DE680687C - Wicklungsanordnung fuer unverdrehte endlose Filmbaender - Google Patents
Wicklungsanordnung fuer unverdrehte endlose FilmbaenderInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
- Wicklungsanordnung für unverdrehte endlose Filmbänder Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wicklungsanordnung für Filmbänder,.die eine endlose, in sich nicht verdrehte Schleife bilden.
- Es ist bekannt,. Filmbänder für viele Zwecke in Form einer endlosen Schleife zu benutzen. Die Verwendung solcher Ringfilme ist z. B. für die Aufnahme und Wiedergabe von Tonaufzeichnungen vorgeschlagen worden, wobei ein solcher Tonfilm an Stelle von -Schallplätten treten soll und durch seine Länge und durch die Möglichkeit, eine große Anzahl von Tonspuren nebeneinander aufzubringen, eine beträchtlich längere Aufnahme-und Wiedergabedauer als . eine Schallplatte ergibt. An Stelle der mechanischen Tonspur kann dabei meist eine Lichttonspur treten. Diese endlosen Filmbänder werden gewöhnlich zu einem einzigen Filmwickel aufgewickelt. Der Filni läuft dann innen von dem Wickel ab und von außen wieder auf den, Wickel auf. Ein solcher endloser Filinwickel bringt aber nun insofern Schwierigkeiten mit sich, als er, -wenn man ihn. vollständig abwickelt, was z. B. bei der Entwicklung des Films notwendig ist, eine vielfach in: sich verdrehte Filmschleife ergibt. Um diesen Übelstand zu vermeiden, hat man deshalb. bisher den Film vor der Entwicklung »oder einer sonstigen anderweitigen Behandlung, bei der der ganze Wickel aufgelöst werden muß, zerschnitten und nach Fertigstellungdie Enden wieder miteinander verklebt. Auf diese Weise geht jedoch immer ein Stück des Films verloren, und es entstehen, insbesondere bei Tonaufzeichnungen, unliebsame Störungen.
- Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß der Film so aufgewickelt ist, daß er zwei Wickel mit gleicher Windungszahl und gleichem Aufwicklungssinn bildet und daß das die äußere Win-= dung des einen Wickels mit der inneren Windung des anderen. Wickels verbindende Filmstück zwischen den beiden Wickeln. hindurchläuft. Man kommt in einfacher Weise zu einer solchen Wicklungsanordnung, wenn man einen endlichen. Film zu einem Wickel aufwickelt und dann das äußere oder innere Ende des Films so durch die Windungen des Wickels hindurchfuhrt, daß sich zu beiden Seiten dieses Filmendes eine gleiche Anzahl von Windungen befindet. Die beiden Endungen des Films werden alsdann miteinander verklebt. Man kann jetzt den Wickel vollständig abwickeln und erhält eine Filmschleife, die nicht in sich verdreht ist.
- Eine ändere Möglichkeit zur Herstellung der Wicklungsanordnung nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß man die endlose Filmschleife so auf einen Kern aufwickelt, daß zwei Wickel mit ;gleicher Windungszahl nebeneinander entstehen. Danach wird. der eine Wickel so in sich umgelegt, daß die äußeren Windungen. die inneren werden und umgekehrt. Die beiden Filmwickel können nebemeinanderliegen: Der Wickelkern kann zweckmäßig so gestaltet sein, daß er sich an den beiden äußeren: Rändern der Filmwickel konisch verjüngt.
- Die Abbildungen stellen einige Ausführungsfirmen der vorliegenden Erfindung dar. Die Abt. i biss 3 zeigen -eine, Wicklungsanordnung einer endlosen Filmschleife, die aus zwei Wickelteilen, einem äußeren, i, und einem inneren, 2, besteht. Beide Wickelteile besitzen die gleiche Windungszahl. Der Film .st im glezrhen Sinne aufgewickelt. Er läuft aus dem Innern des Wickelteiles 2 heraus, geht zwischen- den beiden Wickelteilen. hindurch, läuft von außen auf den Teil i auf und von der inneren Windung dieses Teiles wieder von außen auf den Teil 2. Wickelt man iie Wickel vollständig ab, so erhält man eine :udlose, umverdrehte Filmschleife.
- Abb. q. zeigt, wie eine solche Wicklungs-.nordnung etwa für die Tonwiedergabe beiutzt werden kann. Der Film ist wie in . Ibb. i bis 3 aufgewickelt. Er kann mehrere parallele Tonspuren, die durch einen überang miteinander verbunden sind, tragen: An .er inneren Filmlage sowohl des äußeren. iie auch des inneren Teiles befinden sich Führungsrollen 3. Der Film wird durch, Zahntrommeln 4 angetrieben. Zwischen dem äußeren und dem inneren Wickelteil befindet sich die Abtastvorrichtung für die Tonaufzeichnung, die auch innerhalb oder außerhalb der beiden Wickel liegen kann und aus einer Tonrolle 5, in der sich die Photozelle 6 befindet, der Tonoptik 7 und der Tonlampe besteht. Die Wickel können auch: exzentrisch angeordnet sein.
- In Abb. 5 ist eine Wicklungsanordnungdargestellt, bei der sich de beiden Wickelteile i -und 2 nebeneinander auf einem einzigen Kern g befinden. Der Film läuft, wie die Pfeile andeuten, aus dem Innern der Wickel ab und von außen auf den jeweils andern Wickel auf. Er wird außerhalb der Wickel über eine Zahntrommel io ,geführt, wobei er diese Trommel viermal, berührt, so daß er sehr geschont wird. Der Kern g wird zweckmäßig, wie in Abb. 6 dargestellt, so gestaltet, daß er sich am äußeren Rand der beiden Filmwickel konisch verjüngt, um auf diese Weise das seitliche Herausführen der inneren Windung zu erleichtern. Die Wickel können direkt nebeneinander angeordnet werden und sich sogar mit ihren Flanken berühren, ohne daß sich hierdurch eine. Störung ergibt, da sich beide Filmteile in gleicher Richtung mit gleicher Geschwindigkeit bewegen.
- Ein Vorzug der beschriebenen Anordnung liegt auch darin, daß durch die an sich bekannte Aufteilung des Films auf zwei Wickel die Reibung der -einzelnen. Filmschichten gegeneinander vermindert wird.
Claims (5)
- PÄTRNTANSPRÜCIiR: i. Wicklungsanordnung für umverdrehte endlose Filme, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Film zwei Wickel mit gleicher Wicklungszahl und gleichem Wicklungssinn bildet, und daß das die äußere Windung des einen Wickels mit der inneren Windung es anderen: Wickels verbindende Filmstück zwischen den beiden Wickeln hindurchläuft. .
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die beiden Filmwickel nebeneinander auf derselben Achse aufgeWickelt sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2; dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kern am Rande der Filmspulen konisch verjüngt. q..
- Verfahren zur Herstellungeiner Wicklungsanordnün;g nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß das äußere oder innere Ende eines zu einem Wickel aufgewickelten endlichen Films so durch die Windungen hindurchgeführt wird, daß sich zu beiden Seiten des Filmendes eine gleiche Anzahl Windungen befindet und alsdann die beiden Enden miteinander verklebt werden.
- 5. Verfahren zur Herstellung einer Wicklungsanordnung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die endlose Filmschleife so auf einen Dorn aufgewickelt wird, daß zwei Wickel mit gleicher Windungszahl nebeneinander entstehen, wonach die äußeren Windungen des einen Wickels so umgelegt werden, daß sie die inneren Windungen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI58991D DE680687C (de) | 1937-09-02 | 1937-09-02 | Wicklungsanordnung fuer unverdrehte endlose Filmbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI58991D DE680687C (de) | 1937-09-02 | 1937-09-02 | Wicklungsanordnung fuer unverdrehte endlose Filmbaender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680687C true DE680687C (de) | 1939-09-05 |
Family
ID=7194910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI58991D Expired DE680687C (de) | 1937-09-02 | 1937-09-02 | Wicklungsanordnung fuer unverdrehte endlose Filmbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680687C (de) |
-
1937
- 1937-09-02 DE DEI58991D patent/DE680687C/de not_active Expired
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