DE678143C - Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke - Google Patents

Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke

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DE678143C
DE678143C DEK136280D DEK0136280D DE678143C DE 678143 C DE678143 C DE 678143C DE K136280 D DEK136280 D DE K136280D DE K0136280 D DEK0136280 D DE K0136280D DE 678143 C DE678143 C DE 678143C
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Germany
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rolled
armored
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ceiling
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00—Armour; Armour plates
    • F41H5/20—Turrets
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00—Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02—Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/04—Armour construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke Panzerkuppeln sind bisher als Stahlformguß hergestellt worden. Die Herstellungsweise durch Gießen mit ihren zahlreichen Fehlermöglichkeiten bringt es jedoch bereits bei Panzerkuppeln von normaler Wandstärke unvermeidlich mit sich, daß für eilte .an allen Stellen der Kuppel gleichartige :und fehlerfreie Beschaffenheit des Werkstoffes keine Gewähr geleistet werden kann. In erhöhtem Maße gilt das für Panzerkuppeln mit sehr großen Wandstärken, wie sie gegen den Bieschuß mit neuzeitlichen Geschossen von außerordentlicher Durchschlagskraft benötigt werden. Bei der Herstellung von so dickwandigen Panzerkuppeln oder von Panzerkuppeln mit ungleichmäßiger Werkstoffverteilung lassen sich Ungleichmäßigkeiten im Werkstoff, Verschiedenheit der Wandstärke an den einzelnen Stellen der Kuppel, das Verziehen der Kupp:zl und das Auftreten innerer Spannungen beim Abkühlen sowie die Bildung von örtlich beschränkten Lunkerrl kaum vermeiden. Daher bieten die bisher üblichen gegossenen Panzerkuppeln keinen hinreichenden Schutz gegen den Beschuß mit den in jüngster Zeitentwickelten hochdurchschlagkräftigen Geschossen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel vermieden, wenn man Panzerkuppeln aus einem geschmiedeten oder gewalzten hohlzylinderförmigen Mantel und einer geschmiedeten oder gewalzten Decke herstellt, die in der Weise miteinander verbunden sind, daß die konische, außen den kleineren Durchmesser aufweisende Decke meine innere Aussparung des Mantels :eingesetzt und der die Decke tonfassende Rand des Mantels mittels einer Kümpelpresse oder durch Schmieden an die Decke gepreßt ist. Es hat sich bei solchen Kuppeln als förderlich erwiesen, den Mantel mit einem angeschmiedeten inneren Bund zu versehen, auf den sich die Decke .abstützen kann. Durch das Kümpeln entsteht zwischen Mantel und Decke eine nicht lösbare Spannungsverbindung, die der Panzerkuppel :etwa die Widerstandskraft Beines homogenen Körpers verleiht.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i veranschaulicht einen unterbrochenen Schnitt durch eine Panzerkuppel. Der hohlzylinderförmige Mantel A.1 besitzt an seinem Ende den ringförmigen inneren Bund a1, an den sich die zur Aufnahme der DeckeBi bestimmte Aussparunga2 anschließt. Nach dem Einsetzen der als ebene Platte ausgebildeten Decke B1 wird der die Decke umfassende Rand a3 des Mantels umgekümpelt.
  • In Abb. 2 ist in einem unterbroch :enen. Schnitt die Ecke einer Panzerkuppel dargestellt, die sich von der in Abb, i abgebildeten nur dadurch unterscheidet, daß ihre DeckeB° als gewölbte .Platte ausgebildet ist. Abb.3 stellt ferner einen unterbrochenen Schnitt durch eine Panzerkuppel dar, deren Decke B3 gewölbt ist und den zylindrischen Ansatz b1 besitzt. Die Decke B3 ist in die Aussparung.a5 des MantelsA3 eingesetzt, mit dem zylindrischen Ansatz b1 in den inneren Bund a1 des Mantels eingepaßt und durch Umkümpeln des Mantelrandes acs mit dem Mantel fest verbunden.
  • Die Panzerkuppel kann, wie in Abb. i dargestellt, mit ebener, bei Außendruck durchfedernder Decke B1 versehen sein.
  • Größere radialgerichtete Spannungen vermag eine Decke B2 gemäß Abb. 2 aufza: nehmen, die als gewölbte Platte ausgebildet ist. Die auftretenden radialgerichteten Spannungen werden von dieser Decke auf den die Decke umfassenden Rand des Mant°ls übertragen.
  • Für die Aufnahme und Übertragung größter radialgerichteter Spannungen ist am geeignetsten eine gewölbto Decke, die, wie inAbb.3 dargestellt, einen zylindrischen Ansatz b1 besitzt, der in den inneren Bund a4 des Mantels eingepaßt ist. Die auftretenden Radialsp.annungen werden nämlich von dieser Decke außer auf den umfassenden Rand aß auch noch auf den infolge seines verhältnismäßig großen Querschnittes sehr widerstandsfähigen Innenbund a4 des Mantels übertragen. Diese Ausführungsform der Panzerkuppel ist daher besonders hohen Beanspruchungen gewachsen.
  • Die vorbeschriebenen - Panzerkuppeln aus geschmiedetem Stahl besitzen den Vorteil, daß sie, da sie aus geschmiedet= Stahl bestehen, bei gleicher Wandstärke gegen B,eschuß erheblich widerstandsfähiger sind als gegossene Panzerkuppeln, sowie den weiteren Vorteil, daß sie in allen Teilen der Wandung gleichartig und praktisch frei von Werkstoffehlern sind. Daher läßt sich, wenn eine bestimmte Widerstandsfähigkeit gefordert ist, die Wandstärke bei Panzerkuppeln aus geschmiedetem Stahl beträchtlich geringer halten als bei gegossenen Panzerkuppeln. Damit sind wiederum zahlreiche weitere Vorteile verbünden. Die in der Panzerkuppel angeordneten, sich nach der Außenseite der Kuppel trichterförmig erweiternden Schartendurchbrüche, die ein Verstellen der in der Kuppel eingebauten Geschütze um einen bestimmten Winkel ermöglichen müssen, besitzen an der Außenseite der Kuppel infolge der geringeren Stärke der Wandung kleinere Mündungsflächen. Daher bieten die als Fangtrichter für auftreffend Geschosse wirkenden Schartendurchbrüche ein kleineres und aus der Entfernung schwerer erkennbares Ziel und sind deshalb, ebenso wie die aus den Sch.artendurchbrüchen herausragenden Geschütze, weniger gefährdet als bei den dickeren gegossenecl Kuppeln. Infolge der geringeren Wandstärke besitzen die geschmiedeten Panzerkuppeln ferner bei gleichem umkleidetem Raum einen kleineren Außendurchmesser als gegossene Kuppeln; die Trefffähigkeit durch feindlichen Beschuß ist daher vermindert. Die kleineren Abmessungen der geschmiedeten Kuppeln ergeben außerdem kleinere Ladeprofile und erleichtern den häufig mit sehr großen Schwierigkeiten verbundenen Transport auf Eisenbahnwagen.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCHE : i. Panzerkuppel ,aus .einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke, dadurch gekennzeichnet, daß die konische, .außen den kleineren Durchmesser aufweisende Decke (B1, B°, B3) in eine vorzugsweise durch einen angeschmiedeten inneren Bund (a1, a4) des Mantels (Al, A3) begrenzte innere Aussparung (,a°, aä) des Mantels eingesetzt und der die Decke umfassende Rand (a3, a6) des Mantels mittels einer Kümpelpresse oder durch Schmieden an die Decke gepreßt ist.
  2. 2. Panzerkuppel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke (B3) einen zylindrischen Ansatz (b1) besitzt, der in den Mantel (A3) bzw. in den inneren Bund (a4) des Mantels eingepaßt ist.
DEK136280D 1934-12-18 1934-12-18 Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke Expired DE678143C (de)

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DEK136280D DE678143C (de) 1934-12-18 1934-12-18 Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke
DEK136545D DE684714C (de) 1934-12-18 1935-01-17 Panzerkuppel aus geschmiedetem oder gewalztem Stahl

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DEK136280D DE678143C (de) 1934-12-18 1934-12-18 Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke

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DE678143C true DE678143C (de) 1939-06-27

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DEK136280D Expired DE678143C (de) 1934-12-18 1934-12-18 Panzerkuppel aus einem geschmiedeten oder gewalzten Mantel und einer mit ihm verbundenen geschmiedeten oder gewalzten Decke

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DE (1) DE678143C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2017569A1 (de) * 2007-07-18 2009-01-21 Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH Verfahren zur Befestigung einer Zusatzpanzerung sowie mit dem Verfahren hergestellte Befestigung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2017569A1 (de) * 2007-07-18 2009-01-21 Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH Verfahren zur Befestigung einer Zusatzpanzerung sowie mit dem Verfahren hergestellte Befestigung

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