DE6801864U - Betaetigungseinrichtung fuer ventile - Google Patents

Betaetigungseinrichtung fuer ventile

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    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
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Description

Betätigungseinrichtung für Ventile
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Betätigungseinrichtung für Ventile mit elastisch verformbarem Schließteil mit Mitteln zum Drehen eines beweglichen Bauteils, der durch Zwischenschaltung einer Nockeneinrichtung auf das Ventilgehäuse drückt, um die Hebung des Schließteils zu bewirken.
Eine derartige Betätigungseinrichtung ist insbesondere geeignet für Ventile mit. einem elastisoh verformbaren Ventilteller oder"einer elastisch verformbaren Ventilklappe.
Es ist bekannt, daß bei Ventilen mit Ventilklappen oder Ventiltellern die Veränderung der Durchflußmenge als Punktion der Hebung des Schließteils in der Nähe der völligen Geschlossenheit sehr schnell ist.
2472/u Rö/G1
Um geringe Durchflußmengen genau regeln zu können, muß also eine merkliche Drehung des Ventilbetätigungsorgans eine sehr geringe Verschiebung des Schließteils nach sich ziehen, zumindest dann, wenn der Schließteil fast auf seinem Sitz ruht.
Es ist bekannt, zu diesem Zweck die Bewegung dea Betätigungsorgans auf den Schließteil zu übertragen mittels einer oder mehrerer geneigter Laufflächen nach Art der schiefen Ebene, die auf ein oder mehrere Schuborgane drücken. Die Laufflächen können schraubenförmig sein, in welchem Fall die Hebung des Schließteil proportional der Drehung des Betätigungsorgans ist; vorteilhaft haben die Laufflächen jedoch ein Nockenprofil, wodurch ermöglicht wird, eine fast lineare Relation zwischen Drehung des Betätigungsorgans und Fördermenge zu verwirklichen. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn die Flüssigkeit z.B. zum Heizen oder Kühlen eines Geräts dient und das Betätigungsorgan seinerseits durch einen Thermostat betätigt wird.
Um eine sehr progessive öffnung des Ventils zu erzielen, üssen ausreichend lange schiefe Ebenen, Laufflächen oder Nockenflächen verwendet werden, die noch langer sein müssen, wenn an ihren beiden Enden ebene Strecken vorgesehen werden müssen, um die Feststellung des Ventils in offener und geschlossener Stellung zu gewährleisten. Es ist möglich, sehr lange Laufflächen beispielsweise dadurch zu erzielen, daß man sie schraubenförmig oder gemäß einem Nockennrofil in den Umfang einer Stange einschneidet. Bei einer derartigen Anordnung muß allerdings eine ausreichend lange Stange vorgesehen werden, die den Platzbedarf des Ventils in der Höhe vergrößert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile der bekannten Betätigungseinrichtungen eine Betätigungseinrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die eine progessive Bewegung des Schließteils des Ventils ermöglicht und dabei trotr'em eine möglichst kompakte Bauform mit geringen Längenabmessungen mit sich bringt. Dies wird nach dem Gebrauchsmuster dadurch erreicht, daß die ITockeneinrichtung irehrere Schuborgane aufweist, die in verschiedenen Abständen zur Drehachse liegen und jeweils auf Laufflächen aufliegen, die Zylindern verschiedener Radien mit der Drehachse als Zylinderachse entsp: sehend angeordnet sind. Diese Laufflächen mit verschiedenen Ridien können also mit um die Drehachse verteilten Schuborganen zusammenwirken, wobei jede Lauffläche mit einem Schraubenoder Nockenprofil versehen sein und sich über einen Bogen von annähernd 360° erstrecken kann, wodurch sich eine große Länge der Lauffläche bei sehr geringer Bauhöhe erzielen läßt, wobei der Durchmesser der Betätigungseinrichtung etwa dem des Schließteils entspricht, also ebenfalls keine Vergrößerung der Abmessungen mit sich bringt. Es wird daher der Vorteil einer sehr genauen Betätigung eines Ventils verbunden mit einer sehr einfachen und raumsparenden Bauform.
Nach einer Ausführungsform des Gebrauchsmusters weist die Nockeneinrichtung drei Laufflächen mit verschiedenen Radien auf, die zueinander um ungeführ 120° versetzt sind und mit drei entsprechend versetzten Schuborganen zusammenarbeiten.
In weiterer Ausbildung des Gebrauchsmusters weist die Nockeneinrichtung zwei Serien von Laufflächen auf, die in entgegengesetzten Richtungen auf Druckorganen aufliegen und die Bewegungen des Ventiltellers in Öffnungs- und Schließrichtung formschlüetfigf steuern.
680Ϊ864
Nach einer weiteren Ausführung des Gebrauchsmusters weist die Nockeneinrichtung eine Serie von Laufflächen auf und sind die Laufflächen und Druckorgane durch eine Federeinrichtung in Berührung miteinander gehalten.
Die Laufflächen sind dabei in weiterer Ausbildung des Gebrauchsmusters von dem beweglichen Bauteil getragen und die Druckorgane am Ventilgehäuse befestigt. Es können aber auch die Laufflächen von einem oder mehreren am Ventilgehäuse befestigten Teilen und die Druckorgane von dem beweglichen Bauteil getragen sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform des Gebrauchsmusters weist der bewegliche Bauteil eine Scheibe auf, deren Nabe in Bohrungen in der Kappe des Ventils bzw. in einem zwischen Kappe und Ventilgehäuse eingespannten Teil eingesetzt ist, und tragen die beiden Flachseiten der Scheibe Druckorgane oder Laufflächen, die mit von der Kappe bzw. dem Teil getragenen Laufflächen oder Druckorganen zusammenarbeiten.
Nach einer anderen Ausführungsform des Gebrauchsmusters weist d-er bewegliche Bauteil eine Scheibe auf, deren Nabe in eine Bohrung in der Kappe des Ventils eingesetzt ist, und tragen die einander gegenüberliegenden Flachseiten der Kappe und der Scheibe die Laufflächen und die Druckorgane und dx 3kt eine Federeinrichtung die Nabe elastisch zur Kappe.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gebrauchsmusters dargestellt, anhand derer die Erfindung erläutert wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Ventil mit der Betätigungseinrichtung nach dem Gebrauchsmuster im Schnitt nach der Linie Ι-Ϊ der Fig. 2,
Fig, 2 eine Sohnittansicht nach der Linie II-II der Pig. 1,
Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungaform,
Fig. 4 die Kappe des Ventils nach Fig. 3 von unten gesehen mit Blick auf eine Serie von Laufflächen,
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Linie V-V der Fig. 4,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die zwischen Gehäuse und Kappe des Ventils nach Fig 3 eingespannte Scheibe mit Blick auf eine weitere Serie von Laufflächen,
Fig. 7 eine Schnittansicht nach der Linie VII-VII der Fig. 6,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer beweglichen Scheibe mit Druckfingern der Betätigungseinrichtung des Ventils nach Fig. 3,
Fig. 9 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform lev Betätigungseinrichtung, und
Fig. 10 eine Abwicklung des Nockenprofils einer der Laufflächen.
Das Ventil nach Fig. 1 und 2 weist einen doppelten Sitz 1a und 1b auf, mit dem ein elastischer Ventilteller 2 zusammenwirkt, um die Durchflußmenge einer durch einen Einlaßstutzen 3 einströmenden und in zwei Auslaßstutzen 4 und 5 ausströmenden Flüssigkeit zu regeln. Die Unterseite des Ventiltellers 2 weist dem Sitz 1b gegenüberliegend einen kegelstumpfförmigen Teil auf, sodaß, wenn der Ventilteller 2 ohne Druck auf dem Sitz 1a aufliegt, die durch den Einlass 3 um den Sitz 1b einströmende Flüssigkeit in geringer Menge zwischen dem Sitz 1b und dem Ventilteller 2
in den zwischen den beiden Sitzen liegenden ringförmigen Raum und von dort durch eine Öffnung 4a in den Auslaß 4 fließt. Wenn der Ventilteller 2 durch seine Betätigungsschale 6 gegen die Sitze gedrückt wird, ve rformt er sich elastisch und liegt dann auch auf dem Sitz 1b in der in Fig. 1 gezeigten Stellung auf.
Wenn aus dieser Stellung heraus die Schale 6 sehr progressiv gehoben wird, ist es möglich, den Auslaß 4 progessiv zu öffnen, und dann, von dem Auge»- blick an, an dem sich der Ventilteller 2 abhebt vom Sitz 1a, der durch einen Öffnung 5a mit dem Auslaß 5 verbunden ist, diesen progessiv zu öffnen, während der Auslaß 4 weiterhin geöffnet wird.
Die beschriebene Betätigungseinrichtung nach der Erfindung dient dazu, die Verschiebung des Ventiltellers 2 bzw. der Betätigungsschale 6 gegenüber dem doppelten Sitz genau zu steuern. Zur Darstellung der Betätigungseinrichtung nach der Erfindung ist zwar ein Ventil mit doppeltem Sitz gewählt worden, doch ist die Betätigungseinrichtung auch bei einem Ventil mit einfachem Sitz oder mit mehr als zwei Sitzen anwendbar.
Die Schale 6 ist bei 6a am inneren Ende einer Betätigungsstange 7 durch eine Verbindung befestigt, die die Stange 7 drehbar bleiben läßt. An ihrem äußeren Ende trägt die Stange 7 ein Betätigungsorgan, das schematisch durch einen Handhebel 8 dargestellt ist, der z.B. einen Teil einer thermostatischen Betätigungsvorrichtung bilden kann. Die Stange 7 ist bei 7a in die Nabe 9a einer ersten Scheibe 9 eingeschraubt, die auf ihrer Unterseite drei Laufflächen 10, 11, 12 mit Nockenprofil trägt, die in verschiedenen Abständen von der Achse der Stange 7 angeordnet sind. Die Nabe 9a weist einen zylindrischen Teil 9b auf, der in eine Bohrung 13 in einer bei 15
auf dem Gehäuse 16 des Ventils befestigten Kappe 14 eingeschoben ist. Die Kappe 14 trägt auf ihrer Unterseite drei Zapfen 10a, 11a, 12a, die auf den Laufflächen 10 bzw. 11 bzw. 12 aufliegen. Me aus der Zeichnung ersichtlich, sind die drei Zapfen um 120° versetzt und in verschiedenen Abständen von der Stange 7 angeordnet, sodaß sie auf den Laufflächen aufliegen können. Eine zweite Scheibe 17, die auf ihrer Unterseite komplementär zu den Laufflächen 10, 11, 12 und diesen gegenüberliegend drei Laufflächen 10b, 11b, 12b trägt, ist auf die Nabe 9a aufgeschoben und gegen Drehung auf dieser durch Zähne 18 festgelegt. Eine auf die Stange 7 geschraubte Mutter 19 srrgt für die Festlegung der Scheibe 17 auf aer Nabe 9a, Die Kappe 14 trägt auf ihrer Oberseite drei Zapfen (nur einer von ihnen, 10c, ist in Fig. 1 zu sehen), die den Zapfen 10a bzw, 11a bzw. 12a gegenüberliegen und auf den Laufflächen 10b bzw. 11b bzw. 12b aufliegen.
Wenn mittels des Handhebels 8 die aus der Stange , und den Scheiben 9 und 17 gebildete Einrichtung gedreht wird, arbeiten die Laufflächen*^usammen und lassen die Einrichtung je nach der Drehrichtung aufwärts oder abwärts gehen. Die am Ende der Stange 7 befestigte und in den Ventil teller 2 eingelassene Schale 6 folgt der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Einrichtung und überträgt sie auf den Ventilteller 2,
Die Arbeitsweise der Betätigungseinrichtung nach Fig. 3 bis 7 ist analog, doch sitzen bei dieser Ausführungsform die Laufflächen am Ventilgehäuse, und die Zapfen werden von einer beweglichen Scheibe getragen.
Diese bewegliche Sei 3ibe 20 trägt auf ihren sich gegenüberliegenden Seiten die Zapfen 10a, 11a, 12a, bzw. 10c, 11c, 12c und weist eine Habe 20a auf, * mit den Zapfen
in die die Stange 7 eingeschraubt ist, die durch eine Mutter 7c festgelegt ist und an ihrem Ende eine in den Ventilteller 22 eingelassene Scheibe 21 trägt. Die Laufflächen 1Od, 11b, 12b, und 10, 11, 12 sitzen an der Oberseite einer zwischen dem Gehäuse 24 und der Kappe 25 des Ventils eingespannten Scheibe 23 bzw. an der Unterseite der Kappe 25. Die Nabe 20a ist in die ihr als Lager dienenden Bohrungen 23a. und 25a. der Scheibe 23 bzw. der Kappe 25 eingeschoben. Die Zapfen 10a und 10c, 11a und 11c, 12a und 12c liegen auf den Laufflächen 10 und 10b, bzw. 11 und 11b, bzw. 12 und 12b auf, sodaß bei Drehung der Stange 7 diese die Scheibe 20 mitdreht und die Zapfen mit den Laufflächen zusammenwirken und die Scheibe 20 zusammen mit der Stange 7 heben oder senken, wobei die Stange 7 die Scheibe 21 und den Ventilteller 22 mitnimmt.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Unterseite des Ventiltellers 22 plan und arbeitet mit einem doppelten Sitz zusammen, dessen einzelne Sitze 26a und 26b höhenlagemäßig versetzt sind. Der Einlaßstutzen 27 des Ventils steht in Verbindung mit dem innerhalb Sitzes 26a liegenden Raum. Ein erster Auslaßstutzen 28 steht in Verbindung mit dem zwischen den zwei Sitzen 26a, 26b gelegenen Raum, und ein zweiter Auslaßstutzen, der auf der Zeichnung nicht sichtbar ist, steht in Verbindung mit dem im Gehäuse 24 um den Sitz 26b herum gelegenen Raum 29a. Y/enn aus der in Fig. 1 dargestellten völlig geschlossenen Stellung der Teller 22 progressiv gehoben wird, hebt er sich zunächst vom Sitz 26a unter progressiver Öffnung des Auslasses 28 und dann vom Sitz 26b unter progressiver Öffnung des zweiten Auslasses ab. Die Arbeitsweise des Ventils ist also ähnlich der des Ventils nach Pig, 1 und 2. Es versteht sich, daß die Einrichtung nach Pig. 3 bis 8 auch zur Betätigung eines mit einem doppelten Sitz zusammenarbeitenden kegelstumpf förmigen Ventiltellers wie in Pig. 1 und 2, oder zur Betätigung anderer Typen von Schließteilen verwendbar ist. ,k
Pig, 3 zeigt, daß die Kappe 25 einen mit einem Flansch 25c versehenen Mantel 25b aufweist und daß die Scheibe 23 zwischen dem Plansch 25c und dem Gehäuse 24 eingespannt ist. Die Betätigungseinrichtung ist also völlig eingeschlossen in der Kappe 25, die ein die Einrichtung schützendes geschlossenes Gehäuse bildet. Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt die Befestigung und Aufspannung der Kappe 25 durch eine gefalzte Einfassungsschelle 30,
Bei den beschriebenen Ausführungsformen erfolgt die Betätigung in beiden Richtungen formschlüssig, wobei die Abwärtsbewegung des Ventilstellers durch den Druck der Laufflächen 10, 11, 12 auf die Zapfen 10a, 11a, 12a, und die Aufwärtsbewegung durch den Druck der Lailfflächen 10b, 11b, 12b auf die Zapfen 10c, 11c, 12c erfolgt. Bei der Ausfuhrungsform nach Fig. 9 sind die die Laufflächen 10b, 11b, 12b tragende Scheibe 23 sowie die entsprechenden Zapfen 10c, 11c, 12c weggefallen, und es ist eine Federeinrichtung vorgesehen, die die anderen Zapfen, z.B. 10a, gegen die Laufflächen 10, 11, 12 angedrückt hält. Die Federeinrichtung besteht aus einem Federring 31, der zwischen der Kappe 25 und dem Gehäuse 24 eingespannt ist und eine Anzahl radial zur Mitte gerichteter Blattfedern 32 aufweist, die in vorgespanntem Zustand in durch Aufbördelungen in der Scheibe 21 erzeugte öffnungen 33 eingeschoben sind und die Einheit aus Scheibe 21, Stange 7 und Scheibe 20 nach oben drücken, sodaß die Zapfen auf die Laufflächen gedrückt werden.
Fig. 10 zeigt als Beispiel das Nockenprofil der Lauffläche 10, Dies Profil weist verschieden stark geneigte Strecken 34, 35 36,37,38,39 auf und erstreckt sich 4m die Achse der Stange 7 herum über einen Bogen, der fast 360° erreichen kann, und somit über eine ausreichend große abgewickelte Länge. Die Laufflächen 11 und 12 haben ähnliche Profile, deren verschiedene Strecken auf den Laufflächen Bogen einnehmen,
die denen gleich sind, die sie auf der Lauffläche 10 einnehmen, und sie sind um 120 bzw. 240° versetzt. Die Laufflächen 10b, 11b, 12b der Ausführungsformen nach Fig. 1 und 3 weisen komplementäre Profile auf, podaß die Zapfen auf die beiden Serien von Laufflächen aufdrücken.
Angenommen, das Profil nach Fig. 10 beziehe eich auf die Laufflächen nach Fig. 3, so verschieben eich die Zapfen auf dem Profil von links nach rechts und erzeugen dabei folgende Wirkungen:
auf der ebenen Strecke 34 halten sie den Ventilteller in der völlig geschlossenen Stellung verriegelt,
auf ier schwach ansteigenden Strecke 35 lösen sie den Ventilteller vom Sitz 26a und öffnen progressiv den Auslaß 28,
auf der stärker ansteigenden Strecke 36 öffnen sie weiterhin, und zwar etwas stärker, den Auslaß 28 und verringern die Zusammendrückung des Ventiltellers auf dem Sitz 26b,
auf der zweiten schwach ansteigenden Strecke lösen sie den Ventilteller vom Sitz 26b und öffnen progressiv den zweiten Auslaß, während sie gleichzeitig d η Auslaß 28 weiterhin öffnen,
auf der zweiten stärker ansteigenden Strecke vollenden sie schneller die gleichzeitige Öffnung beider Auslässe ,und
auf der ebenen Strecke 39 halten sie den Ventilteller in völlig geöffneter Stellung verriegelt.
Bei der offenen Einrichtung nach" Fig, 1 können die ^ aufflächen auch auf den beiden Flachseiten der Kappe 14 angeordnet sein, wobei die Zapfen von den Scheiben 9 bzw, 17 getragen würden. Bei der geschlossene] Einrichtung nach Fig. 3 können die Laufflächen auch auf den beiden Flachseiten der Scheibe 20 angeordnet sein, wobei die Zapfen von der Scheibe 23 bzw. der Kappe
getragen Würden, Patentanwälte
Dipl.-Ing. Hellmuth Kosel 'i Dipl.-Ing. Horst R ö s β 1
P v I. Dip!.-Ing. Peter K ο se I

Claims (7)

DIPL-ING. HELLMUTH KOSEL DiPL.-ING. HORST ROSE DIPL.-ING. PETER KOSEL PATENTANWÄLTE 3353 Bad Gandersheim, ^. Oktober 1968 Braunschweiger Straße 22 Telefon, (053 82)2842 Telegramm-Adresse: Siedpatent Bad Gandersheim Societe Anonyme Francaise du ii Eintrcgungsgesuch vom 10. Oktober I968 S c hut.z,a,n s yrüche
1. Betätigungseinrichtung für Ventile mit elastisch verformbarem Schließteil mit Mitteln zum Drehen eines beweglicnen Bauteils, der durch Zwischenschaltung einer Nockeneinrichtung auf das Ventilgehäuse drückt, um die Hebung des Schließteils zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die iviockeneinrichtung menrere Schuborgane (10a, 11a, 12a) auf v/eist, die in verschiedenen Abständen zur Drehachse liegen und jeweils auf Laufflächen (10, 11, 12) aufliegen, die Zylindern verschiedener Radien mit der Drenachse als Zylinderachse entsprechend angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die i\iockeneinrichtung drei Laufflächen (10, 11, 12) mit verschiedenen Radien aufweist, die zueinander um ungefähr 120° versetzt sind und mit drei entspreciiend versetzten Schuborganen (10a, 11a, 12a) zusammenarbeiten.
3· Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeiennet, daß die iiiockeneinrichtung zwei Serien von Laufi'läcnen (10, 11, 12; 1Gb, 11b, 12o) aufweist, die in entgegengesetzten Richtungen auf Druckorganen (1Ca, 11a, 12a; 10c, 11c, 12c) aufliegen und uie Bewegungen des Ventiltellers in üffnungs- und Schließrichtung formschlüssig steuern.
2472/14
Bankkonto: Braunschweigische Staats' ank, Filiale BSI flaldelsheVlr KtoAr. 2>*+ί8.97ΪΓ ■ Postscheckkonto: Hannover 66715
4. -jinricütung ufecn Anspruch 1 oder 2, do-durcn gekennzeichnet, da:i cKe nccKeneinricntu.ng eine 3e:'ie von Lauffläcner (10, 11, 12) aufweist und die Laufflachen und die Druc κ organe (1~a, 11a, 12a) durcn eine i'edereiririchtung (31 > 32; in -erüiir^'p .. iteinander gefaxten sind.
5. ^ini-icr:xunL nacn den Ansprüchen 1 eis 4, daaurcn gekennzeichnet, aa^ die Lauf f Ib oner: von einer oder menreren Scheiten (/j , 17, oder 23, 2") getragen v.erden, die wenigstens an,jenänert den gieicnen ju."C:..r:ey.s£r :i'i;jf!. wie der Schlieiiteii.
6. Einrichtung nacn den απ r.-or "1Cr; en 1 eis 5, dsd·. ro:, gekennzeichnet, or J die j_suf flauten vor. den u<" -.,^giicn^i bauteil (7, 9, 17) getragen sind und dir jj-ruckcrgane a:.. Ventiigenäuse (15, 1t) c-efestigt s_nd.
7. ninricnturnj ;^c^ den Ansprüchen 1 rhi 5, dgdurcn ge.-cenri zeichnet, os,. aie iiauf flachen von eineiü odii1 meni-e: εν. Ventilgenäuse n-ei'estigten feili-ix .23, ^5/ und d..c Drucriorgane von de;:. :.e\vegxiCi.en ija.uteil (7, 2υ) gex"· ageisind.
ö. .Einrichtung nacn. den Ansprücnoi: 1, 2, 3? 5. c oder 7, d&durcn ge^ennzeichnöt, α ε..ο der ;:.ev;eg±icne bauteil eine oCi-eiüe (2^) -^.i'weist, nei'en nece iü führungen (23s, 25a) in der Kappe (25) des Ventils ozvv. in eine;,: zwi^cnen Kappe (25) und Veutilgehäupe ^24) eingespannten xfeii (23) eingesetzt ist, und die ceiaen rlacnseiten der bcneioe (2C) urucKorgane (1Ca, 11a, 12a; 1Cc, 11c, 12c) oder .uauifiäcnen tragen, die mit von der Kep]"e (25) ϋ2.ψ. ce:.: feil ^23) getragenen LaufflUcnen (1C, 11, 12; Ku, 11 G, 12ü) c.i er L -iOr:crg^:-e·- zusani^er-ar ceiten.
'■: . ünricr.tung r.ach Ansprucn 4, dadurcn ge^er.ijzeichnet, da.j der uev.-egliche Bauteil eine ocneice (2u) aufv/eiof, deren we te in eine ricuruug in der Kap.je (25)
des Ventils eingesetzt ist, und die einander gegenüberliegenden Flacnseiten der Kappe (25) und der Scheioe (20) die Laui'fläcnen (10, 11, 12) und die DrucKorgane (iüa, 11a, 12aj tragen und eine Federeinrichturig (31 , 32, 33) die nabe elastisch zur Kappe drückt.
Pat.nianwB!« Dipl.-Ing. Hellmuth KoWl DipWng. Hont Rö·· Dlpl-Ing. Peter Kosel
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