DE679592C - Vorrichtung zur Trocknung, Entsaeuerung und Entgasung, insbesondere fuer die Holzverzuckerung - Google Patents

Vorrichtung zur Trocknung, Entsaeuerung und Entgasung, insbesondere fuer die Holzverzuckerung

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DE679592C
DE679592C DEN40322D DEN0040322D DE679592C DE 679592 C DE679592 C DE 679592C DE N40322 D DEN40322 D DE N40322D DE N0040322 D DEN0040322 D DE N0040322D DE 679592 C DE679592 C DE 679592C
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DE
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acidification
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DEN40322D
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Dr Edmund Neu
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EDMUND NEU DR
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EDMUND NEU DR
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K1/00Glucose; Glucose-containing syrups
    • C13K1/02Glucose; Glucose-containing syrups obtained by saccharification of cellulosic materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13KSACCHARIDES OBTAINED FROM NATURAL SOURCES OR BY HYDROLYSIS OF NATURALLY OCCURRING DISACCHARIDES, OLIGOSACCHARIDES OR POLYSACCHARIDES
    • C13K13/00Sugars not otherwise provided for in this class

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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Trocknung, Entsäuerung und Entgasung, insbesondere für die Holzverzuckerung Bei gewissen Halzverzuckerungsverfahren, insbesondere bei der Verzuckerung von cellulosehaltigem Material mittels gasförmigen Halogenwasserstoffs in Gegenwart von organischen Lösungsmitteln, entstehen als rohe Reaktionsprodukte breiartige, stark saure Massen, die der weiteren Aufarbeitung große Schwierigkeiten entgegenstellen. DieseSchwierigkeiten bestehen zum Teil in der nur sehr umständlich zu bewerkstelligenden mechanischen Behandlung, zum Teil däxin, daß die Trocknung, Entgasung und Entsäuerung- dieser Massen nur unter mildester Erwärmung vorgenommen werden darf. Vorrichtungen zur Trocknung, Entsäuerung und Entgasung der Reaktionsprodukte der Holzverzuckerung, bei denen jedoch eine besonders wirksame Anordnung zur Zerkleinerung nicht vorgesehen ist, sind an sich bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, mit Hilfe deren es gelingt, derartige Produkte auf einfache Weise und mit gutem Erfolg zu behandeln.
  • Sie besteht aus einem länglichen, geschlossenen Behälter i mit einem Heizmantel :2 zur Beheizung des Innenraums auf etwa So bis 10o°. Das Innere enthält zwei über die.ganze Länge des Behälters gehende, einander parallel liegende benachbarte Achsen s mit schaufelartig ausgebildeten Rührwerkzeugen 6 in Form von ineinandergreifenden und sich aneinander vorbeischiebenden Schaufeln mit geringer Verwindung. Die Schaufeln haben auf der Achse eine leicht schräg gehaltene Richtung, um dem noch nassen und zu trocknenden Gut einen Vorschub vom Eintrittsende des Behälters zum Austrittsende zu erteilen. Durch diese Schaufeln wird das Gut durcheinandergerührt und von einer Seite der Trommel zu der anderen gewendet, so daß immer neue Teile desselben ihre Oberfläche freigeben und einer Entgasung und Trocknung darbieten. Hierbei gelangt das Gut allmählich von dem Eintragsende 7 des Behälters zum Austragsende B.
  • Die Vorrichtung besitzt auch Zuleitung 3 und Ableitung q. für Luft u. dgl. inerte Gase zum Ausspülen und Entfernen der Säure und Feuchtigkeit und zum Ableiten der Dämpfe. Die. Abb..i. ;zeigt die Vorrichtung in einem durch die Mitte der Wellen gelegten horizontalen Schnitt. Abb. z zeigt dieselbe Vorrichtung in einem durch die erste Welle der Abb. i gelegten Schnitt A-B und Abb. 3 desgleichen durch einen durch die Linie C-D der Abbildung gelegten Schnitt.
  • Die Schaufeln können in geschlossener Form bis an die Wellen herangehen, oder aber sie können in gitterartiger Form aus einer Reihe parallel zueinanderliegenden, schmalen Schaufelflächen nach Art schmaler Leisten bestehen. Selbstverständlich befindet sich an jedem Arm eine Mehrzahl solcher Schaufeln, die nötigenfalls auch von mehr als zwei Armen getragen werden. Es kann also eine Aufteilung der Schaufeln der Länge nach erfolgen, aber auch eine solche in Richtung der Breite. Die Unterteilung der ganzen Schaufelfläche in Teilflächen hat den Vorteil, daß die beim Aneinanderstreifen durch Reibung entstehenden Bruchstücke der Masse zwischendurchgeführt werden' bzw. zwischen den Schaufeln hindurchfallen können.
  • Durch die infolge der Unterteilung entstehenden Schlitze wird die Masse in Gestalt von dünnen Strängen oder Scheiben hindurchgepreßt, d. h. in einer Form, in welcher sie besonders schnell trocknet.
  • Es ist nicht unbedingt nötig, daß die Schaufeln sehr hart aneinander vorbeistreifen, es genügt vielmehr, wenn die Schaufeln in einer solchen Entfernung aneinander vorbeigehen, daß sie die sich auf ihnen absetzenden Krusten gegenseitig abstoßen. Dabei erfolgt schon eine genügende Zerkleinerung der Masse, und das Durchtrocknen wird weitgehendst erleichtert. Je weitgehender die Zerkleinerung ist, desto leichter erfolgt naturgemäß das Entsäuern und Durchtrocknen.
  • Dagegen ist es zweckmäßig, daß die Schaufeln bis an die Innenwand des Gefäßes heranreichen und die Enden der Rührarme und die Form der Innenwandung des Gefäßes aufeinander abgestimmt sind. so daß dazwischen kein toter Raum übrigbleibt.
  • Die Form des Behälters wird durch .die verschiedenen Schnitte (vgl. insbesondere Abb. 3) deutlich veranschaulicht.
  • Falls sich eine Trommellänge als zu kurz erweist, können natürlich mehrere Trommeln hintereinandergeschaltet werden.
  • Abb: '4 und 5 zeigen die vorzugsweise Ausführungsform einer Vorrichtung, welche aus drei einzelnen Vorrichtungen nach Abb. i bis 3 zusammengesetzt ist, nämlich aus den Behältern i, i', i", und zwar untereinandergeordnet, zwischen welchen jeweils eine Zerkleinerungsvorrichtung 9 bzw. g' bekannter Art zwischengeschaltet ist. Bei dieser Vorrichtung sind die Schaufeln 6 in geschlossener, bis an die Welle herangehender Form ausgeführt.
  • Sowohl die Rührwerkswelle der einzelnen Aggregate als auch die Wellen der Zerkleinerungswerkzeuge werden von einem einzigen Antriebsaggregat betrieben. In Abb. 4 und 5 ist bei der Gesamtvorrichtung auch der gasdicht ausgebildete Zuteiler io und Abnehmer i i zu sehen, der in Partien das Gut zu- bzw. ausbringt.
  • Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung läßt sich das Trocknen, Entsäuern und Entgasen der rohen Holzverzuckerungsmasse bei kontinuierlich verlaufender Aufarbeitung auch viel schneller und intensiver durchführen als in dem der Holzverzuckerung dienenden Druckautoklaven, in welchem diese Arbeiten gleichzeitig an der ganzen Masse durchgeführt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur kontinuierlichen Trocknung, Entsäuerung und Entgasung, insbesondere von Holzverzuckerungspro-:dukten, bestehend aus einer langgestreckten, geschlossenen, mit einem Heizmantel und mit Ein- und Austrittsöffnung für das feste Material sowie für die Gase und Dämpfe versehenen Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Trommel zwei über die ganze Länge gehende Wellen mit Rührwerkzeugen in Form von ineinandergreifenden und durch die umlaufende Bewegung das Gut abstreifenden Schaufeln angeordnet sind, welche eine schraubenförmige Verwindung besitzen. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die -Schaufeln in der Längsrichtung oder senkrecht hierzu in ihrer Breite oder in beiden Richtungen gitterartig unterteilt sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schaufeln der Form der Innenwandung des Reaktionsgefäßes angepaßt sind und so weit an diese heranreichen, daß keine toten Zwischenräume entstehen. 4. Vorrichtung zur kontinuierlichen Trocknung, Entsäuerung und Entgasung, gekennzeichnet durch die Anwendung von zwei oder mehreren Vorrichtungen nach Anspruch.i, z oder 3, zwischen welchen vorteilhaft Rührzerkleinerungsvorrichtungen bekannter Art zwischengeschaltet sind.
DEN40322D 1937-02-02 1937-02-02 Vorrichtung zur Trocknung, Entsaeuerung und Entgasung, insbesondere fuer die Holzverzuckerung Expired DE679592C (de)

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DE679592C true DE679592C (de) 1939-08-09

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DE (1) DE679592C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063090B (de) * 1956-03-22 1959-08-06 Jacques Lessiau Vorrichtung zur Hydrolyse von cellulosehaltigen Substanzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1063090B (de) * 1956-03-22 1959-08-06 Jacques Lessiau Vorrichtung zur Hydrolyse von cellulosehaltigen Substanzen

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