DE678497C - Einphasenwechselstromschweissanlage fuer Lichtbogen- und Widerstandsschweissung - Google Patents

Einphasenwechselstromschweissanlage fuer Lichtbogen- und Widerstandsschweissung

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DE678497C
DE678497C DEA75594D DEA0075594D DE678497C DE 678497 C DE678497 C DE 678497C DE A75594 D DEA75594 D DE A75594D DE A0075594 D DEA0075594 D DE A0075594D DE 678497 C DE678497 C DE 678497C
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DE
Germany
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welding
arc
converter
capacitor
series
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Expired
Application number
DEA75594D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Grebe
Dr-Ing Ernst Hueter
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Einphasenwechselstronnschweißanlage für Lichtbogen- und Widerstand'sschweißung Dlie elektrische Wechselsiromlichtbogenschweißung besitzt bekanntlich gegenüber der Gleichstromlichtbogenschweißung den Nachteil, daß es schwierig ist, den Lichtbogen über den Nulldurchgang des Stroms hinweg, aufrechtzuerhalten. Man ist daher gezwungen, die Schweißung beispielsweise mit umhülltem Draht vorzunehmen, um auf diese Weise durch Thermoionisation den Lichtbogen auch beim Nulldurchgang des Stroms aufrechtzuerhalten. Ferner hat die elektrische Wechselstromlichtbogenschweißung den Nachteil, daß der Leistungsfaktor des Wechselstromlichtbogenschwei.ßtransformators niedrig ist. Er beträgt beispielsweise o,2 bis 0,3.
  • Zur Lieferung des Schweißstroms, insbesondere zur Speisung des Wechselstromlichtbogens, kann nun ein ruhender Frequenzwandler verwendet werden. In diesem Falle ist es dann möglich, dem Strom des Wechselstromlichtbogens eine derartige Frequenz zu geben, daß ein Erlöschen des pLichtbogens während des Nulldurchgangs des Stroms nicht `eintreten kann.
  • Ruhende Frequenzwandler sind an sich zwar in mehreren Ausführungsformen bekannt. Es sind ferner bereits zahlreiche Vorschläge bekannt, diese ruhenden Frequenzwandler zur Speisung von elektrischen Maschinen und Geräten mit Strom höherer Frequenz auf mancherlei Anwendungsgebieten zu verwenden. In allen bisher bekannten Anwendungsfällen blieb es aber bei den Vorschlägen bzw. Versuchen. Der tatsächlichen praktischen Verwertung der ruhenden Frequenzwandler stand stets der verhältnismäßig schlechte Leistungsfaktor entgegen. Im Gegensatz zu den bekannten Anwendungsfällen spielt im vorliegenden Falle der verhältnismäßig geringe Leistungsfaktor der ruhenden Frequenzwandler keine Rolle, da die bisher bei - der Wechselstromlichtbogenschweißung verwendeten Wechselstromlic$tbogenschweißtransformatoren, wie bereits oben erwähnt, einen viel schlechteren Leistungsfaktor besitzen. Dier ruhende Frequenzwandler wirddaher den Leistungsfaktor gegenüber den bekannten Anordnungen nicht verschlechtern, sondern sogar beträchtlich, beispielsweise auf etwa o,6, verbessern. Außerdem wird das Netz symmetrisch durch die Schweißanlage belastet. Auch die Kennlinie der ruhenden Frequenzwandler eignet sich sehr gut für Schweißzwecke. Die Zündspannung ist niedrig, und die Stromstöße sind gering.
  • Der ruhende Frequenzwandler muß auch dem Schweißumformer und den Röhrenschaltungen vorgezogen werden. Die Belastung des Dreiphasennetzes ist bei einem Schweißumformer zwar genau so symmetrisch wie bei dem ruhenden Frequenzwandler; der Aufwand bezüglich Wartung und Pflege ist je- doch wie wie bei allen rotierenden Maschinen bedeutend größer. Die Verwendung einer Röhrenschaltung ist wegen der Röhrenersatzkosten nicht vorteilhaft. Man pflegt mit einer Lebensdauer der Röhren von iooo Stunden oder 4.o Tagen zu rechnen; das bedeutet bei achtstündigem Betrieb pro Tag eine Lebensdauer von 12o Tagen oder rund dreimaligem Röhrenwechsel in jedem Betriebsjahr.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Verbesserung an dem ruhenden Frequenzwandler dadurch erzielt, daß in denn Schweißstromkreis in Reihe oder parallel zum Lichtbogen Kondensatoren, insbesondere Elektrolytkondensatoren, geschaltet werden. Bei Verwendung von Reihenkondensatoren erhält man den Vorteil, daß der Lichtbogen fast nicht mehr auszulöschen ist, und der Schweißstrom verstärkt wird. Sofern es erwünscht ist, kann auch noch eine Hilfswicklung im Transformator vorgesehen werden, um die Kondensatoren an eine für sie wirtschaftliche Spannung legen zu können. -Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar gilt die gezeichnete Schaltung für den Fall einer Kaskadenwandlung von 5o Hertz Drehstrom des Netzes i in Einphasenstrom von 45o Hertz in einem aus drei Gruppen 2,.3 und 4 besehenden Wandlersatz.
  • Das Dreiphasensystem i wird zuerst durch die -40°- und +4o°-Schaltungen der Wicklungen der Wandlergruppe z' und der Wicklungen der Wandlergruppe 4' der ersten Stufe des Kaskadenwandlers in 'ein Neunphasensystem umgewandelt. Die Wicklungen der zweiten Stufe des Kaskadenwandlers sind gruppenweise in Dreieck geschaltet. Durch die Anordnung der drei Dreieckgruppen 2", 3" und 4" wird das Fließen der dritten Harmonischen im Magnetisierungsstrom erreicht und damit höhere Sättigungen und ein besserer Wirkungsgrad erzielt. Die Dreieckgruppen 2", 3" -und 4" haben einen gemeinsamen Sternpunkt. Ferner ist mit Hilfe der Kondensatoren 5, 6 und 7, welche den Zweck haben, den Kurzschlußstrom der dritten Harmonischen durch eine Resonanzschaltung zu verstärken, ein künstlicher Nullpunkt gebildet. Mit diesem künstlichen Nullpunkt und dem Sternpunkt-der D:reieckgrup:pen'2", 3"- und 4" ist die Elektrode 8 bzw. das Schweißgut 9 verbunden.
  • Um die Wicklungen der ersten Stufe des Kaskadenwandlers und damit das Netz i von den etwa vorhandenen Blindströmen zu entlasten, ist noch ein Kondensator io zu der Schweißstelle parallel geschaltet.
  • Ähnliche Schaltungen lassen sich auch für andere Übersetzungsverhältnisse der Wandler, wie beispielsweise 1 .5, angeben. Grundsätzlich bieten solche Schaltungen jedoch nichts wesentlich Neues, so daß ein näheres Eingehen auf diese Schaltungen sich erübrigt.
  • Falls noch höhere Vielfache der Anfangsfrequenz gewünscht werden, so ist dies durch Zusatz einer weiteren Wandlergruppe ohne weiteres möglich. Bei der Kaskadenschaltung werden die Wandlersätze mit zunehmender Frequenz in den Abmessungen kleiner, so daß sich ruhende Frequenzwandler der vorstehend beschriebenen Art auch mit hohem ü bersetzungsverhältnis durchaus wirtschaftlich herstellen lassen. .
  • In manchen Fällen wird es wahrscheinlich gar nicht erforderlich sein, einen Kaskadenwandler zu verwenden. Es wird vielfach bereits genügen, einen einstufigen, ruhenden Frequenzwandler zur Lieferung des Schweißstroms zu benutzen.
  • Zum Schluß sei noch der nicht geringe Vorteil erwähnt, der darin besteht, daß mit den angegebenen Schaltungen gleichzeitig eine Phasenzahlumformung, und zwar von Mehrphasen- auf Einphasenstrom mit vorgenorn. men werden kann. Dies ist für Schweißanlagen besonders wichtig, - da bei dem gewöhnlich vorhandenen Drehstromsystem die einzelnen Schweißstellen symmetrisch auf die Phasen verteilt werden müssen.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das veranschaulichte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann gewünschtenfalls der ruhende Frequenzwandler auch noch mit einem Wechselstromlichtbogenschweißtransformator vereinigt sein, sofern eine Transformierung der Netzspannung erforderlich ist. Ferner kann die Schaltung natürlich in der bei Schweißtransformatoren üblichen Weise noch beispielsweise durch Relais o. dgl. ergänzt werden.
  • Die Erfindung ist auch nicht nur auf Wechselstromlichtbogenschweißung beschränkt, sondern kann in gleicher Weise mit Vorteil bei der Widerstandsschweißung, insbesondere wenn es auf hohe Schweißgeschwindigkeit ankommt, verwendet -werden.

Claims (4)

  1. PATEN TANSPRÜCHI.: i. Einphasenwechselstromschweißanlagefür Lichtbogen- und Widerstandsschweißung, bei der die Lieferung von höherperiodigem Schweißstrom aus einem Mehrphasennetz über einen ruhenden Frequenzwandler erfolgt, der aus einer der Phasenzahl entsprechenden Zahl von Wandlern mit magnetischem Rückschluß gebildet ist und dessen Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Schweißstromkreis in Reihe mit dem Lichtbogen ein Kondensator, insbesondere Elektrolytkondensator, liegt.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator über einen Stromwandler mit dem Sekundärkreis des Frequenzwandlers verbunden ist.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks weiterer Erhöhung der Frequenz mehrere Wandlersysteme zu einem gemeinsamen System so vereinigt werden, daß die in Reihe geschalteten und mit je einem Reihenkondensator versehenen Sekundärkreise eines jeden Wandlersystems in Parallelschaltung auf die Schweißstelle arbeiten.
  4. 4. Anlage nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung von den etwa vorhandenen Blindströmen ein Kondensator parallel zu der Schweißstelle geschaltet ist.
DEA75594D 1935-03-17 1935-03-17 Einphasenwechselstromschweissanlage fuer Lichtbogen- und Widerstandsschweissung Expired DE678497C (de)

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