DE6801633U - Reibradfeuerzeug, insbesondere gasfeuerzeug - Google Patents
Reibradfeuerzeug, insbesondere gasfeuerzeugInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/16—Lighters with gaseous fuel, e.g. the gas being stored in liquid phase
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Description
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ERNST KIUSS JUN. IN WIEN
Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug
Die Erfindung "betrifft ein Reibradfeuerzeug,
insbesondere G-asfeuerzeug, dessen Gehäuse aU3 Kunststoff beeteht,
in der Mittelebene geteilt ist und durch Paßstifte gegen Verschieben gesichert ist. ..
Es sind bereits Feuerzeuge aus Kunststoff bekannt, bei welchen der Zündmechanismus durch die lagerung der vorstehenden
Enden des Reibradbolzens in Ausnehmungen des Gehäuses in diesem gesichert ist. Ferner ist bei Feuerzeugen
aus Kunststoff mit in der Mittelebene geteilten Gehäusehälften bekannt, nach der Montage des Zündmechanismus die
beiden Gehäusehälften in ihrer gegenseitigen lage durch Paßstifte zu sichern und durch Verklebung zu einer festen Einheit
zu verbinden. Dies hat den Nachteil, daß an diesen bekannten
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9 f · t
Feuerzeugen Reparaturen unmogliiJ.ii sind, da ciie ICunötatoffverklebung
nicht mein* löafaa.r iat.
Ss sind auch bereits Feuerzeuge aus Kunststoff
bekannt, bei welohen zwecks Demontage der Kunststoffteile
diese mittels Schrauben verbunden sind. Sichtbare Schraubenköpfe beeinträchtigen aber bei einem Geschmacksartikel, wie
es Feuerzeuge sind, die äußere Ausstattung. Außerdem lassen
sich so feine Gewinde, die für die Verbindung der Gehäusehälften in Betracht kommen, bei der Herstellung
dieser Teile nicht gleich mit einpressen, sodaß die Gewinde gebohrt und gesc mitten werden müssen, was herstellungsmäßig
sehr aufwendig ist.
weiters ist bekannt, den den Brennstoffbehälter umfassenden tL'eil des Gehäuses für Feuerzeuge aus Blech und
den den Zündmechanismus aufnehmenden $eil des Gehäuses aus Kunststoff herzustellen, wobei letzterer aus zwei Teilen be~
steht, die durch Klammern zusammengehalten sind. Das Zusammenfügen einerseits der beiden Kunststoffteile und
anderseits die Verbindung dieser mit dem Blechgehäuseteil erfordert viel Montagearbeit.
Gemäß der Erfindung sind bei einem einleitend beschriebenen Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug,
beide Gehäuseteile mindestens an der Stirnseite des Heibradea durch eine Abdeckung, Kappe od. dgl. lösbar zusammengehalten,
deren gegen das Gehäuse liegender Hand mindestens an dsn Schmalseiten des Fexierzeuges mit den Gehäuseteilen,
diese beiden, umfassend, verrastet ist.
— 3 —
An der Stirnseite, die der Reibradstirneeite
gegenüberliegt, kann gleichfalls eine Abdeckung, Reifen od. dgl
zum Zusammenhalten der Gehäusehälften vorgesehen sein, die b2w. der mindestens an den Schmalseiten des Gehäuses verrastet ist.
Es kann aber auch im Bereiohe der Stirnseite, die
der Reibradstirneeite gegenüberliegt, in einer Gehäusehälfte ein von der Teilfläohe vorstehender hakenartiger Vorsprung
und in der anderen Gehäusehälfte eine den hakenartigen Vorsprung erfassende hinterschnittene Kante, Fläche od. dgl.
für den Zusammenhalt der beiden Gehäusehälften vorgesehen sein.
Pur die Verrastung der stirnseitigen Abdeckung
bzw, Abdeckungen an den Gehäuseteilen weist deren Rand hinterschnittene Kanten und der Rand der Abdeckung eingezogene
Teile auf.
Durch die Art der Verbindungen können u.a. zwei gleiohe Gehäusehälften verwendet werden, in £enea eine
sehr einfaohe und zeitsparende Montage der Feuerzeugteil« ;
möglich ist. Die Abdeckung an der reibradseitigen Stirnseite
wird somit gemäß der- Erfindung gleichzeitig als Verbindungsmittel
der beiden Gehäusehälften verwendet. In den Abdeckungen sind Ausnehmungen für den Austritt der Flamme, den Zugang
zum Betätigungsrad, zum Füllventil für den Brennetoff und zum Zündsteinrohr -vorgesehen.
Beide lösbar zusammengehaltene*Gehäusehälften
nehmen je zur Hälfte einen an sioh bekannten Brennstoffbehälter
und den Zündmechanismus auf, welche beide als
ι » ♦ λ
gesonderte Einheiten mit an. sich bekannte Ja pv.ural3.el en Aoheen
ic eingearbeitete Hohlräume und Führungen der Gehäusehälften
eingelegt sind,. sodaS sie in ihrer Lage sicher angeordnet
sind.
Damit duroh das Aufdrüoken des Püllbehälters auf
den Brennstofftank, der auf diesen entstehende Druok abgefangen wirdp aind an den Gehäusehälften zur Abstützung des an
sioh bekannten zylindrischen Brennstoffbehälters in axialer
Richtung zum Brenner Anschläge vorgesehen. In der Teil.fläche
der beiden Gehäusehälften sind an gegenüberliegenden Seiten
Ausnehmungen ssur Aufnahme einer in bekannter Weise am Brennstoffbehälter
Torgesehenen Nase angeordnet, sodaß die beiden (Jehäusehälften vollkommen gleich ausgebildet sein können.
In der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Mg. 1 zeigt eine Gehäusehälfte von
der Teilflache mit sämtlichen Peuerzeugteilen, Pig. 2 ist
ein Sohnitt nach der Linie H-II der Pig, 1, Pig. 3 ist eine
Draufsicht dazu. Die Pig. 4 und 5 sind Teilansiohten auf die
Teilfläohe bzw. ein Sohnitt der Linie V-V des Gehäuses nach
Pig. 4 mit einer unteren Abdeckung» Pig. 6 zeigt eine
Kappe nach den Pig. 1 bis 3 im Sohaubild.
Mit 1 und 2 sind die beiden Sehäusehälften bezeichnet
» die aus Kunststoff bestehen und die Peuerzeugteile
aufnehmen, u«zw. in den Ausnehmungen 3 und 4 den Brennstoffbehälter
5t samt Brenndüse 6 und im Boden vorgesehenen
Füllventil, in den Ausnehmungen 7 und 8 das verßohiebbar gelagerte sowie unter der Wirkung einer Peder 9 stehende
Zundsteigrohr 10 mit Reibrädchen 11 und Betätigungsrädchen 12,
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· · I I a .
in der Ausnehmung 13 der in dieser geführte und mit dem BUndeteinrohr gekuppelte Drüoker 14 und in den Ausnehmungen
der in dieser kippbar gelagerte, das Brennventil in Abhängigkeit vom verschobenen Zündetein^ohr 10 bzw. einer auf
diesem gelagerten Hülse 16 öffnenden Steuerbügel 17. Die beiden Gehäusehälften 1, 2 sind durch die löcher 18, 19 eintre*<?&äe
Paßstifte gegen ein Verschieben quer zur Teilflache
gesichert. In Ausnehmungen 20 an den Tellflachen lagert eine
mit dem Brennstoffbehälter fast verbundene, diesen gegen Drehen sichernde Haee. Damit der Brennetoffbehälter 5 beim
Füllen dem Druck des FUllbehältera standhält, liegt er mit
der Stirnfläche» die die Düse 6 trägt, zum Teil gegen Anschläge 2Θ der beiden Gehäusehälften 1,2.
Für das Zusammenhalten der mit den Feuerzeugteilen versehenen Geh&ueeteilen 1, 2 ist die reibradaeitige
Stirnfläche des Gehäuses mit einer Kappe 21, vorzugsweise aus Metall, abgedeckt, deren Band an den Schmalseiten des
Feuerzeuges mit den Gehäuseteilen, diese beiden umfassend, verraetet ist. Dazu weist z.B. der Rand der Gehäuseteile 1,2
an den Schmalseiten hinterechnittene Kanten 22, 23 auf, in
die der eingezogene Teil 24 bzw« ein kleiner Vorsprung oder
Verdiokung 25 des Kappenrandes einschnappen kann. Für den
Durchtritt der Flamme und des Betätigungsrädohens 12 bzw.
des Drückers 14 sind in der Kappe 21 Ausnehmungen 26 bzw.
vorgesehen.
Für den Zusammenhalt der beiden Gehäusehälften beim Ausführungsbeispiel ist im Bereich des Feuerzeugbogens
an der Gehäusehälfte 1 ein von der Teilfläohe vorstehender
hakenartiger Vorsprung 31 und an der anderen Gehöusehälfte 2
eine den Hakenteil erfassende hintersohnittene Fläche 32 vorgesehen, sodaß nach dem Einlegen der Feuerzeugteile in
eine Gehäusehälfte das Feuerzeug durch Einsohwenken der anderen Gehäusehälfte um die ideelle Schwenkachse S geschlossen
werden kann, wobei das Gehäuse durch die Verhakung 31s 32
unten zusammengeholten ist. Nach dem Aufsetzen der Kappe 31
sind auch oben die Gehäusehälften 1, 2 gegeneinander gesichert und das Feuerzeug fertig montiert.
Beiir gezeigten Ausführungsbeispiel sind die
beiden Gehäusehälften 1,2, infolge der Verhakungselemente
nicht vollkommen gleioh, sodaß verschiedene Formen für die Herstellung notwendig sind, was aber an sich für einen Massenartikel
tragbar ist.
IJm beide Gehäusehälften gleioh ausführen zu können,
sind gemäß dem 'Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 die
beiden Gehäusehälften 1, 2 e.uoh im Bereich der Bodenstimeeite
durch eine Abdeokung oder einen Reifen zusammengehalten, dessen Rand 36 an den Schmalseiten des Feuerzeuges eingezogen
ist und in Hinterschneidungen 37 der Gehäusehälften eingreift, wodurch auch bodejiseitig die beiden gleichen
Gehäusehälften umfaßt sind. In der Abdeckung 35 9ind Ausnehmungen
38 bzw. 39 für den Zugang zum Zündventil des Brennstoff behälters bzw. zum Einsetzen eines neuen Zündsteines in
das Zündsteinrohr 10 vorgesehen.
Durch die Erfindung ist ein einfach montierbareβ
und wieder zerlegbares Feuerzeug geschaffen» Nach dem Abnehmen der Abdeckungen 21, 35 sind die Gehäusehälften wieder auseinanderzunehmen
und die Seile können aus den Ausnehmungen herausgenommen werden.
Claims (8)
1. Reibradfeueraeug, insbesondere Gasfeuerzeug,
dessen Gehäuse aus Kunststoff besteht, in der Mittelebene geteilt ist und durch Paßatifte gegen Verschieben gesichert
ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Gehäusehälften (1, 2)
mindestens auf der Stirnseite des Reibrades (11) durch eine
Kappe (21), Abdeckung od. dgl. lösbar zusammengehalten sind,
deeen gegen das Gehäuse liegender Rand (24) mindestens an
den Schmalseiten des Feuerzeuges mit den Gehauseteilen,
diese beiden umfassend, verrastet ist.
2. Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite
des Feuerzeuges, die der Reibradstirnseite gegenüberliegt, gleichfalls eine Abdeckung (35), Reifen od. dgl.
vorgesehen ist, die bzw. der mindestens an den SohmalSeiten
des Gehäuses, dieses umfassend, verrastet ist.
3. Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereiche
der Stirnseite, die der Reibradstimseite gegenüberliegt in einer Gehäusehälfte (1) ein von der Teilfläche vorstehender
hakenartiger Vorsprung (31) und in der anderen Gehäueehälfte (2) eine den hakenartigen Vorsprung erfassende
0&
hinterschnittene Kante, Fläche (32) od. dgl. für den Zusammenhalt
der beiden Gehäusehälften (1, 2) vorgesehen ist.
4-. Heibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug
nach den Ansprüchen 1 und 2, daduroh gekennzeichnet, daß für die Yerrastung der stirnseitigen Abdeokung bzw. Abdeckungen
am Gehäuse dessen Hand hinterechnittene Kanten (22, 23, 37)
und der Rand der Abdeckungen eingezogene Seile (24, 36) bzw. Verdickungen (25) aufweist,
5. Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, daduroh gekennzeichnet, daß in
den Abdeckungen (21, 35) Ausnehmungen (26, 27 bzw. 38, 39) für den Austritt der Flamme, den Zugang zum Betätigungsrad
(12). zum Füllventil für den Brennstoff und zum Zündsteinrohr vorgesehen sind.
6. Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug: nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß
beide lösbar zusammengehaltenen Gehäuaehälften (1, 2) je
zur Hälfte einen an sich bekannten Brennstoffbehälter (5) und den Zündmeohanlemus (9 *>ie 12) aufnehmen, welch beide
als gesonderte Eiüheiten mit an sich bekannten parallelen
Achsen in eingearbeitete Hohlräume (3· 4) und Führungen (7,8) der Gehäusehäiften eingelegt und eingepaßt sind, wodurch
sie in ihrer Lage geaiohert sind.
7- Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gehäueehälften
(1, 2) zur Abstützung des an sich bekannten zylindrischen Brennstoffbehälters (5) in axialer Richtung
zum Brenner (6) Anschläge (28) vorgesehen sind.
8. Reibradfeuer2eug, insbesondere Gasfeuerzeug
nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teilflache
der beiden ffehäusehälften (1, 2) an gegenüberliegenden
Seiten Ausnehmungen (20) zur Aufnahme einer in bekannter Weise am Brennstoffbehälter vorgesehenen Nase angeordnet
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1020867A AT271065B (de) | 1967-11-13 | 1967-11-13 | Reibradfeuerzeug, insbesondere Gasfeuerzeug |
Publications (1)
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| DE6801633U true DE6801633U (de) | 1970-02-12 |
Family
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| DE19686801633 Expired DE6801633U (de) | 1967-11-13 | 1968-10-10 | Reibradfeuerzeug, insbesondere gasfeuerzeug |
Family Applications Before (1)
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| DE19681802246 Pending DE1802246A1 (de) | 1967-11-13 | 1968-10-10 | Reibradfeuerzeug,insbesondere Gasfeuerzeug |
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1968
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- 1968-10-10 DE DE19686801633 patent/DE6801633U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT271065B (de) | 1969-05-27 |
| DE1802246A1 (de) | 1969-08-07 |
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