DE6802033U - Ballon-flugspielzeug - Google Patents

Ballon-flugspielzeug

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DE6802033U
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DE6802033U
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Uwe C Seefluth
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Description

DR. HUGO WILCKEN · DIPL.-ING. TH. WILCKEN D - 24 LÜBECK, BREITE STRASSE 52-54
11. Oktober 1968 Th.W./U. Anmelder:
Uwe C. Seefluth, 2409 Klingberg» SeestraAe, Haus Kronoe Ballon-Plugspleleeug
Die Erfindung betrifft ein mit einem Propeller ausgerüstetes Ballon-Flugsplelseug, bestehend aus einem aufblasbaren bsw* alt komprimierter Luft fällbaren Ballon, dessen Innenraum mit einem oder mehreren von der Propellernabe nach tuften verlaufenden Luftkanälen In Verbindung steht, an deren ftu&eren Enden die aus dem Ballon sugefflhrte Luft nach Art eines Reaktionsantriebssweoks Antriebs des Propellers umgelenkt und ausgestoßen wird.
Es 1st unbedingt erforderlich, daß bei derartigen Flugsplelssttgen der Propeller und der Antriebsmeehanlsmus ein m&gliohst geringes Qewleht haben, damit die Vluglelstung und damit die erslelbare Plugweite ausreichend und zufriedenstellend 1st. Es 1st bereits bekannt, bei solchen Plugsplelseugen den Propeller mit Hilfe elnas Luftmotors, wie *.B. ein FlOgelsellenmetor, der sieh Im Bereich der Propellernabe befindet, ansutreiben. Die Praxis hat jedoch gcselgt, «»aft eine derartige Konstruktion so schwer ausfällt, daA die notwendige Flugleistung bei Verwendung eines elastischen
Ballon«! al» Druckspeicher In keinem Falle ausreichend lit.
Bel den bekannten Konstruktionen mit Druokluft-Reaktionsantriob an den Fropellerblattspltsen wurde durchweg ein starrer relativ schwerer und aus einem Stück gefertigter Z.elblattpropeller verwendet, welcher übe?!· einen Luftkanal mit dem DruokvXxeferaden Ballon in Verbindung steht. Auch hier hat sich herausgestellt» daA das Qesamtgewlcht im allgemeinen so hoch wird, daß eine annehmbare Plugleistung nicht ersielbar 1st. Ss ist sogar berechtigt su sagen, daA die bisher vorgeschlagenen Ausführungsformen für solche Plugsplalieuge infolge der relativ hohen Blattfläohenbelastung dee Propellers und durch Verwendung nicht 8tabill» slerter Zweiblattpropeller überhaupt nicht flugfähig sind. Weiterhin 1st es bei derartigen Konstruktionen nicht auglich, die Propellerleistung an die Druekluftlelstung des jeweiligen Luftballons ansupassen, eumal die Wandspannung des Luftballons Im Lauf des Gebrauchs des Splelseugs abnimmt und nur durch Veränderung der Propellerleistung bsw. Propellerdrehsahl wieder einigermaßen kompensiert werden kann. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorschlage besteht darin, daA nur Spesialballons mit separatem Lufteinlaß verwendet werden können, was nicht nur fertigungstechnische Hachtelle mit sich bringt, sondern auch das Gewicht des Spielzeugs erhöht und somit die Flugleistungen nachhaltig vermindert.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe sugrunde, ein Ballon-Flugspielscttg *u schaffen, bei dem die oben genannten Nach-
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teile nicht auftreten und dessen Fluggewicht durch eine vorteilhafte konstruktive Auslegung derart gering .Ist, daß gute Flugleistungen bei langen Flugwegen erzielt werden. Eine weitere Aufgabe besteht dar in, die Propellerauftriebs-* leistung variabel au gestalten, um diese der jeweiligen Leistung bzw. der sieh mit dem Alter des Spielzeugs verändernden mögliehen Wandspannung des verwendeten Ballons anpassen und das Spielseug sowohl zur Erzielung geringer Flughöhen in geschlossenen Räumen als auch im Freien zur Erzielung größerer Flughöhen verwenden zu können.
Zur Lösung dieser Aufgaben wird das eingangs erwähnte Flugspielzeug erfindungagemäß so ausgebildet, daß der Propeller als Drehflügelrotor ausgebildet ist und daß die vorzugsweise lösbar mit der Rotornabe verbundenen Drehflügel in Bezug auf Ihren Anstellwinkel verstellbar sind und aus mehreren Leichtstoff- oder Schaumstoffkörpern zusammengesetzt sind oder aus durch Biegung von Folien entstandenen geschlossenen und selbsttragenden Profilhohlkörpern bzw. -tellhohlkörpern bestehen. Die Verstellung der Drehflügel erfolgt durch Drehung um ihre Längsachse, wobei die Flügel in ihrer jeweiligen Stellung durch eine formschlüssige oder kraft- bB'f. reib schlüssige Lagerverbindung gehalten werden.
An dem der Rotornabe zugekehrten Ende Jedes Drehflügels 1st ein Verbindungselement in Form eines Ansatzes, Röhrchens, Stiftes od. dgl. vorgesehen, das in eine entsprechende Ausnehmung an oder in der Kotornabe oder auf einen Rohrstutzen der Rotornabe steckbar ist. Die Luftkanäle liegen in oder an
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den Drehflügeln oder werden durch den Innenraum τοη gesonderten radial oder etwa radial sur Kotomabe rerlaufenden und vorzugsweise lösbar mit dieser verbundenen Rohrkörpern gebildet, wobei die Luftströmung an den äußeren Enden dieser Kanäle geeignet zur Erzeugung des Antriebs umgelt"kt wird.
Anhand der anliegenden Zeichnungen werden nunmehr einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Ss ze igen:
Flg. 1 eine Seitenansicht des Spielzeugs in Teilschnitt,
Fin;. 2a bis 2g verschiedene perspektivisch dargestellte Ausführungsformen von DrehflügeIblättern,
Fig. 3a und 3b perspektivische Ansichten «on Drehflügelendon,
Fig. 4a und 4b die Rotornabe einmal im Längs- und zum anderen im Querschnitt,
Fig. 4c eine andere Ausführungsform der Rotornabe und
Fig. 5 eine spezielle Anbringungsaru der Luftkanäle an ctev Rotornabe.
Bei dem in Flg. 1 gezeigten Spielzeug wird der Ballen 1, vorzugsweise oln herkömmlicher Kinderspielluftballon, zusammen mit einem Rohrstutzen 2, an welchem der Ballon mit seiner eonlauchartigen öffnung 3 befestigt ist, zum Aufblasen oder Aufpumpen aus der RotornaLe 4 herausgezogen. Nach dem Füllen den Ballons mit Luft yird dieser über den Stutzen 2 wieder in dio Nabe 4 eingesteckt Die im Ballon unter überdruck stehende Luft strömt nunmehr durch Luft-
kanäle in der Rotornabe und durch die Drehflügelkanäle |
ύ su den Flügelblattspitsen und wird dort in etwa tangentialer \
ί Richtung sum Drehkreis der Drehflügel ausgestoßen, wodurch \
der Rotor susammen mit dem Ballon in Drehung versetst wird. ;
Da die Rotorblätter 6 angestellt sind, beginnt das Spielaeug j sofort su steigen und frei au fliegen. Bei dem hier geseigten Aueführungebeispiel sind die Luftkanäle 5 der Drehflügelblätter 6 an der Plügelwurael verlängert ausgeführt, &o dal» die Luftkanäle an diesem Teilbereich als Verbindungselement zur Hotornabe hin verwendet werden, mit der sie x. B. relbsehlüsslg verbunden sind. Sine andere Verbindung naoh Art eines Kraft- oder Formschlusses 1st natürlich ebenfalls möglich. Die verlängerten Luftkanalstut£βη 7 sind rund ausgeführt und ermöglichen gleichseitig die Verstellung des Anstellwinkels der Drehflügelblätter, indem si· eine Verdrehung der Flügel um ihre Längsachse zulassen. Je &*cfc herrschendem Luftdruck und naoh Elastieität des Ballons kann die Anstellung der Drehflügelblätter kleiner oder größer gewählt werden, wodurch die Drehgeschwindigkeit und das Drehmoment des Rotors beeinflußt werden. Somit ist eine Anpassung des Drehflügelrotors an die jeweilige Eallonart und eine Anpassung an den jeweils herrschenden Luftdruck des Ballons möglich.
Dia Rotornabe soll möglichst leicht ausgebildet werden und besteht deshalb aus einem Leichtstoff- oder Sohaitmetoffkörper, der Jeweils in Richtung der Rotorblätter sowie in Richtung des darunter hängenden Ballons gerade verlaufende mit beispielsweise rundem Querschnitt versehene Luftkanäle aufweist, welche in einem gemeinsamen Sammelraum susammen-
treffen und «uralt miteinander verbunden sind und In deren äußere Enden die Rohrstutsen 7 der Drehflügel bzw. der Rohr-■tutien 2 des Luftballons beispielsweise durch einfaehes Hineinsteoken befestigt werden können.
Der Rohrstutsen b*w. das sieh swlsohen Ballon 1 und Rotornabe 3 befindende Rohrsjwlschenstück 2 weist ballonseltig an seiner Oberfläche eine ringförmige Vertiefung 3 auf, in die sich ein Teilbereich der schlauohartigen Ballonöffnung 3 aufgrund der Elastizität des Ballomaaterlale hineinlegt. Auf diese Welse wird ein fester Halt des Ballone am Rohrstutuen 2 erhielt.
Um die Festigkeit der Rotornabe zu erhöhen und eine Beschädigung der Nabe durch das Hineinschieben des Stutsens 2 xu verhindern, kann ein nloht weiter dargestelltes Rohrstüek in die untere öffnung der Nabe eingesteckt, eingeklebt oder einges?htfeiß^erden, welches aus Gründen der Gewichtsersparnis aus möglichst leichtem und dünnwandigem Material besteht. In dieses korse Rohrstück wird dann der mit dem Ballon 1 verbundene Hohrstutsen 2 geschoben. Um die üblichen auf dem Harkt befindlichen Luftballons verwenden κα können, wird ein Ballen B»it nur einer «ehlauohar1*lgen verjüngten öffnung verwendet, welche sowohl ium Befestigen am Rotor als aueh sum Aufblasen des Ballons dient.
Um eine gute Stabilisierung des Spielzeug« während des Flugs eu erzielen, werden, wie Flg. 1 deutlich neigt, die Drehflügel laicht naob oben angewinkelt an der Rotornabe be-
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festigt, ao daß dl· DrehflU&alebene einen flachen Kegel bildet. Die Abwinkelung kann natürlich auch nach unten erfolgen. Ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Auablaeriohtung der Luft an den Drehflügelenüen abweiohend von der Drehkreistangente schräg nach außen verlaufen kann, was durch einen entsprechenden Verlauf der Kanäle an iren äußeren freien Enden ersielt wird. Durch diesen nach außen gerichteten Strahlwinkal, der maximal etwa 45° betragen kann., erreicht man, daß das Jlugeplelzeug innerhalb geschlossener Räume vor Hindernissen abdreht und erheblich weniger mit Zimmerviändon und dergleichen kollidiert, was im wesentlichen auf den radial nach außen gerichteten Anteil der ausgestoßenen Luft zurückzuführen ist.
um eine flatterartige Bewegung und ein Abkippen dee Spielseugs während des Plugs au verhindern, weist der Drehflügelrotcr vorteilhaft drei oder mehr Drehflügel auf, von denen mindestens einer mit einem Luftkanal mit Austrittsdüse versehen ist. Bei Verwendung von nur zwei Drehflügelblättern werden erfindungagemäß zwischen diesen in der Drehebene Stabilisierungsflächen, Stabillaierungsstangen oder andere eine stabilisierende Wirkung hervorrufende Körper angebracht.
In Cen Fig. 2a bis 2e sind einige Ausführungsbeispiele für ausanimengesetL <* Leichtkonstruktionen für Drehflügelblätter gezeigt. Das in Pig. 2a dargestellte Drehflügelblatt 11 besteht aus Leicht- oder Schaumstoff material, wie z. B. Polystyrolschaum oder Balsaholz. An der Vorderkante des Blattes 11 befindet sich der Luftkanal 12, welcher aus
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dünnwandigen Rohr aus beispielsweise Plastikmaterial hergestellt 1st. Der Luftkanal 12 und das Plügelblatt 11 sind durch Zusammenklebenj Verschwenkung oder durch Zusammenstecken miteinander verbunden. Das In Flg. 2b geseigte Rotorflügelblatt 1st aus zwei Hälften 13 und Ik susammengesetzt, welehe jweils Im Bereich der dicksten Profilstelle Aussparungen aufweisen, die nach Zusammensetsung der beiden Plügelhälften aufeinander ausgerichtet sind und einen Luftkanal 15 bilden. Der Drehflügel gemäA Fig. 2c besteht ebenfalls aus Leicht- oder Sehaumstoffmaterial und 1st an der Unteröder Oberseite mit einer Aussparung 16 versehen, die mit einer Folie 17 überklebt bzw. abgedeckt ist, wodurch ein längsverlaufender Luftkanal entsteht, der im Querschnitt etwa die Form einer halben Kreisfläche oder eine ähnliehe Form aufweist.
In Fig. 2d ist ein Drehflügelblatt dargestellt, bei dem ein längsverlaufender Luftkanal 20 durch den Hohlraum gebildet wird, der nach profilartiger Uirbiegung einer Kunststoffolie entsteht. Die beiden Folienenden 21 und 22 laufen parallel nebeneinander aus und werden susammengesohwelftt oder miteinander verklebt, wobei das eine Folienende über das Ende der anderen Folie aus Gewiehtsersparaisgründen nach hinten hinausragen kann. Bei dem in Flg. 2e geseigten Ausführungsbeispiel für ein Drehflügelblatt sind swel Folien sowohl an der Vorderkante 23 als auch an der Hinterkante 26 miteinander verbunden. Die obere Folie ist leicht gebogen bsw. gewölbt, während die untere Folie 27 weniger gebogen bsw. eben ist, so daß zwischen den beiden Folien ein Luftkanal 28 entsteht.
Die B«f«at±gang d«r Folienkanten kann ebenfalls duroh
Sehweiten oder Kleben erfolgen. Der durch dl· gebogenen Folien bsw. duroh «in· umgebogene Foil· gebildete prof11-artlge Hohlraum kann an d«r Wursel d·· Dr«hflug·1» ·ΐη·η rund«n Querschnitt aufweisen, d«r dann ·1η eingefügt·» und Bur FlÜgelwursel hin herausragendes dünnwandiges Rohrstttek uaoohli9Atf nit dem der Dr*hfiOg#l an d«r Ro tor nab· befestigt wird.
In d«n Flg. ?a und 3b sind Blatttplti«ndu»«n der Drehflügel perepelctiviioij. dargestellt. Bei der Ausführung nach Flg. 3a ist an Drehflügel indie 30 ein etwa tangential sum Flügeldrehkreis liegende« Rohretüok 31 angebraoht, welohee mit dem duroh den Dreiiflügel verlaufenden Luftkanal 32 Ir Verbindung steht und naeh hinten gerichtet eine düsenartig« öffnung 33 aufv«lst. Dieser Aufbau 1st In vorteilhafter Welse ganss oder su« Teil als Stromlinienkörper ausgebildet. Bei der Ausführung geaäA Flg. 3b läuft der Hohlraum des aus einer gebogenen und hinten sttsannengefttgteri Folie bestehenden Drehflügels 35 am Flügelende 36 naeh hinten etwa tangential sua Drehkrei* aus und weist dort eine düsenartige öffnung 37 auf. Der den Luftkanal bildende Hohlraum wird zweokmä&lg dadurch geeehaffen, daft die den oberen und unteren Flügelteil bildende Follenbereiohe an geeigneter Stelle miteinander verklebt oder verschweifit werden.
Für den Aufbau der Rotornabe ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. QemäA Flg. Ha besteht die Nabe aus einem
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Schaums tcffkörper 4O9 in dem »loh dl· Luftkanäle für dl· aus dem Ballon in die Drehflügel strömende Luft befinden. Diese Kanäle sind in vorteilhafter Weise in sioh gerade verlaufend ausgebildet und weisen einen runden Querschnitt auf. Die Rotornabe kann ebenfalls aus sirei Hälften zusammengesetst werden, die an der Trennlinie 4l geeignet miteinander BU verbinden sind. In Fig. 4b ist dargestellt, wie die Luftkanal© 45, in denen bsw· an denen die Drehflügel befestigt sind, auf den vertikal verlaufenden und mit dem Balloninnenraum in Verbindung stehenden Hauptluftkanal 46 susammentreffen. Die Fig. 4c selgt eine gleichartige Rotornabe, die Jedoeh nicht aus Schaumstoff materIaI sondern aus dünnwandigem Kunststoff hergestellt ist. Auch in diesem Fall kann die Rotornabe aus einer oberen und einer unteren Hälfte in der Ebene der Schnittlinie 47 ousemmengesetst werden, um eine einfache Formgebung und Herstellung der Nabe su ermöglichen.
In der Fig» 5 ist eine andere erflndungsgemä&e Anordnung der Luftkanäle bsw. Luftdüsen am Rotor dargestellt, durch die erreisht wird, «a« die Rotorblätter firnl r&n Lüffckanälen und Luftdüsen sind. Die freistehenden Luftkanal· bsw. Luftführungsrohre 50 werden in den Luftkanalöffnungen der Rotornabe 52 durch Einstecke;, in die Öffnungen befestigt und sind somit über He durch die Nabe verlaufenden Kanäle mit dem Luftballon verbunden. Die Luftdüsen 51 sind in vorteilhafter Weise so angeordnet, daß die Luftaustritt*richtung schräg nach unten aus der Drehebene heraus liegt. In diesem Falle werden die DretofltigeIblätter an der 3otornabe 52 so befestigt, daß diese ebenfalls um ihre Längsachse in Besug auf
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Ihren Anstellwinkel verstellt werden können. Auch hler werden die Rotorblätter aus einem leichten Material, wie z.B. Balsaholz od. dgl., hergestellt.
Die duroh den Anmeldungsgegenstand erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß unter Verwendung handelsüblicher Luftballons ein Plugspielzeug geschaffen wird, welches gute Flugeigenschaften und Flugleistungen aufweist. Die konstruktiven Vorteile bestehen vor allem darin, daß die DrehflügeIblätter, die Luftkanäle, die Rotornabe und die Verbindung «um Luftballon aus äußerst wenigen und extrem leichten Materialteilen bestehen, wodurch Oberhaupt erst die guten Plugleietungen des erfindungsgemäßen Spielzeugs ermöglicht werden. Ein weiterer Vorteil ist schließlich darin au sehen, daß das Spielzeug zerlegbar ist, also auseinandergebaut werden kann, und daß somit das zerlegte Spielzeug Susannen mit mehreren Ernatzballons in einer Verpackung BU einer Spielzeugeinheit vereinigbar 1st.

Claims (11)

PATENTANWÄLTE DR. HUGO WILCKEN · DIPL.-ING. TH, WILCKEN A D - 24 LÜBECK, BREITE STRASSE 52-54 Anmeldet 11. Oktober 1968 Uwe 0. Seefluth, 2409 Klingberg, lh.W./U. \ Seestraft«, Haue Kronoa
1. Mit einem Propolier ausgerüstotes Ballon-Flugsplelseug, bestehend aus einem aufblasbaren bsw. mit komprimierte? Luft fttllbaren Ballon, dessen Innenraum mit einem oder mehreren von der Propellernabe naoh auften vorlaufenden Luftkanälen in Verbindung steht, an deren äußeren Enden die aus dem Ballon «ugoführte Luft nach Art dines Reaktionsantriebs iweaks Antriebs des Propellers umgelenkt und ausgestoAon wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Propeller als Drehflugelrotor ausgebildet 1st und daft die voraugeweise lBsbar mit der Rotornabe verbundenen Drehflügel in Beau« auf ihren Anstellwinkel verstellbar sind und aus mehreren Lelehfcstoff- oder Sohaumstoffkurpern zusammengesetzt sind oder au« duroh Biegung von Folien entstandenen geschlossenen und selbsttragenden Profilhohlkörpern bsw. -teilhohlkörpern bestehen.
2. Flugspielseug naeh Anspruch 1, dadureh gekennselehnet, daA die Verstellung der Drehflügel durch Drehung um ihre Längsachse erfolgt und daA die Flügel in ihrer Jeweiligen Stellung dureh eine formsohlUssige oder kraft- bsw. relbsehlttssige Lagerverbindung gehalten werden.
6Q Λ 9
Lübeck (0451) 7 58 88, Privat: Dr. H. Wildeen, ΑΛιιΛΐ<β5Ο5Γ"?ίθ -'DTpL-InIT Th.>rfilckerC Lübeck (0451) 40 81 84 Bank. Commer: bank A. G., FiI. Lobeck, Kto.-Nr. 39 0187 ~ Postscheck: Hamburg 1381 19
3. Flugspielzeig nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Rotornabe zugekehrten Ende Jedes Drehflügel» «in Verbindungselement in Form elnee Ansatzes, Röhrchens, Stiftes od. dgl. vorgesehen ist, d&s in eine entsprechende Ausnehmung an oder in der Rotornabe oder auf einen Rohrstutzen der Rotornabe steckbar ist.
4. Flugspielzeug naoh den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle in oder an den Drehflügeln liegen oder durch den Innenraum von gesonderten radial oder etwa radial zur Rotornabe verlaufenden und vorzugsweise lösbar mit dieser verbundenen Rohrkörpern gebildet werden und daß die Luftströmung an den äußeren Enden uer Kanäle geeignet ustgelenkt wird.
5. Plugspielzeug naoh den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeiehnet, daft die Drehflügel aus einem profilartigen Leicht- oder Schaumstoffkörper bestehen, in dem sieh ein in Längsrichtung erstreckender Luftkanal befindet, dessen düsenartig· öffnung an den Flügelspitzen etwa tangential
der Flügel naoh hinten umgebogen ist.
6. Flugspielzeug nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehflügel aus der Verbindung eines dünnwandigen, aus leichtem KunststoffmaterIaI bestehenden durchlaufenden Luftkanals bzw. Luftführungerohre mit einem Profil bildenden Leicht- oder Sohaumatofflügel bestehen.
7. Plugspielzeug naoh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmig« Luftkanal an der Vorderkante dtη Dreh-
flugeIs liegt b«w. verläuft, während der hintere Flüge1-tell am Luftkanal vorzugsweise dureh Ankleben oder Anschweißen befestigt ist.
8. Flugspielzeug naeh den Ansprüchen 1 bis M, dadurch gskonnseiehnet, daß die Drehflügelblätter aus einer oberen und unteren Hälfte zusammengeeetxt sind, wobei im Bereich der dicksten Profilstellen Jeweils einander gegenüberliegende Aussparungen in beiden Profilhälften vorgesehen sind, die aufeinander ausgerichtet sind und nach Zusammensetzung der Profilhälften einen längs durch das Drehflüge!blatt verlaufenden Luftkanal bilden,
9. Flugapielaeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehflügelblätter an der Unteroder Oberseite eine längeverlaufende Aussparung aufweisen, die mit einer Folie od. dgl. überklebt bzw. abgedeckt 1st.
10. FlugBpielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadureh gekennzeichnet, daß an den Drehflügelenden ein e-cwa tangential zum Drehkreis liegendes ROhratüok angebracht ist, ^as mit dem Luftkanal des Drehflügeis m Verbindung steht, nach hinten eine düaenartige öffnung aufweist und ganz oder teilweise als Stromlinienkörper ausgebildet ist.
11. Flugspielzeug nach den Ansprüchen 1 bl« 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehflügelblätter «us einer dünn-
waiidigen POIIe5 wie a. B. Künste toff oll·, bestehen, dl· an der Vorderkante jedes Drehflügel» tragflügelpvofilartlg oder aueh spits gebogen let, während die Folienhinterkanten naoh hinten flaoh susanaeenlaufen und dort parallel aneinander befestig*, sind.
12. Flugspielseug aaeh den Ansprüchen 1 bis Ί, dadu?eh gekesmseiehnet, daß der- als Luftkanal dienende Hohlraum des aus einer umgebogenen und am hinteren Ende sueamnengefügten Folie bestehenden Drehflügels &n Drehflügelend· naoh hinten etwa tangential sum Drehkreis ausläuft und dort eine düsenartige öffnung aufweist.
13. Flugspielzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadureh gekennzeichnet, daft die hohlen Drehflügel aus swei Folien, näxalioh einer gebogenen bsw. gewölbten oberes und einer weniger gebogenen oder ebenen unteren Folie, susaftDengesetst sind.
1Λ. Flugupieleeug naoh einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadureh gekennseiehnet, daß die obere oder untere Folienkante des profilartig gebogenen FoJ!•naatarlal In halber Drehflügeltief· an der darunter- oder darüberliegenden Follenfl&ehe ausläuft uud an dieser a.B. dureh Ankleben oder Ansehweißen befestigt 1st, während die andere Folienkant· welter nach hinten ausläuft and das flaehe profillose End» des jeweiligen Drehflügels bildet.
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15. Flugspielseug naeh «in·» oder mehreren der Ansprüche 1 bis l4, dadurch gekennselehnet, daft der dureh die gebogene Folie gebildete profilartige Hohlraum an der Wurxel des Drehflügels einen runden Querschnitt aufweist, der ein eingefügtes und ssur Flttgelwursel hin herausragendes dünnwandiges Rohvstüek umsehlieftt, mit dem der Drehflügel an der Rotornabe befestigt ist.
16. Flugspielseug nach einest oder mehreren der Ansprüche i bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Rotornabe tue eintm Kunststoff- oder Schaumstoffkörper besteht, der jeweils in Richtung d«r Rotorblätter sowie in Richtung des unter ihm hängenden Ballons gerade verlaufende mit beispielsweise rundem Querschnitt versehen» Luftk&näle aufweist, die in einem gemeinsamen Sammelraust sueaamsnlaufen und somit miteinander verbunden sind und in die Ansätee, Hoarstutuen od. dgl. an den Drehflügeln bsw. am Ballon dureh Hineinstecken befestigbar sind.
17. FLugnpittlseug naoh Anspruch 16, dadurch gekennselohnet, daft sieh swisohen Ballon und Rotornabe ein Rohrswischenttüek befindet, welches ballonseitig an der Oberfläche eine ringförmige Vertiefung aufweist, in die ein Teil der sehlauehartigen BallonOffnung bsw. Ballonmünduitg aufgrund ihrer Blastilltat eindringt, und daft ratorseitlg dureh Sin- oder Aufstecken mit der Rotornabe lösbar verbunden 1st.
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18. Plugspielzeug nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotornabe einen nach unten gerichteten und mit dem Sanaaelraum in Verbindung stehenden RohrstutBen aus dünnwandigem leichtem Material aufweist, an dem das zwischen Ballon und Rotornabe befindliche Rohrzwischenstück durch Auf- oder Einstecken passend vev» inden werden kann.
19. Flugspielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet;, daß als Ballon ein an sich bekannter Spielballon mit nur einer schlauchartigen und verjüngten öffnung verwendet wird, die sowohl zum Befestigen des Ballons am Rotor als auch zum Aufblasen des Ballons die.it.
20. Flugaplelzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19 9 dacuroh gekennzeichnet, daß die Drehflügelebene einen flachen Kegel bildet.
21. Plugspielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanalenden derart geformt sind bzw. verlaufen., daß dl-» Ausblasrichtung der Luft an den Drehf lüge !enden bi-w. Kanalenden abweichend top. ler Drehkre!stangente schräg nach außen verläuft.
22. Flugspielzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bia 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehflügelrotor drei oder mehr Drehflügel aufweist.
23. Flugsplelzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehflügelrotor aus zwei längeren mit Luftkanälen versehenen Drehflügeln besteht, «wischen denen kürzere an der Rotornabe befestigt· Stabillsierungskörper vorgesehen sind» in denen die Luftkanäle mit Enddüsen vorgesehen sein können.
24. Plugspielseug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daft sieh zwischen deni Drehflügeln frei stehende mit der Rotornabe verbundene Luftkanäle befinden, deren Enden etwa tangential su ihrer Drehebene nach hinten umgebogen sind und eine düsenartige Öffnung aufweisen.
25. Plugspielseug nach den Ansprüchen 1 bis 2H, dadurch gekennzeichnet, daft es in mehrere Teile zerlegbar ist und mit einem oder mehreren Erseteballons in einer Verpackung zu einer Spielzeugeinheit vereinigbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102013225304A1 (de) * 2013-12-09 2015-06-11 Martin Johannes Fengler Fluggerät

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