DE680037C - UEber einen Roehrenverstaerker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse - Google Patents
UEber einen Roehrenverstaerker elektrisch gesteuerte mechanische BremseInfo
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- DE680037C DE680037C DET49491D DET0049491D DE680037C DE 680037 C DE680037 C DE 680037C DE T49491 D DET49491 D DE T49491D DE T0049491 D DET0049491 D DE T0049491D DE 680037 C DE680037 C DE 680037C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J3/00—Continuous tuning
- H03J3/02—Details
- H03J3/12—Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
Landscapes
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Description
- Über einen Röhrenverstärker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse Es sind bereits elektrisch gesteuerte Bremsen bekannt, die durch einen Steuerstrom mittels eines Magneten wirksam oder unwirksam gemacht werden. Für Geräte der drahtlosen Nachrichtentechnik, insbesondere Empfangsgeräte, bei denen in an sich bekannter Weise die Abstimmittelwelle beim Ansteigen der Empfangsintensität über einen Schwellwert selbsttätig gebremst wird, weisen diese bekannten Bremsen den Nachteil auf, daß es meist nur unter Verwendung besonderer Leistungsverstärkerröhren möglich ist, einen hinreichend großen, die Bremse steuernden Regelstrom zu erzeugen. Die Erzeugung einer verhältnismäßig hohen Regelspannung wäre dagegen mit einfacheren Mitteln möglich.
- In allen den Fällen, in denen die Steuerung der Bremse über einen Röhrenverstärker erfolgt und nicht zu große Bremswirkungen :LUsgeül)t werden sollen, ist die, vorliegende Erfindung mit Vorteil zu verwenden, bei der ein mit der zu bremsenden bewegbaren Vorrichtung gekuppelter Körper mit einem feststehenden Körper, von denen der eine ein Halbleiter und der andere ein Leiter oder Halbleiter ist, ständig in Berührung steht und bei der die steuernde Spannung an diese beiden Körper gelegt ist.
- Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß zur Steuerung der Bremse nur eine mittels des Röhrenverstärkers leicht zu erzeugende Spannung, aber kein Strom merklicher Größe notwendig ist wie bei den bekannten elektromagnetisch gesteuerten Bremsen.
- Die bremsende Wirkung der erfindungsgemäßen Einrichtung beruht auf dem an sich bekannten sog. Johnsen-Rahbek-Effekt, d. h. also auf der vergrößerten scheinbaren Adhäsion zwischen den beiden Grenzschichten, zwischen denen eine Spannung und damit eine elektrostatische Anziehungskraft besteht. Diese Bremswirkung ist an- sich zwar ebenfalls bekannt, ist aber bis jetzt noch nicht zur Stillsetzung bewegter Körper, wobei die Steuerung durch eine Regelspannung ület#: einen Röhrenverstärker erfolgt, ausgenutzt worden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. i. Auf der Welle W, die mittels einer Isolierhülse J mit der Achse der nicht dargestellten zu bremsenden Vorrichtung gekuppelt ist, ist eine Trommel T, die aus einem halbleitenden Material, z. B. Achat oder Marmor, besteht, befestigt. Über die Trominel ist ein aus Kupferblech bestehendes Band B gespannt und mit seinen freien Enden an dem ortsfesten Gehäuse gegen dieses isoliert derart befestigt, daß die Trommel T mit schwacher Reibung in dem durch das Band B gebildeten Bogen drehbar ist. Die steuernde Spannung wird an die Klemmen U und V und dadurch mit dem einen Pol über einen Schleifkontakt K o. dgl. an die Welle W und über diese an die Trommel T, mit dem anderen Pol an das Band B gelegt. Bei steigender Spannung nimmt die Adhäsion zwischen Band und Trommel derart zu, daß die Welle W stark gebremst wird.
- Die Erfindung ist mit besonderem Vorteil anwendbar bei Empfangsgeräten, bei denen in an sich bekannter Weise eine Scharfabstimmung dadurch erzeugt wird, daß die gleichgerichtete Empfangsschwingung oberhalb eines Schwellwertes das Abstimmittel bremst. In diesem Falle wird etwa die Welle W über die Isolierhülse J mit der Drehkondensatorwelle gekuppelt, und an die Klemmen U und V eine durch Gleichrichtung der Empfangsschwingung gewonnene Regelspannung gelegt.
- Diese Regelspannung kann z. B. durch eine Schaltung nach Abb. 2 erzeugt werden. An die Antenne A ist der Empfängerteil H angeschlossen, der den Hochfrequenzverstärker, die Überlagererstufe und den Zwischenfrequenzverstärker enthält. Letzterer ist über den Transformator R an den Empfangsgleichrichter und den Niederfrequenzverstärker angeschlossen, die im Empfängerteil N vereinigt sind. Diesem folgt der Lautsprecher L. Der Transformator 12 enthält eine dritte Wicklung S, welche über einen weiteren Transformator und einen auf die Zwischenfrequenz scharf abgestimmten Kreis Z die zwischenfrequente Schwingung an das Gitter der Pentode D legt, welche durch hinreichend große Gittervorspannung als Anodengleichrichter geschaltet ist. Im Ausgang dieser Röhre entsteht nach Ausfilterung der überlagerten niederfrequenten Spannungen durch die Filterkette F zwischen den Klemmen U und h eine Regelspannung, die angenähert der auch am Empfangsgleichrichter auftretenden mittleren Zwischenfrequenzamplitude proportional ist. Die Klemme U wird über den Schleifkontakt K mit der Welle W, die Klemme V mit dem Band B leitend verbunden.
- Will man die hohen Gleichspannungen gegen das geerdete Gehäuse vermeiden, so kann man die Regelspannung auch vom Kathodenwiderstand W der Pentode D abnehmen, wobei die Anode unmittelbar mit dem positiven Pol der Spannungsquelle verbunden werden kann.
- ?Natürlich können auch die Trommel als Leiter und das Band als Halbleiter oder beide als Halbleiter ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Über einen Röhrenverstärker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse zum Stillsetzen bewegter Körper, insbesondere der Abstimmittel eines Empfangsgerätes der drahtlosen Nachrichtentechnik, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der zu bremsenden bewegbaren Vorrichtung gekuppelter Körper mit einem feststehenden Körper, von denen der eine ein Halbleiter und der andere ein Leiter oder Halbleiter ist, ständig in Berührung steht und daß die steuernde Spannung an diese beiden Körper gelegt ist. z. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß um eine mit der einzustellenden Vorrichtung gekuppelte drehbare Trommel aus einem halbleitenden Material ein metallisches Band gelegt ist. 3. Bremse nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anwendung auf die selbsttätige Bremsung des Abstimmrnittels eines Empfangsgerätes der drahtlosen Nachrichtentechnik beim Ansteigen der Empfangsintensität über einen Schwellwert oder beim Erreichen eines Maximums. q.. Bremse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel mit der Drehkondensatorwelle gekuppelt ist und die durch Gleichrichtung der Empfangsschwingungen gewonnene Regelspannung an die Trommel und das Band gelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49491D DE680037C (de) | 1937-11-12 | 1937-11-12 | UEber einen Roehrenverstaerker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET49491D DE680037C (de) | 1937-11-12 | 1937-11-12 | UEber einen Roehrenverstaerker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680037C true DE680037C (de) | 1939-08-21 |
Family
ID=7563145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET49491D Expired DE680037C (de) | 1937-11-12 | 1937-11-12 | UEber einen Roehrenverstaerker elektrisch gesteuerte mechanische Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680037C (de) |
-
1937
- 1937-11-12 DE DET49491D patent/DE680037C/de not_active Expired
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