DE680230C - Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpern - Google Patents
Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpernInfo
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kopierfräsmaschine zum selbsttätigen Herstellen
von bei der Bearbeitung umlaufenden Drehkörpern, wobei das am Werkstück entlang
geführte Werkzeug in radialer Richtung von einem vom Arbeitsdruck, entlasteten
Taster gesteuert wird.
Es sind selbsttätige Kopierfräsmaschinen bekannt, bei denen der jeweilige Halbmesser
>o des Werkstückes durch einen vom Arbeitsrückdruck
unbelasteten hydraulischen Taster bestimmt wird. Diese Maschinen leiden an dem Nachteil, daß die Schnittgeschwindigkeit
mit dem Halbmesser schwankt, so daß nur
«5 relativ wenig und allmählich im Halbmesser schwankende Profile einwandfrei bearbeitbar
sind.
Andererseits sind Drehbänke mit selbsttätiger Einstellung auf wesentlich gleich-
bleibende Schnittgeschwindigkeit bei wechselndem Werkstückhalbmesser bekannt.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß man bei Maschinen der ersteren Art zur
Vermeidung ihrer erörterten Nachteile den Taster gleichzeitig-auch zu der letzterwähnten
Steuerung der Schnittgeschwindigkeit benutzt, und zwar in der Weise, daß der vorzugsweise
hydraulische Taster bei plötzlicher starker Abweichung die Drehzahl von Werkstück
und Muster verlangsamt bzw. stillsetzt, während die Drehzahl des Werkstückes in Abhängigkeit von der radialen Stellung des
Werkzeugs derart veränderbar ist, daß das ug mit annähernd gleichbleibendem * f
Vorschub bei wechselndem Werkstückdurchmesser arbeitet. Dadurch wird man in die
Lage versetzt, in beiden Richtungen verhältnismäßig stark schwankende Profile einwandfrei
selbsttätig zu kopieren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist hierzu mit dem die Radialbewegung vollführenden Teil, hier dem Werkzeug und
Taster tragenden Schlitten, ein in Vorschubrichtung angeordneter, entsprechend dem
Längsprofil des Musters geformter Stellkörper verbunden, der die Vorschubgeschwindigkeit
gleichhält.
Mit besonderem Vorteil ist dieser Stellkörper in Ebenen quer zu seiner Achse derart
profiliert, daß die Vorschubgeschwindigkeit durch Verdrehen des Stellkörpers auf
verschiedene Höhen einstellbar ist.
Als ganz besonders vorteilhaft hat es sich schließlich erwiesen, daß erfindungsgemäß
das die Drehung von Werkstück und Muster bei starker Abweichung verlangsamende Tasterventil einen Teil des Drucköls der Vorschubpumpe
unter Umgehung des Vorschubdrehmotors zum Sumpf zurückleitet.
In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht einer Maschine nach der Erfindung,
Abb. 2 ein Gesamtschema,
Abb. 3 eine Einzeldarstellung der Einrichtung zum An- und Abkuppeln des Tisches zu
gleichzeitiger Bewegung in vorbestimmter Beziehung zur Werkstückdrehung,
Abb. 4 eine Ansicht des Schnittgeschwindigkeitsteuergliedes,
Abb. 5 ein Aufriß des Stellkörpers, Abb. 6 eine Ansicht von Linie 6-6 der
Abb. 5 aus gesehen,
Abb. 7 ein Querschnitt durch, den Stellkörper.
Eine Senkrechtfräsmaschine hat eine Säule io mit Lotrechtführungen für eine Konsole
12, deren Waageredhtführungen 13 einen
Unterschlitten 14 führen, welcher Waagerechtführungen für einen Tisch 16 hat.
Die Säule hat oben eine Lotrechtführung für einen Spindelträger i8, dessen Spindel 19
einen Fräser 20 trägt.
Die Teile haben Kraftantrieb durch einen hinter der Säule 10 angebrachten Motor 21, dessen Triebscheibe 22 durch Riemen 23 eine Scheibe 24 der Haupttriebwelle 25 treibt.
Die Teile haben Kraftantrieb durch einen hinter der Säule 10 angebrachten Motor 21, dessen Triebscheibe 22 durch Riemen 23 eine Scheibe 24 der Haupttriebwelle 25 treibt.
Eine Reibkupplung 26 verbindet dieHaupttriebwelle
mit dem Geschwindigkeitswechselgetriebe 27, dessen Endwelle 28 durch Kegelrad 29 ein Kegelrad 30 an der Säule treibt,
das Federkeilverbindung mit der Spindel 19 hat, die somit mit dem Träger 18 lotrecht
beweglich ist.
Das Wechselgetriebe hat eine Erstwelle 31 mit zwei aufgefederten Schieberäderpaaren
32 und 33. Die Räder 34, 35 des ersten Paares sind zum Eingriff mit Rädern 36, 37
der Zweitwelle 38 verschiebbar. Die Räder 39, 40 des zweiten Paares sind zum Eingriff
mit Rädern 41, 42 der Welle 38 verschiebbar, so daß diese vier verschiedene Geschwindigkeiten
erhalten kann.
Eine Drittwelle 43 trägt ein Schieberäderpaar
44, dessen Räder 45, 46 zum Eingriff mit Rädern 41, 47 der Welle 38 verschiebbar
sind, so daß Welle 43 acht verschiedene Geschwindigkeiten erhalten kann. Ein Schieberad
48 auf Welle 43 kann unmittelbar mit Zahnrad 49 kämmen, um die Getriebewelle 50 in einer Richtung zu drehen oder mittelbar
durch Zwischenräder 51, 52 zwecks Drehung der Welle 50 in entgegengesetzter Richtung.
Diese Einrichtung bildet eine Werkzeugspindelumsteuerung.
Das Schieberäderpaar 53 auf Welleso hat
Räder 54, 55, die zum Eingriff mit Rädern 56, 57 verschiebbar sind. Diese sind einstükkig
mit dem Rade 58, das mit dem auf Welle 28 festen Rade 59 kämmt. Die Werkzeugspindel kann also mit sechzehn verschiedenen
Geschwindigkeiten und vorwärts oder rückwärts laufen.
Das Getriebe zum Verschieben von Tisch, Unterschlitten und Konsole besteht aus einer
Erstwelle 60, deren Zahnrad 61 unmittelbar mit dem auf Welle 25 festen Zahnrade 62
kämmt, so daß Welle 60 vom Motor 21 ständig gedreht wird. Sie treibt ein Eilverschiebungsgetriebe
und ein veränderliches Vorschubgetriebe und hat ein erstes Rad 63, das durch Getriebezug 64 mit dem Endrade 65
des Wechselgetriebes verbunden ist.
Ein Zahnrad 66 der Welle 60 treibt-das Wechselgetriebe, dessen Welle 67 ein Zahnrad 68 in Eingriff mit Zahnrad 66 hat. Ein
Schieberäderpaar 69 hat Räder 70, 71, die in
Eingriff mit Rädern 72, 73 verschiebbar sind, um Welle 74 verschieden rasch zu drehen.
Auf dieser sitzen Räder 75, 76, die mit Rädern 77, 78 eines zweiten auf Welle 79 äufgefederten
Schieberäderpaares kämmen können, so daß letztere mit mehreren verschiedenen
Geschwindigkeiten laufen kann. Ein Rad 80 der Welle 79 treibt das Endrad 81 des Vorschubgetriebes,
das mit Rad 65 gleichachsig ist. Beide sitzen auf der Endwelle 82. Die
Räder 65, 81 sind frei drehbar und je mit dem Schiebekuppelgliede 83 kuppelbar, das
auf Welle 82 aufgefedert ist. Wird das Kuppelglied in einer Richtung verschoben, so
wird Welle 82 mit Eilverschiebungsgeschwindigkeit gedreht. Wird das Kuppelglied entgegengesetzt
verschoben, so wird die veränderliche Vorschubeinrichtung zur Drehung
der Welle 82 verbunden.
Welle 82 lagert in der Maschinensäule und ist durch Kegelradtrieb 84 und lotrechte Federkeilwelle 85 mit dem von Konsole 12 ge-
tragenen Zahnrade 86 verbunden, so daß bei Lotrechtbewegung der Konsole das Rad 86
sich ohne Antriebsunterbrechung relativ zur Welle 85 bewegen kann. Rad 86 treibt durch
Zahnrad 87 und Kegelradtrieb 88 die Welle 89, die durch Stirnräder 90 mit der Federkeilwelle
91 gekuppelt ist. Diese verläuft
parallel zur Bewegungsrichtung des Unterschlittens, in dem ein Kegelradgetriebe 92
zur Bewegung mit ihm unter Aufrechterhaitung der Triebverbindung mit der Welle 91
angebracht ist. Dieses Kegelgetriebe treibt die Umsteuereinrichtung 93 für den Tisch.
Diese umfaßt ein Kegelrad 94, das nach entgegengesetzten Richtungen Kegelräder 95, 96
antreibt, deren gegenüberliegende Kuppelzähne wahlweise mit dem Schiebekuppelgliede
97 der Tischleitspindel. 98 kuppelbar sind. Diese ragt durch eine Festmutter 99 des
Unterschlittens 14.
Einstückig mit dem Rade 90 ist ein Rad 100 vorgesehen, das durch Zahnrad 101 das
breite Ritzel 102 antreibt, das unmittelbar mit Stirnrad 103 und mittelbar durch Zahnräder
104, 105 mit Zahnrad 106 kämmt. Die 1x5
Zwischenräder lassen das Rad 106 entgegengesetzt
wie Rad 103 umlaufen. Die Räder 103
und 106 sind frei drehbar auf Welle 107 und
wahlweise mit ihr durch ein Schiebekuppel-
lied 108 kuppelbar, um die Bewegungsrich- iso
tung des Unterschlittens zu ändern, mit dem Welle 107 verbunden ist.
Die Räder 103 und 106 kämmen auch mit
Rädern 109, 110, die frei drehbar auf Konsoltriebwelle
in sind. Diese Räder sind wahlweise mit der Welle durch Schiebekuppelgliedii2
verbindbar. Die Kupplungen 108 und 112 sind handverstellbar zum Umsteuern
des Unterschlittens oder der Konsole. In Mittellagen lassen sie die Schlitten stillstehen.
Die Tischumkehrsteuerkupplung 97 ist von Hand oder selbsttätig durch Hebel 115
(Abb. 1) verschiebbar, um in Eingriff mit Kegelrad 95 oder 96 zu treten.
Zum selbsttätigen Auskuppeln sind Steuerdaumen Ii6, 117 im T-Schlitzn8 des Tisches
verstellbar, die mit Ansätzen des Hebels 115 zusammenwirken, um ihn motorisch zur
Kupplungsausrücklage zu drehen.
Zum Verstellen der Eilverschiebungswahlkupplung 83 dient eine Schubgabel 121 der
Schiebestange 122, die in der Säule verschiebbar ist und ständig in einer Richtung durch
eine Feder 123 gedrängt wird, um gewöhnlich den Vorschubantrieb für den Tisch zu
kuppeln. Zahnstangenzähne 124 der Schiebestange 122 kämmen mit einem Ritzel 125 der
Welle 126, deren zweites Ritzel 127 mit Zahnstangenzähnen
des Gleitgliedes 128 kämmt. Dieses hat quer dazu Zahnstangenzähne 129
zum Eingriff mit einem Ritzel 130, das in der Säule drehbar und mit Welle 131 einstückig
ist. Diese ist parallel zur Bewegungsrichtung des Unterschlittens 14 und hat Federkeilteleskopverbindung
mit einem Schwingrohre 132, das im Unterschlitten drehbar sitzt und
daher gegenüber Welle 131 beweglich ist. Ein Griff 133 dient zum Zusammenpressen der
Feder 123 und Kuppeln derEilverschiebungswahlkupplung
83 mit dem Eilverschiebungsra-de 65. Dadurch kann man bei Kraftübertragungslage
der Tischsteuerkupplung97 Eilverschiebung des Tisches erzielen.
Die Kupplung 26 zum Verbinden des Motors mit dem Spindelantriebe wird vom
Steuerhebel 134 bedient (Abb. 1).
Diese Übertragung ermöglicht das Anlassen und Stillsetzen der Frässpindel und ihre
Drehung mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Dazu ist der Tisch mit veränderlichem
Vorschub oder Eilverschiebung ausgestattet und mit einer Steuerung zur Auswahl zwischen beiden sowie mit einer Umsteuerung
zum Bestimmen der Bewegungsrichtung des Tisches.
Dank einer abnehmbaren Einrichtung kann die Maschine für tastergesteuerte Bearbeitungen
benutzt werden. Ein Tastkopf 141 (Abb. 1) sitzt abnehmbar am Spindelträger
18. Ein Anbaustück 142 sitzt abnehmbar am Tische zum drehbaren Abstützen und Antreiben
eines Musters 143 und Werkstückes 144. Ein Kraftantrieb unter Steuerung des Tasters
dient zum Erzeugen einer relativen Schraubenbewegung zwischen dem Werkstück und Werkzeug zusammen mit einer Einrichtung
zum Bewegen des Trägers 18 nach und von dem Werkstücke entsprechend dem Muster,
so daß ein Drehkörper genau entsprechend einem Muster herstellbar ist.
Zur Schraubenbewegung dient ein Druckölmotor 145 im Anbaustück 142, der durch
Schneckengetriebe 147, 148 mit einer Antriebswelle 149 im Gehäuse verbunden ist.
Diese treibt eine Mustertragwelle 150 und Werkstücktragwelle 151. Reitstöcke 152, 153
stützen die freien Enden dieser Wellen am Tisch ab.
Die Verschiebung von Tasten und Werkzeug bewirkt folgende Einrichtung:
Welle 149 treibt ein Zahnrad 154, das mit
Zahnrad 155 einer Welle 156 (Abb. 3) kämmt, die ein Glied 157 einer Reibscheibenkupplung
treibt. Das andere, freie Glied 158 trägt ein Ritzel 159. Eine auf Welle 156 geschraubte
Mutter 160 regelt durch die Federplatte 161
die Reibung zwischen den Reibplatten und dadurch den Zeitpunkt des Schlupfes zwischen
Welle 156 und Rad 159.
Letzteres kämmt mit einem Rade 162, das auf einer Welle 163 im Anbaustück 142 verschiebbar
ist. Auf der Nabe 164 des Rades 162 sitzt ein abnehmbares Wechselrad 165,
das mit einem Wechselrade 166 der Tischleitspindel 98 kämmt. Die Räder 165, 162
werden gleichzeitig durch eine Schubgabel 167 verschoben, um Welle 156 von der Leitspindel
zu trennen. Die Schubgabel wird durch Handhebel 168 bedient. Eine Federfalle 169
sichert die jeweilige Lage.
Der Druckölmotor 145 dreht daher nicht bloß Werkstück und Muster, sondern verschiebt
auch den Tisch in bestimmter Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit, so daß eine gleichförmige Schraubenbewegung
zwischen Werkzeug und Werkstück erzielbar ist.
Nach einem Arbeitsgang wird die Getriebeeinheit 162 verschoben, um die Tischleitspindel
vom Druckölmotor 145 abzukuppeln, und Kupplung 97 zwecks Kraftantriebes des
Tisches durch 21 eingerückt. Durch Einrükkung der Eilverschiebungskupplung wird der
Tisch rasch für den nächsten Arbeitsgang zurückgeführt.
Während des Fräsens wird der Träger 18 zu und von der Welle 149 entsprechend dem
Musterprofil mittels eines Servomotors bewegt, der durch Taster 170 vom Muster 143
gesteuert wird und im Zylinder 171 einen Kolben 172 führt, dessen Kolbenstange 173
am Träger 18 angreift. Von Axialkanälen 174>
X75 der Kolbenstange mündet Kanal 175
im Räume über Kolben 172 und Kanal 174
durch Querbohrung 176 im Räume unter
Kolben 172.
Die Kanäle 174, 175 sind durch Rohre 177,
178 mit Kanälen 179, 180 des Taster steuerungsventils
181 verbunden. Einem Druckkanal 182 dieses Ventils wird öl durch Rohr
183 von einer Pumpe 184 geliefert, die durch Rohr 185 aus einem Seitenbehälter 186 der
Maschine saugt. Ein Sieb 187 entfernt Fremdkörper.
Die Pumpe 184 hat veränderliche Lieferung.
Ihr Pendel 188 wird durch Feder 189 zur Vergrößerung der Lieferung gedrängt. Da
Druckkanal 182 überwiegend durch Bund 190 geschlossen ist, dient eine selbsttätige Einrichtung
zum Verhindern übermäßigen Drukkes im Kanal 183. Ein Zylinder 191 ist durch
Zweigleitung 192 mit Rohr 183 verbunden. Kolben 193 greift am Pendel 188 so an, daß
der Druck im Zylinder der Feder 189 entgegenwirkt, um die Pumpenlieferung zu verkleinern.
Durch Kalibrierung der Feder 189 kann man einen vorbestimmten Druck im
Kanal 183 halten, hoch genug, um augenblickliehe und genaue Bewegung des Trägers 18
zu gewährleisten.
Bund 190 gehört zum Tasterventilkolben
194, der durch Kugel 195 am Ende des Tastarmes 196 abgestützt wird. Letzterer ist mittels
seines balligen Teiles 197 universalbeweglich im Tastergehäuse 198 und trägt
abnehmbar den Taster 170.
Bei Berührung zwischen Taster und Muster sind Tasterarm 19 und Ventilkolben 194
genug gehoben, um Bund 190 auf Mitte des Kanals 182 zu stellen, aus dem dann kein öl
zu den Rohren 177, 178 fließt. Erfaßt aber der Taster eine Erhöhung oder Vertiefung
am Muster, so wird Bund 190 gehoben oder gesenkt und dadurch Kanal 182 mit 179 oder
' 180 gekuppelt. Gleichzeitig verbinden die Ringnuten 199 oder 200 beiderseits des Bundes
190 Kanal 179 oder 180 mit den Rückleitkanälen
201 oder 202, so daß das öl vom einen Zylinderende entweichen und zum
andern geschickt werden kann, um Träger 18 zu bewegen. Das Ablauföl fließt zum Behälter
186 durch Rückleitkanal 203 zurück.
Der Druckölmotor 145 wird von einer veränderlichen Pumpe 204 von unveränderlicher
Drehrichtung beliefert, deren Kanal 205 stets Druckkanal und deren Kanal 206 stets Einlaßkanal
ist.
Kanal 205 ist durch Kanal 207 mit Kanal 208 eines Umsteuerventils 209 verbunden.
Rückschlagventil 210 halt einen vorbestimmten Druck am Kanal 205 und im Zwischenteil
des Kanals 207 sowie in der Zweigleitung zum Tasterventilkanal 212 aufrecht.
Kanal 208 des Umsteuerventils ist durch Ringnuten 213, 214 des Umsteuerventilkolbens
215 mit Kanal 216 oder 217' verbindbar,
um Motor 145 zu treiben. Diese Kanäle sind durch Leitungen 218,219 mit dem Motor verbunden.
Ist Kanal 218 unter Druck, so läuft Motor 145 in der einen Richtung, ist Kanal
219 unter Druck, so läuft der Motor in der andern Richtung.
Das Umsteuerventil hat auch Kanäle 220, 221 in Verbindung mit Kanal 222, der das
öl zum Eintrittskanal 206 der Pumpe 204 zurückführt.
Bei Verbindung des Druckkanals 208 mit Kanal 216 ist daher Kanal 217 mit
Kanal 221 verbunden, und bei Verbindung des Kanals 208 mit Kanal 217 ist Kanal 216
mit Kanal 220 durch Ringnut 213 verbunden. Der Umsteuerventilkolben 215 ist durch Griff
223 verschiebbar, der um Zapfen 224 drehbar und durch Stift 225 mit Kolben 215 verbunden
ist. Pumpe'204 und Motor 145 liegen daher wesentlich in einem geschlossenen
Kreise, in dem die Pumpe öl zum Motor liefert, dessen Ablauföl unmittelbar zum Einlaßkanal
der Pumpe zurückkehrt.
Das Tasterventil ist so ausgebildet, daß,
wenn es vom Taster verschoben wird, um den Kolben 172 wirken zu lassen, die Zweigleitung
211 mit dem Ablauf verbunden wird, wodurch der Druck am Lieferkanal 205 der
Pumpe und im angeschlossenen Teil des Kanals 2,07 sinkt, so daß der Kolben 226 des
Rückschlagventils 210 sich so verschieben kann, daß der Zufluß zum Motor 145 gedrosselt
wird, wodurch die Drehgeschwindigkeit des Werkstückes während der Hebung oder Senkung des Trägers 18 vermindert und eine
gleichförmige Vorschubgeschwindigkeit aufrechterhalten wird. Diese Einrichtung berücksichtigt
auch die Möglichkeit, daß der Taster eine Längsschulter des Musters erfaßt.
Dann wird das Tasterventil so eingestellt, daß genügender Druckabfall im Kanal 207 eintritt,
damit das Rückschlagventil 226 den Zustrom zum Motor 145 ganz abschneidet, ihn
dadurch stillsetzt und dem Fräser Zeit zum Übersteigen der Schulter läßt.
Um das öl vom Kanal 211 zur Druckverringerung
nebenzuleiten, hat der Tasterventilkolben eine Ringnut 227, die gewöhnlich dem
Kanal 212 gegenübersteht und breit genug ist, um bis zürn Rande des Kanals 228 zu
reichen. Dieser ist durch Zweigleitung 229 mit Kanal 222 und dadurch mit Pumpeneinlaßkanal
206 verbunden. Wandert nun der Tasterventilkolben abwärts (Abb. 2), so 1J5
wird Kanal 212 mit Kanal 228 verbunden, wodurch ein Teil des Öls vom Druckkanal 205
zum Eintrittskanal 206 der Pumpe 204 umgeleitet wird, so daß die Lieferung zum
Motor 145 und seine Drehgeschwindigkeit sinkt.
Die Ringnut 230 des Tasterventilkolbens
Die Ringnut 230 des Tasterventilkolbens
ist durch Bohrung mit der Ringnut 227 verbunden, so daß bei Hebung des Kolbens die
Ringnut 230 mit Kanal 228 verbunden wird und dadurch wiederum das Drucköl vom Kanal 211 zum Kanal 229 umgeleitet wird.
Der die Ringnuten 230 und 200 trennende Bund 231 hat an der Oberseite des Kanals
' 201 genug Überlappung, um bei Senkung des Tasterventils zur Verbindung der Kanäle 212
und 228 die Ringnut-230 nicht in Verbindung
mit dem Ablauf kanal 201 treten zu lassen.
Das Tasterventil hat daher einen ersten Teil, der als Teil der von einer ersten Pumpe
belieferten Servomotor einrichtung zum Steuern der Lotrechtlage des Spindelträgers 18
dient, und einen zweiten Teil zum Steuern der Nebenleitung von öl von einer zweiten
den Motor "145 speisenden Pumpe, um dadurch die Vorschubgeschwindigkeit des
Werkstückes relativ zum Fräser zu verringern, wenn die Servomotor einrichtung arbeitet.
Eine Feder 232 sucht durch das Pendel 233 die Lieferung der Pumpe 204 zu verringern.
Zum einstellbaren Begrenzen dieser Wirkung berührt ein Stellkörper 234 eine Kurvenfläche
« 235 am Pendel 233 (Abb. 5 und 6). Stellkörper 234 ist durch Klemmbolzen 236 mit
einer lotrechten Steuerstange 237 verbunden, die unverschiebbar durch Büchse 238 der
Stütze 141 ragt, so daß die Stange 237 Hebung und Senkung des Spindelträgers 18
mitmacht. Die Stange hat oben einen Griff
239 (Abb. 4) und einen Zeiger 240, der an einer Skala 241 den relativen Vorschub zwisehen
Werkstück und Werkzeug anzeigt.
Stellkörper 234 ist um die Achse 242 drehbar. Seine Endfläche 243 ist so gestaltet, daß
der wesentlich kalbkreisförmige Ballenteil 244 exzentrisch zur Achse 242 ist, so daß Linksdrehung
des Stellkörpers 234 (Abb. 6) das Pendel 233 von der Achse 242 abdrängt, die Lieferung der Pumpe 204 vergrößert und die
Vorschubgeschwindigkeit steigert. Rechtsdrehung des Stellkörpers 234 erlaubt der
Feder 232, das Pendel der Mitte 242 zu nähern und die Vorschubgeschwindigkeit zu mindern.
Abb. 7 zeigt, daß bei' Bewegung des Zeigers
240 im Uhrzeigersinne der Stellkörper 234 im Uhrzeigersinne läuft und dadurch die Vor-Schubgeschwindigkeit
vergrößert.
Stellkörper 234 bestimmt nicht bloß die Vorschuibgeschwindigkeit, sondern hält sie
auch trotz wechselnder Werkstückdurchmesser konstant. Hierzu ist Stange 237 mit Träger 18 beweglich, so daß, wenn er durch
das kegelige Muster 143 gehoben wird, die Teile 237, 234 mitsteigen. Stellkörper.234 hat
solche Längsform, daß dabei die Pumpenlieferung verringert und dadurch die Drehgeschwindigkeit
verlangsamt wird, wodurch die Vorschubgeschwindigkeit trotz Werkstückdurchmesservergrößerung
unverändert bleibt. Wenn also Taster und Fräser in der Lage nach Abb. 1 entsprechend dem wesentlich
kleinsten Werkstückdurchmesser sind, so kreuzt das Pendel 233 den Stellkörper 234 an
einem Punkt, welcher der strichpunktierten Lage 245 entspricht, wobei die Pumpenverdrängung
eine Vorschubgeschwindigkeit von 19 mm je Minute für den wesentlich
kleinsten Durchmesser ergibt.
Abb. 6 zeigt, daß, beginnend an jedem Punkt, am ,Halbumfange 244 die Seite des
Stellkörpers 234 sich allmählich mit nach oben fortschreitender Oberfläche auswärts krümmt.
Wenn daher der Stellkörper 234 steigt und der Radialabstand zur Kurvenfläche abnimmt,
wird das Pendel 233 durch Feder 232 zur Achse 242 bewegt, um die Pumpenlieferung
zu verringern. Mithin ist unabhängig von der Dreheinstellung des Stellkörpers 234 das
in lotrechter Ebene liegende und durch den Berührungspunkt zwischen Stellkörper 234
und dem Pendel hindurchgehende Flächenelement so geformt, daß ein gleichförmiger
Wechsel der Vorschubgeschwindigkeit bei Musterdurchmesserwechsel aufrechterhalten
wird. Daher hat der Stellkörper 234 sozusagen in Umf angsrichtung verlaufende Kurventeile
als Wähler der Vorschubgeschwindigkeit und axial verlaufende Kurventeile zum Gleichhalten der ■ Vorschuibgeschwindigkeit
trotz Musterdurchmesserwechsels.
Von der aben beschriebenen, durch Stellkörper 234 bewirkten Beeinflussung der Drehgeschwindigkeit
des Werkstückes zur Berücksichtigung der Änderungen seines Längsprofils
ist die weiter oben beschriebene Beeinflussung der Drehgeschwindigkeit durch das Tasterventil zur Berücksichtigung plötzlicher
Änderungen des Querprofils zu unterscheiden.
Nach Fertigstellung des Musters kann der Taster vom Muster durch den Griff 246 der
Welle 247 abgehoben werden, deren innerer Kurbelarm 248 sich mit Rolle 249 unter
Flansch 250 des Tasterventils legt. Wird das Ventil so gehoben, so wird Kanal 182 mit
Kanal 180 verbunden, wodurch Öl zum Unterende des Zylinders 171 fließt und Träger 18
hebt. Dies öffnet auch die Nebenleitung der Pumpe 204 so weit, daß, wenn das Rückschlagventil
226 schließt, die Drehung des Motors 145 aufhört. Dies ermöglicht Ausrückung
des Zahnrades 162 aus Rad 159, so daß der Tisch in Eilverschiebung zur Ausgangslage
rückfühnbar ist.
Ein Ventil 251 mit Handgriff 252 liegt
quer zur Pumpe 204, um den Motor 145 kurzzuschließen und dadurch stillzusetzen, ungeachtet
der jeweiligen Lage des Tastersteuerungsventils.
080230
Ein Sicherheitsventil 253 liegt parallel zum Ventil 251, um notfalls Überdruck aus Kanal
207 herauszulassen.
Pumpe 184 dient auch als Hilfspumpe für
den unabhängigen Kreis zum Motor 145 und hat hierzu eine Zweigleitung 254 mit einem
Widerstand 255, der einen Druckabfall zur Auslaßleitung 256 erzeugt. Letztere ist durch
einen zweiten Widerstand 257 mit dem Rücklaufkanal 203 verbunden. Durch die Wahl
der Widerstände 255,257 kann ein vorbestimmter Druck im Kanal 256 gehalten werden.
Dieser kann durch Zweigleitung 259 an den Rücklaufkanal 222 der Pumpe 204 angegeschlossen
sein, wodurch letztere beide stets bei vorbestimmtem Druck überladen werden.
Als zusätzliche Sicherung liegt ein Druck-
ölantriebschalter 260 in einer der elektrischen Hauptleitungen 260', 260" hinter Hauptschalter
261'. Schalter 260 hat einen mit Lieferleitung 183 der Pumpe 184 verbundenen Zylinder
261. Arbeitet diese Pumpe nicht, so ist es daher unmöglich, den von diesen Leitungen
gespeisten Hauptmotor des Getriebes anzulassen. Dadurch kann der Antriebsmotor
262 der Pumpen 184,204 nicht vor dem Motor 21 angelassen werden.
Durch Handrad 263 der Welle 264 der ■ Schnecke 147 kann man bei stillgesetztem
Druckölmotor 145 Werkstück und Muster drehen, und bei Eingriff der Zahnräder 162,
159 ergibt sich eine Schraubenbewegung zwischen Werkstück und Werkzeug.
Reibkupplung 158 dient als Sicherung, falls man die Umsteuerkupplung 93 einrücken
sollte, während das Drucköl noch Motor 145 treibt.
Zur Einstellung kann die Frässpindel in einer Einstellhülse 265 gelagert werden, in
deren Zahnstangenzähne 266 ein Ritzel 267 greift, das durch Handrad 268 drehbar ist.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Selbsttätige Kopierfräsmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufenden Drehkörpern, wobei das am Werkstück entlang geführte Werkzeug in radialer Richtung von einem vom Arbeitsdruck entlasteten Taster gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise hydraulische Taster bei plötzlicher starker Abweichung die Drehzahl von Werkstück und Muster verlangsamt bzw. stillsetzt, während die Drehzahl des Werkstücks in Abhängigkeit von der radialen Stellung des Werkzeugs derart veränderbar ist, daß das Werkzeug mit annähernd gleichbleibendem Vorschub bei wechselndem Werkstückdurchmesser arbeitet.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Werkzeug und Taster tragenden, die Radialbewegung ausführenden Schlitten (18) ein in Vorschubrichtung angeordneter, entsprechend dem Läng'Sprofil des Musters geformter Stellkörper (234) verbunden ist, der die Vorschubgeschwindigkeit gleichhält.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkörper in Ebenen quer zur Achse des Stellkörpers derart profiliert ist, daß die Vorschubgeschwindigkeit durch Verdrehen des Stellkörpers auf verschiedene Höhen einstellbar ist.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Drehung von Werkzeug und Muster bei starker Abweichung verlangsamende Tasterventil (181) einen Teil des Drucköls der Vorschubpumpe (204) unter Umgehung des Drehmotors (145) zum Sumpf zurückleitet.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleitung der Vorschubpumpe (204) in Zweige (211, 207) gegabelt ist, deren einer (211) vom Tasterventil (181) beim Verlassen seiner Mittellage geöffnet wird, während im anderen (207) ein belastetes Ventil (210, go 226) liegt, das alsdann die Zufuhr zum Drehmotor (145) verringert.
- 6. Maschine nach Anspruch 1 mit hydraulischer Radialbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckmeßeinrichtung (191,192,193) vorgesehen ist, die bei Abschluß des Tasterventils (181) selbsttätig die Lieferung einer Radialverschiebungspumpe (184) verkleinert.
- 7. Maschine nach Anspruch 1 mit hydraulischem Vorschübe und hydraulischer Radialbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialverschiebungspumpe (184) als Zubringer für die Vorschubpumpe (204) wirkt,
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Druckleitung (183) der Radialbewegungspumpe (184) eine Zweigleitung (254) zum Sumpf (186) führt, in die in Reihe zwei Widerstände (255,257) eingeschaltet sind, von deren Verbindungsleitung (256) ein Anschluß (259) zum Einlaß (206) der Vorschubpumpe (204) führt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51801D DE680230C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC51801D DE680230C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680230C true DE680230C (de) | 1939-08-24 |
Family
ID=7027473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC51801D Expired DE680230C (de) | 1936-07-10 | 1936-07-10 | Selbsttaetige Kopierfraesmaschine zum Herstellen von bei der Bearbeitung umlaufendenDrehkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680230C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970696C (de) * | 1953-01-09 | 1958-10-16 | Sparcatron Ltd | Vorrichtung zur masshaltigen Funkenerosions-Bearbeitung von leitenden Werkstoffen |
| DE1095083B (de) * | 1954-04-14 | 1960-12-15 | Cincinnati Milling Machine Co | Kopiereinrichtung fuer eine Werkzeugmaschine |
| DE1218841B (de) * | 1962-02-05 | 1966-06-08 | Sig Schweiz Industrieges | Vorrichtung zum Konstanthalten der Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeuges einer Nachformwerkzeugmaschine |
| DE2832646A1 (de) * | 1977-07-26 | 1979-02-08 | Newall Eng | Verfahren und vorrichtung zum maschinellen bearbeiten von nockenprofilen |
-
1936
- 1936-07-10 DE DEC51801D patent/DE680230C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970696C (de) * | 1953-01-09 | 1958-10-16 | Sparcatron Ltd | Vorrichtung zur masshaltigen Funkenerosions-Bearbeitung von leitenden Werkstoffen |
| DE1095083B (de) * | 1954-04-14 | 1960-12-15 | Cincinnati Milling Machine Co | Kopiereinrichtung fuer eine Werkzeugmaschine |
| DE1218841B (de) * | 1962-02-05 | 1966-06-08 | Sig Schweiz Industrieges | Vorrichtung zum Konstanthalten der Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeuges einer Nachformwerkzeugmaschine |
| DE2832646A1 (de) * | 1977-07-26 | 1979-02-08 | Newall Eng | Verfahren und vorrichtung zum maschinellen bearbeiten von nockenprofilen |
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