DE681013C - Anordnung zum Betrieb von staendergespeisten Nebenschlusskollektrormotoren mit in den Kollektrostromkreis eingeschalteter Kapazitaet - Google Patents
Anordnung zum Betrieb von staendergespeisten Nebenschlusskollektrormotoren mit in den Kollektrostromkreis eingeschalteter KapazitaetInfo
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Description
Das Drehzahlverhalten von ständergespeisten Nebenschlußkollektortnotoren bei wechselnder
Last ist abhängig von den Ohmschen und induktiven Widerständen im Kollektor-Stromkreis
und im Primärstromkreis, wobei in letzterem hauptsächlich die Induktivität der Primärwicklung von Einfluß ist. Außer
dem Drehzahlverhalten, das für die Anwendung derartiger Maschinen von besonderer
Bedeutung ist, sind die induktiven Widerstände in den verschiedenen Stromkreisen
von großem Einfluß auf den Leistungsfaktor, den Wirkungsgrad und insbesondere die
Größe des Kollektorstromes und damit der Kollektor- und Bürstenbelastung.
Es ist nun bereits bekannt, zur Verminderung des Einflusses der induktiven Widerstände
zusätzliche Ohmsche Widerstände in den Kollektorstromkreis einzuschalten oder die induktiven Widerstände durch eingeschaltete
Kapazitäten im Kollektor Stromkreis zu vermindern oder aufzuheben. Es muß hierbei
selbstverständlich eine bestimmte Bemessung der Ohmschen Widerstände oder Kapazitäten
erfolgen, wenn die gewünschte Wirkung erzielt werden soll. Hierbei tritt die Schwierigkeit
auf, daß die Gesamtinduktivität in den Stromkreisen der Maschine sich mit der Drehzahl
bzw. der Abweichung von Synchronismus ändert, so daß eigentlich bei jeder Dreh-
zahl zweckmäßig eine andere Größe des Ohmschen Widerstandes oder der Kapazität
erforderlich ist. Die fortlaufende Änderung dieser Werte stößt natürlich auf verhältnismäßig
große Schwierigkeiten. Eine stufenweise Änderung führt zu sprungweisen Änderungen
'der Drehzahl, die in der Regel unerwünscht sind.
Durch die Erfindung wird eine Anordnung ίο geschaffen, die es ermöglicht, der richtigen
Bemessung der wirksamen Widerstände oder Kapazitäten bei allen Drehzahlen Rechnung
zu tragen, ohne daß hierfür besondere Schaltoder Regeleinrichtungen für die Veränderung
der tatsächlichen Widerstands- bzw. Kapazitätswerte erforderlich sind.
Die grundsätzliche Anordnung sei an Hand der Abb. 1 an dem Beispiel eines ständergespeisten
Nebenschlußmotors erläutert, dessen Drehzahl mittels .eines Doppeldrehreglers geregelt
wird. Es bedeutet M den Nebenschlußmotor, St die Ständerwicklung, K den Anker
mit Kollektor und Bürsten. D ist der Doppeldrehregler, dessen in Reihe geschaltete Sekundärwicklung
Se1 und Se2 dem Kollektor die
Regelspannung zuführen, während die Primärwicklungen P1 und P2 in Parallelschaltung
vom Netz gespeist werden. Ko bedeutet einen allenfalls vorhandenen Kompensationstransformator,
der auch durch eine Hilfswicklung im Ständer des Motors oder im Primärteil
des Drehreglers ersetzt werden kann. Die zur Kompensation der induktiven Spannungsabfälle dienende Kapazität wird nach bisher
bekannten Anordnungen in den Kollektorstromkreis eingeschaltet.
Nach der Erfindung wird jedoch diese Kapazität
aufgeteilt in zwei grundsätzlich getrennte Gruppen, die mit C1, C2 und Cg bezeichnet
sind. Die Kondensatoren C1 und C2,
deren Kapazität grundsätzlich auch an der Stelle von C1 oder C2 vereinigt sein kann (das
Beispiel in Abb. 1 zeigt eine geteilte Kapazität aus Symmetriegründen, um genau
gleiche Ströme in beiden Drehreglerteilen zu erhalten), liegen in den Einzelzuleitungen der
beiden Primärwicklungen des Doppeldrehreglers. Die Kapazität Cg ist den parallel geschalteten, aus je einer Primärwicklung und
einer Kapazität gebildeten Gruppen vorgeschaltet.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung beruht darauf/daß die beiden Gruppen von Kapazitäten
je nach der Drehreglerstellung in verschiedenartiger Weise zur Wirkung kommen. Diese Wirkung aber deckt sich mit den
Erfordernissen der Gesamtanordnung in bezug auf die zu kompensierenden Induktivitäten.
Die induktiven Widerstände des Nebenschlußmotors sind zum Teil von der Drehzahl
unabhängig, zum Teil aber drehzahlabhängig. Zu den ersteren, also den drehzahlunabhängigen
induktiven Widerständen, gehören die induktiven Widerstände des Drehreglers und
des allenfalls vorhandenen Kompensationstransformators bzw. der Kompensationswicklung
und die induktiven Widerstände irgendwelcher sonstiger, im Kollektorstromkreis eingeschalteten Transformatoren, die beispielsweise
zur Veränderung der mittleren Drehzahl oder als Stromtransformator o. dgl.
dienen. Mit der Drehzahl veränderlich ist der induktive Widerstand des Ankers, der bei
Synchronismus gleich Null wird und proportional der Abweichung vom Synchronismus
nach beiden Seiten hin anwächst.
Eine Sonderstellung nimmt der induktive Widerstand der S tänder wicklung des Motors
ein, auf den weiter unten noch zurückgekommen wird. Er verhält sich in seiner Wirkung
auf den Kollektorstromkreis im wesentlichen so wie der induktive Widerstand des Läufers, nämlich drehzahlabhängig, ist also
zunächst der Gruppe der drehzahlabhängigen induktiven Widerstände zuzuordnen. Aus dieser
Gruppierung ergibt sich, daß die gestellte Aufgabe im wesentlichen darauf hinausläuft,
die induktiven Widerstände teilweise oder ganz zu kompensieren bzw. in bestimmtem
Ausmaß überzukompensieren. Mit der bisher bekannten Einschaltung eines Kondensators
ist dies nur dann zu lösen, wenn eine ständige Veränderung 'der Kapazität vorgenommen
wird; die dem Gesetz der Veränderung der
Summe der induktiven Widerstände entspricht. Mit anderen Worten, es müßte bei tiefen Drehzahlen eine große Kapazität eingeschaltet
werden, die bis zum Synchronismus abnimmt und dann· wieder zunimmt.
Durch die beschriebene erfindungsgemäße Schaltung wird dieser Vorgang erreicht, ohne
daß eine Veränderung der Werte der Kapazität an sich oder irgendwelche Schaltvorgänge hierfür erforderlich sind.
Die nach Abb. 1 in · die Zuleitungen der einzelnen Primärwicklungen P1 und P2 des
Doppeldrehreglers geschalteten Kondensatoren C1 und C2 wirken unabhängig von der
Stellung des Doppeldrehreglers mit ihrem konstanten Wert im ganzen Regelbereich. Da
die Amperewindungszahlen der Sekundärwicklungen denen der zugehörigen Primärwicklungen genau entsprechen, weil in beiden Einzeldrehreglern
Amperewindungsgleichheit bestehen muß, ist der Primärstrom in den Wicklungen P1 und P2 immer proportional dem Sekundärstrom
in den Wicklungen Se1 und Se2.
Die eingeschalteten Kondensatoren wirken daher unter Berücksichtigung des Windungs-Übersetzungsverhältnisses
der Drehregler so, als ob sie im Kollektorstromkreis selbst ein-
geschaltet wären. Sie sind also in der Lage, den konstanten Teil der Induktivität im gewünschten
Ausmaß zu kompensieren. Die in der Zuleitung zu den beiden parallel geschalteten
Gruppen eingeschaltete Kapazität Cg wird hingegen von einem veränderlichen
Strom durchflossen, der von der Stellung des Doppeldrehreglers abhängt.
Zur Erläuterung dieser verschiedenartigen
Zur Erläuterung dieser verschiedenartigen
ίο Wirkungsweise der beiden Gruppen von Kapazitäten
sind in Abb. 3 die Vektordiagramme aufgezeichnet, aus denen in verschiedenen Drehreglerstellungen sich die Ströme in den
einzelnen Leitungen ergeben. Jk stellt in jedem
Fall den jeweils fließenden Kollektorstrom dar, der durch die Sekundärwicklungen
beider Drehreglerteile des Doppeldrehreglers . fließt. Ist, wie in Abb. 3a, der Drehregler so
eingestellt, daß die beiden Spannungen sich algebraisch addieren, d. h. der Winkel zwischen
den hintereinandergeschalteten Spannungsvektoren <x = 0 ist, dann werden die den
Sekundärstrom Tk kompensierenden Primärströme J1'd und J"d dieselbe Phasenlage besitzen
und dem Kollektorstrom Jj1 gegenüber
um i8o° verdreht sein. Die vektorielle
Summe Jlg ist demnach gleich der algebraischen
Summe der beiden Ströme. Mit anderen Worten, in dieser Drehreglerstellung wird der aus dem Netz dem Drehregler zufließende
Strom Jlg gleich der algebraischen
Summe der einzelnen Primärströme J1'd, J1"d
des Drehreglers sein. Es handelt sich um jene Stellung des Drehreglers, bei der die größte
Auf- bzw. Abwärtsregelung gegenüber der synchronen Drehzahl erreicht ist." Der Strom
Jig stellt jenen Differenzstrom dar, der zur
Erreichung der jeweiligen Wellenleistung sich zu dem die synchrone Leistung bestimmenden
Ständerstrom des Motors addiert oder sich von diesem subtrahiert.
In der Stellung des Drehreglers entsprechend Abb. 3b, bei der die Verdrehung des
Drehreglers um α elektrische Grade erfolgt ist, sind die Vektoren des primären Stromes
in den beiden Drehreglerteilen um den Winkel α im bzw. gegen den Uhrzeigersinn verdreht.
Die in den Drehreglerprimärteilen fließenden Ströme J1'd und J1"d sind unter der Zugrundelegung
gleichen Kollektorstromes Jk, also etwa bei gleichem abgegebenem Drehmoment,
an sich genau so groß wie im Falle der Abb. 3a. Die vektorielle Summe Jlg dieser
Ströme, die dem Drehregler vom Netz aus zufließt, ist aber kleiner als die algebraische
Summe und daher kleiner als im Falle der Abb. 3a. Im Falle einer Verdrehung des Drehreglers um 90 elektrische Grade wird
immer bei gleichbleibendem Kollektorstrom Jj1
die algebraische Summe der beiden Drehreglerströme J1'd und J1"d gleich Null. Es ist
das der Synchronlaufspunkt des Motors, bei dem durch den Drehregler weder Leistung
dem Motor zu- noch abgeführt wird. Bei diesem Betriebszustand fließt der die Sekundäramperewindungen
des Belastungsstromes im Kollektorstromkreis kompensierende Primärstrom der Drehregler als innerer Strom
durch die Primärwicklungen und die beiden Kondensatoren C1 und C2- Der Kondensator
Cg ist also im Synchronismus, abgesehen von dem in diesem Zusammenhang vernachlässigbaren
Spannungsabfall des Summenmagnetisierungsstromes, stromlos und daher unwirksam. Mit zunehmender Abweichung vom
Synchronismus steigt der durch den Kondensator Cg fließende Summenstrom Jlg und damit
die Wirkung der eingeschalteten Kapazität. Die Kapazität Cg ist also in der Lage,
die veränderlichen induktiven Widerstände des Kollektorstromkreises, die von der Drehzahlabweichung
vom Synchronismus abhängig sind, zu kompensieren, da sich ihre Wirkung in gleicher Weise ändert, wie dies aus den
Diagrammen 3a, 3b und 3c für die Summenströme Jlg hervorgeht.
Der Kondensator Cg ist aber auch in der
Lage, die Induktivität der Primärwicklung des Nebenschlußmotorsauszugleichen. Diese Wirkung
besteht darin, daß infolge des induktiven Spannungsabfalles des Belastungsstromes das
Drehfeld des Motors einen Phasenverschiebungswinkel mit der Netzspannung einschließt,
der belastungsabhängig ist. Demzufolge wird die im Sekundärkreis induzierte Ankerspannung
sich gegenüber der Netzspannung ebenfalls auf den gleichen Phasenverschiebungen
winkel einstellen. Es ergibt sich dadurch eine Verdrehung des geometrischen. Ortes der Vektoren
der Kollektorspannung gegenüber demjenigen der Vektoren der vom Drehregler gelieferten,
drehzahlregelnden Summensekundärspannung. Diese Verdrehung der relativen
Lage der beiden geometrischen Orte führt zu einer induktiven Wirkung des Belastungsstromes im untersynchronen Bereich und einer
kapazitiven Wirkung im obersynchronen Bereich. Bei richtiger Bemessung der Kapazität
Cg wird nun eine gleichartige vektorielle Verschiebung der Primärspannung
des Doppeldrehreglers in Abhängigkeit vom Primärsummenstrom des Drehreglers hervorgerufen,
die bei konstanter Kapazität mit zunehmender Abweichung vom Synchronismus zunimmt. Diese Phasenverschiebung der
Primär spannung des Doppeldrehreglers hat auch eine entsprechende Phasenverschiebung
der Sekundärspannung zur Folge, deren geometrischer Ort dadurch um den gleichen Winkel
gedreht wird wie die sekundäre Spannung des Motors, also die Kollektorspannung.
6Sl
Die induktive bzw. kapazitive Wirkung des Belastungsstromes des Motors im Ständer der
Maschine wird dadurch ebenso aufgehoben wie die induktive Wirkung im Kollektor-Stromkreis.
Es muß also ohne weiteres eine beliebige, und zwar gleichbleibende kompensierende
Wirkung im ganzen Bereich erreicht werden.
Wenn aus irgendwelchen Gründen die kompensierende Wirkung verändert werden soll,
ist durch Kurzschließen des Kondensators CL mittels des in Abb. ι gestrichelt eingezeichneten
Schalters Sch dies ohne weiteres möglich. Insbesondere kann das Kurzschließen des
Kondensators ohne weiteres und ohne jeglichen Stoß im Synchronismus erfolgen, da hier
ja, wie oben erörtert, kein Belastungsstrom über den Kondensator fließt. Ein derartiger
Schaltvorgang ist aber nur dann erforderlich, wenn etwa der Drehzahlabfall im Über synchronismus
gegenüber dem kompensierten Zustand vergrößert werden soll, z. B. zur
Schwungmassenausnuteung o. dgl.
In bezug auf die Bemessung der Gesamtkapazität ist zu erwähnen, daß die Summe der
Kapazitäten der eingeschalteten Kondensatoren, auf gleiche Spannung bezogen, genau
so groß ist wie die für die gleiche Wirkung, also für den gleichen Grad der Kompensation,
in den Kollektorkreis einzuschaltenden Kapazitäten. Darüber hinaus ergibt sich der
Vorteil, daß die Spannung im Primärkreis der Drehregler in der Regel höher ist als im
Sekundärkreis, so daß der Kapazitätswert entsprechend niedriger gewählt werden kann
bzw. auf den sonst erforderlichen Stromtransformator für den Anschluß des Kondensators
verzichtet werden kann. Sofern die Netzspannung, sei es weil sie zu niedrig oder
zu hoch ist, der günstigsten Auslegung der Kondensatoren nicht entspricht, kann ein in
der Abb. 1 gestrichelt eingezeichneter Zwischentransformator Tr angewendet werden,
dessen Übersetzungsverhältnis der günstigsten Auslegung der Primärwicklungen der Drehregler und der Kondensatoren entspricht.
Sofern an Stelle der Kondensatoren 0hmsche Widerstände angewendet werden, bleibt
das Prinzip der Schaltung ungeändert. Bei der Bemessung wird im allgemeinen der überwiegende
Teil des Widerstandes in die gemeinsame Zuleitung der Drehreglerwicklungen
gelegt werden, unter Umständen kann sogar auf Widerstände in den Einzelzuleitungen
verzichtet werden. In diesem Fall, also bei Verwendung Ohmscher Widerstände,
wird häufig der gemeinsame Widerstand im übersynchronen Bereich überbrückt werden,
da die Wirkung der Ohmschen Widerstände insbesondere im untersynchronen Bereich erwünscht
ist und nach den obigen Darlegungen mit zunehmender Annäherung an den Synchronismus
der an Stelle von Cs in der Abb. 1
geschaltete Widerstand unwirksam gemacht wird. Im Synchronismus kann dann -ohne
Drehmoment- oder Drehzahlsprung der Widerstand, da vom Wirkstrom entlastet, kurzgeschlossen werden.
Die Anordnung nach der Erfindung ist nicht beschränkt auf Motoren mit Doppeldrehregler.
Sie kann sinngemäß angewendet werden auch auf Motoren, die mit Einfachdrehregler
geregelt werden, wofür Abb. 2 eine beispielsweise Ausführung zeigt. Hierin bedeutet,
neben den bereits erläuterten Bezeichnungen, D den Einfachdrehregler und GKo
jene Wicklung konstanter Spannung, die bei der Regelung mit Einfachdrehregler erforderlich
ist, um die im Synchronismus als magnetisierende Spannung wirkende Drehregler- So
spannung aufzuheben. Diese Wicklung muß bekanntlich vorhanden sein, unabhängig davon,
ob mit feststehenden Bürsten bei überwiegender Drehreglerspannung oder mit beweglichen
Bürsten mit überwiegender fester Spannung geregelt wird. Bei der erfindungsgemäßen
Schaltung wird diese Wicklung zweckmäßig nicht in den Primärteil des Motors
oder Drehreglers hineingelegt, sondern als Sekundärwicklung eines besonderen Transformators
TY angeordnet, der vom Netz aus gespeist wird. Die beiden Teilkapazitäten C1
und C2 dienen dann wieder zur Kompensation der konstanten, die gemeinsame Kapazität Cg
zur Kompensation der veränderlichen Induk- 9^
tivität. Auch hier fließt im Synchronismus nur ein innerer Strom zwischen der Primärwicklung
des Drehreglers D und der Primärwicklung des Transformators T^, während Cg
im Synchronismus, von Magnetisierungsströmen abgesehen, stromlos ist.
Die Verhältnisse bei dieser Anordnung gehen für die beiden charakteristischen Drehreglerstellungen
α = 0 und α = o,o° aus den Vektordiagrammen nach Abb. 4a und 4b i°S
hervor. Es ist wieder /# der gemeinsame Kollektorstrom. Der Primärstrom in der
transformatorisch gespeisten und in ihrer elektrischen Lage unveränderlichen Wicklung
ist/^, der Primärstrom des Einfach- »«
drehreglers Jld. In der Stellung des Einfachdrehreglers
α = 0 ergibt sich die vektorielle Summe Jlg in der in Abb. 4a gezeichneten
Lage. Für α = o.o° wird Jlg auf jenen Wert
reduziert, der zur Magnetisierung des Motors im Synchronismus notwendig ist. Die
Lage α= 0 ist für den praktischen Betrieb
als solche eine unzweckmäßige Grenzlage. In der Abb. 4a ist gestrichelt jene Lage von Jld
bei der Drehregler stellung Oj1 eingezeichnet, lao
bei der keine Kompensation stattfindet, d. h. bei der Jlg die um i8o° gegenüber Jk ver-
schobene Lage besitzt: Die Unterschiede in der Wirkungsweise der beiden Kondensatorgruppen
ergeben sich demnach in entsprechender Weise wie bei Verwendung von Doppeldrehreglern.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Anordnung zum Betrieb von ständergespeisten Nebenschlußkollektormotoren mit in den Kollektorstromkreis eingeschalteter Kapazität und mit Regeltransformatoren, die insgesamt mindestens zwei Primärwicklungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation der drehzahlunabhängitgen induktiven Widerstände Kapazitäten in jene Primärstromkreise der Regeltransformatoren eingeschaltet sind, welche dem Sekundärstrom proportionale Ströme führen, während zur Kompensation der drehzahlabhängigen induktiven Widerstände Kapazitäten in jenen Primärstromkreis eingeschaltet sind, der von dem drehzahlabhängigen Summenstrom der Regeltransformatoren durchflossen wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der von dem drehzahlabhängigen Summenstrom durchflossenen Kapazität ein Ohmscher Widerstand eingeschaltet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem drehzahlabhängigen Summenstrom durchflossene Kapazität oder der an gleicher Stelle eingeschaltete Ohmsche Widerstand in Synchronismusnähe kurzgeschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH112455D DE681013C (de) | 1937-03-24 | 1937-03-24 | Anordnung zum Betrieb von staendergespeisten Nebenschlusskollektrormotoren mit in den Kollektrostromkreis eingeschalteter Kapazitaet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH112455D DE681013C (de) | 1937-03-24 | 1937-03-24 | Anordnung zum Betrieb von staendergespeisten Nebenschlusskollektrormotoren mit in den Kollektrostromkreis eingeschalteter Kapazitaet |
Publications (1)
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|---|---|
| DE681013C true DE681013C (de) | 1939-09-13 |
Family
ID=7449629
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH112455D Expired DE681013C (de) | 1937-03-24 | 1937-03-24 | Anordnung zum Betrieb von staendergespeisten Nebenschlusskollektrormotoren mit in den Kollektrostromkreis eingeschalteter Kapazitaet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE681013C (de) |
-
1937
- 1937-03-24 DE DESCH112455D patent/DE681013C/de not_active Expired
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