DE678087C - Infrarotkamera fuer Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder - Google Patents

Infrarotkamera fuer Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder

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DE678087C
DE678087C DEA80391D DEA0080391D DE678087C DE 678087 C DE678087 C DE 678087C DE A80391 D DEA80391 D DE A80391D DE A0080391 D DEA0080391 D DE A0080391D DE 678087 C DE678087 C DE 678087C
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Infrarotkamera für Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der -Bilder Mit Hilfe von infrarotempfindlichen Platten oder Filmen und einem für infrarote Strahlen eingestellten bzw. korrigierten Objektiv mit vorgeschaltetem Infrarotfilter photographische Aufnahme von Gegenständen zu machen; die mit bloßem Auge schwer oder gar- nicht zu sehen sind, und- diese Aufnahmen nach Behandlung in einer Schnellentwicklungs- und Fixiervorrichtung der Betrachtung zugänglich zu machen, ist bekannt. Hierbei wurde von einer Seite ein bereits belichtungsfertiger infrarotempfindlicher Film zur Anwendung gebracht, während von anderer Seite vorgeschlagen wurde, ein geschlossenes blankes Filmband zu verwenden und dieses ununterbrochen mit einer infrarotempfindlichen Schicht zu versehen, zu trocknere belichten. entwickeln, .fixieren und zu betrachten und danach die Schicht wieder zu entfernen und das getrocknete Band sofort von neuem wieder mit der empfindlichen Schicht zu versehen. Bei der erstgenannten Arbeitsweise kann der erhaltene Dauerfilm nach der sofortigen Betrachtung im Gerät aufgerollt und aufbewahrt werden und so als Belegfilm dienen, der auch nachträglich wieder betrachtet werden kann, was bei der zuletzt genannten Arbeitsweise nicht möglich ist. Dafür zeichnet sich diese durch wesentliche Kostenersparnis an blankem Rohfilm aus, was besonders für langandauernde Beobachtungen wichtig ist.
  • Da für die verschiedenen Zwecke einmal die eine; das andere Mal die andere Arbeitsweise vorteilhafter sein wird, die dauernde Bereitschaft von jeweils zwei verschiedenen Geräten aber kostspielig wäre, ist eine Vorrichtung von Vorteil, bei der einfach und rasch von der einen Arbeitsweise zur anderen übergegangen werden kann, ohne daß um-. fangreiche und zeitraubende Änderungen an der Vorrichtung vorgenommen zu werden brauchen, wie es bei einem bekannten Zwischenfilmsender für Fernsehzwecke erforderlich war, wenn in diesem an Stelle von Fertigfilm ein im Kreislauf be- und entschichtetes Filmband verwendet werden sollte. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Emulsionsgießvorrichtung gegen eine Ab- und Aufspulvorrichtung für bereits fertigbeschichteten Film auswechselbar ist und Mittel zum Umleiten des Films um die Emulsionstrockenvorrichtung und die Entschichtungsvorrichtung vorhanden sind.
  • Das neue Gerät wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels in seinen Einzelheiten näher beschrieben mit ununterbrochenem Filmkreislauf und mit rascher Umstellbarkeit für Dauer- bzw. Belegfilme. Als selbsttätige Filmfortschalt- und Belichtungsvorrichtung wurde ein normales kinematographisches Werk angenommen und ein entsprechend abgeändertes gleiches Werk auch für die Beobachtungsvorrichtung. Abb: i zeigt das ganze Gerät in einem senkrechten Längsschnitt durch die optische Achse des Aufnahmeobjektivs und veranschaulicht insbesondere den ganzen Filmlauf im Kopf- und Rumpfstück des Gerätes. Abb:2 zeigt nach dem Übergang des Gerätes vom kontinuierlichen Kreisiaufbetrie@ zum Däuerfilmbetrieb die Umleitung des Filmbandes in der alsdann außer Betrieb: gesetzten Waschvorrichtung und Abb. 3 zu dem gleichen Zweck die Ab-und Aufspulvorrichtung mit Filmführung; die dann an Stelle der Emulsionierungseinrichtung gesetzt wird. Der Antrieb der Aufspulvorrichtung erfolgt in bekannter Weise durch gleitende Reibung und ist nicht besonders gezeichnet, i (Abb. i) ist ein Emulsionierungsgefäß zur selbsttätigen Aüftragüng der infrarotempfindlichen Emulsion auf den ein in sich geschlossenes Band f bildenden glasklaren Rohfilm. Nach den Filmführungsrollen 2 und 3 wird der mit der Emulsion versehene Film durch einen Trockenraum 4 geleitet; den er bei der Antriebsrolle 5 verläßt, um durch das Halsstück 6 zum Kopf A des Gerätes zu kommen. Über Rollen 7 und' 8 gelangt der Film zu einer selbsttätigen Schalt-und Belichtungsvorrichtung, beispielsweise zu einer kinematographischen Aufnahmevorrichtung 9, die in Sonderausführung für Infrarötaüfnahmen eingerichtet ist. Hier wird der Film mittels einer Verschlüßvörrichtung belichtet und gelangt dann über Rollen io und zi in einen Entwicklungstank i2, in einen Wässerüngsbehälter 13, in einen Fixiertank 1q., in einen Wässerungsbehälter 15 und von hier über eine Rolle 16 nach einer Beobachtungsvorrichtung 17, woselbst die Beobachtung des Films mit Hilfe einer dem Aufnahmobjektiv entsprechenden oder noch stärker vergrößernden. Lupe 18 unter Verwendung einer Beleuchtungsvorrichtung beobachtet wird; und zwar jeweils nur während des Stillstandes des Films in der Filmschaltv orrichtung der Betrachtungseinrichtung, wobei die Filmschältvorrichtung der Betrachtungseinrichtung zeitlich- gleichlaufend mit der Filmfortschaltung der Aufnahmevorrichtung läuft. Eine Suchervorrichtung z9 dient unter anderem -zur Einstellung des Gerätes in die allgemeine Richtung des Beboachtungs-Objektes. Von der Beobachtungsvorrichtung gelangt der Film über eine Rolle 2o in eine Abwaschvorrichtung .2r; wo die Emulsionsschicht mittels rotierender Bürsten 22 von dem Filmstreifen wieder entfernt wird. Hierauf gelangt dieser über eine Ralle 23 durch einen Trockenkanal 24 über eine Rolle 25 wieder zurück nach der Emulsionierungseinrichtung i, von wo sich der beschriebene Vorgang ununterbrochen von neuem wieder-: holt. In dem Entwicklungstank r2 und in dem senkrechten Teil des Trockenkanals 24 erfolgt jeweils eine Schränkung des Films um- 18o°, damit dieser sich an jeder Bearbeitungsstelle mit seiner richtigen Seite befindet.
  • Die ganze Vorrichtung wird durch einen mit einem Schneckenvorgelege versehenen Elektromotor z6 betrieben, der mittels einer Kette 27 ein Kegelradgetriebe 28 des Kopfes und mittels einer anderen Kette 29 die Vorrichtungen und den Filmlauf. des Rumpfes B antreibt. Letztere Antriebe sind in der Zeichnung nicht eingetragen, , ebenso nicht die Trocken- und Heiz- bzw. Kühlvorrichtungen.
  • Zum Zwecke des raschen Übergangs von der Kreislaufarbeitsweise zur Herstellung -eines Dauer- bzw: Belegfilms ist die Emülsionierungsvorrichtung i gegen die in Abb. 3 !schematisch dargestellte selbsttätige Ab-und Aufspulvorrichtung auswechselbar. Von einer Abrollspule 30 wird der gebrauchsfertige für infrarote Strahlen empfindliche Film über eine Förderrolle 3: durch den ausgeschalteten Trockenraum .4 hindurch unmittelbar zur Ausgleichrolle 7, über die Leitrolle B (Abt: i) und so fort zur Aufnahmekamera g geführt. Der weitere Filmlauf ist der gleiche bis zur Abwaschvorrichtung 2r. In dieser wird der Film nicht wie in Abb. i, sondern, wie auf Abb. 2 dargestellt, über eine Umgehungsrolle 31 durch die abgeschaltete Waschvorrichtung ohne: deren Einwirkung hindurch über die Leitrolle 23 durch den Trockenkanal 24 über die Rolle 25 und die Förderrolle :2 einer Aufspülrolle 32 zugeführt: Die ganze Spulvorrichtung ist in einem Gehäuse 33 eingeschlossen. Ebenso: einfach vollzieht sich das Auswechseln der Spulvörrichtung gegen die Emulsionsvorrchtüng in umgekehrter Weise beim Übergang vom Dauerfilm zum Kreislauffilm:

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI3: Infrarötkamera für Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder sowie zum Be- und Entschichten eines im Kreislauf verwendeten Trägerbandes für die lichtempfindliche Schicht, dadurch gekennzeichnet, däß die Emulsionsgießvorrichtung gegen eine Ab- und Aufspülvorrichtung für bereits fertigbeschichteten Film auswechselbar ist und Mittel zum Umleiten des Films um die Emulsionstrockenvorrichtung und die Entschichtungsvorrichtung vorhanden sind.
DEA80391D 1935-10-04 1935-10-04 Infrarotkamera fuer Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder Expired DE678087C (de)

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DEA80391D DE678087C (de) 1935-10-04 1935-10-04 Infrarotkamera fuer Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder

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DE678087C true DE678087C (de) 1939-07-08

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ID=6948021

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DEA80391D Expired DE678087C (de) 1935-10-04 1935-10-04 Infrarotkamera fuer Reihenaufnahmen mit Einrichtungen zum sofortigen Entwickeln und Betrachten der Bilder

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