht, ohne dabei im geringsten die Sichtfläche der Windschutzscheibe zu verkleinern. Erfindungsgemäß besteht der Saugnapf aus einem am Scheinwerfergehäuse befestigten, an der Windschutzscheibe anliegenden Gummiring und einer in diesen Ring luftdicht eingesetzten Glasscheibe, durch die der Lichtkegel hindurchgeht, wobei an der äußeren Umfläche des Gummiringes Getriebemittel vorgesehen sind, die zur Erzeugung des nötigen Unterdruckes ein Abheben der erwähnten Glasscheibe von der Windschutzscheibe gestatten. Auf diese Weise kann der gesamte zwischen dem Gummiring der Windschutzscheibe und der eingesetzten Glasscheibe liegende Raum als Saugraum wirksam gemacht werden, ohne daß die Sichtfläche der Windschutzscheibe verringert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der .Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen radialen Schnitt durch die Befestigungsvorrichtung, Abb. 2 den gleichen Schnitt in einer anderen Betriebsstellung und Abb. 3 eine Ansicht eines Stückes dieser Befestigungsvorrichtung im Sinne des Pfeiles VI der Abb. 2.
  • Das Gehäuse 3 des Suchscheinwerfers ragt mit einem Endflansch :2 in einen Ring 17 mit U-förmigem Querschnitt ein. In diesen Ring ragt ferner ein Flansch i9' eines profilierten Blechringes 2o ein. Der Ring 17 ist an einer Stelle 21 (Abb.3) aufgeschnitten, und die beiden Enden sind hier durch eine einstellbare Feder 22 oder ein anderes nachgiebiges und./oder einstellbares Glied verbunden. Diese Art der Verbindung gestattet, den Ring 17 gerade so stark an die Flanschen 2 und i9' anzudrücken, daß die nötige Verdrehung noch leicht erfolgen kann - und dennoch die genügende Reibung vorhanden ist, um den Scheinwerfer immer in der eingestellten Lage zu halten.
  • Am anderen Rande des Blechringes 2o ist ein Gummiring 23 gelagert, der aus einem im freien Zustand (strichpunktiert in Abb. i) kegeligen Rand 24. und einem Teil 25 von U-förmigem Querschnitt besteht. In den letzteren ist eine Glasscheibe 26 luftdicht eingesetzt, die die Fläche des Ringes ausfüllt. An der Außenseite sind am Blechring 2o zwei weitere Metallringe 28 und 29 gegeneinander verdrehbar und dabei axial verstellbar gelagert. Zu diesem Zwecke besitzt der Ring 28 in gleichmäßigen Abständen nach oben ragende Zähne 3o und der Ring 29 ebenso viele S-förmige, zuerst steiler und dann fast horizontal verlaufende, mit den Zähnen 30 zusammenwirkende Anlaufflächen 31, die durch Stufen 32 ineinander übergehen, so daß sich eine sperradartige Zahnung ergibt. An beiden Ringen sind gegenüberliegend je zwei Betätigungshandhaben 33 angebracht (nur eine dargestellt).
  • Die Befestigung des Tragringes 2o an der Glasscheibe i erfolgt in der Weise, daß er zuerst gegen das Glas gedrückt wird (Abb. i). Beim Loslassen geht die Scheibe 26 zufolge der Elastizität des Gummis ein wenig in die Höhe, und es ergibt sich schon ein Anhaften durch den entstehenden Unterdruck im Raume zwischen den Platten i und 26. Nun erfaßt man an den Ringen 28, 29 angebrachte Handhaben 33 .und verdreht diese gegeneinander, so daß die Zähne 3o an den Schrägflächen 31 anlaufen (Abb. 2, 3). Bei dieser Drehbewegung stützt sich der Ring 28 am Rand 24 des Gummiringes 23 ab, während der Ring 29 den Blechring 2o und den Teil 25 des Gummiringes sowie die Scheibe '26 von der Scheibe i abhebt. Durch den vergrößerten Hohlraum zwischen den Scheiben i und 25 erhöht sich der entstehende Druckunterschied, und der atmosphärische Luftdruck preßt den Rand 24 so fest gegen die Scheibe i, daß leicht das hundertfache Eigengewicht der Vorrichtung selbst angehängt werden kann, ohne daß Gefahr des Abfallens besteht.
  • An Stelle des beschriebenen Getriebes 28 bis 31 kann jedes Getriebemittel dienen, welches durch eine Drehung eine Axialbewegung hervorruft; z. B. können die Ringe 28, 29 mittels eines gewöhnlichen Schraubengewindes aneinandergeführt sein, dessen Steigwinkel Selbstsperrung bewirkt. Die , dargestellte Vorrichtung besitzt gegenüber einem gewöhnlichen Schraubengewinde den Vorteil, daß der erforderliche Drehwinkel kleiner ist und durch den wechselnden Steigwinkel der Anlaufflächen 31, durch den zuerst ein rasches und dann ein geringer werdendes Abheben eintritt, der Widerstand gut der Handbetätigung angepaßt ist und trotz ziemlich steilen Anlaufwinkels im Endteil eine sichere Selbstsperrung vorhanden ist.
  • Die beschriebene Befestigungseinrichtung kann auch für die Befestigung der verschiedensten anderen Gegenstände an Glasscheiben verwendet werden, bei denen es auf die Durchsichtigkeit des Gummisaugnapfes ankommt, z. B. für durchleuchtete Lichtreklamen an Schaufenstern u. dgl. rn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Befestigung eines Suchscheinwerfers an der Windschutzscheibe von Kraftfahrzeugen mittels eines Gummisaugnapfes, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugnapf aus einem am Scheinwerfergehäuse befestigten, an der Windschutzscheibe anliegenden Gummiring (23) und einer in diesen Ring luftdicht eingesetzten Glasscheibe (26) besteht, durch die der Lichtkegel hindurchtritt, wobei an der äußeren Umfläche des Gummiringes Getriebemittel (28 bis 31) vorgesehen sind, die zur Erzeugung des nötigen Unterdruckes ein Abheben der Glasscheibe -von der Windschutzscheibe gestatten. z. Befestigungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei mittels eines händbetätigbaren Getriebes gegeneinander axial verstellbare Ringe (28, 29) aufweist, von denen der eine auf dem an der Windschutzscheibe anliegenden Teil (2q.) des Gummiringes (23) aufliegt und der andere den die Glasscheibe (26) aufnehmenden Teil des Gummiringes und Befestigungsmittel (17, i9') für das Scheinwerfergehäuse trägt. 3. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Ring (28) zahnförmige Vdrsprünge (30) und der andere Ring (29) ebenso viele Anlaufflächen (31) besitzt, so daß sich bei Drehung der Ringe gegeneinander durch Anlaufen der Zähne auf die genannten Flächen ein Abheben der Ringe voneinander ergibt.
DEH156061D 1937-10-03 1937-10-03 Einrichtung zur Befestigung eines Suchscheinwerfers an der Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges u. dgl. Expired DE677741C (de)

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