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Auf mehrere Wellenbereiche umschaltbarer Empfänger Es ist bereits
ein auf mehrere Wellenbereiche umschaltbarer Empfänger bekannt, dessen I3ochfrequenztran.sform,ator
aus mehreren in Reihe ;geschalteten Teidis,pulen besteht, von denen jede mit der
folgenden gekoppelt ist und die teils als Kopplungsspule und teils als Gitterkreisspule
dienen.
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Gemäß der Erfindung ist das eine Ende der Spulenreih:enschaltung mit
dem Steuergitter der nachfolgenden Verstärkerröhre verbunden und zur Wellenbereichschaltung
ein Mehrfachschalter vorgesehen, durch den wahlweise die hochfrequenzmäßige Erdung
von einem Verbindungspunkt zweier Teilspulen zu einem anderen Verbindungspunkt umlegbar
und lediglich die an diesem Verbindungspunkt liegende, nicht zur Gitterkreisspule
gehörende Teilspule als Kopplungsspule schaltbar ist.
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Der Vorteil der Erfindung besteht in der Einfachheit der gesamten
Anordnung, die-eine Umschaltung auf eine ganze Reihe von Wellenher eichen erlaubt.
Die Anzahl der möglichen Wellenbereiche ist um eins kleiner als die Spulenzahl.
In der Schaltstellung auf den langwelligsten Bereich können sämtliche Spulen benutzt
werden. Die Anordnung kann so getroffen werden, daß nicht nur die Wechselspannung
führende Eingangsklemme, sondern nur die Wechselspannung führende Ausgangsklemme
fest mit den äußeren Spulenenden verbunden ist und die Umschaltung nur durch Verlegung
der Erdverbindungen zu den inneren Spulen<-iiden und durch Kurzschließen .der
nicht
benötigten Spulen erfolgt. Die Spulen können fortlaufend auf einen gemeinsamen Körper
,gewickelt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abh. i dargestellt. Der
Transformator dient zur übertrabwng der zwischen der Antenne i i und der Erdleitung
41 auftretenden Spannung .auf das Steuergitter 7 i der Eingangsröhre 5 eines Empfängers.
Die Steuerspannung wird der Röhre über die Leitung 7 zugeführt und die verstärkte
Spannung bei 9 abgenommen. Die Übertragungseinrichtung zwischen Antenne und Röhre
wird durch eine Spulenanordnung gebildet, die :einen sekundärseitig abgestimmten
Transformator darstellt. Diese Anordnung besteht entweder aus einer einzigen Wicklung
mit verschiedenen Abgriffen oder mehreren koaxialen Spulen, wie sie z. B. in Abb.
i mit 13, 15, 17
und i9 bezeichnet sind. Die Mittelabgriffe
bzw. die Verbindungspunkte zwischen den Spulen sind mit 21, 23 und 25, die äußeren
Spulenenden mit 27 und 29 bezeichnet. Das untere Spulenende 29 ist mit der Antenne,
das entgegengesetzte Ende 27 mit :dem Steuergitter 71 verbunden.
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Die Einrichtung zur Umschaltung des übertragers auf verschiedene Wellenbereiche
arbeitet einfach so, d@aß sie die Erdverbindun,g fortschreitend von einem Mittelabgriff
zum nächsten verschiebt und gleichzeitig die jeweils unbenutzten Windungsteile kurzschließt.
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Die Gitterleitung 7 ist mit dem Spul:enende 27 und gleichzeitig mit
der .einen Belegung des Abstimmkondensators 31 verbunden, dessen andere Belegung
,an :die gemeinsame Niederspannungsseite, nämlich die Erdverbindung 33, gelegt ist.
Die Antenne ist mit dem Wicklungsende 29 durch einen Kopplungskondensator 35 und
die Leitung 37 verbunden. Die Antennenspannung liegt .an den Enden des Kopplungswiderstandes
39.
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Die Mittelabgriffe 2 i, 23 und 25 sind mit den Kontakten 43, 45 und
47 eines Wellenumschalters verbunden, dessen beweglicher Kontaktarm 49 über die
Leitung 5 i und den Kondensator 53 zur Erdverbindung 55 führt. Der Kondensator 53
hat eine niedrige Impedanz für alle in Frage kommenden Hochfrequenzen. Wenn daher
der Kontaktarm a, 9 von dem Kontakt 47 in Richtung auf den Kontakt 45 und den Kontakt
43 verschoben wird, werden nacheinander ,alle Mittelabgriffe kapazitiv ,geerdet,
wodurch die jeweils oberhalb dieses geerdeten Punktes liegenden Spulenteile parallel
zum Abstimmkondensator 3 i geschaltet werden und mit diesem den Ei,n:,-gangsachwingkreis
der Röhre 5 bilden. In der Abbildung ist die Schaltstellung für das höchste Frequenzband
dargestellt. Zwischen der Eingangsklemme 29 und der erwähnten Erdverbindung liegen
mehrere Spulen, die als Antennenkopplung dienen können. Die Anordnung ist jedoch
so getroffen, daß jeweils eine einzelne Spule als Primärwicklung des Transformators
arbeiten kann, wobei ihre Eigenfrequenz angenähert gleich der Hälfte der niedrigsten
Frequenz des ,gerade durch,den Schalter 49 eingestellten Bereiches ist. Um dieses
Ziel zu erreichen, werden alle unter dem kapazitiv geerdeten Mittelabgriff liegenden
Spulen mit Ausnahme der unmittelbar angrenzenden durch :einen zweiten einfachen
Schalter, .der die Kontakte 57, 59 und 61 enthält, kurzgeschlossen. Der Schaltarm
dieses Schalters ist mit zwei Kontaktarmen 63 ,ausgerüstet, welche von der gezeichneten
Stellung in Richtung auf den Kontakt 61 verschiebbar sind. Der Kontakt 59 ist mit
dem Punkt 25, der Kontakt 57 mit dem Punkt 23 verbunden.
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In der gezeichneten Stellung sind die Spulen 19 und
17 kurzgeschlossen, so daß die Antenne mit dem Punkt 23 verbunden ist. Die
Spule 15 stellt daher die Primärwicklung, die Spule 13 die Sekundärwicklung des
übertragers dar. Die beiden Spulen sind durch ihre benachbarte räumliche Anordnung
elektromagnetisch miteinander gekuppelt.
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Jede Einzelspule ist mit einem besonderen Abgleichkondensator 65 versehen,
durch den die Abstimmung der Spule bei der Schaltung als Sekundärspule für die höchste
Frequenz des jeweiligen Bereiches abgeglichen werden kann. Der Hauptabstimmkondensator
3 i überstreicht dann den gesamten, Abstimmbereich.
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Die Schalter 49 und 63 können miteinander gekuppelt sein, wie die
punktierte Linie 67 angibt, so daß die Umschaltung durch einzigen Bedienungsknopf
vorgenommen werden kann.
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Die Spulenanordnung ist gleichstrommäßig durch die Kondensatoren 35
und 53 gegen die Erdleitung blockiert, so daß dem Steuergitter 7i der Röhre 5 -eine
konstante Gittervorspannung oder auch eine Verstärkungsregelspannung von der Leitung
69 her durch die Spule hindurch zugeführt werden kann.
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Der Antennenkopplungskondensator 35 und der AntennellableitGvi.derstand
39 bringen den Vorteil mit sich, daß niederfrequente Störsignale, wie z. B. in die
Antenne induzierte Netzspannung, nicht auf das Gitter der Röhre 5 übertragen werden
kann, falls die Kapazität des Kopplungskondensators 35 klein genug gewählt ist.
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Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen :die Spulenanordnung der Abb. i in den
:drei verschiedenen Schaltstellungen der Schalter 49 und 63, und zwar liefert die
Schaltung nach Abb. i den langwelligsten Bereich, die nach Abb.2
einen
mittleren und die nach. Abb. 3 den kurzwelligsten Bereich. Es werden also beim Übergang
,auf kürzere Wellenbereiche nacheinander die unteren Spulenteile kurzgeschlossen
und der Erdungspunkt entsprechend verschoben. Die BuchstabenP und S bei dein Abb.
z bis q. deuten an, welche Spulen jeweils als Primärspule und welche Spulen jeweils
als Sekundärspule wirksam sind. Abb. q. stellt die Anordnung in der Schaltung dar,
wie, ise bei der in Abb. i dargestellten Stellung der Schalter 49 und 63 wirksam
ist.
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Die Verbindungen für die Eingangs- und Ausgangsspannung werden nicht
unterbrochen oder umgeschaltet, da durch die Schaltmittel lediglich die Niederspannungsseiten
geändert oder ,geschaltet werden.
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Wünscht man, daß die Größe der Primärwicklung für einen gewissen Bereich
zunimmt, so kann das z. B. dadurch erreicht werden, daß man die Abgriffe für den
Kurzschlußschalter 63 so legt, wie die punktierten Verbindungslinien 73 -und 75
in Abb. i andeuten. Diese Schaltung kann zweckmäßig sein, wenn man die Röhre 5 an
weitere Kreise kuppelt.
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Die Spulen können nebeneinander in der richtigen Reihenfolge auf einen
gemeinsamen Körper gewickelt werden und im einfachsten Falle als eine einzige fortlaufend
gewickelte Spule mit verschiedenen Abgriffen ausgebildet sein.